Hallo B77,
herzlich Willkommen hier im Forum! Mein Mann ist genauso wie deiner. Wir haben auch zwei Kinder (3 und 5 Jahre alt), und ich hab mich im Oktober 2006 getrennt! Seitdem geht es mir sehr gut!!! Lies dir einfach mal meinen Thread durch, wenn du magst. https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic3880.html
Ich würde dir raten, ihm NICHTS zu glauben, und dein Ultimatum auf jeden Fall durchzuziehen. Er wird sich nicht ändern! Klammere dich nicht daran und versuche, dein eigenes Leben alleine auf die Reihe zu bekommen! Es wird dir sehr viel besser gehen - ohne ihn!! Viel Glück und viel Kraft!
Endlich soweit oder doch nicht?
-
Ayki79 -
27. April 2007 um 09:41
-
-
Hallo B77,
meine Kinder haben ganz gut auf die Trennung reagiert. Ich denke, sie fühlen sich jetzt auch besser als vorher, denn sie haben schon oft die ganzen Streitereien usw. mitbekommen. Sie sind dennoch ziemlich durch den Wind, wenn sie nach einem Vater-WE wieder zurück kommen, aber das legt sich dann nach ein paar Tagen wieder. Ich würde nicht zu viel Hoffnung in die ganze Sache stecken an deiner Stelle. Und ganz schnell sehen, dass ich da raus komme! Mehr kann ich dir dazu nicht sagen! Mach dich nicht weiter abhängig von ihm. Du wirst auch an deine Grenzen gelangen und merken, dass es so nicht weitergeht! Deine Energie verschwendest du nur, indem du ihm helfen willst. Das kannst du nicht!Verändere DICH selbst und denke nur an dich und deine Kinder! Sonst gibt das alles nichts! -
Hallo B77,
auch von mir ein, wenn auch sehr spätes, herzlich Willkommen hier im Forum!
Natürlich kannst Du weiter hier schreiben! Das solltest Du sogar!
Leider kann ich Deine Zuversicht nicht teilen!
Ich sehe es so, dass Dein Mann im Moment eine Trinkpause einlegt, um Dir zu demonstrieren: siehste, geht doch! Ich bin doch kein Alkoholiker!
Wenn er Dich dann wieder auf seiner Seite hat, geht es wieder von vorne los!
Ich sehe bei ihm keinerlei Einsicht und ohne seinen Willen wird das leider nichts!
Die Sucht hält ihn gefangen, er kann gar nicht anders! Auch wenn er Dir was anderes weis machen will!
Sorry, ich möchte Dir nicht weh tun, aber die meisten hier haben solche, oder ähnliche Erfahrungen gemacht!
Du musst Drohungen, die Du aussprichst, unbedingt auch durchziehen!
Ein Alkoholiker merkt sofort, wenn man wieder schwach wird, und er wird es gnadenlos ausnützen!
Also bleibe bei Deinem Ultimatum und setze es auch durch, wenn sich nichts ändert! Nur mal eben ein paar Tage nichts trinken, das reicht nicht!
Er muss sich professionelle Hilfe holen, einen Arzt konsultieren und ehrlich sein Problem schildern! Sonst wird das leider nichts!
Also liebe B77, bleibe mal hier bei uns! Schreibe, wenn es Dir nicht gut geht oder auch einfach, wenn Du etwas los werden willst!
Hier ist immer jemand, der Dir "zuhört" !!
Alles Gute und viel Kraft wünscht Dir
Speedy
-
Zitat
Ich hasse ja nicht meinen Mann, sondern den Alkohol!!
Noch ist das vielleicht so. Aber wenn du so weitermachst, dann wirst du auch deinen Mann dafür hassen! Denn er kippt schließlich den Alkohol selbst in sich hinein - sonst niemand! Er wird NIEMALS alleine damit aufhören! Lass dich nicht einwickeln! Mehr kann ich dir nicht raten! Und schreib auf jeden Fall weiter - das Forum ist einfach super! Und man hat hier immer Leute, die einen wirklich verstehen und auch versuchen, einem in schwierigen Situationen beizustehen! Das ist sehr wichtig, um seinen eigenen Weg gehen zu können - alle hier werden dich dabei unterstützen! -
Zitat
auf der anderen Seite möchte ich mit ihm kämpfen.
