Keine Chance auf Wiedergutmachung?

  • Hallöchen an alle,

    möchte mich auch mal wieder melden, ich lebe noch, trinke nicht und mir geht es soweit auch gut.
    Ich habe nur noch Probleme meine Gefühle zu ordnen, was irgendwie von Tag zu Tag schwieriger wird.

    Es gehen einem nun sämtliche Sachen im Kopf herum, und man stellt sich immer wieder die Frage:
    Warum muß man erst seine Lebenspartnerin, die man liebt, verlieren, um zu klarem Verstand zurück zu kehren.

    Dies wird mich sicherlich auch noch sehr lange beschäftigen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen eine Gute Nacht

    Bis bald
    Tom

  • Hallo Eldarwen,

    eigentlich ist es doch egal (für mich, ich kann es ehe nicht mehr ändern) ob bei meiner EX noch tiefe Gefühle im Spiel sind.
    Sie kann mir nicht helfen, nur ich alleine kann und muß es für mich schaffen, den Alkohol aus meinem Leben zu streichen.
    Meiner ehemaligen Partnerin (Apfel) habe ich zuviel Leid angetan, und ich denke, da kann nur Sie entscheiden, was nun das Beste für sie ist. Es ist sicherlich aus ihrer Sicht unmöglich mir jemals wieder Vertrauen zu schenken, ich habe sie zu oft betrogen und Chancen waren auch jede Menge da.

    Es ist an der Zeit, wo sie nun endlich einmal was für sich tun muß, und nicht ständig nur daran denkt, ob ich wieder getrunken habe.

    Ich kenne meinen Weg und arbeite jeden Tag hart daran, alles andere bringt die Zeit mit sich.

    Und die ersten Ansätze sind gemacht, ich hoffe, daß es weiterhin bergauf geht!

    Liebe Grüße
    Tom

  • Nachtrag, Eldarwin,

    was ich geschrieben habe trifft natürlich auch für Dich und Deinen Freund zu. Ich war wieder mal so egoistisch und habe wieder alles auf mein Problem bezogen, meine EX geht mir eben nun mal nicht aus dem Kopf, oder besser gesagt Herz.

    Ich wünsche Euch alles Gute und vor allem viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Gruß Tom

  • Hallo Eldarwen,

    die Frage ist nicht einfach zu beantworten.
    Also bei mir war es ja nun mal so, daß mir meine EX sehr oft (wirklich sehr oft!!) gesagt hat, daß es so mit mir (und somit auch uns) nicht mehr weiter gehen kann. Ich bin nun inzwischen heute ehrlich und sage, daß ich diese "Androhungen" nicht wirklich ernst genommen habe. Es lief ja soweit alles für mich. Meine damalige Partnerin regelte sozusagen mein Leben. Warum sollte ich nun aufhören mit dem Saufen, es läuft doch....
    Und dann kam ja hinzu, daß ich der Säufer bin und sie aufgrund meines Verhaltens selber abhängig geworden ist (CO). Also wäre dies bestimmt nicht passiert, wenn ich kein Alkoholiker wäre.

    Sie wollte mir immer helfen, ich könnte hier ..zig Punkte erwähnen, aber ich war einfach nicht soweit einen Strich darunter zu ziehen.

    Nun sind wir getrennt, und sie kann sich nun wirklich ausschließlich auf ihr Leben konzentrieren, Kind, Freunde, Arbeit usw.

    Für mich war es natürlich die Hölle von einem zum anderen Tag nun dazustehen und niemanden mehr zu haben. Aber sie hätte mir nicht helfen können, sie hat es ja sehr lange (zu lange) versucht und sich dabei selber ins Elend gestürzt.

    Mir fehlt sie auch heute noch sehr, aber ich bin nun wieder für mein Leben selbst verantwortlich, und dies funktioniert nur, wenn der Alkohol aus dem Spiel bleibt.

    Um dies mal auf den Punkt zu bringen:
    Sie hat mich verlassen und hat aber dabei die Weichen dafür gestellt, daß ich weiterleben kann und sie selber auch wieder ein glückliches und zufriedenes Leben aufbauen kann.
    Alkoholismus führt nunmal, wenn man mit dem Trinken nicht aufhört, zum Tod. Klingt hart, ist aber so.

    Und so werde ich nach und nach versuchen mein Leben wieder lebenswert zu gestalten.

    Liebe Grüße
    Tom

  • Hallöchen,

    es ist kein Aufgeben, ich denke das bessere Wort ist Einsicht, daß irgendwas geschehen muß.

