brauche sofort hilfe von euch

  • Hallo pla,

    herzlich Willkommen hier im Forum!

    Ich denke, er wird jetzt erst mal Medikamente bekommen, um den Entzug erträglich zu machen!

    Ich glaube kaum, dass er Gespräche führen will und kann!

    Vielleicht beschränkt Ihr Euch erstmal darauf, Euch beim Arzt zu erkundigen, wie es ihm geht!

    Er ist jetzt in guten Händen und es wird ihm jetzt geholfen!

    Danach könnt Ihr Euch gemeinsam mit dem Arzt überlegen, was weiter zu tun ist!

    Mehr kann ich Dir im Moment nicht raten.

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo pla,

    wie er sich verhalten wird, kann ich Dir nicht sagen!

    Für manchen ist ein KH-Aufenthalt Grund genug aufzuhören, manchen schaffen es nicht und trinken wieder!

    Aber darüber würde ich mir heute noch keine Gedanken machen!

    Wichtig ist, dass er jetzt erstmal entgiftet und dann muss er ja erstmal wieder auf die Beine kommen!

    Danach werdet Ihr sehen, wie er reagiert, denn gegen seinen Willen könnt Ihr nichts tun!

    Also, jetzt wartet erstmal ab und alles weitere könnt Ihr dann mit ihm und dem behandelnen Arzt besprechen!

    Lieben Gruß nochmal
    Speedy

  • Hallo, ich habe in der Klinik einen "kalten Entzug" gemacht, d. h. ohne Medikamente und wollte trotzdem in der Anfangszeit meine Ruhe haben. Als meine Mutter zu Besuch kam, mit der ich etwas auf Kriegsfuss gestanden bin und manchmal trotzdem noch stehe, weil sie sehr impulsiv ist (sie wirft einem schnell mal was vor, wo man nichts oder nur wenig dazu kann - z. B. das schlechtes Wetter ist :D ). Auf alle Fälle hätte ich da durchdrehen können und weiss auch noch, dass ich mich hinterher ganz schlecht gefühlt habe. Gegen die Besuche meiner Frau hätte ich nichts einzuwenden gehabt, aber die wollte mich nicht so oft besuchen. Irgendwie ist es gut, wenn man mal abschalten kann.

    Lasst ihn in Ruhe seine "Entzugserscheinungen" ausschlafen. In ein paar Tagen wird er für Besuche offener sein und Euch auch sehen wollen.

  • hallo pla

    herzlich willkommen.

    also ich habe mit medikamenten entgiftet und auch die ersten tage so gut wie völlig verpennt, macht euch da nicht zu viele gedanken. als ich dann langsam wieder klar wurde im kopf gab es sehr viel über was ich nachdenken mußte, ich habe die ruhe gebraucht.

    wenn er nach hause kommt fragt ihn einfach was er will, er wird es euch schon sagen.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Pla,

    ich würde auch die Verlegung abwarten mit persönlichen Besuchen. Telefonieren sollte erstmal genügen. Die geschlossene Abteilung ist auch nicht jedermans Sache. Wenn er in den halboffenen oder offenen Bereich kommt ist das sehr viel einfacher für Euch. Im geschlossenen Bereich muss der Patient duchgehend überwacht werden, dementsprechend streng ist die Handhabe auch.

    Ich persönlich war auch froh wenn ich die ersten Tage niemanden sehen musste, ich habe mich ja selber kaum erkannt.

    Was danach passiert wird sich ergeben. Im Laufe der Entgiftung werden sich Wege auftun. evtl. wird eine Therapie angeraten oder über SHGs gesprochen. Das wird sich im Laufe Eurer Besuche herauskristallisieren. Ansprechpartner sind da immer die Ärzte bei Fragen, wenn Ihr der Meinung seid das sich so garnichts tut in der Richtung.
    Ihr könntet im Vorfeld schonmal für ein alkoholfreies Umfeld sorgen, das ist garantiert nicht verkehrt.

    Ich hoffe das hilft Dir erstmal weiter, wenn noch Fragen sind, nur zu.

    Du kannst dann natürlich auch weiter hier in diesem Thread berichten wie es Dir damit geht. Das eigentliche Rennen geht ja erst nach dem stationären Aufenthalt los. Was mache ich richtig oder falsch...Du hast es ja schon angedeutet.

    In Watte packen ist garantiert verkehrt, er ist eigentlich nach wie vor ein normaler Mensch...eben nur Alkoholkrank.

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!