• Hallo lullaby,

    du weißt nicht, wie du deiner Mutter helfen sollst...

    Fakt ist, solange sie trinken will, kannst du das nicht! Das kann niemand! Sie will trinken, ist wohl abhängig, da gibt es nichts, was sie abhalten könnte davon. Leider ist das so.

    Ich habe das viele Jahre lang mit meinem Exmann so gelebt. Und es wiederholt sich immer in allen Geschichten. Der Angehörige hat keinen Einfluss darauf, ob der andere trinkt oder nicht. Oft wird die Schuld zwar dem Angehörigen untergeschoben, aber nur, um ihn sich schuldig fühlen zu lassen und verantwortlich, damit du weiter funktionierst und der Abhängige in Ruhe weitertrinken kann.

    Ich kann es sehr gut verstehen, dass du keine Lust hast auf's Heimkommen, kenne ich gut. Ich hatte sogar oft sehr viel Angst vor dem, was mich wohl erwartete. Auch den Hass kenne ich gut. Aber ebenso das Gefühl, wenn ich gehe, säuft er sich ganz zu Tode...

    Er hat aber seine Trinkerei auch gesteigert, als ich da war. Vorher. Das ist die Sucht, der Konsum muss im Laufe der Zeit gesteigert werden, weil der Körper es braucht. Egal, ob du da bist oder nicht! Dann wird heimlich getrunken.

    Hm, jetzt habe ich erstmal einen kleinen Roman verfasst. Dass du eine eigene Wohnung nehmen möchtest ist gut. Vielleicht kann deine Schwester mitkommen, ich weiß nicht, ob das rechtlich oder auch finanziell möglich ist. Auf alle Fälle ist es gut, sich abzugrenzen, zu trennen. Auch wenn es sicher schwer fällt.

    Viele Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • hallo,

    wie alt bist denn du und deine schwester? ich denke, wenn du angst um deine schwester hast such den weg zum sozialarbeiter im jugendamt. wir haben hier bei uns einen total guten sozialen dienst. vielleicht könntet ihr wirklich zusammen eine wohnung nehmen, mit einer betreuung vom jugendamt ist das ja möglich.ich weiss auch, das es etwas angst macht,jugendamt ist für manche ein schlimmes wort und hat einen sehr negativen ruf. ich selbst habe da aber so viel positive erfahrungen gemacht. gerade bei den sozialarbeitern.

    alles liebe melanie

  • ich versteh dich, mir geht das heute auch manchmal noch so. ich versteh auch, das du mit 22 jahren endlich mal anfangen möchtest dein eigenes leben zu leben. das ist ja auch der richtige schritt den du gehen möchtest.

    es ist schwer genug da raus zu gehen und ich versteh auch, das du dir sorgen um deine schwester machst. doch die verantwortung für deine schwester trägt deine mutter. wenn sie es nicht schafft ihrem kind das zu geben was kindgerecht ist, also sich um die schulischen sachen zu kümmern, das sie essen und trinken hat, das sie kleidung hat, das sie die grundbedürfnisse erfüllt bekommt wie waschen zähne putzen, das kind offensichtilich unter diesen umstäden leidet dann hat das jugendamt sich zu kümmern. das tun die aber erst dann, wenn man sich hilfesuchend ihnen zuwendet.das kannst du für deine schwester machen. oft können die helfen.

    lebt sie denn allein, ist da kein vater?sorry, ich bin alleinerziehend und vergesse es ab und an das maisstens zu einer familie ein vater dazu gehört... :wink:

  • Hallo lullaby412

    ich habe dich mal in den richtigen Bereich verschoben .
    Da bekommst du mehr Feedback.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • es scheint schon eine sehr schlimme erfahrung für dich gewesen zu sein. beide elternteile alkoholiker, das ist sehr sehr schlimm. ich empfele dir wirklich und lege es dir ans herz dir hilfe beim sozialen dienst zu holen. habt ihr irgendwo einen jugendclub, oft ist es leichter dort hin zu gehen als gleich aufs riesige amt.im gemeindeblatt/stadtanzeiger gibt es notrufnummern, gerade auch für jugendliche, da könntest du auch anrufen. such dir hilfe, ees könnte dich selbst zu sehr überfordern. pass auf dich auf!

    alles liebe melanie

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