Wie es mir gelang trocken zu bleiben !

  • Hallo liebe Leute !

    Ein kurzer Gruss von mir. Bin im Moment, Abends immer total fertig und Müde. Das kommt sicher von der grossen Hitze auf der Arbeit ( 150 °C ) , Muss mich erst wieder daran gewöhnen.
    Morgen nach der Arbeit hole für ca. 2 Wochen meine Kleine Momo, darauf freue ich mich schon sehr.
    So das soll es erst mal für Heute gewesen sein, bin sehr Müde.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Guten Morgen Zusammen !

    Habe Gestern Abend noch kurz mit meinen Nachbarn gesprochen, weil doch Heute meine Kleine Momo kommt ( könnte ja mal bellen ) und dann auch gleich wegen dem omminösen Ofen. Siehe da mit Geduld ( die ich immer nicht habe ) und Spucke geht das . Kompromiss: In Zukunft wird bei mir geklingelt, bevor besagtes Heizgerät befeuert wird, so habe ich die Möglichkeit Wäsche vom Balkon zu entfernen und Fenster zu schliessen. Geht doch !
    Jetzt aber zur Arbeit.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Bernd, Glückwunsch!

    Das ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, dass man nicht unbedingt auf seinem Standpunkt, entweder oder, zu beharren, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Toll!

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo liebe Leute !

    Ich finde die Lösung auch gut. Ausser beim Alkohol kann ich ruhig Kompromisse machen, sie erleichtern das Leben schon sehr.

    Ich bin froh und Glücklich, meine Momo ist bei mir und hat gerade die erste Nachbarin angebellt, weil sie gfanz klein ist darf sie das.

    Einen schönen Abend wünscht allen Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Guten Morgen zusammen !!!

    Gestern abend habe ich mich getraut, und nach über 10 Jahren Kontakt mit meinem Sohn Steven aufgenommen.
    Das hat mich so sehr aufgewühlt das ich fast nicht geschlafen habe. Egal, das ist eine neue Baustelle für mich. Soll ich mich schämen oder Stolz sein, mann sind das Gefühle !
    Denke aber das es Zeit ist für mich, das anzugehen, weglaufen geht nicht, ist auch keine Lösung.
    Heute Abend mehr , muss zur Arbeit.
    Um 9,30 Uhr wird Ute opperiert, verdammt viel los an diesem Tag. Ich drücke ihr die Daumen das alles gut geht.

    Viele liebe Grüsse von Bernd und Momo

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo liebe Leute!

    Soll alle die sie ( Ute ) kennen ganz lieb grüssen.
    Ute wurde heute Morgen ca. 9,00 Uhr opperiert und zwar bis ca. 13,30 Uhr. Habe kurz mit ihr am Telefon gesprochen und sie war erleichtert, das es vorbei war. Am Sonntag werde ich sie besuchen und kann dann vieleicht mehr sagen , wenn sie das will.

    Also Gestern habe ich einen Brief vom Jugendamt bekommen. Darin war auch ein Brief von meinem Sohn, Steven 20 Jahre jung, mit Adresse und Telefonnummer.Lange habe ich überlegt, ob ich anrufen soll, seit ca 13 Jahren habe ich keinen Kontakt zu ihm gehabt. Wuste nicht wo er lebt und was mit ihm ist. Hatte nur eine Kontonummer wohin das Geld ging.
    Jedenfalls habe ich angerufen und das war gut. Wir haben uns unterhalten und er hat mich um Hilfe gebeten, wenn ich kann will ich das gerne tun. Er hat nun seine Lehre fertig und will aus seiner Heimatstadt weg, weil es dort 30 prozent Arbeitslosigkeit giebt und er dort kaum eine Chance hat. Also habe ich Heute mit meinem Meister gesprochen und gesagt das ich etwas " Vitamin B " wie Beziehungen brauche . Er hat gesagt, das mein Sohn eine Bewerbung schreiben soll und dann " wollen wir mal sehen " !
    Ich bin jedenfalls sehr aufgewühlt und versuche mich zu Bremsen und nicht Euphorisch zu werden. Nachher werde ich wieder enttäuscht und davon habe ich eigentlich genug.
    Würde mich sehr freuen wenn dieser Kontakt bestand hätte , weiss aber auch das ich das Pflänzchen wohl behutsam pflegen muss.

