trennung oder nicht?

  • Hallöchen,
    bei mir ist es ganz genauso wie bei dir, genau die gleiche Problematik die du heir schilderst, ich habe aber in meiner Familie niemanden der mi t Alkohol ein Problem hat oder hatte...
    Bei mir sind es immer die Partner gewesen, insgesamt 3 Stück und alle haben um die Wette gesoffen, komischerweise ziehe ich diese Problem Männer wohl magisch an, nun ist es der 4.

    Grade vor 2 Tagen habe ich auch in diesem Forum etwas geschrieben, schau mal nach, kann das mit dem Link leider nicht, das eine vom Freitag, das andere von Samstag, siehst ja meinen Namen...
    /* Hier die beiden Links
    --> von So. 19.11. <--
    --> von Mo. 20.11 <--
    Henri */

    Ich habe wie du sicherlich dann lesen wirst, am Freitag den Schlussstrich gezogen, habe es aber nicht ausgehalten und bin am Sa wieder zurück, ich hatte ein langes Gespräch mit ihm und wir haben uns entschlossen eine Beratung aufzusuchen, besser gesagt ich habe ihm gesagt das ich keine andere Möglichkeit sehe. Am Freitag hat er sich noch gegen alles gestellt, zu so Hirnwixern geht er nicht usw... und sich für seinen besten Freund den Alk entschieden und damit gegen mich. (Lies es einfach)

    Unsere Beziehung läuft sonst eigentlich super, nur der scheiß ALK...
    Ich bin also selbst auch in der blöden Lage und versuche im Moment rauszufinden ob sein Verhalten süchtig ist oder noch "einfach nur zu viel"

    Würde mich freuen mehr von dir zu hören, vielleicht können wir uns ja gegenseitig etwas helfen...

    Liebe Grüße Esther

  • Hallo sonnenlicht,

    herlich willkommen hier bei uns.
    Du hast ja schon mit ihm geredet.Mehr kannst Du eigentlich nicht tun.
    Er allein muss die nötige Einsicht dafür haben etwas zu unternehmen.
    Ob eine Trennung in Fragge kommt,kannst nur Du alleine entscheiden.
    Du musst wissen,ob Du stark genug bist,dies alles mitzumachen,oder ob Du etwas für Dich tun willst.

    LG Peter Pan

  • Hallo sonnenlicht und herzlich willkommen

    Ist schon heftig, was er täglich trinkt. Lassen wir mal dahingestellt, ob seine Magenprobleme vom trinken kommen oder er wegen der Magenprobleme trinkt. Es scheint aber zumindest zu ahnen, dass er zuviel trinkt und vielleicht braucht er nur den richtigen Anstoß von dir, um etwas zu unternehmen. Rede noch einmal mit ihm, mache ihm dabei klar, dass du so nicht weitermachen willst und kannst. Vielleicht besinnt er sich doch noch eines Besseren. Wenn nicht, wirst du dir überlegen müssen, ob du es verkraftest, mit ihm zusammenzubleiben oder ob es für euch besser ist, dich von ihm zu trennen. Besser nicht nur für dich, sondern auch für ihn, denn eine Trennung kann ihn zum Nachdenken bewegen. Selbst die Ankündigung dazu, kann schon etwas bewirken.

    Lieben Gruß
    Henri

  • Ist schon irgendwie derb wenn man seine eigenen heimischen Probleme bei so vielen anderen Menschen hier im Forum wieder liest :(

    Bei mir ist es im Grunde ja nicht anders, nur das es in der letzten Zeit ziemlich eskalliert ist mit dem Konsum, aus "mal ein Gläschen Wein" wurden mehrere Gläschen, daraus wurde dann ein "Fläschchen" und inzwischen sind es halt Sachen wie Vodka, Korn oder Whiskey... ich rede übrigens von meiner voll im Berufsleben stehenden Freundin.
    Da ich für mein Teil inzwischen inmitten dieser ganzen Sch**ße sitze und wir mein Ultimatum gerade ansteuern, kommt es für mich zu diesem Zeitpunkt nicht in Frage einen Schlußstrich zu ziehen, diese letzte Möglichkeit räume ich halt noch ein, vermute aber dasx geht in die Hose, ist halt schon oft in die Hose gegangen.

    Was ich damit sagen wollte ist, das ich dieses Spielchen sicher kein weiteres Mal mit irgendwem durchmachen würde, wenn es wirklich so kommen sollte das ich mich trenne und dann irgendwann (hoffentlich) eine neue Freundin habe und da fängt der gleiche Zirkus auch an, beende ich die Sache schneller und konsequenter.
    Ich denke man sollte ruhig (wenn man das nicht schonmal durchgemacht hat) einmal sagen was einem nicht paßt und das etwas geändert werden muss, vielleicht noch ein zweites Mal, aber dann wäre für mich auch Feierabend.

    Ich selber reagiere auf das Thema Alkohol inzwischen schon so allergisch, das es mir einfach ein rotes Tuch geworden ist, welches ich nicht weiter in meinem Leben mit mir rumschleppen möchte, auch bei niemand anderem.
    Vielleicht ist deswegen mein Standpunkt kein wirklich guter Ratschlag, mag sein...

