• Hallo malena,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Vielleicht ergibt sich das einfach so bei dem Treffen. Erwarte nichts und halte dir den Rückzug offen.

    Du hast ja in all der Zeit gemerkt, daß es völlig egal ist, wie du dich verhälst, sie trinkt. Also kannst du dich auch so verhalten, wie es für DICH stimmt. Paß gut auf dich auf.

    Dein Vater darf Abstand halten, er ist auch für sich selber verantwortlich.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hi Malena,

    Zitat

    Sie war bereit zu einer Beratungsstelle zu gehen wenn sie wieder in Deutschland ist.


    Warum nicht gleich? Wenn deine Mutter wollen würde, könnte sie sich auch dort Hilfe holen. Hört sich für mich mehr nach Hinhaltetaktik an, damit du (vorerst) zufriedengestellt bist und sie nicht mit so lächerlichen Dingen, wie ihrem evtl. Alkoholproblem nervst :roll:

    Ich hat meine Mutter auch fleißig zugetextet, mal mit "positiver", mal "negativer" Reaktion... nicht aber in dem Sinne das sie handeln wollte. Es ging nur darum das ich sie nicht weiter mit so Themen wie Sucht, Doc, Therapie etc. zulaber. Im Nachhinein betrachtet auch nachvollziehbar, damals hats mich natürlich tierisch aufgeregt und ich hat mir auch immer wieder aufs neue Hoffnung gemacht... die dann wieder erloschen ist, was jedes mal aufs neue weh tat :(

    Wie gehts dir nach ein paar Nächten drüber schlafen?

    lg Dani

  • Hallo Malena!

    Einen Grund, nichts für sich zu unternehmen, wird deine Mutter auch immer wieder finden.
    Einmal regnet es zu sehr, dann ist es zu heiss, dann ....
    Wenn sie nicht wirklich will ist alles aber auch wirklich alles umsonst.
    Dein Vater hat es eingesehen. Egal wieviel Jahre sie zusammen waren. Es waren für ihn zu viel. Er kann nicht mehr.
    Bei dir ist es eine Frage der Zeit, bis du nicht mehr kannst.
    Deshalb kann ich dir nur raten, so viel Abstand wie möglich zu halten, wenn sie trinkt. Vielleicht hilft die "Belohnungstaktik" - Kontakt in Nüchternheit.
    Bei meinem Mann konnte ich mit keiner Belohnung punkten. Absolut nichts hat dauerhaft geholfen.
    Hast du denn schon mal mit totalem Kontaktabbruch gedroht? Wenn du das vorhast, musst du es aber auch durchziehen. Bei Alkoholikern hilft nur eiserne Konsequenz. Leider.
    Aber, was DU tun kannst, ist DIR HIlfe zu suchen und anzunehmen. Trau dich, mit einem Arzt zu sprechen, der dir dann weitere Wege zur Hilfe aufzeigen kann. Oder such dir eine reale SHG. Dort können sich auch für dich ganz neue Schritte zeigen.
    Lass dich stärken, damit du dein Leben wieder lebenswert findest und du nicht jeden Tag in Sorgen versinken musst.

    Ich wünsche dir dazu ganz viel Kraft und Mut und jemanden, der dir ganz bald weiterhilft.
    Liebe Grüße von Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

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