• Hi Marco!

    Ich danke Dir!!!

    Ich finds auch klasse wie Du das durchziehst. Bist mir ja etwas vorraus.
    Mir fehlt eigentlich immernoch ne reale SHG aber das wird schon.
    Ich muss erstmal zum Friseur dann kann Ich auch unter die Leute :)

    schoenen Abend

    Peter

  • Hallo Peter,

    Danke. Merke gerade, dass ich Lob nur schlecht annehmen kann, weil ich seit 15minuten rum eier was ich denn darauf schreiben soll ;)

    Das mit dem Frisör ist ne sehr gute Idee. Ich fühle mich immer um einiges wohler wenn ich nen gepflegten Haarschnitt verpasst bekommen habe. :)

    Freue mich weiterhin von Dir zu lesen.
    Jetzt muss ich in die Falle, um 5uhr geht mein Wecker wieder.

    Gruss
    Marco

    Bete nicht für ein einfaches Leben, sondern um die Kraft ein schweres Leben meistern zu können!

  • Hallo Marco,

    Lob anzunehmen kann Ich auch ueberhaupt nicht.
    Hab ja schon geschrieben mich solle endlich mal jemand kritisieren :D

    Ist aber auch kein Wunder. Saufen zerstoert einem das letzte bisschen Selbstachtung. Bis vor paar Wochen wusste Ich selber nicht was Selbstbewusstsein ist...
    Daher auch die Faelschliche Diagnose einer Sozialen Phobie bei mir.

    Mittlerweile bin Ich fast Angstfrei und Psychiatertermine gehoeren der Vergangenheit an.
    Ich glaube als Alkoholiker geraet man oft auf die Psychoschiene weil man/Ich einfach den Aerzten das Saufen verheimlicht.
    Und dann kamen halt die abenteuerlichsten Diagnosen zusammen.
    Bei mir waren es auf Nachfrage der Aerzte immer 2 Bier ab und zu.

    Irgendwie wollte Ich auch damals dass man mich als Psychisch-Krank abstempelt. So konnte Ich weitersaufen ohne mir groessere Vorwuerfe zu machen. Hab mir auch gleichzeitig den Weg zur Erkenntnis versperrt das Ich Alkoholkrank bin.
    Wie blind einen diese Erkrankung nur macht. Kein Wunder dass man sich ohne Probleme totsaufen kann.

    Naja. Bald ist der erste Monat rum und Ich bleibe am Ball.

    Oh Ich seh gerad Ich muss los. Radfahren steht an. Wieder 20km :D


    bis nachher!

    Gruss
    Peter

  • Also jetzt gehts echt ab hier :D

    Hab gerade ein Wohnungsangebot zugeschickt bekommen.
    Werd mich naechste Woche vorstellen...
    Ich hab nur immernoch etwas Bammel dass es zu schnell bergauf geht.
    Muss mir das alles mal nachher durch den kopf gehen lassen.


    Ansonsten bin Ich etwas KO vom Radfahren aber mir gehts gut.
    Die Kippen kommen nur wieder raus :)


    mfg
    Peter

  • Hallo Peter,

    wenn es mir wegen irgendetwas schon fast zuu gut geht, dann schaue ich mir bewusst ein ganz bestimmtes Foto an. Dieses Foto symbolisiert für mich meinen persönlichen Tiefpunkt. Dann kann ich mich weiter über das Gute freuen, aber habe die Kehrseite auch kurz vor Augen gehabt. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ansonsten: Super!! Freut mich!!! Das ist doch eine tolle Veränderung und hoffentlich ein ganz neuer Ausgangspunkt für Dich.

    Schönen Abend weiterhin.

    P.S. : Das mit dem Rad fahren finde ich auch klasse. Frische Luft, neue Eindrücke sammeln und ganz unverbindlich unter Menschen sein bzw an Ihnen vorbei radeln und lächeln. Geniess die Zeit.

    Gruss
    Marco

    Bete nicht für ein einfaches Leben, sondern um die Kraft ein schweres Leben meistern zu können!

  • Hallo Marco!

    Ja Ich hab se noch nicht in der Tasche aber alleine mal nach 4 Monaten Wartezeit eine vorgeschagen zu bekommen war schoen.

    Dennnoch ist jeder Umzug mit Stress verbunden , den Ich mir jetzt ungern zumute.

    Ja das mit dem Foto ist echt ne gute Idee. Leider habe Ich irgendwann alle im Rausch entsorgt.