    Ich habe meine EX auch noch lange nicht aufgegeben, man weiß doch nie was die Zeit bringt. Nur konnte es einfach nicht mehr so weitergehen!!

    Tom

  • Nabend Eldarwen,

    mir persönlich hat dabei dieses Forum wahnsinnig geholfen, auch wenn ich kein CO bin, sondern ein direkt Betroffener ist es sehr interessant, die ganze Sache einmal aus Sicht eines Angehörigen zu lesen.
    Man bekommt hierbei einen ganz neuen Eindruck und sieht vieles ganz anders.
    Auch, wenn hier in diesem Forum nicht immer mit "Engelszungen" von den Säufern berichtet wird, kann ich mich denke schon sehr in die Lage von Euch Co´s versetzen. Ich denke ist ist auf längere Sicht gesehen, unmöglich mit einem nassen Trinker zu leben und es ist auch sehr schwierig mit einem trockenen Akoholiker seinen Weg zu gehen, da immer wieder die Angst aufflammt, es könnte alles wieder von vorne beginnen.

    So denke ich darüber.

    Noch einen schönen Abend
    Tom

  • hallo elda,

    Zitat

    ich glaube ich bin in einer ähnlichen Situation wie ihr (genaueres hier...wobei ich mir bei euch nicht sicher bin, ob da noch tiefe Gefühle im Spiel sind...und auch bei mir wurde sehr viel Vertrauen zerstört...aber ich will den Glauben an die Liebe einfach nicht verlieren, denn Liebe kann Berge versetzen und ich glaube auch, dass gerade der Mensch den man liebt, einem den Halt geben kann, den man braucht um den entgltigen Absprung zu schaffen!? Ich weiß es einfach nicht...

    ich glaube, wir angehörigen durchleben einfach gewisse phasen und ich bin über das level hinaus, welches von hoffnung geprägt ist. es kam der punkt, wo ich mir sagte, so geht es nicht weiter. die wut, enttäuschung saßen zu tief.

    elde, ich wollte auch einmal mit meinem ex ein harmonisches leben führen. dafür wandte ich auch verschiedene taktiken an: im guten, im bösen ...verständnisvoll, mal abwertend, aber egal, wie....ich konnte ihm nicht helfen.

    mein größter wunsch wäre es gewesen, die beziehung mit meinem trockenen partner und dem vater meines kindes fortzuführen. aber diesen wunsch konnte ich nicht verwirklichen. ich mußte in die realität schauen: und da war jemand, der trank und das widerte mich an. und der jemand interessierte sich nen sch..dreck um meine gefühle. er interessierte sich nen sch..dreck um mich. nur der alk war wichtig.

    ich hatte nur noch die trennung zur wahl.

    Zitat

    Hey Tom...

    klar musst Du das mit Dir und für Dich ausmachen und durchziehen...aber glaubst Du nicht, dass ein gewisser Rückhalt einen Menschen gerade auf einem so schweren und landwirigen Weg unterstützt und bestärkt? Fühlst Du Dich nicht allein gelassen? Ich frage das, weil ich versuchen will meinen (Ex-)Freund besser zu verstehen...(ich weiß aber auch dass jeder Mensch anders denkt, aber Dir gehts es ja ein bisschen wie ihm)

    hmm...das mit dem rückhalt ist so eine sache.

    versucht man verständnis zu zeigen und ihn zu sehr in schutz nehmen, erkennt der trinkende vielleicht nicht die schwere seiner krankheit.

    fühlst du dich nicht auch von deinem partner alleingelassen elda?

    gruß apfel

  • Da muß ich mich doch eben gleich nochmall melden,
    siehst Du elda wir nähern uns doch nun wieder auf eine andere Art an. Wir haben beide (ich rede natürlich von Apfel und mir) verstanden, daß es für jeden von uns das Beste ist, seinen eigenen Weg zu gehen, und wieder zu einem vernünftigen Leben zurückzukehren.

    Grüße
    Tom

  • Huhu Elda,

    ich finde es sehr schön, daß es zu einem vernünftigen Gespräch zwischen Dir und Deinem Partner gekommen gekommen ist. Leider kam es bei mir nicht dazu, wir haben zwar öfter telefoniert, und auch geschrieben, aber das eigentlich Wichtige ist dabei zu kurz gekommen. Naja, vielleicht ändert sich dies.
    Versuche ihn aber bitte unbedingt davon zu überzeugen, daß eine Therapie keine Garantie dafür ist, daß es dann ein für alle Mal zu Ende ist mit dem Alk. Ich habe den Fehler begangen, dies zu glauben, wurde aber anschließend wieder von der Droge eingeholt!
    Er muß sich unbedingt (und so, wie Du es beschrieben hast sieht er es ja auch so),mit aller Kraft für sich kämpfen, alles Andere ergiebt sich.
    Und Dir wird es auch weiterhin gut gehen, wenn Du siehst, wie sich sein Leben ohne Alkohol verändert. Es geschiet zwar langsam (zumindest bei mir), aber man merkt dabei jeden Tag.

