Alkohol, Ehe, Kinder

  • Mein WE ist etwas anders verlaufen als geplant. Meine Freundin hat leider fürs Kino abgesagt :( Hab dann zu Hause einen Film angeschaut und irgendwie voll die Depri gefahren. Heute hatte ich mein Mannschaftsspiel - das hat mir echt gut getan. Danach hat mein Mann die Kinder zurückgebracht. Ich musste noch was mit ihm besprechen bzgl. der Kinder und der nächsten Wochenenden. Er hat aber schon wieder den privaten Kontakt gesucht. Hab ihm gesagt, dass ich nur noch Dinge bzgl. der Kinder mit ihm besprechen möchte, nichts mehr auf der privaten Ebene und auch nicht über den Alkohol. Das passte ihm mal wieder nicht und er reagierte völlig abweisend. Wie immer, wenn es nicht nach seiner Nase geht.

    Er sagte mir dann später, dass ihm das Reden mit mir unheimlich weh tun würde, und er wollte nun auch den beruflichen Kontakt zu mir nicht mehr. Er könnte das einfach nicht, dieses nichts Halbes und nichts Ganzes. Das "Rückrad" wäre gebrochen. Ich hab ihm dann nur geschrieben, er soll nicht immer versuchen, bei mir auf die Tränendrüse zu drücken. Das Einzige, was ich aus seinen Zeilen lese wäre das, was ich schon immer wußte. Er will weitertrinken - also bitte schön... er sei immer noch mit seiner Flasche verheiratet. Und ich hab ihn gefragt, ob er überhaupt ein Rückrad hat...

    Hinzu kommt auch noch, dass ich gestern seine Affaire von vor einem Jahr in der Stadt getroffen habe... Das hat mich getroffen wie einen Schlaf und es nimmt mich wirklich sehr mit zur Zeit. Ich muss lernen, über seine Art und Weise hinwegzusehen, aber ich kann das irgendwie absolut nicht. Hab in den letzten Tagen immer alles abgeblockt und auch nicht mehr seine Dinge erledigt und mich nicht mehr drum gekümmert. Trotzdem fühle ich mich irgendwie völlig unwohl in meiner Haut. Und es tut mir alles verdammt weh! Alles scheiße!

    Dann haben wir eben 1 Stunde miteinander telefoniert - er hatte angerufen (und ich doofe Kuh hab auch noch abgenommen). Er hat mir viel erzählt von den Kindern, was sie alles unternommen haben am Wochenende, und es war ein schönes Gespräch. Hinterher war es scheiße wie immer. Und ich frag mich wirklich, WARUM bin ich schon wieder drauf eingegangen? Ich bin blöd - einfach dösig! Und selbst schuld! Also, nächstes Mal weiß ich es besser... es war ein Rückschlag, und es wird nicht wieder vorkommen... Gute Nacht!

  • Die letzten 3 Monate seit der Trennung, unsere Gespräche und auch alles andere zeigt mir, dass wir so absolut nicht weiterkommen und wieder an dem Punkt angekommen sind, als ich mich von ihm getrennt habe!

    Hab ihm gerade eine mail geschrieben, dass ich den kompletten Abstand will. Auch gewerblich! Dass er sich (so wie es auch in der Trennungsvereinbarung steht) zum 1. März ein eigenes Büro + Lager mieten soll, weil ich einfach nicht mehr kann und nicht mehr will! Das ab dann jeder seinen eigenen Weg geht und was in 1/2 Jahr bzw. 1 Jahr... ist, das sieht man dann!

    Es ginge einfach nicht anders! Ich würde mit ihm überhaupt nicht mehr klarkommen! Und ich glaube er mit sich selbst auch nicht...

    Ich bin davon überzeugt, dass es richtig war! Aber ich fühle mich schlecht dabei, so zu handeln! Obwohl es auch irgendwie befreiend ist...

    So, und jetzt schalte ich meinen Kopf ab, werde mich in mein Bettchen kuscheln und hoffentlich was Schönes träumen...

  • @Cherry
    Deine Situation ähnelt ja wirklich der meinen - aber tun das nicht irgendwie alle Threads hier? Es ist sehr gut, dass du dich an eine Selbsthilfegrupepe gewandt hast. Das hilft dir mit Sicherheit. Für mich ist dieses Forum hier auch sehr wichtig! Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem weiteren Weg. Ich merke selbst, wie ausgelaugt ich zur Zeit bin. Aber ich weiß jetzt wenigstens, dass ich das alles für mich mache, auch die Sachen, die anstrengen (arbeiten, Kinder, usw.) und nicht für etwas, dass nichts bringt (kämpfen gegen den Alkohol)!!! Da hat man nämlich eh absolut keine Schnitte, egal, wie sehr man sich anstrengt! Und ich finde, ich hab echt lange dafür gebraucht, bis ich das verstanden habe... Meine Grenzen waren halt hoch angesetzt. Aber das ist es wirklich nicht wert - ich hätte das alles früher erkennen und meine Konsequenzen ziehen müssen. Ich kann dir nur Mut zusprechen - denn ich weiß, dass das Leben mit einem Alkoholiker kein Leben ist!