    So nun werde ich ihn mal anrufen und ihm sagen das er mir eine Bewerbung schicken soll, wenn er will.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Und noch einmal !

    Habe angerufen , laute Kneipengeräusche , wollte mit ihm sprechen. Er hat nur gesagt das ich Morgen wieder anrufen soll, er wäre mit Kumpels im Lokal und könnte da jetzt unmöglich raus und mit mir sprechen.
    Mein Vater war Alkoholiker, ich bin es auch und nun mein Sohn !
    was habe ich verbrochen ?

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Schönen Sonntag zusammen !!!

    Bin traurig und sehr entäuscht.
    Habe mich so gefreut mit meinem Sohn in Kontakt zu kommen. Gestern sollte ich ihn ja nochmal anrufen und das habe ich nicht getan. War verärgert über den Vortag. Ich sehe mich im Spiegel und sehe mich mit 20 Jahren, war ich anders, nein! Doch nun bin ich verletzt und entäuscht, so wie ich damals Menschen verletzt und entäuscht habe, es kommt eben alles irgentwann zurück.

    Wenn ich mich jetzt da reinhänge , kommt da das gleiche raus wie bei Ute . Kann ihm nicht Helfen wenn er nicht sieht, das er ein Alkoholproblem hat. Beim ersten Telefonat, hat er mich auf Alkohol angesprochen. Ich habe ihm gesagt, das ich schon ein paar Jahre nicht mehr trinke. Dann sagte er , das er "nur" jeden Tag 2-3 Bier trinkt. Da wuste ich bescheid!
    Alles würde ich tun, um zu helfen, allein es geht nicht.
    Nun überlege ich, ob es Sinn macht ihm einen Brief zu schreiben oder ob ich den Kontakt wieder abreissen lassen soll.
    Eins werde ich auf jeden Fall nicht machen . Ewig hinterhertelefonieren bis er mal nüchtern ist und auch werde ich nicht durch ewiges Geldschicken seine Sucht finanzieren. Eigentlich weiss ich überhaupt nicht wie ich mich verhalten soll.

    Heute Nachmittag werde ich nach Ludwigshafen fahren und Ute besuchen. Sie liegt alleine auf dem Zimmer , kann noch nicht aufstehen und niemand schaut mal nach ihr.

    Vieleicht kann mir mal jemand einen Ratschlag geben , wie ich mich nun meinem Sohn gegenüber verhalten soll. Bin Vater von zwei Kindern und weiss nicht wie ich ihnen Helfen kann, ich schäme mich.

    viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Au man, das ist ja eine Sache mit deinem Sohn.

    Da fragt man sich ja doch schon, jetzt ist das eine Problem - Ute - mehr oder weniger erstmal geklärt und schon kommt das gleiche wieder.

    Ich würde dir gerne helfen, leider kann ich es nicht. Schon wieder musst du was für dich klären.

    Vll. solltest du erstmal so 1 oder 2 Monate vergehen lassen und gucken, wie sich das ganze entwickelt. Sei für deinen Sohn da, lasse es auf dich zukommen und genau hinschauen, was ist bei ihm los. Gib dir einfach erst 2 Monate Zeit, dann kannst du die Lage auch besser einschätzen.

    Ich sehe es förmlich vor mich, wie alle Warnblinklampen hellrot glühen. Versuche selber nicht zu sehr emotional (leicht gesagt von einer kinderlosen Frau) da reinzurutschen. Sammle jetzt erstmal Informationen, damit du dir ein klareres Bild machen kannst.

  • Hallo Bernd,

    ne wirklich verzwickte Situation, in die Du da hineingeraten bist!

    Ich verstehe schon, daß Du gerne helfen würdest, schließlich ist es Dein Sohn.

    Aber Du weißt auch, dass Du es nicht kannst!

    Du würdest Dich in die gleiche Co-Abhängigkeit begeben, aus der Du Dich gerade versuchst zu lösen!