    Mein erster Gedanke gestern, war folgender... Je besser es mir geht,desto mehr tue Ich direkt fuer meine Abstinenz.
    Wie ganau das Aussehen wird weiss Ich schon. An der Umsetzung muss Ich noch feilen. Aber dafuer nehm Ich mir jetzt Zeit am Wochenende.

    schoenes Wochenende :wink:

    Peter

  • Hallo Peter,

    wie war dein Wochenende ?

    Hast du wieder schöne Momente sammeln können ? :)

    Was macht die neue Wohnung, bzw. wie hast du dich entschieden ?
    Warum möchtest du überhaupt umziehen ?

    Liebe Grüße

    Slowly

  • Hallo Peter,

    was ist passiert, warum schreibst du nicht mehr ?

    Wenn du rückfällig geworden bist, dann brauchst du dich dafür nicht zu schämen,
    es wäre nur total traurig, wenn du nicht wieder aufstehst und weiter machst.

    Ich erinnere mich an deine Worte, dass du dir nichts mehr wünschst als eine eigene Familie.
    Jetzt bist du noch jung genug, diesen Traum auch in die Realität zu tragen.

    Du bist auf einem guten Weg !
    Keiner hat gesagt, dass es leicht ist..... aber es ist möglich.

    Auch für dich !

    Slowly

  • Hallo

    Ich danke Dir Slowly für deinen Post. Und du hast Recht.
    Irgendwann ging es mir sehr gut und dann habe Ich meine Erkrankung ausgeblendet und bewusst vergessen.
    Dies war mein Fehler.
    Nach dem Rückfall der ein paar Tagen dauerte (so genau weiss ich das nicht mehr) suchte Ich mir Ärztliche hilfe.
    Ich bekam Medis und hörte auf zu trinken.
    Die Antidepressiva nehme ich bis heute mit eigentlichem Erfolg. Eingentlich deshalb weil Ich alle 2 Monate etwa , mir die Kante gebe.

    Und dieser eine Abend reicht aus um mich für mindestens einen Monat in die Hölle zu befördern.

    Trotz all dem mache Ich alle 2-3 Monate wieder den selben Fehler.

    Aber weil der Wunsch ein Alkoholfreies Leben zu führen weiterhin da ist und Ich bereits eine Terapie hinter mir habe , versuche Ich mein Verhalten irgendwie zu analysieren. D.h Ich bleibe weiterhin am Ball.

    Dir , Slowly , Danke Ich von Herzen!
    Es war nicht der Text von wegen Schämen der mich wieder hier zurückkehren lies, nein, es war diese unterschwellige Botschaft dass Ich nicht alleine bin.
    Dafür Danke Ich dir.

    mfg
    Peter

  • Ausserdem hoffe Ich dass es Dir gut geht.
    Ich weiss Hilfe geben ist manchmal leichter als diese anzunehmen.
    Daher bitte Ich dich , achte auch auf Dich und deine Gesundheit .

    mfg

    Peter

  • Hallo Peters,

    das ist ja eine Freude !

    Fast ein halbes Jahr ist vergangen seit du das letzte Mal hier geschrieben hast und nun bist du wieder dabei. :)

    Wahrscheinlich auch bedingt durch die Öffnung des offenen Forums für Leute die noch nicht trocken sind, es aber dringend wollen und somit die Chance bekommen auf Austausch.

    Wie schön :).

    Deine Mahnung auf meine Gesundheit zu achten, finde ich total lieb.

    Gerade eben habe ich mich ein Stündchen hingelegt, weil ich in letzter Zeit oft so müde und erschöpft bin, obwohl ich eigentlich nicht zu viel arbeite.

    Ohne kurze Ruhepausen ab und zu, könnte ich mein Tagespensum manchmal kaum schaffen und dann würde ich in der Tat krank werden.

    Ich glaube eh, dass es für uns Alkoholiker ganz besonders wichtig ist auf die Signale unseres Körpers zu achten und sie ernst zu nehmen.
    Aber das ist ja nix Neues ;) .

    Was mich interessieren würde, wie geht das denn, dass "man" seine Erkrankung ausblendet und wie geht bewusstes Vergessen ?

    Du wolltest es vergessen ?

    Wolltest du wieder trinken ?

    Hast du erst aufgehört hier zu schreiben und dann wieder zu trinken begonnen oder war es andersrum.

    Was ist dein Plan, was könntest du anders machen um nicht mehr rückfällig zu werden ?

    Gibt es überhaupt einen Plan ?

