Dan - Vorstellung eines Neuen

  • Hallo zusammen,

    ich trinke oder trank gerne von Mo bis Do auf Montage. Seit 2 Tagen habe ich keinen Schluck getrunken da ein Vollrausch am Wochenende folgte, der ziemlich viel zerstörte. Alle 3-4 Monate habe ich eine totalen Absturz (ein Schalter im Kopf setzt aus) ansonsten konnte ich das saufen gut kontrollieren wenn man das so sagen kann. Heute morgen bin ich dann zu meiner Ärztin und habe Ihr meine Alkoholsucht geschildert. Sie gab mir die Adresse einer Suchtpräventionsstelle und habe im neuen Jahr einen Termin dort. Ich versuche auch einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen.

    Das ganze geht schon ungefähr seit 20 Jahren, mal besser mal schlechter.

    Lg

  • Heute morgen bin ich dann zu meiner Ärztin und habe Ihr meine Alkoholsucht geschildert. Sie gab mir die Adresse einer Suchtpräventionsstelle und habe im neuen Jahr einen Termin dort. Ich versuche auch einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen.

    Und zusätzlich hast Du auch noch hierhergefunden, Dan - ein guter Anfang.

    Bestimmt meldet sich gleich ein Mod bei Dir und erläutert die weiteren Schritte - herzlich willkommen!

  • Hallo Dan

    Es ist großartig, dass du dem Alkohol abschworen möchtest. .

    Bevor wir jedoch loslegen, hier ein paar wichtige Informationen zu unserem Austausch:

    Hier treffen sich ausschließlich Menschen, die sich als Alkoholiker erkennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Aus deinem Beitrag lese ich jedoch nicht heraus, ob du dich selbst als Alkoholiker siehst und ob du den Wunsch hast, lebenslang auf Alkohol zu verzichten.

    Wie sieht es da bei dir aus?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Super, dann bist du hier genau richtig und kannst jede Unterstützung bekommen.

    Was hat deine Ärztin bezüglich der körperlichen Entgiftung gesagt? Durch das plötzliche Absetzen von Alkohol kann es ja bekanntlich zu unkontrollierbaren Entzugserscheinungen kommen.

    Wie ich gelesen habe, sind es erst zwei Tage ohne Alkohol.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Sie hat mich an die Suchthilfe weitergeleitet, da ich wo ich angerufen habe und und hat mir 2 Seiten von Psychologen in der Umgebung geben die ich anrufen kann und was ich versucht habe und weiterversuchen werde, da die,die ich erreicht habe, keine Patienten mehr aufnehmen

  • Sie hat mich an die Suchthilfe weitergeleitet,

    Hast du explizit gesagt, dass du mit dem Trinken aufgehört hast? Vielleicht solltest du nochmal anrufen und nachfragen, falls das Thema nicht zur Sprache kam.

    Das eine ist die psychische Entgiftung wobei dir die Suchthilfe weiterhelfen kann , das andere die körperliche, was normalerweise von einem Arzt oder einer Suchtklinik überwacht wird.

    Das, was du gerade machst, nennt man kalten Entzug.

    Lese dir das mal durch

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Das ist übel. Hast du sonst noch eine Möglichkeit, zu einem Arzt zu gehen, der deinen kalten Entzug begutachten und überwachen kann?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Genau, je nach Deinem Zustand kannst du ambulant (zu Hause, aber ärztlich begleitet, ggf. Telefonisch) oder stationär entgiften - aber niemals allein!

    Danach braucht es aber noch eine ganze Weile, bis sich die Hirnchemie von den vielen Jahren der Sucht einigermaßen erholt hat. Eine allgemeine Psychotherapie macht deshalb am Anfang noch keinen Sinn.

    Wichtig ist jetzt:

    1. sicher entgiften und hier ganz viel lesen

    2. Suchtberatung, inkl. Klärung, wie Du Deine Abstinenz am besten festigen kannst (evtl. ambulante oder stationäre Reha), und nebenbei hier ganz viel lesen und nach erfolgreicher Entgiftung auch hier schreiben.

    Ich bin jetzt gut 11 Monate abstinent, nach ambulanter Entgiftung, stationärer und ambulanter Therapie (und die ganze Zeit im Forum). Mein Fazit: ein guter Mix für mich, aber am wichtigsten und hilfreichsten war und ist dieses Forum für mich - gerade weil wir hier klare Regeln befolgen.

