wardasalles - Wohin geht mein Weg als Co?

  • Hallo,

    kann sein er manipuliert, kann aber auch nicht sein.

    ich halte es auch für Manipulation.

    sagte er so was wie 'ein anderer Mensch werden'.

    Mein Mann wusste, wie verzweifelt ich oft war, wegen meiner Figur. Genau dass bekam ich oft als Antwort, wenn ich ihn fragte, ob er nicht aufhören wolle zu saufen.
    Seine Antwort, dann nimm du erstmal ab. Konsequent auf meinen wundesten Punkt. Das hat mich so verletzt, dass ich erst einmal wieder geschwiegen habe.

    LG Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hey Morgenrot,

    ja das klingt gehässig und manipulativ. Wie gesagt, ich kenne den Mann von wardasalles nicht. Ich kenne das halt auch von mir. Beziehungtechnisch, wenn ich zum Beispiel putze während mein Partner es sich auf meiner Chouch gemütlich machen kann. Dann denk ich auch: warum muss ich jetzt was tun und er nicht? Dann denk ich mir: weil ich eine schöne Wohnung haben will. Ist irgendwie total naiv und ein bisschen Kindergarten zu denken: wenn ich was mache muss mein Partner auch was tun.

    Und ist vielleicht im Kontext Alkoholabhängigkeit völlig unangebracht, wie gesagt, sind nur meine Gedanken und ist nicht in Stein gemeisselt.

    Lg Alexa

  • Du verlangst von ihm "alles" was ihn hält aufzugeben. Daher glaube ich sein Gedanke dass du im Gegenzug auch etwas aufgeben musst.

    Liebe Alexa,

    Vielen Dank für deinen Input.

    Tatsächlich habe ich mir das auch teilweise so gedacht und ich wäre sogar bereit, etwas aufzugeben, wenn es denn helfen würde.

    Aber ich kann natürlich keine andere Person sein/werden und ein konkretes Anliegen, was er sich darunter vorstellt, konnte er mir ja leider nicht nennen.

    Ich denke allerdings, dass der manipulative und abweisende Anteil bei dieser Äußerung überwogen hat.

  • Konsequent auf meinen wundesten Punkt. Das hat mich so verletzt, dass ich erst einmal wieder geschwiegen habe.

    Hallo Morgenrot,

    das kann ich absolut nachempfinden. Derartig auf Triggerpunkte zu drücken ist absolut schrecklich.

    Ich habe Jedoch in den vergangenen 2 Jahren so viel an mir selbst gearbeitet, dass meine Trigger durch ihn kaum noch ausgelöst werden können. Das bedeutet natürlich auch, dass ich mich schon sehr abgelöst und emotional entfernt habe, was es mir inzwischen einfacher macht.

    Ich falle zum Glück viel seltener in die alten Verhaltensweisen zurück und versuche, stabil bei mir selbst zu bleiben.

  • Beziehungtechnisch, wenn ich zum Beispiel putze während mein Partner es sich auf meiner Chouch gemütlich machen kann. Dann denk ich auch: warum muss ich jetzt was tun und er nicht? Dann denk ich mir: weil ich eine schöne Wohnung haben will. Ist irgendwie total naiv und ein bisschen Kindergarten zu denken: wenn ich was mache muss mein Partner auch was tun.

    Da hab ich mich jetzt direkt wiedererkannt. 😅

    Inzwischen reinige ich nur noch, was mir persönlich wichtig ist und versuche den Rest zu ignorieren. Ist aber nicht leicht und dieser Gedanke "warum immer ich?" ploppt noch ab und zu auf ...

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