    Zitat

    Und dieser eine Abend reicht aus um mich für mindestens einen Monat in die Hölle zu befördern.

    Wie kannn ich das verstehen, das schlechte Gewissen, Wut über dich selbst oder........?

    Tut mir leid, dass ich soviele Fragen habe aber ich kann mir deine Situation sonst gar nicht wirklich vorstellen.

    Ganz liebe Grüße und ich freue mich ( auch wenn der Grund deiner Rückkehr eher traurig ist ) !

    Aber jetzt gibt es eine neue Chance. :)


    Slowly

  • Danke dass du mir geantwortet hast.

    Also Ich selber bin sehr oft erschöpft in der Zeit in der Ich nicht trinke , obwohl Ich wenig arbeite.
    D.h ich merke selber dass mich meine psychische arbeit (Gedanken an mich Selber und meine Familie) manchmal mehr erschöpft als mein regulärer Job.

    Angeblich helfen dabei Achtsamkeit, Atem-Übungen und Meditation.

    Nun zu deinen Fragen

    Zitat

    wie geht das denn, dass "man" seine Erkrankung ausblendet und wie geht bewusstes Vergessen ?

    Ich glaube Ich wollte meine frühere Vergangenheit (Probleme mit Eltern / Vater auch Alkoholiker) einfach hinter mir lassen und dabei lies Ich auch die schlimmen Erfahrungen die Ich durch den Alk hatte , hinter mir.

    Und das obwohl Ich genau wusste dass wir/ich nicht vergessen dürfen.
    Und Ich glaube genau liegt bei mir der Schlüssel. Ich darf die schlimme Zeit / die Abstürze / den Tiefpunkt nicht vergessen.
    Und Ich glaube auch dass genau da Meetings helfen würden.

    Hochmut kommt vor dem Fall.
    Das mus sIch mir merken.

    Ich danke Dir.
    Alles Gute!

  • Hallo Peters,

    ich danke DIR :).

    Liege schon wieder im Bett aber manchmal ist das einfach der allerbeste Aufenthaltsort der Welt. :)


    Zitat

    Ich glaube Ich wollte meine frühere Vergangenheit (Probleme mit Eltern / Vater auch Alkoholiker) einfach hinter mir lassen und dabei lies Ich auch die schlimmen Erfahrungen die Ich durch den Alk hatte , hinter mir.

    Und das obwohl Ich genau wusste dass wir/ich nicht vergessen dürfen.
    Und Ich glaube genau liegt bei mir der Schlüssel. Ich darf die schlimme Zeit / die Abstürze / den Tiefpunkt nicht vergessen.
    Und Ich glaube auch dass genau da Meetings helfen würden.

    Ich habe mir das was du da geschrieben hast, gerade eben bei der Autofahrt durch die Felder mal durch den Kopf gehen lassen und mich gefragt wie es denn bei mir so war mit dem Verarbeiten meiner Kindheit, Jugend- und jungen Erwachsenen Zeit.

    Die Wende kam in der Gestalt einer Freundin, eigentlich der ersten echten Freundin die ich bis dahin hatte.

    Da war ich 21.

    Mit ihr fing ich an zu reden über das was mich bedrückte, nicht viel und andauernd aber es war ein Anfang gemacht.

    Später waren es immer wieder liebe Menschen und deren Freundschaft die mir weiterhalf und Freunde wurden wir nur, weil ich mich ihnen öffnete.

    Das fiel mir sehr schwer damals aber ich fühlte instinktiv, dass das der richtige und einzige Weg ist um weiter zu kommen.

    Was ich sagen will (aber zu müde bin um etwas Schlaueres raus zu bringen ;), vielleicht muss man das was einen bedrückt 10, 100 oder gar 1000 Mal erzählen oder immer wieder durchleben aber irgendwann löst es sich auf, wenn man d´ran bleibt und dann gibt es Platz für Neues und für Glück.

    Zumindest war es bei mir so ;).

    Eine "reale" Selbsthilfegruppe wäre toll.

    Wann suchst du dir eine ?

    Gute Nacht

    Slowly

  • Zitat von Slowly

    Eine "reale" Selbsthilfegruppe wäre toll.

    Wann suchst du dir eine ?

    Slowly


    Ich hoffe bald . Ich bin da sehr sauer auf mich selber dass Ich so eine Angst habe mit Menschen in Kontakt zu treten.

