Trockenheit=Freiheit

  • Kampf der Routine II. :)

    Gestern sind wir statt mit dem Auto das erste Mal, die doch etwas längere Strecke zum Freibad mit dem Fahrrad gefahren.

    Mein kleiner Burli war begeistert und hat super durchgehalten.

    Um ehrlich zu sein war er manchmal schneller als ich. :)

    Als Belohnung haben wir im Nachbarsdorf einen Schwarm, Herde, Sippe ???
    Truthähne entdeckt.

    Es waren ca. 15 Stück und die Viecher haben es mir voll angetan.

    Ich finde sie voll anrührend und wunderschön.
    Bin dann auch mit der Bäuerin in´s Gespräch gekommen und sie meinte an Weihnachten hätten die dann 30 kg.

    Womit man dann, bei 7 Euro das Kilo, auf 210 Euro für den Braten kommt.

    Bissle heftig, aber lieber wären sie mir so oder so freilaufend am Stück :)

    Naja, das bleibt wohl ein Traum und ich werde mich heute stattdessen mit 2 meiner kidis und vielleicht noch mit Freunden, zu einer großen Wassershow hier in der Umgebung aufmachen.

    Da bleibt kein Auge trocken. :)

    Ich aber schon.

    Liebe Grüße

    Marion

  • Hey Frank,

    es handelt sich um einen "Schnupperkurs" in dem unterschiedliche Meditationsformen ausgeübt werden.

    Im Sitzen, im Stehen, in Bewegung und im Liegen, ( was ich am liebsten mag ) ;) .

    Dazu gesellen sich Töne, Klänge und hoffentlich auch Stille.

    Ich habe das im Rahmen meiner Shiatsu Ausbildung schon einmal gemacht.

    Das lustigste war die Zappelmeditation, bei der für mich aber die Stunde einfach nicht rum gehen wollte, ging gar nicht. ;)

    Superschön war die "Traumreise", wir lagen alle im Kreis auf dem Rücken auf unseren Shiatsumatten, wurden mit Rosenblüten beworfen ;) , ein Kerzenlicht wurdet entzündet, leise, ganz leise Meditationsmusik abgespielt und unsere Lehrerin führte uns an unterschiedliche Orte.

    Da kamen vielen, auch mir, die Tränen.....

    Danach sprachen wir darüber.

    Genial war auch die Atem Meditation, da konnte ich eine Zeit lang die Gedanken wirklich ziehen lassen.

    Bei meinem Shiatsu Kurs gingen die Meditationen immer eine Stunde.

    Liebe Grüße

    Marion

  • Amy Winehouse Biographie

    Sie gibt mir zu denken.

    Dazu habe ich Zeit, denn heute ist Grillparty in unserem Haus, eine "alkoholische", mit Geschäftspartnern und Kollegen meines Mannes.

    Früher zecht ich wenigstens eine kurze Zeit mit, bevor ich mich zurückzog.

    Heute habe ich stattdessen frei und kann ( ja wieder ) lesen.

    Die Biographie gibt mir zu denken, weil ich Parallelen sehe.

    Wahrscheinlich war ich seit früher Jugend/ sogar Kindheit? leicht bis mittelschwer depressiv.

    Versucht zu therapieren habe ich mich mit vielen Dingen:

    Süßigkeiten, Magersucht, einer abhänginge und grausamen Liebebeziehung/Ehe, dann schliesslich der Alkohol.

    All diese Therapien funktionierten schliesslich kontraproduktiv.

    Ich wurde durch die eine oder andere zwar reifer, aber wenn ich es ehrlich betrachte auch immer unglücklicher und im tiefen Inneren fast wie abgestorben.

    Das Leben hatte schliesslich vor 3 Jahren endgültig seinen Glanz verloren.
    Ich funktionierte nur noch.
    Nur noch MIT ALKOHOL.

    Und ebenso tief im Inneren gab es nichts mehr das mich wirklich berührte, ausser meiner Kinder !!