    Liebe Grüße und alles Gute
    Tom

  • Zitat von speedy53

    Hallo Apfel,

    habe von einer trockenen Alkoholikerin folgenden Satz zu hören bekommen:

    Wir Alkoholiker sind die besten Schauspieler, Lügner und Betrüger der Welt!

    Wie wahr!! Sie können alle einlullen und machen das auch, ohne mit der Wimper zu zucken. Hauptsache sie stehen gut da!

    hallo Seedy, bist Du der Meinung, daß man als trockener Alki auch weiterhin betrügen, lügen, einlullen wird?

    Abeitet man da nicht draran in ein Leben zurückzukehren, wo man diese Dinge als falsch und wiederlich betrachtet?

    Ich habe versucht, dies meiner EX zu erläutern, aber so richtig glaubt sie da nicht dran. Ist ja eigentlich kein Wunder, wenn man dies sehr lange so praktiziert hat.

    Ich habe selber bemerkt, daß man durch diese Sachen nur zeigen will, daß man im Mittelpunkt steht, und das eigentliche Alkoholproblem dabei nur hinten anstellt.

    Man verliert eigentlich den Überblick und gerät immer tiefer in das Problem mit den Lügen, was ja einem nun wirklich die ganze Situation enorm erschwert.

    Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, bei der Wahrheit zu bleiben, egal, wie sich dadurch mein weiteres Leben erschweren könnte. Ich spreche hierbei ausschließlich von den Lügen aus der Vergangenheit!

    Liebe Grüße an Dich und all die anderen
    Ein schönes Wochenende
    Tom

  • Hallo Tom,

    nein, dieser Satz bezog sich auf die noch trinkenden Alkoholiker.

    Die Trockenen haben ja keinen Grund mehr zu lügen.

    Und für's "normale" Leben gilt für mich sowieso, die schlimmste Wahrheit ist besser, als die schönste Lüge!

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende und

    liebe Grüße
    Speedy

  • Hallo Speesy,

    da ist aber noch so eine Sache:
    Ich sitze hier und grübele Nacht für Nacht, warum ich meiner Partnerin alles angetan hab. Ja, schon klar, weil ich krank bin, ich bin doch aber weiterhin krank, mein ganzes Leben lang, es gibt ja bekanntlich keine Heilung.

    Es macht mich aber verrückt, wenn ich sehe, was meine Partnerin alles zu regeln, tun hat. Haushalt, Kinder, Arbeit, das notarielle, Finanzen und ich sitze hier und kann ihr nicht helfen!

    Ich weiß, ich muß trocken werden und trocken bleiben, aber wie kann ich dann meiner Frau unter die Arme greifen. Sicherlich sie nicht mehr demütigen, beleidigen, aber sämtliche Arbeit bleibt an ihr hängen! Und da ist ja auch noch ein Kind, sicherlich sehe ich es alle 14 Tage, aber was geschieht in der Zwischenzeit???
    Das ist doch auch kein Leben, wenn man sich nur um sein Leben kümmert, man möchte doch auch eine Hilfe für die Familie sein!

    Man wird nun auch sehr oft falsch verstanden, und alles wird auf die versaute (Entschuldigung) Vergangenheit bezogen. Ich will doch aber Verantwortung übernehmen und dies nicht nur für mich.

    In diesem Sinne....
    Tom

  • Noch mal speedy,

    sorry, ich bekomme Deinen Namen einfach nicht hin.
    Von "Seedy" bis "Speesy"

    Wahrscheinlich habe ich doch schon meinen Verstand versoffen, und die Hirnzellen erneuern sich ja bekanntlich nicht.

    Verzeihst Du mir?

    Liebe Grüße

  • aber ja.....,ich verzeihe Dir natürlich!

    Namen sind eh nur Schall und Rauch!

    Was Du da schreibst kann ich gut verstehen, aber im Moment solltest Du wirklich nur an Deiner Trockenheit arbeiten. Das ist zur Zeit das Wichtigste! Alles andere kommt dann später, Du wirst sehen, Du wirst Dich immer mehr in den Alltag Deiner Familie integrieren!