    Pott

    Zitat

    ...weil du einen endgültigen Schlußstrich gezogen hast....da fühlt man sich immer hin- und hergerissen, das vergeht!


    Ach Pott, da sagst du was...

  • Meine Mutter hilft meinem Mann die letzten Tage mal wieder wo sie nur kann und fragt hier zwischendurch auch mal per mail an, wie es mir geht und was ich so mache, weil ich mich überhaupt nicht mehr auf Gespräche einlasse, sondern die Kinder nur schnell eben an der Türe abhole und dann auch schnell wieder abzische. Hab ihr mal geantwortet und geschrieben, dass sie sich glaube ich gar nicht darüber bewusst ist, dass sie sich mit ihrem Verhalten gegen mich stellt und es aus meiner Sicht schon an Unverschämtheit grenzt mir gegenüber, weil es mir dabei schlecht geht. Dass er durch sie wieder jemanden gefunden hätte (den Bimbo für alles) und so auch überhaupt keinen Grund dafür hätte, sein Verhalten zu ändern. Das wäre nicht der "Zweck" (wenn man das so nennen kann) meiner Trennung gewesen.... Der wäre Abstand gewesen und mich rauszuhalten aus dem ganzen Mist. Aber so wäre das unmöglich! Und der Sinn war auch, dass er endlich mal seinen Krempel alleine erledigt und lernt, auf eigenen Beinen zu stehen und für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Meine Mutter macht wirklich alles für ihn - Überweisungen, Telefonate mit der Sparkasse usw. Alles das, was ich früher geregelt habe, das regelt sie jetzt... Kann mir mal einer sagen, ob ich im falschen Film bin? Warum sollte er auch etwas ändern? Läuft doch alles wie geschmiert... Mal eben Schwiegermutter gegen Ehefrau getauscht - aus die Maus - weiter kanns gehen - auf in ein neues Leben - aber schon mal gar nicht ohne Alkohol... Das Gewerbe läuft doch auch so... Hab gesagt, dass er durch sie und auch durch das Büro den Kontakt zu mir halten möchte. Und dass ich aber so nicht mehr zu ihnen komme, weil ich das nicht will. Weil ich dort ständig mit allem konfrontiert werde. Wenn es ihnen nichts ausmacht, OK. Aber das fände ich schon ziemlich dreist! Es geht hier nicht um Hass, um Eifersucht oder darum, dass sie das ja alles nur für mich macht - oder um was auch immer, was sie sich wieder einfallen lässt, um ihr Verhalten zu entschuldigen - es geht hier einzig und alleine um Alkoholsucht und in allererster Linie geht es mir hier wirklich um mich! Sind meine Eltern nicht da, mich zu unterstützen - auch wenn ich nicht gleich auf die Tränendrüse drücke und jedem erzähle, dass es mir schlecht geht?? Es hilft weder ihm noch mir, was sie da tut! Und auch dem Verhältnis untereinander schadet es nur... Hat sie vergessen, wie mein Mann (als ich ihn vor 1,5 Jahren schon mal vor die Türe gesetzt hatte) meine Eltern behandelt hat. Echt wie das allerletzte!! Und überhaupt, was er sich alles geleistet hat... Auch darauf, dass ich möchte, dass er sich ab März ein eigenes Büro nimmt (das hatte ich meinen Eltern mitgeteilt, da ihnen das Haus hier gehört und sie da natürlich auch noch ein Wörtchen mitzureden habe - hier finde ich allerdings nur ein ganz kleines Wörtchen)... haben sie absolut gar nicht reagiert! Ich könnte mir vorstellen, dass sie ihm noch für die nächsten 10 Jahre das Büro geben würden, wenn ich da nichts gegen mache... Das ist doch nicht normal!

    Gerade hat mein Mann bei mir geklingelt. Er hätte im Büro kein Klopapier mehr, ob ich ihm ne Rolle geben könnte - was für eine bescheuerte Ausrede, wieder mal in meine Gedanken zu huschen... Hab ihm die Klopapierrolle in die Hand gedrückt und gesagt: Hier hast du deine Klopapierrolle - hab ihn stehen gelassen und bin zurück ins Bad, um meine Haare weiter zu föhnen... Er hatte seinen "lieben" Blick drauf. Wollte mich gar nicht erst auf Gespräche einlassen... denn der Blick sah ganz danach aus... Aber, Mensch, jetzt denk ich schon wieder nur über ihn nach. Was soll das eigentlich? Ist das alles scheiße! Noch nicht einmal an dem einzigen freien Tag, den ich diese Woche habe, hab ich Ruhe...

    Alles ätzend zur Zeit - wie ihr seht, es geht mir wunderbar!