    Dann kam ein Mensch meines Weges und es geschah etwas im Laufe der letzten drei Jahre, was ich nie für möglich gehalten hätte.

    Ich wurde wieder wirklich berührt, innerlich und äußerlich.
    Und zwar so sehr, dass mein Leben FÜR MICH wieder Sinn bekam.

    Und weil das so schön schrecklich war, trank ich fleissig weiter.
    Noch einmal 3 Jahre lang.

    Bis zu dem Zeitpunkt an dem ich merkte, dass der Alkohol all das Gute was ich vom Leben erhalte kaputt macht.

    Ich machte es kaputt, weil wenn ich Alkohol trank ( und ich tat es fast täglich, ich war/bin süchtig), konnte ich das Schöne und Gute nicht fühlen, der Glanz der in so vielen Dingen des Lebens steckt, ich konnte es wieder einmal einfach nicht mehr fühlen !!!!, meine Hoffnungen waren wieder am Boden, die Depression nahm erneut Besitz von mir.

    Der Alkohol hatte gesiegt, seine geheime Macht triumphierte über meine Seele.

    Dann, an einem schönen Tag, mitten bei der Arbeit, der Gedanke, du kannst es nur schaffen, wenn du NIE WIEDER ALKOHOL trinkst.

    Tja, und von dem Moment an, lasse ich es einfach.

    Das unterscheidet mich von Amy, sie konnte es nicht lassen und ich denke sie wollte es auch nicht.

    Aber ich bin erst am Anfang, des Buches und meines trockenen Lebens.

    Ich hoffe allerdings auch am Ende meines letzten Kapitels kann ich sagen:

    "Ich habe gelernt das Leben zu lieben und es so anzunehmen wie es für mich bestimmt ist".

    Nun warte ich auf das Verzeihen.
    Meinen Eltern gegenüber.

    :(

    Marion

  • Lieber Antigone,

    das Fühlen der eigenen Vergänglichkeit
    ( ein schmerzhafter Gewinn der Trockenheit ), kann vielleicht behilflich sein diese Brücke zu renovieren.

    Errichten (meine Eltern), kann sie sie nicht.

    DANKE für´s Aufschreiben deiner Gedanken.

    Marion

  • Die Amy Winehouse Biographie hat mich heute stark berührt.

    In ihr wird auch der Zusammenhang einer dysfunktionalen Familie
    und Co-Abhängigkeit bzw. Alkoholismus/Drogensucht erwähnt/erläutert.

    Davon bin ich ja nun auch betroffen und es ist nicht das erste Mal, dass ich damit konfrontiert werde, ich weiss über das Thema ganz gut Bescheid.

    Heute habe ich es das erste Mal auch gefühlt.

    Es ist kein Wunder, dass ich mich oft einsam fühle trotz der ganzen Menschen, ICH WURDE VON MEINEN ELTERN ALLEINE GELASSEN( in emotionaler Weise ), mein Leben lang und darum habe ich mir immer wieder ( nicht immer ) emotional nicht verfügbare Männer ausgewählt.

    Und die zwei in die ich am meisten verliebt war, waren selbst traurige und einsame, somit konnte ich meine Co-Schiene wunderbar ausleben.

    Was in beiden Fällen zum absoluten emotionalen Burnout führte.
    Der Alkohol unterstützte das noch.

    Heute war ich angeschlagen, es ging mir nicht so gut, aber beim Lesen und anschließenden Erkennen (durch Fühlen nicht durch den Intellekt) woher meine seelische Einsamkeit kommt, nahm das meinen Gefühlen einen großen Teil der Schwere.

    Ja, ich darf traurig sein, ich habe Grund dazu, ich bin nicht Schuld daran, ich darf und kann mich selbst trösten, ich kann und darf mir selbst Gutes tun.

    Und ich muss es, täglich, um überleben zu können.

    Ich habe mir ja erlaubt meine ehemals co-abhängige Beziehung wieder zu treffen, wenn ich möchte.