    Alles Gute und pass auf Dich auf!

    Hab es mir durchgelesen und Ja das habe ich gesagt. Bin jetzt wieder ca.300 KM weit weg bis Freitag.

    Hmmh, und wie seid Ihr verblieben? Sollst/kannst du zumindest zwischenzeitlich beim Arzt anrufen? Hast Du ein Begleitmedikament, ggf. für den Notfall?

    Und kannst Du Dir auf Montage ein alkoholfreies Umfeld einrichten?

  • Hallo Dan,

    du siehst dich als Alkoholiker und möchtest ein abstinentes Leben führen.
    Zum kalten Entzug hast Du schon einiges hier gehört, das kann sehr gefährlich für dich werden.
    Ich habe das Gefühl, dass Deine Arztin "deinen" Fall nicht richtig eingeschätzt hat, warum auch immer.
    Wenn ich wirklich aufhören will, brauche ich eine Entgiftung, ärztliche Begleitung und Überwachung und keine Suchtberatung.
    Und danach kommt eine mögliche Therapie, wie Rennschnecke schon geschrieben hat.

    Das Ganze so mal nebenher zu machen, stelle ich mir sehr schwierig vor und hätte bei mir nicht funktioniert.
    Hast Du über Weihnachten die Möglichkeit eine begleitete Entgiftung zu machen ?

    Viele Grüsse

    Nayouk


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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Auf Montage nehm ich vor auf die Arbeit und dann ins Hotelzimmer, da ich fast die ganze Woche alleine bis Mittwoch. Dann sage ich, dass ich diese Woche nicht mit in Restaurants oder die Bar gehe. Die Suchtberatungsstelle würde mit mir dann besprechen wie es weitergeht.Die Frau daheim die es leider abgebekommen hat verbal ist sehr enttäuscht und sauer zurecht und ob ich nochmals eine Chance bekomme ist fraglich. Wie Weihnachten abläuft werde ich die Woche noch erfahren ob getrennt oder zusammen. Bekommen habe ich etwas zum beruhigen im Notfall und melden darf ich mich auch.

  • Das ist erst mal gut, Dan, so habe ich auch entgiftet (und auch nebenher ganz normal gearbeitet, um gar nicht so viel mit mir allein zu sein).

    Wenn Du Deinem Arzt gegenüber in Bezug auf deinen Konsum (und Deine Arbeitsbelastung ) absolut ehrlich gewesen bist (und er sich damit auskennt, tut leider längst nicht jeder Arzt), ist das m. E. Erst mal ok.

    Beobachte dich aber genau und scheue dich nicht, ggf. Deinen Arzt oder auch den Notarzt anzurufen!

  • und heute habe ich die Bar das erste mal nicht betreten und hab nicht getrunken.

    ist ja löblich aber es ändert ja nichts das du dich in einem kalten Entzug befindest.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Hartmut : Habe ich da bei der Abgrenzung vom kalten Entzug etwas falsch verstanden und gestern, 21.31 h, in bester Absicht und aus ähnlicher eigener Erfahrung etwas Falsches und Gefährliches von mir gegeben? Dann bitte diesen Post löschen und gern entsprechend kommentieren.

    Danke. Tut mir leid, wenn ich da übers Ziel hinausgeschossen bin.😩

  • Rennschnecke ,

    alles gut, wir sind im Austausch und da kann schon mal etwas missverstanden werden. Passt schon. Zudem ist das Fernbleiben von der Bar unabhängig vom kalten Entzug objektiv richtig, aber wir empfehlen eine überwachte Entgiftung.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Danke Hartmut.

    Bin mir nur noch nicht sicher, ob wir das Gleiche meinen.

    Dan hatte ja auf meine Fragen dazu gestern geantwortet:

    Bekommen habe ich etwas zum beruhigen im Notfall und melden darf ich mich auch.

    Das habe ich - vielleicht zu großzügig?! - als begleiteten Entzug gewertet.

    (Bei mir war es ähnlich: ein Erstbesuch zum Abholen des Krampfmedikaments für die tägliche Einnahme und ein Kontrollanruf nach drei Tagen in der Praxis (Facharztpraxis, nicht am Wohnort).

    Für alle stillen Mitleser frage ich darum lieber noch mal ganz direkt: Ist Dans Vorgehensweise kalter Entzug, wenn sein Arzt das so verantwortet?

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