  • Hab mich gerade ne halbe Stunde auf der Couch ausgeruht - ich bin echt völlig müde im Moment und könnte nur schlafen :roll: - nicht, dass ich noch depressiv werde! Ich werde jetzt einen Spaziergang machen und meinen Sohn abholen - und Kraft tanken bei dem schönen Wetter draußen, denn hier ist es zwar eiskalt, aber es scheint die Sonne :) Bringt doch nichts, dieses ewige "mir geht es so schlecht" und "ich bin so sauer" Geschwätz :(

    Vielleicht liegt meine Laune ja auch an meinen Hormonen :oops: Egal... Nichts desto trotz wird sie sich nicht verpieseln, wenn ich nicht mal abschalte ;) Also, auf in den Kampf :lol:

  • Ich weiß – bin ja dabei, loszulassen – auch mehr oder weniger meine Eltern. Trotzdem musste ich das mal loswerden. Warum soll ich meine Gedanken immer in mich reinfressen - das ist auch nicht gut! Sie sollen schon wissen, wie ich die ganze Sache sehe und wie ich dazu stehe. Da scheu ich dann auch nicht die Konfrontation – wieso auch? Hab ja nicht gesagt, dass sie ihn völlig ignorieren sollen oder ihn so behandeln sollen wie seine Eltern mich – das verlange ich überhaupt nicht und ist ja auch total unnötig. Und ich möchte ihnen ja auch eh überhaupt nicht vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben. So meine ich das ja auch gar nicht. Sie können ja immer noch nett und freundlich mit ihm umgehen. So ist das nicht gemeint, und das habe ich meiner Mutter auch deutlich gemacht. Klar müssen sie selbst wissen, wie sie sich ihm gegenüber verhalten, aber sie sind doch nicht seine Betriebsleiter oder Partner (auf die Firma bezogen) oder sonst was... und dann ist er auch noch ständig hier, und alles geht immer auf meine Kosten, weil ich dadurch NIE zur Ruhe komme...

    Mir wäre das alles völlig egal, wenn der Abstand zu ihm trotzdem da wäre. Aber das ist er einfach nicht so, wie ich mir das vorstelle – und das verstehen sie nicht! Meine Eltern (besonders meine Mutter) tragen einen ganz großen Teil dazu bei, dass ich mich nicht so entwickeln kann, wie ich das eigentlich will – es könnte wirklich alles einfacher sein... und auch trägt sie eigentlich den gesamten Teil dazu bei, dass er sich wieder nicht um sich selbst kümmert und keine Verantwortung übernimmt, und das wurmt mich gewaltig! Wenn seine Mutter so handeln würde – OK, könnte man ja irgendwo noch nachvollziehen. Aber sie ist schließlich meine! Sie steht mir und auch ihm mit ihrem blöden „Helfersyndrom“ völlig im Weg! Und somit auch der gesamten Situation und meiner Ehe. Denn ich muss ganz ehrlich sagen – abgeschlossen habe ich mit der Sache noch nicht. Mir geht es zur Zeit nicht darum, dass ich klipp und klar davon überzeugt bin, mich scheiden zu lassen... Das ganze Verfahren läuft und dazu muss ich mich nicht jetzt entscheiden, sondern ich habe dafür noch sehr viel Zeit... Aber ausklinken möchte ich mich wirklich! Und besonders mit der Alkoholgeschichte, aber auch mit seinen ganzen persönlichen und geschäftlichen Angelegenheiten nichts mehr zu tun haben, das will ich auch! Und ich komme einfach nicht dazu durch diese ganzen Umstände!

  • Hallo Ayki,

    ich lese schon eine ganze Weile still Deinen Thread mit und ziehe den Hut vor Deiner Entscheidung Dich zu trennen. Du hast das in einer für sehr ungewissen Zeit getan, mit zwei kleinen Kindern und trotzdem irgendwann nicht mehr gezögert. Das erfordert wirklich Mut. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Du es nicht nur für Dich allein getan hast, für Dein Leben und Deine Gesundheit. Sondern auch zu einem großen Teil, weil Du hoffst, dass Dein Mann wach wird und ihr nochmal anfangen könnt. Trotz Deiner sehr häufigen gegenteiligen Beteuerungen.