MIT ihm kämpfen - das wäre ja auch OK. Oder eher gesagt, wenn er etwas unternimmt, hinter ihm stehen. Aber kämpfe nicht für ihn. Zur Zeit ist es nichts anderes, was du da machst. Denn er will sich nicht ändern. Und in ein paar Tagen, da wird er wieder trinken. Ob er es vor deiner Nase tut oder geheim, das sei mal dahingestellt. Aber ohne Hilfe packt er das niemals!Du musst uns hier nichts versprechen. Versprich es dir selbst! Steh zu deinen Entscheidungen und zieh sie auch durch! Das mit dem Schlußstrich ist genau das richtige! Du hast eingesehen, dass es so nicht weitergehen kann. Und jetzt liegt es ganz alleine an dir, ob es anders weitergeht oder sich die alte Situation wieder einschleicht!
-
Liebe B77,
herzliches nachträgliches Willkommen hier,
schliesse mich den Worten von speedy und ayki zu 100 % an.
Smilla (erfahrene Ehefrau)
-
Hallo B77,
lass ihn ALLES alleine machen. Das mit dem Hausarzt, das mit der Beratungsstelle - einfach alles. Das muss alles von ihm aus kommen. Ich würde auch gar nicht davon anfangen. Mein Mann hatte auch so eine Phase, in der er drüber reden wollte, Verständnis zeigte, Reue und Besserung gelobte - das war reine Taktik - und er meinte es absolut nicht ernst. Er wollte nur wieder zu Hause einziehen - sonst nichts. Mach die Augen auf!!!Du wirst sehen - er kann nicht anders, als wieder zu trinken. Und daran, dass er auf dieses Fest nicht verzichten möchte, siehst du seine "Bodenständigkeit", die absolut nicht vorhanden ist! Ich würde NICHT mit ihm zu diesem Fest gehen! Das wäre meiner Meinung nach falsche Kontrolle. Er muss dieses Problem ganz alleine in den Griff kriegen. Und du bist nicht dafür zuständig, auf ihn aufzupassen. Wenn er keinen Alkohol mehr trinken will, dann bleibt er zu Hause. Und ihr könnt dort den Abend verbringen. Das möchte er nicht - also soll er alleine gehen. Sei konsequent und bleib zu Hause. Solche Feierlichkeiten würde ich insgesamt mit ihm zusammen meiden. Was du alleine machst ist natürlich deine Sache. Geh mit Freundinnen irgendwo anders hin. Aber mit ihm zusammen würde ich solche Feste auf keinen Fall mehr besuchen! Mach dir keine Gedanken darüber - du kannst es so oder so nicht ändern! Und er wird eh wieder zum Alkohol greifen!
An deiner Stelle würde ich für mich selbst einen Termin für ein Beratungsgespräch bei der Suchtberatung vereinbaren! Dort können die dir mit Sicherheit weiterhelfen! Denn das bieten die dort auch für die Angehörigen an! Ich hatte damals auch so ein Gespräch. Und es hat mir zusätzlich die Augen geöffnet.
Und ich sage dir: Es wird ein besseres Leben für dich anfangen - ohne ihn - ganz bestimmt!
Viel Glück!
-
Also, hier bei uns gibt es zum Beispiel den Caritasverband - Suchtberatung.
Natürlich wirst du dich nicht entspannen können - das ist ja auch völlig normal. Aber dir sollte klar sein, dass du an seinem Verhalten absolut nichts ändern kannst. Versuch, dich ausschließlich auf dich zu konzentrieren. Dinge zu machen, die dir Spaß machen. Dich um deine Kinder zu kümmern. Das ist alles nicht gerade einfach, und es ist ein sehr langer Prozess. Aber wenn du mitgehst, dann bist du ständig auf der Hut. Hast nur im Kopf - hoffentlich trinkt er nichts. Und wenn er dann was trinkt, dann gibt es nur Krach. Das bringt doch alles nichts. Ist ein ewiger Kreislauf. Du musst da einfach ausbrechen, sonst wird das ewig so weitergehen. Das ist seine Baustelle - nicht deine - und eine Trennung sehe ich als einzige Möglichkeit. Wenn du zu ihm hältst, dann wird sich nie etwas ändern... Und evtl. auch nicht, wenn du dich trennst. Aber dann hast du wenigstens DEIN Leben wieder!
