Sarina - Er ist rückfällig geworden

  • Genau das. der emotionale Ausnahmezustand. Wenns mir den Boden unter den Füßen wegzieht, ist die Gefahr zumindest da, das ich auf (frühere) bewährte Bewältigungsstrategien zurückgreife.

    Nur wenn ich es von vornherein einplane, kann ich darauf zurückgreifen. Schließe ich es aus, dass nur das kranke Suchthirn es mir als Lösung anbietet, gehe ich anders damit um.

    Ich habe von Anfang an alle möglichen Hintertüren geschlossen und bin in den letzten 17 Jahren auch nicht von Schicksalsschlägen verschont geblieben.

    Das ist jedoch Sarina Thread, und für alles Weitere komme ich dann zu dir.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Nur wenn ich es von vornherein einplane, kann ich darauf zurückgreifen. Schließe ich es aus, dass nur das kranke Suchthirn es mir als Lösung anbietet, gehe ich anders damit um.

    Ich habe von Anfang an alle möglichen Hintertüren geschlossen und bin in den letzten 17 Jahren auch nicht von Schicksalsschlägen verschont geblieben.

    Das ist jedoch Sarina Thread, und für alles Weitere komme ich dann zu dir.

    Hallo Hartmut, ich möchte hier etwas schildern. Also erstmal bin ich aktuell, wirklich, glücklich abstinent. Aber manchmal kommt so diese Stimme: und was machst du wenn es einen Schicksalsschlag gibt?

    Ich: nichts, dann ist es halt so, ändern kann ich es eh nicht.

    Stimme: ja, aber ich meinte einen schlimmen Schicksalsschlag?

    Ich: auch dann, ist es das letzte was ich tun werde Alkohol trinken.

    Stimme: du verstehst mich nicht. Ich meine, richtig schlimm..... Usw.

    Das hab ich hier natürlich etwas überspitzt geschrieben, und es kommt auch nicht täglich vor.... Aber das ist das einzige was mir wirklich Angst macht.

    Ist das nasses Denken? Ich kann es mir nicht vorstellen. Das allerletzte was ich brauche ist ein Hintertürchen, egal was passiert.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Ich bin (M/geb. 71)und "lebe" glücklich, abstinent seit 05./24.

  • Ist das nasses Denken?

    Nun, wenn ich die Möglichkeit offenlassen würde, bei einem Schicksalsschlag wieder zu saufen, wäre das nasse Denken, aber wie ich dich verstehe, schließt du ja diese Hintertür.

    Mit den Jahren entwickelte sich bei mir aus dem Zwiegespräch mit der Sucht ein Verständnis, das kein Zwiegespräch mehr benötigt. Und ich denke, das ist auch das, was Trockensein ausmacht: keine Diskussionen, keine Kompromisse.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

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