Gefahr des Rückfalls :(?

  • Zitat von consuela

    Das ist schade, ich hatte eigentlich schon den Eindruck, also wieso denkst Du das? Anonymus magst Du Dich nicht lieber für den Geschützen Bereich anmelden, da kannst Du Dich doch viel offener und direkter austauschen, ohne dass es so allgemein mitgelesen werden kann. Es ist privater. Außerdem kannst Du in den Chat gehen, wenn Du aktuell reden willst, ich für mich find es sehr gut hier. hab das Gefühl dass Deine Stimmungen sehr schnell wechseln, täusche ich mich? Consuela

    Die Wechselt zum Abend hin meistens.. ist nichts neues..
    Kann da jetzt nicht viel zu sagen glaube ich :roll:

  • Musste doch auch nicht..ich hoffe Du hast es trotzdem einigermaßen gemütlich. Ich selbst bin ko vom rumräumen, weil ich bald umziehe, joggen war ich immerhin heut, bin ja eigentlich Sportmuffel, das macht mich dann doch immer stolz wenn ich mich aufraffen konnte. Jetzt hol ich mir ein fettes Eis..

  • Hallo anonymous999,

    ich kenne das auch, es hat aber aufgehört.

    Gott sei Dank.

    Nachdem ich vor 4 Wochen aufgehört habe zu trinken hatte ich noch bestimmt drei Wochen jeden Tag um 16 Uhr.....paar Minuten hin-oder her depressive Verstimmungen.

    Es war immer zu dieser Urzeit, ganz verrückt, ein zwei Stunden später war es dann wieder vorbei.

    Ich habe dann um 16 Uhr versucht etwas kreatives zu machen.
    Unkraut zupfen oder mit der Katze spazieren gehen. :)

    Aber immer hat es nicht geholfen.
    Manchmal musste ich es auch einfach aushalten......hab´mich dann für 15 min ins Bett verkrochen.

    Jetzt hab ich es nicht mehr.

    Welchen Sport betreibst du denn, für den du die schicken neuen Schuhe gekauft hast ?

    Liebe Grüße und viele gute Gefühle für heute Abend !

    MaryLou

  • Ich trinke bereits 3 Monate nicht mehr :?
    Das einzige was ich Kreatives machen kann, wo ich dann Leute hätte wäre party, worauf ich allerdings heute keine lust habe - zu was anderem sind die Leute um mich herum sehr selten bereit.. ab und an mal aber nicht ewig..
    Vielleicht findet sich nochwas..

    Joggen war ich ne Zeitlang auch jeden Tag - hab ich aber schon keine lust mehr drauf
    Ich spiele Fußball..

    consuela - Finde ich sehr lobenswert :D ... Viel glück in deinem neuen Zuhause ;-)..
    Aufgeräumt und "Ausgeräumt" habe ich heute auch viel

  • Wow, 3 Monate, nicht schlecht :)

    Ich finde auch wie consuela schrieb, dass du stolz auf dich sein kannst.

    Ich stelle es mir unheimlich schwer vor durchzuhalten, während ein Großteil des Umfeldes das Leben ganz "normal" weiter lebt.

    Wenn ich daran denke wie traurig ich war als ein Teil meiner Familie und dann auch noch meine beste Freundin erst mal nicht auf Alk wegen mir verzichten wollten. :(

    Sie haben es ja dann doch noch gemacht aber das Gefühl war doof, irgendwie so alleine gelassen.

    Heute war ich im fitness Studio und da treffen sich immer Leute zum Squashen, das sind glaube ich feste Gruppen die so ihre Samstag Nachmittage verbringen.

    Vielleicht wäre das auch was für dich.
    Sorry, soll kein unbestellter Ratschlag sein, fiel mir nur gerade so ein, weil die immer viel Spass haben.

    Die hauen sich die Bälle nur so um die Ohren.

    Mein Sohn (12) spielt auch leidenschaftlich gerne Fussball.
    Heute hat er mit seiner Mannschaft 5:2 gewonnen und das gegen einen Angstgegner ;) .

    Naja, bald ist ja EM.

    Vielleicht findest du ja noch ein Alk freies Umfeld im dem du schauen kannst ?

    Bei uns müssen die Alkis leider auf ihren Stoff verzichten.

    Mal schauen wer dann noch mal eben vorbei kommt.