    Und es würde Dir nicht gut tun!

    Dein Sohn sieht sein Problem nicht - noch nicht - und da kannst Du auch nichts tun!

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du einigermaßen gut mit der Sache umgehen kannst!

    Wir sind für Dich da!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo liebe Leute !

    Jetzt nach 2 Tagen Abstand sehe ich das ganze schon wieder etwas gelassener.
    Ute ist für mich absolut kein Problem mehr, wir sind weiter befreundet so lange sie trocken ist, das weiss sie und das bleibt auch so. Die räumliche Trennung tut mir gut , meine Ängste sind weg und das war mein Ziel.
    Je älter ich werde desto öffter denke ich an meine Kinder von denen ich nichts hatte, was natürlich ganz alleine auf meine Kappe geht. Meine Tochter ist 26 und ich habe sie das letzte mal live gesehen , da war sie 9 Monate alt, habe ein Foto von ihr, da ist sie 4 Jahre. Vor drei Jahren hatte ich kurz Kontakt mit ihr, telefonisch, weil sie das wollte und mich , besser meine Mutter ausfindig gemacht hat. Darüber war ich sehr glücklich, leider hat sie dann den Kontakt plötzlich ohne Grund eingestellt, das hat sehr weh getan.

    Mein Sohn ist jetzt 20 Jahre alt und leider in meine Fussstapfen getreten. Ich bin von ihm weggezogen , da war er 1 Jahr und drei Monate alt. Nach DDR Recht geschieden durfte ich ihn nur besuchen wenn die Mutter das erlaubte . Das war sehr selten, eigentlich immer nur wenn sie mehr Geld wollte um mich dann gütlich zu stimmen durfte ich ihn dann mal sehen.
    Nun habe ich die Zahlung eingestellt, da er seine Lehre beendet hat und schon meldet er sich. Ich habe ihn dreimal angerufen und jedesmal war er betrunken.
    Ich will aufpassen das ich mich da nicht so sehr reinhänge, denn helfen kann ich ihm so nicht. Vieleicht hat er nun Angst das er kein Geld mehr von mir bekommt um seinen Alkoholkonsum zu finanzieren, diese Angst ist auch berechtigt. Ich werde nicht mehr weiter bezahlen.
    Vieleicht klingt das Herzlos aber natürlich sehne ich mich sehr nach beiden Kindern nur was kann ich tun ?
    Das alles so gekommen ist , ist meine Schuld alleine , Ich habe lange nichts gegen meine Krankheit getan und bin so sicher verantwortlich das ich nun keine Beziehung zu meinen Kindern habe.Leider konnte ich nur 20 Jahre meinen Beitrag durch Geld leisten und nicht durch Erziehung , das wird mich immer schwer Belasten aber rückgängig machen kann ich es nicht.
    Würde meinem Sohn gerne Helfen, habe ihm angeboten eine Arbeit und eine Wohnung zu besorgen.
    Leider wollte er lieber in der Kneipe sitzen und hat sich bis jetzt nicht gemeldet. Ich werde jetzt erst einmal nichts machen, er ist am Zug.
    Aber er ist mein Spiegel und lebt mein leben nach und das tut mir so weh,ich weiss ich kann nichts dabei machen, ich muss das trocken aushalten
    Jetzt weine ich, aber ich bin Stark, werde in den Spiegel schauen und sagen , Du Alkohol bekommst mich nicht noch einmal. ich schaffe das wie alles andere auch, nüchtern hat man die kraft dazu.

    Gehe jetzt noch mit Momo gassi und dann zur Spätschicht.
    Das hat mir sehr geholfen, danke das ihr mir zugehört habt.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Du warst 20 Jahre für deinen Sohn nicht wichtig. So wie du schreibst, reagiert er jetzt auf den zugedrehten Geldhahn. Also nimmt er nur Kontakt zu dir auf, weil er Geld will. Von dir als Mensch und Vater will er nichts und wird sich auch von dir nichts sagen lassen und dir keinen Raum in seinem Leben geben. Klingt hart.