-
Hallo B77,
eigentlich kann ich mich den Worten Aykis zu 100% anschliessen.
Auch ich hätte mit meinem Mann solch ein Fest nicht besucht. Nur war es bei meinem Mann so, dass er solche Veranstaltungen sowieso gemieden hat und lieber zu Hause im stillen Kämmerlein getrunken hat!
Wenn Du magst, kannst Du ja mal meinen Thread lesen! Vielleicht macht er Dir ein wenig Mut:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic4168.html
Ich habe dies Dilemma fast 25 Jahre mitgemacht, allerdings mit einem guten Ende (bis heute jedenfalls)!
Leider ist das nicht die Regel, wie Du hier in ganz vielen Geschichten lesen kannst!
Wünsche Dir einen schönen, ruhigen Sonntag!
Lieben Gruß
Speedy -
Hallo B77,
Zitat
Er zeigt sich unheimlich verständnisvoll. Ich habe echt das Gefühl, dass es in ihm arbeitet. Die letzten Male, wenn ich mit ihm Diskussionen hatte, versprach er nur und dann war die Sache gegessen. Diesmal ist es etwas anders. Er redet viel mit mir. Von sich aus kommt er zu mir und sagt, er wolle reden. Klar, er ist mit seinen Gedanken noch nicht so weit, dass er tatsächlich sagen kann: Ich will nie mehr Alkohol!!!Gut, dass dein Partner zur zeit nix trinkt.
es ist trotzdem fraglich, ob er nicht mehr trinkt, weil er es für sich so entschieden hat oder ob er nicht mehr trinkt, weil du ihm grenzen gesetzt hast.
selbst ein versprechen dir gegenüber nie mehr zu trinken, wird ihn vielleicht nicht davon abhalten, wieder zur flasche zu greifen, wenn ihm danach ist.
ich selbst wurde auch von meinem partner mit den tollsten versprechungen um den finger gewickelt. er hat aufs leben seines kindes geschworen nix mehr zu trinken (diesen spruch fand ich nicht grade toll). wollte der beste vater und mann sein...alles nur worte und schall und rauch. nach ein paar wochen ging die sauferei wieder los.
das war jetzt meine erfahrung von den versprechungen, vielleicht machst du ja eine andere.ZitatEs ist jetzt seit Montag. Aber mich stört immernoch seine Aussage "fürs erste". Er meinte auch, er könne ja nicht wissen, was in 5 Jahren ist. Weiß das das irgendjemand hier?
wenn man alkoholkrank ist, darf man lebenslang nichts mehr trinken.
mein ex war 3 jahre lang trocken, bis er rückfällig wurde.ZitatUnd was mache ich, wenn es nicht klappt? Wenn er doch wieder zum Glas mit Alkohol greift? Hoffentlich habe ich dann nicht Schuldgefühle, weil ich dann versagt habe. Das gute ist, dass unser Sohn dabei ist. Der passt dann bestimmt wie ein Schießhund auf. Und sobald er sieht das Papa ein Glas mit Bier in der Hand hätte, würde er lauthals den Papa zu Rede stellen.
du kannst nix dagegen machen. du kannst ihn nicht 24h kontrollieren. wenn er an alk heran will, wird er sich eine möglichkeit suchen. du kannst ihm nicht überall hinterherdackeln. er ist erwachsen und für sein handeln allein verantwortlich.