    Das hat es viel einfacher gemacht, bis jetzt möchte ich gar nicht.

    Ich bin zwar nicht über diesen Mensch hinweg, aber über die Abhängigkeit.

    Es ist mir egal ob ich ihn heute, morgen oder in einem halben Jahr treffen werde.

    Ich werde meine Grenzen zu ziehen wissen und ich werde sie verteidigen, sollten sie übertreten werden.

    Ich bin trocken vom Alkohol und von der Abhängigkeit dieser Beziehung.

    Es ist nicht immer leicht, ich habe immer wieder emotional sehr zu kämpfen aber nun nicht mehr wegen mir fremder Dingen, sondern wegen mir selbst, meiner Vergangenheit.

    Ich benutze nichts mehr um mir diesen Schmerz zu nehmen, ihn durch einen andern zu ersetzen oder zu betäuben.

    Jetzt trauere ich um mich selbst und das ist wichtig und richtig.

    Ich bin bereit diese Schmerzen trocken zu ertragen, nehmen kann sie mir nichts und niemand.

    Ich hoffe sie werden mit der Zeit weniger werden.

    Gute Nacht

    Marion

  • Hallo Marion,

    Zitat

    aber beim Lesen und anschließenden Erkennen (durch Fühlen nicht durch den Intellekt) woher meine seelische Einsamkeit kommt, nahm das meinen Gefühlen einen großen Teil der Schwere.

    Mir erging das ganz ähnlich als ich kürzlich das Buch "Verlassenheit und Selbstentfremdung" von Kathrin Asper (hatte ich glaube schonmal erwähnt) las.
    Das Buch ist im offiziellen Handel derzeit vergriffen. Ich habe es mir übers Internet beim antiquarischen Buchhandel bestellt.
    Lt. Auskunft eines Buchhandels soll es im September neu aufgelegt werden.

    Auch Dir eine gute Nacht!

    LG Manfred

  • Dankeschön Manfred, :)

    ja, das hattest du schon einmal erwähnt und ich auch nicht vergessen.

    Ich hab´ bei amazon geschaut, aber der Preis schien mir mit 30 Euro ganz schön happig.

    Darum habe ich es nicht bestellt.

    Ich schaue aber noch einmal bei e-bay und bleibe dran.

    DANKE sagt Marion !

  • glück auf marion

    Zitat von MaryLou

    Ich benutze nichts mehr um mir diesen Schmerz zu nehmen, ihn durch einen andern zu ersetzen oder zu betäuben.

    Jetzt trauere ich um mich selbst und das ist wichtig und richtig.

    Ich bin bereit diese Schmerzen trocken zu ertragen, nehmen kann sie mir nichts und niemand.

    ich hab den eindruck, dass du immer wieder "in der heilenden wunde herumrührst" den schmerz immer wieder erneuerst? indem du dich intensiv damit beschäftigst.

    Zitat von MaryLou

    Ich hoffe sie werden mit der Zeit weniger werden.

    diese mich schmerzenden dinge/sachverhalte hab ich aufgeschrieben und unter "vergangenheit" abgelegt. seither konzentrier ich mich auf angenehmes, schönes , auf die 1000 kleinen dinge/sachverhalte die töglich klappen, die spass und freude und zufriedenheit bringen. die "schmerzen" sind weniger geworden - ich erinnere mich daran aber als "vergangenes - erledigtes - unabänderliches" eben als "abgelegt".
    und so freu ich mich des lebens (oje - der schmalz tropft aus m rechner).

    schöne zeit - umärmelung

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Matthias

    Zitat

    diese mich schmerzenden dinge/sachverhalte hab ich aufgeschrieben

    Das mache ICH ja hier ;)

    Zitat

    seither konzentrier ich mich auf angenehmes, schönes , auf die 1000 kleinen dinge/sachverhalte

    Das mache ich "draußen". :)

    Zitat


    schöne zeit - umärmelung

    Aber sowas von ;)

