habe angst um meine papa

  • Hallo lulu16,

    so weh die Erkenntnis auch tut, aber Alkoholiker müssen selbst die Einsicht haben, DASS sie krank sind. Vorher kann man mit Engelszungen auf denjenigen einreden oder auch endlose Diskussionen führen. Es bringt nichts.....dies haben wir bei meinem Vater auch gemerkt.
    Du kannst nur Dir selbst helfen, indem Du Dich von dem Problem löst. Keine Gedanken verschwenden, denn diese sind vergebens. Ich habe auch jahrelang gedacht, ich müsste doch meinem Vater irgendwie helfen.....aber mittlerweile weiß ich, ich kann es nicht und werde es auch nie können.
    Sobald man irgendetwas in der Richtung anspricht, wendet er sich ab.
    Z.B. hatte er vor einiger Zeit ne neue Lampe im Zimmer meiner Tochter angebracht. In seinem Werkzeugkoffer habe ich kleine Magenbitter-Fläschchen gefunden, teils leer, teils voll....als ich halb laut fragte "Was ist denn das nun wieder?" (eigentlich fragte ich mich das selbst im Bezug auf das Verhalten meines Vaters)...er stand aber daneben.....seine Reaktion "Huch, wie kommen die denn da rein ?"

    Das Wissen, nicht helfen zu können, ist schlimm, aber man kann nur für sich leben und sämtliche Gedanken, die mit der Krankheit des Vaters zusammenhängen, gar nicht erst zulassen.

    Er muss sich selbst helfen.....

    Denke an Dich - Du bist es wert !!!!

  • Hallo Lulu,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Die 16 in Deinem Nick steht für Dein Alter nehme ich mal an??

    Unterhaltet Ihr Euch denn in der Familie offen über das Problem?? Wie steht denn Deine Mutter dazu??

    Es ist verständlich das Du Angst um Ihn hast, auch davor nicht genug getan zu haben. Allerdings wirst Du im Moment nicht mehr machen können als zu reden.
    Teile ihm Deine Sorgen mit, sag Ihm das Du Angst um Ihn hast.

    Aber um aktiv helfen zu können muss er sich helfen lassen wollen. Das ist ganz wichtig und unerlässlich.
    Was für Dich besonders wichtig ist, das ist die Tatsache das Du nichts dafür kannst. Dein Vater trinkt nicht wegen Dir, Du hast an seinem Verhalten keine Schuld.

    Es ist wichtig bei allem was noch passieren kann, das Du Dir nicht die Schuld daran gibst und das Du dann nicht Dein Leben lang damit kämpfst.

    Wenn Du Dich etwas durch den Co-Bereich liest, wirst Du feststellen das das sehr oft passiert.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und hoffe das Ihr noch etwas erreichen könnt.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo lulu

    dass klingt alles sehr traurig. Zeigst du deinem Papa auch das du weinst, oder machst du es leise in deinem Zimmer? Rede nochmal mit ihm wenn er nüchtern ist, wenn er besoffen ist, hat es einfach keinen Sinn. Erzähl ihm von deinen Sorgen und Ängsten und wein ruhig.

    Josu

  • hallo...

    ich bin auch erst 16 und mir geht es auch so wie versuch dich auf die schule zu konzentrieren... und versuch damit erst mal nur klar zu kommen.. akzeptier es...
    versuch zu reden.. so viel wie es geht.. und dich abzulenken...

    sorg dafür dass dein leben nicht den berg runter geht... versuch dich hinzusetzten und zu lernen...

    grüße mel

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

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