Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier, 23 Jahre alt und noch in der Ausbildung.Ich bin froh ein solches Forum gefunden zu haben. Ich kann garnicht genau sagen wie lange meine Mutter schon trinkt, aber es wird immer schlimmer. Es fing schleichend an und mittlerweile hat sie immer einen Grund dafür und ich bin immer die "Böse", die ihr den Alkohol wegnimmt. Seit einiger Zeit beginnt sie nun auch Tabletten mit Alkohol zu kombinieren. Baldrian in Mengen, oder Schmerzmittel oder Schlfamittel. Vor drei Wochen hab ich sie auf dem Küchenboden gefunden und sie hat sich eine Rippe gebrochen...
Mein stiefvater gibt immer wieder nach, wenn sie sagt, sie schafft alles allein und er verweigert die Möglichkeit einer ambulanten Gesprächtherapie, da er Angst um seinen Ruf hat. Ich durfte die ersten Monate auch nicht mit meiner Mutter über meinen Flaschenfunde sprechen, aber mittlerweile ist es mir egal und ich konfrontier sie damit. Sie hat mir mal wieder hoch und heilig versprochen, dass alles aufhören würde, aber eben habe ich wieder einen halben Liter Schnaps in einem Versteck gefunden. Mir platzt echt langsam der Kragen und mein Hausarzt sagt er kann mir nur empfehlen zu hause auszuziehen, weil meine Gesundheit durch die Eskapaden meiner Mutter auch stark angeschlafen ist. Aber mir fehlt leider Gottes das Geld dazu und ich hab keine Anung inwiefern der Staat in solchen Fällen bei der Finanzierung einer Wohnung hilft. Habt ihr da Tipps und Erfahrungen? Was würdet ihr machen? Ich komm gegen die beiden nicht mehr an weil ich keinerleiUnterstützung auf Seiten meines Steifvaters finde.
Vielen Dank und lieben Gruß
Wuselkind