Da dieses Thema derzeit gerade in meiner Umgebung aktuell angesprochen wird, möchte ich Euch fragen, aus welchem Grund Ihr hier schreibt? Wirklich nur, um Euch selbst zu bemitleiden oder Euch Hilfe zu suchen?
Ich wurde kritisiert, dass ich den Tatsachen (in der Familie) nicht ins Gesicht sehen will, sondern Mitleid von anderen suchte. Ich habe den Trost von anderen sehr gebraucht, tu' es noch, es stärkt mir de Rücken. Aber auch die Kritik brauchte ich, die Menschen, die mir klipp und klar aufzeigten, dass ich andes denken muss, wenn ich ohne Sucht weiterleben will, sie war noch wichtiger als der Trost.
Ich habe das Gefühl, dass meine Sucht wiederum Probleme innerhalb der Familie ausgelöst haben, die ich nicht lösen kann, wo meine Leute selbst aktiv werden müssten.
Wo endet das Selbstmitleid von uns und wo beginnt die Arbeit?
LG, Meni