    So wie Du schreibst, wenn es darum geht, das Deine Mutter ihm nicht helfen soll, dass er lernen soll selbstständig zu werden für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, da wirkt die Trennung auf mich wie eine Erziehungsmaßnahme. Es ist nicht an Dir Deinen Mann zu erziehen, entweder er will etwas ändern und macht alles selbst oder es wird nicht passieren. Entweder er sieht von allein, daß der Alkohol sein Leben ruiniert oder nicht. Die Entscheidung liegt bei ihm. Du hast nicht das Recht ihn oder auch andere zu ändern, es ist auch nicht möglich. Umgekehrt würdest Du auf die Barrikaden gehen wenn man das mit Dir versuchen würde. Auf mich wirkt es als wärst Du auf Deine Mutter eifersüchtig, als würdest Du sie als Konkurrentin um die Liebe und Aufmerksamkeit Deines Mannes sehen. Auch in der Art, wenn sie nicht wäre, würde er Dich mehr vermissen, sehen das es so mit ihm nicht weiter geht und bereit sein etwas zu ändern. So funktioniert das nicht. Ich kann verstehen, dass Du nichts über Deinen Mann hören möchtest und das sollte Deine Mutter auch akzeptieren. Wenn das Gespräch auf Deinen Mann, die Arbeit oder die Firma kommt, dann sag, das Du da nicht drüber reden möchtest. Aber es muß doch andere Gesprächsthemen zwischen Euch geben, da kann man sich doch drüber unterhalten. Du kannst Deiner Mutter nicht den Umgang mit ihm verbieten, das wäre Sippenhaft und falsch verstandene Loyalität. Umgekehrt würdest Du Dir das doch auch nicht gefallen lassen, wenn sie Dir den Kontakt zu jemandem untersagen würde, mit dem sie Probleme hat, oder? Wenn Deine Mutter aus der Vergangenheit nicht gelernt hat, wirst Du auch nichts daran ändern. Da kannst Du reden wie vorher mit Deinem Mann um den Alkohol, das hat genauso wenig Sinn. Du hast Dich getrennt, da kannst Du nicht nachträglich die Bedingungen diktieren.

    Das Dein Mann über Deine Eltern und mit so Aktionen wie dem Klopapier versucht wieder in Dein Leben zu kommen könnte vielleicht daran liegen, dass Du die falschen Signale aussendest. Trotz Trennung lässt Du ihn immer wieder viel weiter in Dein Leben, als es im Sinne der Kinder nötige wäre. Das ist eben seine Art Dich als seinen abtrünnigen Co wieder auf Linie bringen zu wollen. Du kannst ihm nicht vorwerfen, daß er das versucht. Noch steht er scheinbar nicht zu seiner Sucht und da fehlt eben der Helfer. Und er hat damit Erfolg, das zeigt schon Deine Aufregung. Auch wenn es schwer fällt um der gemeinsamen Zeiten wegen, wenn Du Ruhe willst musst Du Dich wesentlich konsequenter abgrenzen.

    Wenn es Dir wirklich nur um Dich geht, dann las los. Laß Deine Mutter sich kümmern und reagiere nicht mehr wenn Dein Mann Dich über sein Leben informiert, Dich um Rat bittet oder sich „einfach“ nur unterhalten will. Wenn Du das nicht kannst, solltest Du Deine Ziele nochmals überdenken.
    Lass die beiden ihr Ding machen und mach Du Deines. Die Umstände sind immer so wie Du sie Dir machst. Deine Entwicklung liegt allein in Deinen Händen.

    Einen guten Abend wünscht……

    Skye

  • Hallo Skye,
    vielen Dank für deine Zeilen.

    Zitat

    Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Du es nicht nur für Dich allein getan hast, für Dein Leben und Deine Gesundheit. Sondern auch zu einem großen Teil, weil Du hoffst, dass Dein Mann wach wird und ihr nochmal anfangen könnt.

    Zitat

    Auf mich wirkt es als wärst Du auf Deine Mutter eifersüchtig, als würdest Du sie als Konkurrentin um die Liebe und Aufmerksamkeit Deines Mannes sehen. Auch in der Art, wenn sie nicht wäre, würde er Dich mehr vermissen, sehen das es so mit ihm nicht weiter geht und bereit sein etwas zu ändern.


    Du hast es FAST genau auf den Punkt getroffen - eifersüchtig bin ich allerdings nicht. Aber das mit den "Erziehungsmaßnahmen"... Klar habe ich die Entscheidung der Trennung für mich getroffen, weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte mit ihm und nicht mehr so weiterleben wollte mit den ganzen Lügen usw. Auch die Atmosphäre hier war einfach furchtbar, wie auch alles andere! Und das hat sich ja auch wirklich sehr gebessert! Auch ich hab mich geändert. Meine Einstellung zu vielen Dingen, aber auch so fühle ich mich – trotz der ewigen Stimmungsschwankungen – sehr viel besser als vor der Trennung. Aber du hast vollkommen Recht: ich hab mich auch getrennt, damit ER sich ändert (aber nicht für mich, sondern für sich, weil er es einsieht), weil er sehen sollte, wie es ohne uns ist! Und dazu gehört nun mal auch ohne meine Familie (dachte ich auf jeden Fall)... Bin immer davon ausgegangen, dass sie sich dann auch von ihm abgrenzen. Wir 4 – damit meine ich mich selbst, meine Eltern und auch meinen Bruder – sind ganz ganz wichtige Personen für meinen Mann - und ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie trotz allem so zu ihm halten werden - da hast du vollkommen Recht! Das war immer in meinem Kopf und geht auch nicht raus. Heißt es nicht immer, Abhängige müssen ihren persönlichen Tiefpunkt erreichen??!! Den erreicht er nicht, wenn MEINE FAMILIE immer noch hinter ihm steht... da bin ich mir 100%ig sicher!

