Kann mir jemand helfen?

  • Hallo resque,
    erstmal herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich musste grad erstmal schlucken und so ganz konkret weiss ich da jetzt auch nicht.

    Sowas muss erstmal entstehen und ich kann mich da nur ganz schlecht reinversetzen.

    Bei dem was Ihr da schon hinter Euch habt wäre mein nächster Schritt ein Info-Gespräch bei einem Anwalt um zu sehen was es rechtlich für Möglichkeiten gibt.

    Reden bringt da wohl nix mehr , Polizei auch nicht, Zwangseinweisung nur bei akkuter Eigengefährdung ( Selbsmordgefahr).

    Evtl. fällt ja noch jemandem was greifbares ein, würde mich auch interessieren.
    Das ihr verheiratet seid macht die Sache ja auch nicht einfacher.

    viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo resque110,

    herzlich willkommen. Du kannst noch, noch viel mehr, noch viel länger als Du denkst, aber denken, das musst Du, an Dich, an die Kinder.

    Es gibt hier unzählige Erfahrungen, Berichte und Du wirst noch oft den Kopf schütteln. Vielleicht gibt Dir das Lesen und Schreiben halt, aber ein Patentrezept gibt es leider nicht, auch deshalb nicht, weil jeder eine andere Grenze hat.

    Vielleicht können Dir andere sagen, wie sie vorgegangen sind, wir hatten nicht so einen harten Fall, aber ich bin getrennt und dazu hat es viele Monate gebraucht. Meine Frau steht in Kürze vor dem Nichts, aber da muss sie durch, das ist ein Stück ihres Weges.

    Vielleicht prüfst Du mit einem Anwalt wie es aussieht, ich denke, da gibt es viele Möglichkeiten, bei Ehen unter 2 Jahren und den geschilderten Umständen, geht das nach dem Trennungsjahr oft schnell und um das Trennungsjahr wirst Du nicht rumkommen.

    Wo sie hin soll? Hier geht es um Dich, nur um Dich, sonst bist Du bald da, wo sie hin soll.

    Fassen wir zusammen: Gesundheitsamt, Jugendamt, Polizei, sie nicht klar, keine Besserung in Sicht, Du angeschlagen und vor allem: die Kinder. Was wäre aus Deiner Sicht die Lösung?

    Ich wünsche Dir viel Kraft das alles durchzustehen.

    Viele Grüße kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • so wie sich das für mich anhört, hättest du evtl. die möglichkeit übers gesundheitsamt die entmündigung auf die gesundheit (oder irgendwie so schimpft sich das) von deiner frau zu erreichen und auf dich zu übertragen und damit könntest du sie zwingen auf therapie zu gehn, aber ich weiß nicht ob das sinn macht. um den absprung vom nassen alkoholiker zu schaffen, muss der betroffene es selber wollen.

    ich kann dir nur empfehlen dich zu trennen. klar ist es dann so das deine frau dann niemanden mehr hat (du weg, kinder weg, haus weg), aber dann merkt sie vielleicht das es nicht mehr so weiter geht und ist dann bereit hilfe anzunehmen.

    ich wünsche dir viel glück, hoffe es kommt alles noch zum guten

    liebe grüße

    - dani -

  • Hallo Rescue

    Noch sehr spät bzw. schon früh, aber deine Geschichte bewegt mich dazu, dir wenigstens noch ein paar Zeilen dazu zu schreiben.

    Genau den Weg, den "baggerschen" in ihrem obigen Beitrag dazu schreibt, würde ich auch in Angriff nehmen.
    Ist während einer meiner Entgiftungen in den letzten Jahren, einer Mitpatientin in ähnlicher Situation auch so ergangen.

    Es kostet jede Menge Überwindung, aber du musst hier an dich und die Kinder denken, so traurig alles ist. Suche einen Anwalt auf.

    Alles Gute und viel Kraft, das alles durchzustehen

    Gruß Heiko

  • hallo thommy,

    willkommen hier im forum.

    deine frau sollte AUF KEINEN FALL einfach so nichts mehr trinken, denn die mengen, die sie getrunken hat, waren ja schon enorm. sie könnte einen krampfanfall bekommen, ins delirium fallen und sterben. sie muss ins krankenhaus zur entgiftung, und nicht nur für zwei tage, das reicht nicht.

    ich würde ihr JETZT klarmachen, dass du ab jetzt den harten weg gehst, wenn sie heute nicht ins krankenhaus geht und sich auf einen trockenen weg macht: entzug, therapie. keine gemeinsame zukunft mit alkohol. entweder der alkohol, und wenn sie sich dafür entscheidet, dann kein haus, kein mann, keine familie. scheidung. rausschmiss.

    ich weiss, dass sich das furchtbar hart anhört, aber letztlich scheint es mir, als habe sie genau das gesucht und gefunden, ein nest, wo sie trinken kann. beim kennenlernen (auch wenn karnerval ist!!!) und mit ner räumungsklage am hals, da würden bei mir sämtliche alarmsirenen schellen.

    ich kann mir auch vorstellen, dass du dir denkst, ich kann sie doch nicht in die gosse stoßen, die kinder, meine verantwortung..... aber es ist IHR leben, sie "will" das so, wenn man es so sagen kann bei einer sucht. sie hätte die möglichkeit, etwas dagegen zu tun - das will sie scheinbar nicht. und du willst so nicht weiterleben, also musst DU etwas tun. und es wird dir besser gehen, da bin ich sicher.

    gruß

    lavendel

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