[qoute]Ich sagte ihm , dass es das beste wäre ihnen klipp und klar zu sagen: Ich trinke keinen Alkohol mehr. Da sagte er, dann bin ich doch abgestempelt. Sind das dann wahre Freunde? Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass sie so reagieren. Ich glaube eher, dass sie große Augen machen. [/quote]
das hatte ich mir auch gewünscht. dass er bekennt krank zu sein. dass andere dann eine gewisse rücksicht auf ihn und seine krankheit nehmen. besser offen über seine krankheit reden, als zu lügen. aber das muß er auch für sich allein entscheiden. er ist denke ich noch nicht so weit.
gruß apfel
-
Hallo B77,
ich hoffe, du machst dir nicht allzu große Hoffnung, die hinterher nur wieder enttäuscht wird
Dein Mann meint es NICHT ernst!Du schreibst immer nur über ihn. Was machst du für dich? Was macht dir Spaß, was machst du gerne? Und überhaupt. Was hast du bisher an deinem co-abhängigen Verhalten verändert? Du richtest alles komplett nach ihm und seinem Verhalten aus. Das ist nicht richtig und es tut dir absolut nicht gut!
-
hallo b77,
auch von mir noch ein verspätetes willkommen hier im forum.
ich erkenne mich in deinen worten in gaaaanz vielen gedanken und gefühlen wieder, und damit du micht arbeitslos wirst
, kannste hier den ablauf meines ultimatums auch noch nachlesen:https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…opic3517-0.html
mein freund hatte die selben gedanken wie dein mann "was sollen denn die leute denken". damit ist letztlich ALLES zum scheitern verurteilt - denn wenn er nach aussen nicht ehrlich ist, wird er es nach innen auch nicht sein. er lügt sich an, und dann wird er dich anlügen, um dich ruhigzustellen, darauf würde ich fast wetten. hört sich jetzt brutal an, ich weiss. ich kann mir auch lebhaft vorstellen, dass du dich an speedys geschichte festhälst und deine hoffnungen hineinsetzt, aber letztlich ist so etwas die absolute ausnahme - leider :(, und auch ihr mann hat es erst geschaftt, nachdem sie nägel mit köpfen gemacht hat und ausgezogen ist.
ich kann dir für dich momentan nur raten, auf DICH und deine kinder zu schauen, für DICH zu einer suchtbwratung zu gehen und dort einfach mal durchzusprechen, was du für möglichkeiten hast. und eins darfst du nicht vergessen: neben deinem leben bist du auch für das deiner kinder verantwortlich - und wie sehr kinder leiden (auch schon mit sechs!!!), und die folgen des leidens kannst du zu genüge in der rubrik "kinder von alkoholikern" nachlesen. ich weiss wovon ich rede, ich bin in einem alki-haushalt aufgewachsen.
wünsche dir viel kraft für deinen weg
lavendel
-
Hallo B77,
ZitatGestern haben mein Mann und ich noch alle alkoholischen Getränke aus der Wohnung verbannt. Außerdem haben wir sämtliche Wein und Biergläser in den Keller geschafft.
Gut so.
ZitatEs entwickelte sich also so, dass wenn ich mal wieder explodiert bin und mit ihm einen Ehekrach angefangen habe, gelobte er Besserung. Das hielt dann eine Zeitlang an, bis er dann wieder ins alte Muster verfiel.
du scheinst deinen mann ja schon des öfteren vor die wahl gestellt haben. wie lange hielt die besserung deines mannes? wie lange hielt er ohne alk aus?
was willst du tun, wenn er wieder trinkt? hast du schon einen konkreten plan?
noch etwas aus meiner erfahrung. mein partner hatte wochen nix getrunken, dann ein besonderer anlass und die ansage: man könne ja mal ausnahmsweise nur zu diesem fest und dann nichts mehr zu trinken. naja das geht auch in die hose.
ZitatDas mit Deinem Ex- Freund tut mir leid. Schade.
es tut mir für jeden leid, der diese krankheit hat, aber sie macht nicht nur den alkabhängigen krank, sondern auch das umfeld.
diese krankheit steckte nicht in mir. ich konnte davor flüchten.
und wenn ich nach hause komme, muß ich keine angst haben vor dem, was mich erwarten könnte.gruß apfel
-
Hallo B77,
leider muss ich Lavendel zustimmen!
Mit meiner Geschichte wollte ich Dir nur einmal aufzeigen, dass auch ich dieses "rumgeeiere" mitgemacht habe!