    Marion

  • Zitat von MaryLou

    Das mache ICH ja hier ;)

    auf papier, alles! mit allen schmutzigen einzelheiten! (tut für n moment sehr weh) und dann in die untere schublade (bei mir liegt s im bettkasten).

    glück auf

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo liebe Marion,

    habe gerade Deine letzten Beiträge gelesen. Das kommt mir so vertraut vor als wäre es mein eigenes Leben.
    Angefangen haben meine Probleme auch in einer dysfunktionalen Falmilie. Alkohol, Streit, Geheimnisse, Manipulation. Und ich fühlte mich schuldig und verantwortlich dafür, alle glücklich zu machen.

    Meine Partnerschaften und meine Ehe verliefen alle nach demselben Muster: ich wählte mir emotional nicht zugängliche Männer, die selber auch Probleme hatten, (trinken, Drogen, Scheidungen, solche, die nicht arbeiten wollten und auf meine Kosten lebten u.Ä), weil ich es ja nicht anders kannte. Dann verausgabte ich mich bis zum Wahnsinn.
    Mit netten Männern konnte ich nichts anfangen, ja, ich hatte Angst vor ihnen und nahm reißaus, sobald es drohte, ernst zu werden.

    Dem Letzten habe ich den Laufpass gegeben aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Da war einfach eine innere Stimme die mir sagte: "Entweder du gehst oder du wirst untergehen zusammen mit ihm oder alleine".
    Ich habe nicht vor eine neue Beziehung einzugehen, solange nicht, bis ich stabil genug bin und wirklich Herr über mein Leben.

    Zu Sucht und abhängige Beziehungen habe ich ein paar tolle Bücher. Nenne Dir zwei Titel und kann ja sie ja auch unter "Bücher für Alkoholiker und Angehörige" mal reinschreiben. Vielleicht interessiert sich ja der Eine oder Andere dafür.

    Also für mich war aufschlussreich:
    "Die dunkle Seite der Liebe" von Susan Forward und Craig Buck und

    die Autobiographie von Caroline Knapp
    "Alkohol, meine gefährliche Liebe" (finde ich ganz toll!)

    Liebe Marion, ich versuche den hässlichen Geistern meiner Vergangenheit schöne Erlebnisse entgegenzusetzten.
    Eins davon sind die Begegnungen in diesem Forum, dafür bin ich allen netten Menschen hier, auch Dir natürlich sehr dankbar!

    Jetzt ist es ein Roman geworden.
    Wünsche Dir ganz viel Mut! Es wird!

    Liebe Grüsse

    Delia

  • Danke Delia für dein Verständnis und Mut machen.

    Das bedeutet mir viel ! :D

    Heute ging es mir einfach gut, ohne wenn und aber.

    So kann es gerne mal ein paar Tage weiter gehen. ;)

    Im tiefen Inneren bin ich ein sehr friedlicher Mensch und heute konnte ich mit allen....... Ursprungsfamilie, Familie, Freundin, Kollegin, Ex-Lover :) und nicht zuletzt mit mir in Friede und Harmonie kommunizieren bzw. leben.

    Was gibt es schöneres ?

    Es lohnt sich trocken zu sein !!!
    So sehr.

    Ein gute Nacht

    Marion

  • Hallo Marion! Schön daß dirs gut geht heute. Ich habe die Erfahrung gemacht - in meiner verkorksten Liebe, die auch immer mal wieder hochkocht (aber selten), daß es mir immer dann gut ging wenn ich in der Gegenwart war; und immer dann schlecht wenn ich zugelassen hatte daß mein Denken das Kommando über mein Erleben übernahm. Und das Denken war/ist in der Vergangenheit verhaftet und hat diese hochgekocht... und ich hab mich in Phantasien Träumen Luftschlössern verlorn - und dann passierte was silberkralle schrieb: ich wühlte in Wunden rum die nicht heilen konnten... 2 Buchtips die mir halfen: W.Schmidtbauer "Die Angst vor Nähe", Joko Beck:"Zen im Alltag". Hab ne gute Nacht! LG

  • Guten Morgen Frank,

    Danke für die Tips und Danke für´s Gedanken machen und aufschreiben.