    Im Grunde lebe Ich alleine, weit wech von meiner Familie.
    Mein Plan war es , dass Ich so weit wie es nur möglich ist wegziehe um meinen Eltern und meinen Geschwistern nicht mehr den Schaden zuzufügen wie Ich es bis dahin tat.

    Aber jetzt bin Ich hier.
    Ich bin vom Spiegeltrinker zum Quartalsalkoholiker geworden.

    Und das ist mein jetziges Problem.
    Ich weiss dass Alkohol das größte Gift von Allen ist aber irgendwann flöße Ich mir es trotzdem ein.

    Ich habe so eine grosse Angst mich Menschen zu öffnen.
    Und Ich weiss genau dass dies mein Fehler ist.

    Ich spiele im Moment auf Zeit.
    Ich hoffe Ich werde mich irgendwann aus dem Haus trauen und endlich jemanden zum Reden finden.

    Ich wünsche dir Gesundheit , nicht Mehr nicht Weniger.

    mfg

    Peter

  • Zitat von Slowly

    Was ich sagen will (aber zu müde bin um etwas Schlaueres raus zu bringen ;),


    Ich erwarte nicht dass Du dich anstrengst mir etwas "Schlaues" zu schreiben.
    Im Grunde schreibe Ich hier um mir selber Manches begreiflich zu machen.
    Und es erschämt Mich dass Du dich deiner Lebenszeit entbarst mir hier eine Hilfestellung zu geben.

    Es gibt leider kein Wort um meine Dankbarkeit für deine Zeit auszudrücken.

  • Hallo Peters,

    Das was du schreibst hört sich für mich sehr verzweifelt an.

    Wenn du dich erst mal zu keiner Selbsthilfe Gruppe traust, wie wäre es mit einem Einzelgespräch bei einer Lebens- oder Suchtberatung.

    Es ist lieb, dass du mir dankst :) aber ich schreibe hier freiwillig und auch um meine Trockenheit zu stabilisieren.

    Mir wurde schließlich auch sehr geholfen vor längerer Zeit.

    Ich würde dich bitten, dass du noch einmal deinen Mut zusammen nimmst und raus gehst, du hast es schon einmal geschafft und es war positiv !

    Ich empfinde dich als wertvollen und liebenswerten Menschen und bin mir sicher, dass viele andere Menschen auch so empfinden werden.

    Ich kann deine Ängste nachempfinden.
    Auch ich war früher sehr sehr schüchtern.
    Es ist möglich diese Gefühle zu verlernen und sie mit neuen Gefühlen zu ersetzen.

    Vielleicht schaust du einfach mal im Netz welche Möglichkeiten es gibt und rufst heute noch dort an !

    Liebe Grüße

    Slowly

  • Lieber Peters,

    ich wünsche dir ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest, dass du noch einmal alle Kraft zusammen nimmst, damit du Vertrauen in Menschen findest, um mit ihnen zusammen weg zu kommen, aus Sucht, Einsamkeit und Isolation.

    Wir alle sehnen uns nach Gemeinsamkeit und Anerkennung durch Andere, wünschen uns Liebe, Freundschaft und unser Leben mit ihnen zu teilen.

    Und (fast) jeder Mensch hat meiner Ansicht nach auch die Chance, das Gewünschte zu bekommen.

    Doch das geht nur, wenn wir über unseren Schatten springen, uns auf andere einlassen, auch mit der Gefahr, dass wir verletzt werden, sogar immer wieder.

    Aber niemand wird immer nur verletzt, immer wieder passieren durch den Mut zur Nähe, auch wunderschöne Dinge.

    Das Beste daran ist aber, dass wir uns durch die Nähe zu anderen selbst näher kommen und das ist, meiner Meinung nach, der Schlüssel für ein glückliches, trockenes Leben.

    Alles Gute lieber Peters, schreib´doch mal wieder, ich würde mich freuen !

    Slowly

  • hallo Slowly und moomoo

    Ich wünschte Ich könnte Gutes berichten aber das kann Ich leider nicht.
    In der zwischenzeit habe Ich es geschafft nicht zu trinken, jedoch als ich angefangen habe mich um meinen schwerbehinderten Bruder zu kümmern und das Stress verursachte, fing Ich wieder an.

    Es gibt dennoch eine gute Nachricht.
    Am Samstag Morgen darf Ich eine Entgiftung machen.
    Dauert etwa 10 Tage und Ich soll auch meine Sportsachen mitnehmen , also schon in Richtung Therapie , welche Ich möchte :)

    Grüsse aus Franken und Mut Allen die noch diese Ungewissheit vor sich haben.

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