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und trockene 24h

    lieben Gruß
    Speedy

  • Hallöchen Speedy,

    du antwortest immer sehr schnell auf meine Beiträge.
    Es entwickelt sich hier so eine Art Dialog. Vielleicht können sich auch einmal ein paar andere dazu äußern, wäre sehr net.
    Die Sache mit dem Alkohol habe ich für mich eigentlich abgeschlossen, größere Probleme bereitet mir, was aus meiner Familie wird. Ich muß ganz einfach trocken bleiben, anders geht es nun gar nicht mehr weiter, und nocheinmal möchte ich die ganze Situation nicht erleben und durchmachen.
    Ich möchte zugern meine Frau unterstützen. Ich sitze hier und sie weiß nicht, wo sie anfangen soll: Haushalt, Arbeit, Kind usw.
    Ich habe ja nun auch meinen Führerschein verloren und sitze hier so zusagen fest. Mein Kind bekomme ich alle 2 Wochen am Wochenende zu sehen, und was aber dazwischen passiert, erfahre ich nicht. Nun ist es so, daß meine Frau nun auch nicht gerade den Bock hat mich zu besuchen, sie will alleine bleiben, und das verstehe ich auch zu gut.

    Ich besuche zur Zeit einen Englishcrashkurs, da es meine Absicht war, das Land zu verlassen, oder weit von hier wegzuziehen. Es ist so, meine Freundin wohnt ca. 5 km von mir entfernt und ich fahre (oder werde gefahren von meiner Mutter) mindest 2 Mal am Tag dort vorbei. Ich weiß nur nicht, ob es die richtige Entscheidung ist, einfach abzuhauen. Mein Kind wird dann sicherlich mal später fragen, warum ist denn der Papa eigentlich vor der Realität geflüchtet?
    Und sehen werde ich ihn dann sicherlich auch noch weniger.

    Mir fällt aber hier so langsam das Dach auf den Kopf, und ich muß etwas dagegen tun.

    Eigentlich bin ich hier im falschen Forum, meine Frau sagte auch schon zu mir, "geh doch zu den Alkies, wo Du hingehörst". Mir gefällt es aber hier, ich habe genügend mit alkies zu tun, Therapie, welche ich ein viertel Jahr gemacht habe, Selbsthilfegruppe usw. Ich bin eben daran interessiert, dies alles auch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen, und nicht immer zu hören, hör mit dem Saufen auf. Es gibt eben da auch noch ne Menge andere Gesichtspunkte, welche in meiner Therapie nie erwähnt wurden.


    Vielen Dank fürs zuhören
    Tom

  • Was mir noch dazu einfällt:

    Ich habe unendlich viele Chancen bekommen, aber nun denke ich, ich bin echt an dem Punkt angelangt, wo ich gemerkt habe, daß ich mein Leben ändern muß und will, warum gibt es da überhaupt keine Chance mehr?

    Mir fehlte einfach das Wissen, daß der einzige Ausweg aus dieser Situation ein alkfreies Leben ist.

    Auf der anderen Seite kann ich eben schlecht rüberbringen, daß ich nicht mehr trinke. Dieses habe ich eben zu oft behauptet, und irgendwann wird einem hier kein Glauben mehr geschenkt.


    Nun halte ich mich aber wieder etwas zurück mit dem Schreiben, es gibt ja auch ne Menge nachzulesen und auch andere Themen, die sicherlich interessanter sind :shock:

    Bis bald Tom

  • hallo tom,

    du wünschst dir auch andere beiträge. na gut. dann schreibe ich dir mal, was mir in deinem/euren threat so auffällt.

    bei dir fällt mir auf (ist zumindest mein eindruck, ich kann auch ganz falsch liegen), dass du dich einfach nur im kreis drehst und kein schrittchen voran kommst. trinken, frau weg, vertrauen verloren, kind nur noch alle 14 tage, furchtbar, frau alleine, wie schafft sie das, ich möchte ihr helfen, nicht mehr trinken, frau weg, vertrauen verloren..... so in etwa. in jedem deiner beiträge. nix neues. nix wegweisendes. englisch-crash-kurs um das land zu verlassen? oh, jetzt wirds auch noch melodramatisch. sorry, du wolltest andere meinungen.

    ich sehe nicht, dass du schritte vorwärts machst. ich sehe auch nicht, dass du dich ernsthaft mit dem warum deines trinkens auseinandersetzt, mit dem weg daraus, mit anderen perspektiven. ich sehe dich wie ein kleines kind, dass verwundert in die welt guckt, weil es plötzlich aufwacht und garnicht so recht weiss, was es will und was es soll.