    Obwohl ich auch finde, dass "nicht schreiben" einen Entwicklungsschritt anzeigen kann,..... einen in die Freiheit.

    Ich will gerne annehmen, auch das was du und Matthias mir geschrieben habt.

    Auch darin steckt Wahrheit, die Wahrheit was meine Ex-Liebe betrifft.
    Er heisst T. ( das ist kürzer ;) )
    Da möchte ich es einfach gut sein lassen, das was JETZT ist nehmen oder es lassen.

    Die mega verblendet Verliebtheit ist eh schon länger vorbei.
    Er ist nicht DER Mann für mich, war es nie.

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es Bereiche gibt in denen wir
    füreinander da sein können, in anderen eben nicht.
    Für die andren habe ich andere Menschen.

    Ich möchte dankbar sein, so wie ER es immer war, dass es solch eine Verbindung überhaupt gibt in meinem Leben.

    Ich hatte 40 Jahre keine Ahnung, dass so etwas möglich ist.
    So kann ich es endlich gut sein lassen.
    Trotzdem weiss ich nicht, ob ich ihn sehen will. ;)
    Muss ich aber auch nicht.
    Es ist wie es ist.

    Wenn er das hier lesen könnte was Du/ihr mir geschrieben habt, dann würde er sagen, siehst du Marion, ich habe es dir doch immer gesagt.

    Nehmen was JETZT ist war immer sein Kontens, ich habe NIE wirklich verstanden was er von mir will, zu verfahren war ich in der co-Schiene.

    Jetzt verstehe ich ihn, wir haben ja alle nur das JETZT.
    Und das mit einem anderen Mensch glücklich zu verbringen ist doch ein großes Geschenk.

    Denn es ist bei mir genau so wie Delia schreibt.
    Ich habe nicht vor eine neue Beziehung einzugehen, solange nicht, bis ich stabil genug bin und wirklich Herr über mein Leben.


    Trotzdem ich muss es so sagen, verstehst du ( Manfred) mich wirklich ;) .

    Es ist nicht (mehr) die verflossene Liebe mit T. die mich manchmal aus heiterem Himmel traurig macht, das ist vorbei, ich habe mir erlaubt ihn zu sehen wenn ich mag, damit ist der Fisch geputzt.

    Es ist eine ganz tiefe Art der Einsamkeit, die nicht dem tagtäglichen Leben, einer akuten Situation oder den Gedanken in die Vergangenheit zuzuordnen ist.

    Es kommt (bei mir) aus dem Nichts und es kann in den schönsten Zeiten und herrlichsten Momenten kommen.

    Eine alles umfassende Verlassenheit die mit nichts zu beheben ist, in diesen Momenten.

    Ausser vielleicht Offenheit, ( versuchtes) Verständnis anderer, Tränen, Akzeptanz dass es eben so ist und dass es keine Charakterschwäche ist sondern an einer "lieblosen" Kindheit liegt (einfach ausgedrückt).

    Dann, am nächsten Tag, ist es ja meist auch wieder vorbei. :)

    Yin und Yang, Freud und Leid, in STARKER ( schnell wechselnder) AUSPRÄGUNG, das ist meine Baustelle.

    Ich handle an solchen ("schlechten") Tagen nach dem Motto: "So tun als ob".
    Versuche eben das beste daraus zu machen und mich selbst zu motivieren.

    Ich schleppe mich dann durch diese Tage, aber ich verkrieche mich nicht mehr.
    Irgendwas geht immer, das etwas Erleichterung oder eine kleine Sequenz an Freude bringt.
    Und wenn es "nur" für andere ist.

    Mit Alkohol ging das nicht, da waren die Depris dann perfekt und ich musste mich oft verkriechen.

    Danke, dass ihr euch Gedanken über mich macht, und die Frage (Spass) an Silberkralle....

