Stinkpinki - Kopf ist an, Herz aber auch

  • Hallo zusammen,

    Ich habe mich hier angemeldet, um mich mit meiner Situation auseinanderzusetzen und hier auch schon eine Weile still gelesen. Ich frage mich, ob ich co-abhängig bin und warum es so schwer ist, mit den Tatsachen auf dem Tisch (mein Kopf weiß das alles und wird hier auch immer wieder „bestätigt“ ) den Weg der Vernunft zu gehen. Das Herz will irgendwie nicht mitgehen. Oder nur ich nicht? Das ist doch irgendwie bescheuert.
    Bin durcheinander, geschockt vom Wochende (musste den Krankenwagen für meinen Partner rufen) und trotzdem fällt mir loslassen schwer.
    Vielleicht möchte ich mir auch nur von der Seele schreiben. Denn eigentlich weiß ich ja Bescheid, die Fakten liegen auf dem Tisch. Vielleicht bin ich auch einfach entsetzt wie krass die Sucht sich zeigt und ich war einfach nur zu naiv und mir nicht bewusst über das Ausmaß der Sucht. Ich glaube, ich muss erstmal meine Gedanken sortieren.

  • Hallo Stinkipinki,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Hier bist du richtig um deine Gedanken zu sortieren und evtl. Entscheidungen zu treffen.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Aurora 22. April 2026 um 16:23

    Hat den Titel des Themas von „Kopf ist an, Herz aber auch“ zu „Stinkpinki - Kopf ist an, Herz aber auch“ geändert.
  • Hallo Stinkipinki,

    ich habe dich freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen. Mit einer Ausnahme, bitte schreibe die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Du erkennst sie an den Namen, die noch in roter Schrift sind.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hi Stinkipinki,

    mir geht es so wie dir, loslassen fällt schwer. Bei mir ist es der Vater. Auch wir hatten vor 2 Wochen so eine Krankenhaus-Geschichte. Am Ende doch recht glimpflich für ihn, aber der Arzt im Krankenhaus hat auch zu Therapie geraten. Seine Einsicht=0

    Ich sage mir oft, wenn ich traurig bin, dass das vergeudete Tränen sind. Denn es ändert nichts, nur er kann das. Wir sollten unsere Lebensenergie nicht damit verschwenden.

    Kannst du den Weg einer Trennung gehen? Ich würde dir das empfehlen und auch den Kontakt ab zu brechen, um davon los zu kommen. Zumindest klingt es so an, dass du sowas für rational sinnvoll hälst.

    Witzig von mir, dir das zu raten. Ich selbst schaffe keinen Kontaktabbruch, aber ich finde irgendwie einen Partner kann man noch eher aufgeben als den Vater.

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