    Mach´s gut und viel Spass morgen beim Fussball und jede Menge Tore !!

    LG MaryLou

  • Ich verzichte gerne auf mein Umfeld wenn die nur saufen .. dann gehe ich nämlich nicht hin..
    Meine Familie weiß von meinem Prob nicht wirklich etwas, dass bleibt auch so 8)
    Alkfreies Umfeld - glaube das habe ich schonmal paar Seiten vorher geschrieben finde ich sehr schwer - mir ist es auch egal wenn andere trinken, solange sie mich in ruhe lassen.. Viele in meinem Umfreld akzeptieren das ich Cola/Apfelschorle/Wasser trinke anstatt Bier - im gegenzug akzeptiere ich, wenn die mal 2-3 Bier trinken, ist ja nicht mein Ding.
    Alleine gehe ich kaum irgendwohin auch leider nicht ins Fitti - da habe ich hier noch einen Gutschein liegen aber ich finde leider keinen dort hin geht und großartig auf menschen zugehen kann ich ohne alkohol noch nicht..

    Ach wird schon alles.. irgentwie.. 8)

  • Jip, das wird.....

    Schön, dass du hier schreibst / auf andere zu gehst, sind ja schliesslich auch Menschen am anderen Ende der Leitung. :)

    Gud´s Nächdle für später

    ML

  • Ich verstehe was du meinst..
    Ja ich bin noch bei der Suchtberatung nebenher - die weiß über alles eigentlich so bescheid, auch darüber..

    Kann man machen mit dem Bereich..

  • Moin Anonymus, was Maria Dich gefragt hat, wäre meine Frage auch gewesen. Ich denke Dein Leben musst Du eh alleine auf die Reihe kriegen, so oder so, aber warum es sich so unnötig schwer machen? Hilfe suchen und annehmen, das musste ich auch erst lernen..ich jedenfalls hab's ohne nicht geschafft..dachte ja immer ich schaff alles alleine und bin die Größste..bin dabei leider tief auf den Bauch gefallen..so nun geh ich joggen, ich will wieder ein Lob von Dir...consuela :lol:

  • Zitat von consuela

    Moin Anonymus, was Maria Dich gefragt hat, wäre meine Frage auch gewesen. Ich denke Dein Leben musst Du eh alleine auf die Reihe kriegen, so oder so, aber warum es sich so unnötig schwer machen? Hilfe suchen und annehmen, das musste ich auch erst lernen..ich jedenfalls hab's ohne nicht geschafft..dachte ja immer ich schaff alles alleine und bin die Größste..bin dabei leider tief auf den Bauch gefallen..so nun geh ich joggen, ich will wieder ein Lob von Dir...consuela :lol:

    Ich hol mir ja Hilfe - aber mit der FAm. ist halt eine andere Sache, von daher.. das ich es alleine nicht hinbekomme musste ich ja leider auch merken .. sonst wäre ich eh wieder voll dabei..

    Ja, viel spaß beim Joggen, nichts anderes tue ich gleich auch :-D.. Genieß es und sei stolz :P

  • Hallo anonymous999,

    ich bin ebenso davon überzeugt, dass die Verantwortung für's eigene Leben bei jedem einzelnen liegt.

    Was conusela schreibt kann ich für mich auch so wiedergeben. Daher meine Frage, nach dem warum sie es nicht wissen darf. Jemanden zu wissen, der unterstützt wenn's mal arg läuft - ist sehr hilfreich.

    Offenheit finde ich sehr wichtig, da habe ich in den meisten Fällen die Erfahrung gemacht, dass sie gut für mich ist und mich schützt. Aber manchmal ist das abzuwägen - da kann ich dich verstehen.


    Grüße
    Maria

  • Ich bin allg. nicht wirklich offen - es gibt tatsächlich Leute die davon wissen - wenig, dass reicht aber auch - ich möchte das nicht das andere das wissen und wohlmöglich ein großes problem oder sonst was drauß machen, ich trinke einfach nichts, fertig..mehr muss keiner wissen - meine Leistung, sportlich gesehen ist dadurch ja auch besser - wobei ich heute sehr unzufrieden mit der leistung war..