    Das heißt aber doch nicht im gleichen Zug, dass er sich FÜR MICH ändern soll. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Ich denke, dass er „evtl.“ erst so einsehen würde, dass er ein Problem hat! Und wenn nicht, dann halt nicht. Aber so braucht er sich doch wieder gar keine Gedanken zu machen. Dass wir evtl. noch mal neu anfangen können, davon gehe ich nicht aus, aber ich schließe es zur Zeit auch nicht komplett aus. Das werde ich frühestens in 1 Jahr sehen, und was bis dahin passiert, das weiß niemand... Auf der anderen Seite denke ich auch sehr oft, dass wir überhaupt keine Chance mehr haben. Diese Sichtweise unterstütz sehr das ganze Drumherum und unser (sein und mein) völlig schlechtes Verhältnis zu seiner Familie, die trotz allem (obwohl er sich nicht gut mit ihnen versteht) immer zwischen uns stand. Denn es gibt wirklich schöneres, als sich ständig über seine Schwiegerfamilie zu ärgern und keine Unterstützung zu bekommen, obwohl er eigentlich die gleiche Meinung teilt, es aber nicht zugeben kann... Aber wie gesagt, HIER liegt der entscheidende Punkt seiner „Saufkarriere“ – in seinem Elternhaus und dem Verhältnis zu seinen Eltern... aber darüber schreib ich jetzt nicht auch noch... Die Trennung ist vollzogen, alles ist beim Anwalt, und es gibt nicht umsonst eine „Bedenkzeit“ von ca. 8 Monaten, bevor man dann auch wirklich die Scheidung einreichen kann...

    Ich weiß, dass er selbst wissen muss, was er tut. Ob er seine Dinge selbst in die Hand nimmt oder es andere für ihn tun lässt. Und auch auf den Alkohol bezogen – ob er weitertrinkt oder nicht, ob er eine Therapie macht oder weiterhin in diese Motivationsgruppe geht. Dazu äußere ich mich ja auch gar nicht und überlasse diese Entscheidungen komplett ihm alleine... Ich fände es schön, wenn sich etwas tun würde, aber ich erwarte wirklich NICHTS!

    Auch meine Mutter kann selbst entscheiden, wie sie sich gegenüber meinem Mann verhält. Ich wollte ihr nur mal meine Sicht der Dinge schildern – was sie letztendlich tut, das ist natürlich ihre eigene Sache. Aber ich fühlte mich einfach verletzt, denn ich hab den Eindruck, es interessiert überhaupt keinen, wie es mir geht. Alle „kümmern“ sich nur noch um ihn... Ich möchte nicht bemitleidet werden oder sonst was, aber ein wenig Rückenendeckung könnte ich von MEINER FAMILIE in meiner Situation auch mal erwarten, oder nicht? Ist meine Reaktion auf ihr Verhalten nicht normal?

    Das mit den Gesprächsthemen ist wirklich eine Sache, da muss ich dir widersprechen. Es gab KEINE anderen Gesprächsthemen mehr für sie. Das war kaum auszuhalten. Immer wieder war er bzw. das Gewerbe Gesprächsthema Nr. 1. Und ich bin wirklich schon sehr lange für meine Verhältnisse – eigentlich seitdem ich wieder arbeiten gehe – nicht mehr so richtig bei meinen Eltern gewesen, weil es mich nur noch genervt hat dort!

    Ich weiß, dass ich nicht das Recht habe, andere zu ändern. Und deshalb werde ich jetzt ganz stark an mir selbst arbeiten und mich auf mich konzentrieren. Ich hab mir ein Buch über die Co-Abhängigkeit gekauft und auch ein Arbeitsbuch, das Wege aufzeigt, wie man sich daraus befreit. Damit werde ich mich jetzt sehr befassen (wenn es denn mal ankommt, hatte es bestellt) und hoffe, dass es mir hilft, meinen Weg weiter zu gehen und mich dabei gut zu fühlen! Es kann nur aufwärts gehen! Und ich freu mich auch drauf :)

  • Hallo Ayki,

    vielleicht bin ich zu kritisch kann sein, aber ich finde irgendwie immer Widersprüche. Auf der einen Seite hast Du Dich für Dich getrennt, weil Du nicht mehr konntest. Dann aber wieder auch, damit Dein Mann wach wird, dann muß er es aber wieder selbst wissen. Dann soll er wieder möglichst schnell seinen Tiefpunkt erreichen, damit er trocken wird. Was Deine Familie aber verhindert. Was übrigens so nicht stimmt, Deine Familie ist nicht Schuld wenn er weiter trinkt, auch seine nicht. Das ist seine Entscheidung.
    Auf der einen Seite kann Deine Mutter machen was sie will, dann wieder möchtest Du Rückendeckung. Ich finde nicht, dass Du nichts erwartest, sondern ich finde, das Du sehr viel erwartest. Nämlich das alles so läuft, wie Du Dir das mit der Trennung vorgestellt hast.

