Hallo ,
Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf .
Warum ich bin wie ich bin das wurde in diversen Therapiestunden erarbeitet und das war sehr aufschlussreich.
Ich wurde als Kleinkind oft allein zuhause gelassen ( die Nachbarin schaut mal rein und hat ja den Schlüssel ) .
Verlustängste , das Gefühl des Alleinegelassenwerdens haben dort ihren Ursprung .
Später als ich die Wirkung des Alkohols bei mir feststellte ( ich war mutig , fröhlich , Alles war leicht - bis zu einem bestimmten Level) , habe ich getrunken wenn ich alleine war .
Als junge Erwachsene wenn die Eltern ohne mich in den Urlaub fuhren und später wenn mein Mann auf Dienstreise war .
Das ist aufgearbeitet, das ist Vergangenheit , ich bin schon seit Jahren trocken und die Gefühle kommen klar und ungefiltert hoch und mit dieser oft "Von -jetzt - auf - gleich - Alarmstimmung " , die bei schlechten Nachrichten im näheren privaten Umfeld hochploppt , befasse ich mich gedanklich mitunter über Tage und Wochen.
Da hilft kurzfristig Ablenkung durch absoluten Tapetenwechsel ( raus aus der Bude und ab in die Natur , am besten fremde Umgebungen , noch besser Urlaub
und Hauptsache bewegen) aber morgens beim Wachwerden und abends wenn ich nicht sofort einschlafen kann sind die Gedankenspiralen wieder tätig.
Das " rumeiern" steht für meine Stimmung ; mal rauf mal runter .
Gedanken an Alkohol sind nicht dabei - Hauptsache .
Der hat nie geholfen , Probleme jeder Art können großartig schwimmen , lassen sich nicht ertränken sondern vermehren sich noch.
Ich schick das jetzt ohne nochmaliges Durchlesen los .