    Jetzt wieder meine Gedanken, leicht gesagt, weil ich nicht weiß, wie es ist Kinder zu haben.
    Ich würde deinem Sohn klar machen, dass er nichts finanzielles zu erwarten hat. Hast du ja auch vor. Nur er muss es auch fressen.
    Hilfe anbieten finde ich o.k. Geht aber nur, wenn er einsieht, dass er ein Alkoholproblem hat. Solange er nass ist, kannst du ihm nicht helfen. Auch das würde ich ihm klar machen.

    Ich weiß, ist eine verdammt harte Kiste. Wahrscheinlich wird sich dein Sohn wieder zurück ziehen, weil er dich nicht ausnehmen kann. Aber möchtest du das auf dieser Basis?

    Dass dir deine Kinder im Kopf rumgehen, ist auch verständlich. Aber leider ist die Realität nunmal so, dass du sie nicht beim Aufwachsen begleiten konntest. Sie werden keine Beziehung zu dir haben.

    Lass los, lass sie ihren Weg gehen. Sie sind erwachsen.
    Auch wenn es schmerzhaft ist.
    Das ganze kommt dir jetzt nur hoch, weil dein Sohn sich gemeldet hat.

  • Hallo liebe Leute !

    @ Birgit da hast Du wohl Recht. Habe nichts mehr von meinem Sohn gehört. Vieleicht ist es gut , das ich da erst mal Ruhe bewahre.

    So, eine Harte Spätschichtwoche ist zu Ende. Mit meiner Momo verstehe ich mich prima. Morgen kommt Ute aus dem KH, Aber der Hund bleibt noch bei mir, denn mit laufen ( Gassi gehen ) ist das noch nicht so doll.
    Ich geniesse jede Stunde mit dem Tier.

    So das solls erstmal gewesen sein.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo liebe Leute !

    Mein Sohn hat bis Heute noch nichts wieder von sich höhren lassen. Vieleicht hört sich das Herzlos an, aber ich werde mich erst einmal ruhig verhalten . Ich gehe davon aus , das er ebenso ein Suchtproblem hat und nun versucht , mich für die Finanzierung zu nutzen, möchte mich aber nicht dafür hergeben. Dann muss er eben noch etwas weiter die Treppe runter. Habe mir vorgenommen , wenn er von mir Hilfe verlangt aus der Sucht rauszukommen , dann will ich das gerne tun, aber er muss den ersten Schritt selber machen.

    Am Freitag habe ich Ute aus dem KH abgeholt und wir waren das Wochenende hier bei mir.
    Am Sonntag Vormittag, gab es dann eine Diskusion. Ich fragte sie ob sie nicht mehr oder besser nur schwarz/ weiss denken und handeln kann, das ich keine Hintertürchen mehr will und das ich auf klare Fragen auch klare Antworten möchte. Nach etwas hin und her sagte sie, das sie noch keine 13 Jahre trocken ist und das sie sich ja bemüht und das ganze auch ein Lehrnprozess ist. Ich habe ihr Recht gegeben und später darüber nachgedacht, das ich ja auch nicht nach drei Monaten Abstinenz perfekt war.Es ist wohl wirklich so, das ich viele Sachen schon automatisch ablaufen lasse und einiges so verinnerlicht habe das es selbstverständlich ist aber eben nicht für Leute die noch am Anfang des Weges sind. Manchmal denke ich das ich das auch noch bin. Jedenfals habe ich durch diese Geschichte was gelernt.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo Bernd,
    auch wir,standen mal ganz am Anfang,und es kam uns wie ein riesen,nicht zu bewältigender Berg vor.

    Ute gibt sich ja nun schon die größte Mühe,vielmehr solltest Du,Sie einmal mehr loben,daß Sie es momentan so gut meistert,Ihren Weg zu gehen!

    Weisste doch selbst Bernd,daß es in den Anfängen nicht leicht ist,und auch nie sein wird!

    Also,ohne Vorbehalt,einfach mal loben,hilft Ihr,und Dir ebenso!!

    Lieben Gruß an dich,Andi

  • Guten Morgen !

    Das ist wohl war, der Anfang ist oder war nicht leicht.