    Ich kann schon verstehen, dass Du von der Reaktion Deiner Familie enttäuscht bist. Woher sollten sie denn wissen was Du von ihnen erwartest, als Du Dich getrennt hast. Vielleicht hättest Du mit ihnen mal besprechen sollen, was Du von ihnen warum erwartest, statt einfach vorauszusetzen, dass sie tun was Du erwartest. Dann hätten sie Dir eventuell zugestimmt und mit Dir an einem Strang gezogen oder Dir gesagt, dass sie Deine Sicht der Dinge nicht teilen und ihr Ding machen wollen.

    Mit Erwartungen an andere ist das so eine Sache. Eine sehr unsichere Sache, denn wenn sie nicht realistisch sind wird man sehr schnell enttäuscht, so wie Du. Die Sicht Deiner Familie ist eben eine andere. Deine Vorstellung stimmen einfach nicht mit ihren überein. Je eher Du damit zu leben lernst, desto eher wirst Du auch wieder mit Ihnen klarkommen.

    Genauso erwartest Du von Deinem Mann, dass er begreift und etwas ändert, schließlich hast Du doch die Voraussetzung dafür geschaffen. Ich denke Du solltest mal Deine Erwartungen die Du an andere stellst überdenken und überprüfen ob sie überhaupt realisierbar sind oder ob sie Dir nur im Weg stehen. Kümmere Dich um Dein Leben und Deine Kinder, tue selbst etwas, wo Du etwas tun kannst und las den Rest los.

    Erwartungen sind nichts anderes, als ein Versuch andere ändern zu wollen. Du hast eben Deine Vorstellungen und die anderen sollen ihr entsprechen. Mit Erwartungen an andere machst Du Dir nur selbst das Leben schwer und wirst immer wieder enttäuscht werden. Sie wollen sich eben nicht ändern lassen.

    Weist Du eine Freundin hat mal zu mir gesagt nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Recht hat sie….. Hast Du mal versucht mit Deinen Eltern in Ruhe und ohne Vorwürfe über Deine Gefühle bei und nach der Trennung zu reden. Was Dich dazu bewogen hat Dich zu trennen. Ihnen ruhig zu sagen wie sehr es Dich verletzt, dass sie sich scheinbar mehr um Deinen Mann sorgen als um Dich. Zeigst Du Deinen Eltern gegenüber eigentlich auch mal Schwäche oder bist Du immer nur die Starke die alles schafft? Wissen sie, wie es in Dir aussieht, hast Du es ihnen gesagt? Erwartest Du, dass sie das wissen oder hast Du drüber geredet? Ist nur mal eine Frage oder auch Idee. Vielleicht verstehen sie Dich dann auch besser, wenn sie sehen das auch Du selbst für Dich mal Hilfe brauchst und es Dir auch mal nicht gut geht.

    Gruß
    Skye

  • Hallo Skye,
    nur ganz kurz, ich muss gleich arbeiten.

    Ich hab vieles eingesehen, was du und auch andere schreiben. Hab mir auch viele Gedanken darüber gemacht in den letzten Tagen. Ich bin dabei, etwas daran zu ändern und meine Ziele für mich zu verfolgen. Das heißt, meinen Weg zu gehen. Und zwar, indem ich etwas für mich tue und nicht versuche, andere zu ändern - so, wie ich sie haben möchte.

    Bei meinen Eltern war ich gestern. Aber ich möchte zur Zeit nicht über die ganzen Probleme reden - setze mich selbst zu Hause schon genug damit auseinander - irgendwann muss ja auch mal gut sein... Wir hatten wieder andere Gesprächsthemen, und das war schon mal ein Anfang...

    Lese auch im Moment ein sehr interessantes Buch (zum zweiten Mal): Wenn Frauen zu sehr lieben. Es hilft mir sehr dabei, meine eigenen Probleme und Verhaltensmuster zu erkennen und zu bewältigen und anders zu handeln als sonst... Nämlich so, dass es mir wirklich gut geht und nicht alles so verstrickt bleibt, wie es ist :)

    Bin glaube ich wieder auf dem richtigen Weg - bin zwischenzeitlich etwas davon abgekommen ;)

  • Hallo,
    wollte mich nur mal kurz melden und sagen, dass soweit alles OK ist. Mein Mann läßt mich weitgehend in Ruhe. Meine Mutter schneidet das Thema Gewerbe bzw. Ehemann fast täglich an. Sie findet immer wieder Gründe, um darüber zu reden und akzeptiert einfach nicht, dass ich nichts davon hören will! Schwupps, ist sie wieder dabei, mir Geschichten von meinem Mann zu erzählen... Ich ignoriere sie dann soweit es geht, lass sie einfach stehen oder lege einfach auf, wenn wir telefonieren. Ist nicht schön alles, aber geht nun mal nicht anders.