    naja.. so ist das eben manchmal

  • Hallo ano,

    ich kann deine Vorischt gut verstehen. Ich habe meiner Familie vor einiger Zeit von meiner Alkoholsucht erzählt,weil es sich auch nicht mehr vermeiden ließ. Es war zu offensichtlich. Vorteile sehe ich aber nicht unbedingt. Alle schauen jetzt noch genauer, was ich mache und wie ich bin. Aber ansonsten fehlt jedes Verständnis und jede Rücksichtnahme. Ich soll nicht mehr trinken, aber ansonsten so funktionieren wie immer. So geht es aber nicht. Ich gerate immer wieder mit meinem getrennt lebendem Mann aneinander, weil ich Dinge sage und anspreche, die ihm nicht passen. Zu meinen Eltern habe erstmal keinen Kontakt mehr, weil ich Dinge beim Namen nenne die ihnen nicht gefallen. Tja so ist das. Also viel Streß von dieser Seite und wenig bis keine Unterstützung.

    Somit kann ich deine Haltung gut verstehen. Mir helfen allerdings meine Freundinnen, die Bescheid wissen. Also ganz anonym schaftt man die Abstinenz glaube ich nicht. Ein gewisses Maß an Offenheit ist glaube ich wichtig, damit man sich nicht immer und überall verstellen muß. Das ist auf Dauer glaube ich zu anstrengend.

    LG
    Enya

  • Zitat von Enya

    Hallo ano,

    ich kann deine Vorischt gut verstehen. Ich habe meiner Familie vor einiger Zeit von meiner Alkoholsucht erzählt,weil es sich auch nicht mehr vermeiden ließ. Es war zu offensichtlich. Vorteile sehe ich aber nicht unbedingt. Alle schauen jetzt noch genauer, was ich mache und wie ich bin. Aber ansonsten fehlt jedes Verständnis und jede Rücksichtnahme. Ich soll nicht mehr trinken, aber ansonsten so funktionieren wie immer. So geht es aber nicht. Ich gerate immer wieder mit meinem getrennt lebendem Mann aneinander, weil ich Dinge sage und anspreche, die ihm nicht passen. Zu meinen Eltern habe erstmal keinen Kontakt mehr, weil ich Dinge beim Namen nenne die ihnen nicht gefallen. Tja so ist das. Also viel Streß von dieser Seite und wenig bis keine Unterstützung.

    Somit kann ich deine Haltung gut verstehen. Mir helfen allerdings meine Freundinnen, die Bescheid wissen. Also ganz anonym schaftt man die Abstinenz glaube ich nicht. Ein gewisses Maß an Offenheit ist glaube ich wichtig, damit man sich nicht immer und überall verstellen muß. Das ist auf Dauer glaube ich zu anstrengend.

    LG
    Enya

    Ich finde es bis jetzt nicht schwer drumherum zu reden - es interessiert auch keinen ob ich trinke oder nicht, wobei ab und an blöde bemerkungen kommen aber die jucken mich nicht - trinken tue ich deswegen ja auch nicht..
    Die, die es wissen, dürfen es behalten & bei dem rest find ich es unwichtig

  • Hallo Ano,

    in Punkto Outing bin ich auch relativ vorsichtig - damit habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Gerade bei Frauen ist ein besonders negativer Touch - so habe ich es jedenfalls empfunden.

    Wenn ich allerdings einen potentiellen Partner kennen lernen würde, dann würde ich es sofort sagen....zu meinem eigenen Schutz. Ich habe auch Verständnis, dass jemand nicht mit meiner Krankheit umgehen kann oder sich gar abgestoßen fühlt. Es ist nun einmal fakt, dass ich ein Handicap bzw. eine Krankheit habe.

    Dadurch, dass Du Deine Abstinenz aktiv lebst, wird vielleicht Deine Familie irgendwann einmal verstehen - da ist wirklich Geduld angebracht - auch wenn´s schwer fällt.....und wenn nicht, dass bist Du vielleicht soweit, dass Du eine ganz andere Einstellung hast :)


    Grüßle

    BC

  • Meine Familie hat ja im Grunde genommen damit garnichts zutun .. was die tuen und was ich tue sind 2 verschiedene paar Schuhe... Ich brauche bzw "muss" mich vor denen auch garnicht "outen" .. Klappt auch so ganz gut :-).

    Potenielle partner -> ja, darüber habe ich mirauch schon gedanken gemacht.. aber ich würde da auch anders reagieren.. Was aber ja auch nicht schlimm ist..

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