    apfel ist da viel klarer. sie dreht sich nicht im kreis, sie geht ihren weg. sie hat sich - und sie macht sich immer noch viele gedanken. an ihrer stelle würd ich mich mit dir auch nicht mehr einlassen, so wie du eierst und drumredest. was ist das überhaupt für ein satz:

    Zitat

    Mir fehlte einfach das Wissen, daß der einzige Ausweg aus dieser Situation ein alkfreies Leben ist.

    theoretisch könntest du es wissen - bist schliesslich schon eine ganze zeit in diesem forum unterwegs. bleibt eigentlich was hängen von dem, was du hier liest? das frage ich mich bei solch einem satz wirklich.

    und noch so ein satz:

    Zitat

    Ich habe unendlich viele Chancen bekommen, aber nun denke ich, ich bin echt an dem Punkt angelangt, wo ich gemerkt habe, daß ich mein Leben ändern muß und will, warum gibt es da überhaupt keine Chance mehr?

    du solltest wissen, warum es keine chance mehr gibt (wenn du die chance auf apfel beziehst). für dich - wenn es nur um dein leben geht, gibt es 1000 chancen, aber dafür musst du was tun. und bisher lese ich bei dir ausser worten nix von diesem willen heraus.

    Zitat

    Mir fällt aber hier so langsam das Dach auf den Kopf, und ich muß etwas dagegen tun.

    noch so ein satz. du meinst du musst dies und das. aber WILLST du das auch? lese ich auch nicht. und ohne wollen wird das alles nichts.

    ich weiss, dass das harte worte sind. aber genau das denke ich bei deinen beiträgen.

    gruß

    lavendel

  • Hallo Lavendel,

    beste Dank für Deinen Beitrag.
    Genau dies ist mein Problem, ich drehe mich im Kreis und komme nicht weiter.

    Zu dem Thema, warum ich trinke, wurde mir während der Therapie schwer geraten, Abstand zu gewinnen. Mir wurde eindeutig gesagt "Es ist egal , warum Du trinkst, ändern kannst Du es ehe nicht, du trinkst und fertig"!

    Und woran willst Du erkennen, daß ich keinerlei Fortschritte mache?.
    Ich habe inzwischen erkannt, nichts mehr zu trinken.

    Für mich bleibt denke ich viel hängen im Kopf, sicherlich ist der Verstand wegen des Saufens geschrumpft, aber so im Wesentlichen kann ich schon erkennen um was es geht?

    Ich weiß, warum es keine Chance mehr gibt, ich versuche aber zu kämpfen und möchte nicht einfach alles hinschmeißen. Soll ich alles aufgeben, mich nur auf das Nichttrinken konzentrieren?

    Und ändern möchte ich auch etwas, sonst wäre ich nicht hier, oder denkst Du ich habe nichts anderes zu tun als hier und da ein bischen Qutsch zu schreiben??

    Trotzdem Danke für die Anregungen.
    Tom

  • Hallo zusammen,

    ich möchte nochmals sagen, dass mein vertrauen auf eine alkoholfreie zukunft meines ex irgendwie an einem nullpunkt ist.

    ich habe genügend schlechte erfahrung gesammelt....
    solange wir getrennt waren, war er trocken...hatte man ein türchen geöffnet, trank er wenig später wieder....so war es zumindest die letzten 1,5 jahre vor unserer trennung.

    einen wirklichen fortschritt erkenne ich auch nicht...

    ok, er möchte mir aus seiner vergangenheit erzählen und mit den lügen aufräumen.

    tja, wie ich schon festgestellt habe, in vielen punkten kannte ich meinen partner gar nicht. das muß ich auch ersteinmal verdauen. und das braucht zeit.

    Zitat

    Es macht mich aber verrückt, wenn ich sehe, was meine Partnerin alles zu regeln, tun hat. Haushalt, Kinder, Arbeit, das notarielle, Finanzen und ich sitze hier und kann ihr nicht helfen!

    ich habe mir das so ausgesucht...es gab für mich nur die möglichkeit alles so zu belassen (was ich aber nicht mehr ertragen konnte) oder mich zu trennen mit all den konsequenzen.

    übrigens falls du mich unterstützen willst...da reicht machmal schon ein anruf, dass du den kleinen vom kiga abholst. ich habe nix dagegen.

    gruß apfel

  • Zitat von Tom69

    Die Sache mit dem Alkohol habe ich für mich eigentlich abgeschlossen,
    Tom

    Oha, da kennst du Ihn aber schlecht, den "Alkohol"! Er läßt sich nämlich
    nicht einfach nur wegschließen, er ist verschlagen, trügerisch und mächtig und lauert ständig auf unsere Fehler!??

    Gruß Hermann

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!