    Ich arbeite zur Zeit sehr viel, schlafe wenig, da mein Sohn mich ständig weckt und verbringe ansonsten viel Zeit mit meinen Kindern. Am Wochenende haben wir uns mit Freunden getroffen und mit ihnen einen schönen Tag verbracht. Und ich hatte mal wieder ein Meisterschaftsspiel, und es tat mir so richtig gut, mich mal wieder auszupowern ;) Es geht weiter, im Moment eher schlecht als recht, aber das wird schon wieder...

  • Bin total groggy. Hab sehr viel gearbeitet in den letzten Tagen und wenig geschlafen, da mein Sohn jetzt auch noch die Windpocken hat :(

    Hab durch meine Eltern erfahren, dass sie meinen Mann gestern zu den Caritas gefahren haben. Das kam durch einen dummen Zufall raus - sie haben es mir nicht auf die Nase gebunden (er hat seit letzter Woche den Nacken verrenkt und kann nicht Autofahren). Er hatte sie darum gebeten, da er gerade im Büro war und sie wohnen nur 1 Straße von hier entfernt. Frag mich nur, was er da will - an den WE ist er eh nur am Saufen. Hab auf einem Kontoauszug gesehen, dass er am Samstag um 22 Uhr in der Innenstadt 100 Euro abgehoben hat - wofür braucht er sonst 100 Euro außer abends um 22 Uhr in eine Kneipe zu gehen und zu saufen - was macht er also noch so einen Terz um die Caritas-Geschichte... Und außerdem - wer läuft mit einem schmerzenden Rücken abends um 22 Uhr in der Innenstadt rum...egal... Verschwendete Zeit, diese Gedanken!!

    Seit Tagen versuche ich ihn auf die Lohnsteuer anzusprechen. Die wollte ich jetzt am WE fertig machen, weil ich da ein wenig Luft habe. Er sucht NICHTS raus, keine Unterlagen, die ich noch von ihm benötige - wie immer... ärgerlich! Im Moment rege ich mich nur auf und bin völlig gefrustet! Hört das auch irgendwann mal wieder auf? Zum Lesen komme ich gar nicht mehr, weil mir abends nur noch die Augen zu fallen - leider - die Bücher haben mir immer sehr geholfen, aber mehr als 1,2 Seiten schaffe ich einfach abends nicht... Versuche gerade, mein Wochenende zu verplanen und mir Dinge vorzunehmen, auf die ich mich freue und die mich von dem ganzen Mist ablenken!! Ist doch wahr... Es kann doch nicht ewig so weitergehen, dass ich nur noch schlechte Laune habe. Ist wie ein Loch zur Zeit. Ich bin froh, dass ich arbeiten gehe und wenigstens in dieser Sache wieder auf eigenen Beinen stehe und unabhängig bin! Darauf bin ich wirklich stolz. Aber sonst :roll: - ist echt alles blöd im Moment!

  • Am Montag wird der Rest wegen der Lohnsteuer geregelt - bin froh, wenn damit alles durch ist... Ansonsten habe ich mich eben mit meinem Mann bzgl. der Kinder kurzgeschlossen, da er sie dieses WE hat. War ganz OK und es tat mir irgendwie gut dieses Gespräch - obwohl es gar nichts besonderes war - komisch...

    Naja, ansonsten alles wie gehabt. Rosenmontag gehen wir mit den Kindern gemeinsam auf einen Zug. Denke die Kinder freuen sich darüber.

    So, und jetzt genieße ich mein kinderfreies Wochenede und wünsche euch allen auch ein paar erholsame Tage ;)

  • Ich hatte ein sehr schönes Wochenende und habe viel unternommen. War shoppen, abends mit Leuten unterwegs, am nächsten Abend im Kino und auch alleine spazieren - hier war einfach tolles Wetter :) Ich habe es so richtig genossen, habe lange ausgeschlafen und es mir richtig gutgehen lassen! Das war sooooo schön :!: Mein Mann hat dann eben am späten Nachmittag die Kinder zurück gebracht. Die zwei (und ich auch) haben sich echt gefreut - so lange (2 Nächte) waren sie noch nie von zu Hause weg - sind ja auch noch klein.