Ich habe gedroht und er hat mich immer wieder eingewickelt!
Wenn Du Deinem Mann Konsequenzen androhst, musst Du sie auch durchsetzen! Denn sonst wird das nichts!
Auch mein Mann ist erst wach geworden, als ich ausgezogen bin und ich wäre nicht zurückgegangen, hätte er weitergetrunken!
Das das aber nicht die Regel ist, hatte ich Dir schon geschrieben!
Es kann gut gehen, aber in ganz vielen Fällen geht es auch schief, wie Du am Beispiel von Apfel siehst.
Aber auch sie hat ihr Ding durchgezogen!
Solange Du ihm den Rücken freihälst, ihn unbewusst unterstützt, wird er nichts ändern! Warum auch - klappt doch alles wunderbar!
Ausserdem fehlt, meines Erachtens, bei Deinem Mann auch noch die nötige Einsicht, zu seinem Problem zu stehen! Und ohne die, geht sowieso nichts!
Ich möchte Dir nicht Deinem Mut nehmen, aber wie schon gesagt, denke an Dich und an Deine Kinder! Euch muss es gut gehen!
Lieben Gruß
Speedy -
Ich wünsche dir, dass sich alles zum Guten wendet! Habe jedoch leider immer noch den Anschein, dass er es nicht durchhält! Kein Mensch geht auf so ein Fest, wenn er vorhat, NIE MEHR Alkohol zu trinken. Dann meidet man gerade solche Sachen! Steht über diesen Dingen und leitet in der Zeit, in der man eigentlich auf dem Fest wäre, andere Schritte in Richtung neues Leben ein oder macht sich zu zweit einen schönen Abend vor dem Fernseher *g* o. ä.
ZitatSo und die 2. Seite von mir ist eigentlich schon soweit. Das heißt die wohnt schon wo anders. Nur ist meine Situation etwas schwieriger. Ich habe nicht einfach die Möglichkeit, hier wegzuziehen, da ich Tagesmutter bin.
Ich müßte dann warscheinlich erst mal eine Wohnung in der Nähe suchen.
Dann will ich nicht ohne Geld da stehen, sondern alles geklärt haben. Also dass heißt, sollte er tatsächlich wieder mit der Sauferei anfangen, mache ich erst mal in der Wohnung räumliche Trennung und begebe mich auf Wohnungssuche. Wenn er dann auch noch nicht aufgewacht ist, kann ich ihm nicht mehr helfen. Wenn ich dann wirklich irgendwann den Auszug geschafft habe, will ich nie mehr zurück.
Ich habe den Eindruck, dass du noch lange nicht so weit bist, um diesen Schritt zu gehen. Du möchtest es zwar, aber die Co-abhängigkeit ist bei dir schon sehr sehr gut zu erkennen, und wird auch dieses Mal siegen, wenn du ihr nicht endlich den Rücken kehrst! Natürlich ist so ein Schritt kein leichter - aber Ausreden, es nicht zu tun, findet man immer wieder neue... Es ist richtig, alles der Reihe nach zu planen, damit man hinterher nicht ohne Geld usw. dasteht! Das habe ich auch gemacht. Aber warum machst du das erst, wenn er wirklich wieder etwas trinkt? Das wird er eh...Wie wäre es, wenn du ausziehst und dir die Situation aus der Ferne anschaust? Dann kannst du sehen, ob er sich wirklich verändern möchte und es auch tut und du kannst für dich dein eigenes Leben aufbauen, in dem du dann feststellen wirst, dass du ihn absolut nicht mehr brauchst und sehr gut ohne ihn zurecht kommst! Es ist nur ein Vorschlag, und was du letztendlich tust bleibt natürlich dir alleine überlassen. Aber ich bin noch immer davon überzeugt, dass deine "Taktik" so niemals fruchten wird. Er hat dich mit seinen Spielchen vollkommen in der Hand. Und in einem halben Jahr wirst du auch noch nicht weitergekommen sein und genau an dem gleichen Punkt stehen, an dem du dich jetzt befindest - wenn DU nichts änderst und dich nicht weiterentwickelst!!!