    Ich lobe sie auch. Manchmal kommt mir alles vor als ob es hinter einer Nebelwand passiert.
    Es ist das was ich mir immer gewünscht habe . Nun wünsche ich ihr die Kraft und Erkenntnis diesen eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

    An alle die noch etwas schlafen können einen neidvollen Gruss und einen trockenen Tag wünscht Bernd, muss zur Schicht .

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Guten Abend zusammen !

    Drei ruhige Tage liegen hinter mir, in denen nichts besonderes passiert ist, ist doch auch mal ganz schön. Turbulenzen gab es ja in letzter Zeit genug.

    Wünsche allen Forenlesern ein trockenes und erholsames Wochenende.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo Liebe Leute !

    Gestern habe ich eine grosse Feier von meiner Firma gehabt und hatte erst Sorge, da es dort ja auch Alkohol gab. Ich bin aber gut damit zurecht gekommen. Es war ein ein super Tag mit allem was das Herz begehrt.

    Dann noch etwas anderes. Am Wochenende werde ich , nach zwei Wochen , wieder Ute zu mir holen, ich habe ja auch noch ihren Hund bei mir. Gestern hat sie mich gefragt, ob sie nicht bis Mittwoch bleiben kann. Ich habe das verneint, mit der Begründung, das ich ja arbeiten gehen muss und ich nicht will, das sie alleine hier ist. Das hat sie wohl gekränkt, aber ich habe mich getrennt, damit ich keine Angst mehr haben muss und das klappt bis jetzt Einwandfrei.
    Für mich ist das so OK , ich will nicht wieder Angst haben müssen.
    Ich finde es ganz Toll , das sie nicht mehr trinkt, aber zusammenziehen werde ich nicht mehr. vieleicht klingt das Hartherzig ,doch nach den Erfahrungen der letzten Monate ist es so glaube ich das Beste.

    viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

  • Hallo liebe Leute !

    Habe mich eine Weile nicht gemeldet. Aber Heute umgiebt mich eine bedrückende Leere.
    Vier Wochen war Momo ( Ein kleiner Chihuahua ) bei mir in Pflege. Gestern habe ich sie zurückgebracht. Ute traut sich nun wieder zu ,für sie zu sorgen.
    Als heute der Feierabend näher kam , habe ich gemerkt, das meine Laune immer schlechter wird und ich eigentlich gar nicht nach Hause wollte. Als ich in die Wohnung kam und ihre Tröge sah musste ich etwas weinen, sie fehlt mir sehr.

    Gesundheitlich geht es mir auch nicht so gut. Seit sechs Wochen arbeite ich nun wieder und es geht mir immer schlechter. Gestern nach dem ich Momo weggebracht hatte, bin ich zum Aquariumverein gefahren. Dort bekam ich einen Krampf im rechten Bein, der mich 10 Minuten ausser Gefecht setzte.
    Schon auf der Hinfahrt habe ich ewig an meinem Autositz rumgestellt, weil ich immer wieder Taubheitsgefühle und Krämpfe in den Beinen bekam habe bis jetzt keine Position gefunden und mache mir grosse Sorgen wie das weitergehen soll. Vieleicht muss ich noch mal mit meinen Bandscheibenvorfällen zum Arzt. Habe aber wenig Hoffnung, das da noch was Besser wird.

    Von meinem Sohn habe ich Post bekommen. Ich soll noch weiter Unterhalt bezahlen, da er seine Lehre nicht geschaft hat und nun noch ein halbes Jahr länger lernen muss. Dachte schon ich wäre fertig, aber so ist das mit dem Denken.....
    Weiss Jemand vieleicht, wie das ist wenn er danach keine Arbeit bekommt oder er eine neue Lehre anfängt, oder irgendeine Massnahme vom Arbeitsamt macht. Irgentwann muss doch mal gut sein .

    Morgen gehe ich Überstunden machen und am Sonntag möchte ich mich dann mal ausruhen.

    Irgentwie fühle ich mich Ausgelaugt und sehr Traurig.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Trocken seit dem 06.12.1993 und das bleibt auch so !!!

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