    Eben rief er mich dann kurz an, weil ich eine mail an einen Kunden losschicken sollte (er hat zur Zeit zu Hause kein Internet). Wir haben nur 1,2 Sätze geredet - und ich hatte wieder das Gefühl, er hätte etwas getrunken. Und es regt mich wahnsinnig auf! Ist das nicht schlimm? Diese Gedanken lassen einen einfach nicht los - da kann man noch so viel wollen, tun, machen und lassen - sie sind immer da... :roll: Naja, ich lasse jetzt gemütlich mein WE ausklingen und wünsche allen einen guten Start in die neue Woche :lol:

  • Hallo Ayki,
    ich stelle bei Dir immer wieder das gleiche fest. Du kontrollierst immer wieder deinen Mann, habe ich den Eindruck. Naja mach ich ja genauso, darum fällts mir bei dir so auf :?
    Ich glaube sich ablenken und es sich wohlergehen lassen ist schon ein riesengroßer Schritt und Du hast ja auch schon ne gewisse Distanz und trennung hinter Dir. Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass e´s ncoh nciht ausreicht, dass Du vielleicht noch mehr brauchst in einer anderen Richtung, wo die eigentlcihe Coabhängigkeit verarbeitet wird und nciht nur verdrängt.
    Ich selber bin längst noch nicht soweit.

  • Naja, kontrollieren würde ich das nicht nennen - es fällt mir halt vieles auf... Z. B. ruf ich ihn ja nicht an, um zu hören, ob er getrunken hat. Sondern er meldet sich bei mir, und dann bemerke ich es... Das ist schon ein Unterschied finde ich! Früher wäre es andersrum gewesen ;) Und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es wirklich schaffe, den Abstand zu halten - so, wie ich mir das vorgenommen habe. Seit 2,3 Wochen haben wir kaum Kontakt - nur ab und zu mal völlig oberflächlich, und das ist auch gut so! Ich merke auch, dass es mir so sehr viel besser geht als sonst.

    Bin dabei, mich sehr viel mit der Co-Abhängigkeit zu beschäftigen und viel zu lesen. Habe auch schon sehr viel Einsicht und vieles setze ich auch um. Aber ich denke, die "Heilung" der Co-Abhängigkeit braucht auch sehr lange, und man kann das nicht einfach so abschalten... Manchmal erwarte ich einfach zu viel auf einmal! Es geht alles Schritt für Schritt, und ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

  • Er trinkt nicht, wenn er die Kinder hat! Er ist ja auch nicht DER Alkoholiker, der von morgens bis abends betrunken in der Ecke liegt und nicht mehr weiß, was er tut. Da kann ich mich 100%ig auf ihn verlassen (eine der wenigen Sachen, wo ich das sagen kann). Sonst würde ich ihm die Kinder selbstverständlich nicht anvertrauen! Wer hat gesagt, dass er angetrunken mit ihnen rumfährt? Sie erzählen viel über die Wochenenden, sie unternehmen viele Dinge, sie haben ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater und sollen sich ihre eigene Meinung bilden. Er ist ein guter Vater und er behandelt sie nicht schlecht. Im Gegenteil - der Kontakt tut ihnen sehr gut - und das ist hier die Hauptsache!

  • Heute war ein sehr entscheidender Tag für mich! Ich habe meinem Mann noch mal klipp und klar gesagt, dass ich möchte, dass er sein Büro ab 1. März nicht weiterhin hier hat (es sah nämlich nicht danach aus, als ob er sich nach etwas Anderem umschaut), sondern sein Gewerbe woanders führen soll. Jetzt sieht es so aus, als ob er unseren Telefonanschluss ummeldet (der ist verquickt mit dem Büro) und alles endlich in die Wege geleitet wird, damit ich auch wirklich den Abstand habe, den ich dringend brauche! Ich hab ein komisches Gefühl in mir, bin aber erleichtert, dass ich so viel Druck gemacht habe und es so aussieht, als ob er es jetzt endlich ernst nimmt und sich an diese Abmachung hält! Meinen Eltern habe ich gesagt, dass ich möchte, dass sie in dieser Entscheidung hinter mir stehen (sie sind ja die Vermieter)! Und dass ich - wenn er am 1. März noch im Büro drin ist - persönlich das Schloss auswechseln werde! Mein Vater hat versucht, auf mich einzureden, ich wäre ja auch abhängig von ihm, er müsste ja auch Unterhalt zahlen, und wenn er das nicht täte, und die Kinder, ich sollte mal ne Nacht drüber schlafen...blablabla - aber hier lasse ich mir überhaupt nichts einreden (auch kein schlechtes Gewissen) und schon mal gar nicht lasse ich mich wieder abhängig machen von ihm... Das bin ich nämlich nicht. Schließlich ist er verpflichtet, Unterhalt zu zahlen (was er auch immer regelmäßig und ohne Mucken macht). Ich denke nicht, dass es in dieser Art Probleme geben wird, denn er liebt seine Kinder über alles und möchte ja auch nicht, dass es ihnen schlecht geht! Und wenn er dies nicht tut gibt es ja zur Not auch noch die Unterhaltsvorschusskasse...

    Seit Tagen lache ich wirklich sehr wenig (außer, wenn ich mich zwinge, mich abzulenken)! Ich leide sehr unter der Situation und beschäftige mich sehr viel mit der Trennung - aber das nennt sich wohl Trennungsverarbeitung und gehört auch zu dem ganzen Mist dazu :( Bin froh, wenn endlich Ruhe in meinem Leben einkehren wird, das könnt ihr mir glauben!

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