-
Das ist das ewige Spielchen mit denm Liebesentzug, was in Partnerschaften, die vom Alkohol geprägt sind, oft vorhanden ist! Wenn du damit klar kommst - OK - aber was denkst du, wie lange das noch so weitergehen kann. Daran, dass er sich absolut keine Hilfe holt siehst du im Endeffekt, was er vorhat: Dich hinhalten - und auch, sich selbst zu beweisen, dass er es alleine schafft. Wenn er wirklich alkoholabhängig ist, dann wird er es nicht lange durchhalten.
Dir ist zu helfen - du bist dabei, dich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Und das alles dauert halt seine Zeit. Mach es so, wie du es für richtig hältst!
-
Hallo B77,
Zitat
Das ist mein Standpunkt. Ich möchte ihm nur noch eine Möglichkeit geben, zu zeigen, dass er es schafft.das habe ich auch getan.
ZitatDann will ich nicht ohne Geld da stehen, sondern alles geklärt haben. Also dass heißt, sollte er tatsächlich wieder mit der Sauferei anfangen, mache ich erst mal in der Wohnung räumliche Trennung....
schön, dass du dir pläne schmiedest, wie du es angehst, wenn er wieder trinkt.
aber ich stelle es mir schwierig vor, sich in der wohnung räumlich zu trennen. ich meine, dass du dich von ihm abwendest, stelle ich nicht in frage, aber wird er vernünftig reagieren, wenn er getrunken hat? wird er dich in ruhe lassen?Zitat
Es ist richtig, alles der Reihe nach zu planen, damit man hinterher nicht ohne Geld usw. dasteht! Das habe ich auch gemacht. Aber warum machst du das erst, wenn er wirklich wieder etwas trinkt?ich hatte ja damals nägeln mit köpfen gemacht, als er wieder trank.
da ging nichts zu planen, aber ich kam auch finanziell über die runden, obwohl ich alles erst nach der trennung in die wege leitete.
die idee jetzt vorzusorgen, wo er nicht trinkt, finde ich ganz gut. wie gesagt, ich habe es nicht getan. hätte mich wahrscheinlich irgendwie gefühlt, als würde ich ihn hintergehen.
auf jedenfall, wenn du dir jetzt etwas beiseite legst, kannst du mit voller konsequenz deine drohung durchführen, mußt auf nichts mehr warten und hast ein paar sorgen weniger.
ayki, wie war das für dich damals eigentlich? man will weg, hält es nicht mehr aus und wartet doch bis man sein gewisses polster geschaffen hat und geht dann erst? oder hattest du einen gewissen tag x im kopf, bis zu dem du alles durchziehen wolltest?gruß apfel
-
Hi apfel,
ja, ich hatte diesen gewissen Tag x im Kopf! Bis dahin hatte ich ihm das Ultimatum gestellt und mich psychisch und auch so auf ziemlich viele Dinge vorbereitet - mir ein eigenes Konto angelegt, Adressen von Ämtern rausgesucht, Suchtberatungsgespräch, Wohnung, usw. Halt alles das schon vorher versucht zu regeln, wovor ich Angst hatte! Und mich informiert, wo ich nur konnte. Ich brauchte das auch für mich, um mich auf die Situation vorzubereiten, denn leicht ist mir das natürlich alles nicht gefallen. Aber wenn ich mir mein Leben jetzt so angucke, dann frage ich mich WARUM ich das alles nicht viel früher durchgezogen habe. Ich hab Jahre damit verschwendet, diese Ehe zu retten, wo es doch eigentlich gar nichts für mich zu retten gab... -
hallo ayki,
Zitatdenn leicht ist mir das natürlich alles nicht gefallen.
ich glaube, das fällt niemanden leicht. das ultimatum hatte mir auch geholfen. ich habe mich an meine worte gehalten
ZitatIch hab Jahre damit verschwendet, diese Ehe zu retten, wo es doch eigentlich gar nichts für mich zu retten gab...
ich sah vor jahren noch diese rettung und die hoffnung war da.
gruß apfel
-
Hallo B77,
wollte mal hören, wie es dir geht und ob sich bei euch was getan hat? -
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!