    Hat dein Bettkasten dir auch so tolle Buchtips gegeben ??? ;)

    Marion die einen kleinen Schritt weiter ist. :)

    Danke an euch !

  • glück auf marion

    Zitat von MaryLou

    die Frage (Spass) an Silberkralle....

    Hat dein Bettkasten dir auch so tolle Buchtips gegeben ??? ;)

    die antwort (ernst) bettkasten nönönönö - ich hab alles gelesen, was in der beratungsstelle über alkoholkrankheit vorhanden war.

    Zitat von MaryLou

    Marion die einen kleinen Schritt weiter ist. :)

    schritt für schritt - in die richtige richtung.

    schöne zeit - umärmelung

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Marion,

    Zitat

    Trotzdem ich muss es so sagen, verstehst du ( Manfred) mich wirklich

    Ob das wirklich so ist, da bin ich mir nicht so sicher.
    Ich verstehe mich selbst ja nur ansatzweise :wink:
    Ich kann halt einigermaßen mitschwingen :D

    Alles weitere von mir dann, wie üblich, in "meinem" Thread.

    Schönes Wochenende!

    LG Manfred

  • Guten Morgen,

    ich war jetzt lange im Bett, hab´aber wenig geschlafen und fühle mich
    erschöpft.

    Es fühlt sich an wie in "Becherzeiten" in denen meine "Nierenenergie" (TCM) morgens chronisch erschöpft war.

    Ich denke ich sollte die ganzen guten Ratschläge hier einfach mal annehmen und RUHE GEBEN.

    Irgendwie möchte ich am liebsten gar nichts machen, ausser im Garten zu sitzen oder auf dem Sofa zu liegen und ein gutes Buch zu lesen.

    Das geht natürlich nicht mit 3 Kindern, die alle ihre Bedürfnisse haben, aber vielleicht kann ich die Reise in den Süden einfach sausen lassen.

    Hauptsächlich mache ich sie für andere Leute, meine Eltern, die Kinder.

    Was ist mit mir?

    Ich muss die 1200 km (hin und zurück) abjuckeln und ich muss die seelische Belastung mit meinen Eltern aushalten.

    Ich weiss nicht ob die doch eher kurze Zeit mit meinen Freunden ( die müssen arbeiten ) diese Strapazen aufwiegt.

    Muss heute in mich gehen und dann entscheiden.

    Ein schönes Wochenende an alle

    Marion

  • Liebe Marion,

    ich würde sagen, vertraue einfach deinem Gefühl – das kann dir am besten sagen, was du gerade brauchst.
    Klar, sozialer Rückzug ist nicht unbedingt gut. Aber manchmal schon, finde ich, wenn man so viel mit sich selbst zu tun hat, dass man dann auch das Zusammensein mit anderen nicht genießen kann oder sogar als Anstrengung empfindet.
    Und natürlich wäre es sicher schön, den alten Freund zu treffen und ihm dein Herz auszuschütten – aber es gibt ja auch Telefon. Und vielleicht reicht das für dieses Wochenende erst einmal. Und vielleicht hast du ja dann nächstes Wochenende Lust, nur für dich selbst dort runter zu fahren und ihn zu treffen – und deine Eltern nicht.
    Ich finde: du darfst das! :wink::wink:

    Viele liebe Grüße von
    Lea

    If you know where you stand
    then you know where to land ...

  • Hallo Marion,

    lese in deinen letzten Beiträgen sowas wie innere Zerissenheit bei dir raus. Ist nur mein Gefühl, vielleicht täusche ich mich auch.

    Hauptsache, du trinkst nicht und nimmst deine Gefühle wahr, alles andere wird sich ergeben. Manche Probleme lösen sich auch imLaufe der Zeit, wenn wir nichts erzwingen oder herbeiwünschen wollen.

    Was würdest du dir denn wünschen wenn du diese Reise antrittst?

    Schönes Wochenende, hier oder im Süden und eine für dich stimmige Entscheidung wünscht dir Delia

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