    Blandi (Co-Abhängiger)

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - In schlechten Zeiten bekommt man nichts geschenkt.

  • Hi Sonnenlicht,
    ich hoffe, du bist dir im Klaren darüber, was du dir mit deiner Entscheidung, bei ihm zu bleiben, antust. Er wird sich nicht ändern, solange du ihm den Rücken stärkst. OK, es ist gut, dass er nichts trinkt, wenn ihr euch seht. Aber meinst du, dass ihr euch dann noch oft sehen werdet?

    Natürlich ist es alleine deine Sache, wie du damit umgehst, aber denke darüber nach, warum du dich überhaupt an dieses Forum gewandt hast... weil du mit der Situation nicht klar kommt und nicht mehr so leben möchtest. Doch wenn du jetzt nicht dein Leben selbst in die Hand nimmst, dann wird es immer so weitergehen... Denk mal drüber nach...

    Denk an dich, und sieh zu, dass es dir gut geht! Und versuche dich, aus der Co-Abhängigkeit zu befreien. Viel Kraft dabei!!

  • Also. Wenn es Dich wirklcih stört, dass er trinkt, dann setz ihm die Pistole an die Brust.
    Mein Exfreund hatte als ich ihn kennenlernte ziemlich viel gekifft. Ich fand es irgendwie ekelig und habe ihm gesagt, dass er bei mir nciht mehr bekifft ankommen brauch. Er hat dann versucht alles zu vertuschen, Bonbons gegessen, die den Geschmack überdecken sollen. Aber seine ganze HAut hat gerochen. ich habe ihm gesgat, dass er mcihnicht täuschen kann. Hab ihm dann auch noch gesagt, dass ich ne Allergie auf das Zeug habe und wir keinen Sex haben können.
    Seine komische senile Art, wenn er bekifft war hat mich irgendwie angewidert.
    Ungefähr 4 Monate hat es gebraucht bis er endgültig gebraucht hat aufzuhören. Noch heute sagt er mir, dass er mir dafür dankbar ist. aber damit war das Problem nicht gelöst. Wir sind zusammen gezogen, wir waren beide total verliebt und es war die schönste Zeit meines Lebens.
    Wir wollten heiraten. Eine Beziehung wie es im Bilderbuch steht. Und dann plötzlich das böse erwachen. Alte freunde tauchten plötzlich auf.
    Er verwandelte sich total , wendete sich um 180 Grad. Er wurde zunehmendst aggressiver und überheblicher, entwickelte sich zu einem regelrechten Tyrann. Ich konnte dem allen garnciht so schnell folgen, war irgendwie schockiert. Er fing an regelmäßig jeden morgen zu trinken, verschwand tagelang. Irgendwelche Probleme tauchten auf von denen er nciht sprach. Ich erfuhr so allmählcih von seienm üblen Vorleben, in desssen Fußstapfen er wohl wieder geraten ist. Spielsucht, Drogen, Alkohol und allemöglcihen anderen exzessiven Lebenswandel, den er schon einmal gelebt hatte begann von Neuem. Ich war total am Durchdrehen und war natürlich bei seinen Freunden ein Dorn im Auge. So verbreiteten sie auch ncoh Lügen über mich , um mich loszuwerden bzw mich von ihm wegzutreiben. ich war fassungslos. Nach 4 Monaten kam es zur Trennung. Ich erfuhr, dass er frühe mal mit einem Mädchen zusammen war, die Kokain nahm und ich dachte mir dann dass er das sicher dann auch genomemn hat und vielleicht jetzt auch wieder nahm. Denn mit Kiffen hat er nciht wieder angefangen und nur vom Alk kann es auch nicht sein. Sein verhalten war abslout irrsinnig. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir gewünscht, dass er niemals mit dem Kiffen hätte aufhören sollen. Da war er wenigstens ruhig und weggetreten. nun war er er absolut abgedreht, schrie rum, drehte sich im Kreis. wurde total tyrannisch und rechthaberisch, selbstherrlich. Ich habe angefangen ihn zu hassen. Innerhalb kürzester Zeit war er total aufgedunsen und bekam einen richtigen fetten Bauch und ein aufgeschwämmtes Gesicht. Ich hätte nie gedacht, dass das so schnell gehen kann. Ich bin aus meiner eigenen Wohung geflüchtet. Ich habe den Kontakt zu ihm total abgebrochen. Das war echt zuviel für mich. Mein Kopf ist da irgendwie nciht so schnell mitgekommen und ich habe richtig schlimme Depressionen bekommen, ungefähr ein halbes Jahr lang und langsam klingen sie wieder ab.
    Es kann also schon etwas bewirken, wenn man dem Partner unter Druck setzt. Aber das alleien reicht meiner Meinung nicht. Es wird schon irgendwelche Gründe geben, warum er angefangen hat zu trinken und wenn er an seinem verhaltensmustern ncihts ändert, dann kann es ihm so gehen wie meinem Ex und dann ist es verdammt schwer ihn aus der Wohung zu schmeißen. Für mcih war es jedenfalls das erste und vorläufig auch das letzte Mal, dass ich mit ienem Mann zusammen wohne. Es geht auch ganz gut ohne und man kann sich auch treffenund dann wieder gehen. Das macht eine Beziehung eh interessanter.

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