Aller Anfang ist schwer....

  • Hallo Zwergnase,

    Du siehst, wie wichtig und richtig es ist zu handeln. Soviel ich weiß, bist Du nicht mehr allein zuhause und hast deine Frau eingeweiht. Das sollte bis morgen zumindest ein wenig helfen, weil Du über deine akuten Probleme reden kannst. Konkret kann ich Dir da keinen Rat geben, weil ich nicht in dieser Situation war.
    Ich denke, nach dem Arztbesuch morgen wird es Dir viel besser gehen.
    Das mit der Beratungsstelle find ich auch nicht erfreulich. Ich hoffe, Du hast klar geäußert, worum es geht :?: , ansonsten würd ich da nochmal anrufen oder besser noch persönlich hingehen. Vertrau den Leuten, das ist ganz wichtig. Du bist kein "Einzelfall" und brauchst Hilfe. :!:

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo Zwergnase,

    Zitat

    ja der Arztbesuch war heute sehr hilfreich. Diesmal hatte er mehr Zeit und es hat sich ein interessantes und hilfreiches Gespräch entwickelt.

    Und? Wie sieht dein weiteres Vorgehen nach diesem Arztbesuch aus? Bist du weiterhin zuhause und entziehst kalt?

    Gruß
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo Zwergnase,

    ich wollte dich nicht verunsichern. Deine Angaben über den Arztbesuch waren nur sehr dürftig (was dein gutes Recht ist), da wollte ich doch einfach nochmals nachfragen, zumal du in deinem gestrigen Beitrag über starke Entzugserscheinungen klagtest.

    Gruß
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo Zwergnase,
    deine Gedanken sollten Dir Beweis genug sein, wie sehr Du Hilfe brauchst!
    Was sind das für Freunde die Du zu verlieren befürchtest, wenn Du nicht mehr trinkst?
    Hast Du mit deiner Frau darüber gesprochen?

    In der Anfangszeit kam mir auch oft der Gedanke, was ich ohne die Sauferei machen soll. Das hat mir aber gezeigt, wie sehr der Alkohol mein Leben beherrscht hat!!!
    Heute bin ICH wieder Herr der Sinne, genieße Dinge, die ich früher nicht sah, habe wieder Gefühle die ehrlich und nicht vernebelt sind und kann mich im Alltag behaupten.
    Ich LEBE


    LG Kommal

    unterwegs...

  • Hallo Zwergnase,

    Zitat

    Ich habe gestern bei einem sehr engen Freund angerufen und wollte ihm von meiner jetzigen Situation und meiner Trockenheit berichten. Ich kam erst gar nicht richtig zu Wort, der wollte das glaub ich nicht hören, beim ihm drehte sich das Gespräch ums Saufen.
    Wahrscheinlich will er nicht über seine eigene Wahrheit erfahren.

    Niemand,hat es gern,wenn man ihn den Spiegel vor Augen hält,aber daran kannst Du,erkennen,wieviel ihm, an deinen Bedürfnis der Mitteilung deines Entschlusses liegt!

    Zitat

    Für mich war das Gestern, ich muß aber an Heute und Morgen denken, daher werde ich mich auf einen erweiterten nichttrinkenden Freundeskreis freuen.

    So ist es genau richtig,und nur,so geht es!Klasse!

    Gruß Andi

  • Hallo ZN,
    schön das du hier einen Thread eröffnet hast.
    Wir alle hier haben ja das gleiche Ziel:
    Ein zufriedenes, erfülltes und trockenes Leben.

    Genau so wie Du habe ich auch hier angefangen.
    Meine Frau war auch die erste die ich einweihte. Und von ihr erhielt ich die notwendige moralische Rückendeckung und Unterstützung auf meinem Weg.
    Als große Hilfe hat sich bei mir mein Alkoholfreies Zuhause und die Distanz zum alten Alkohol-Umfeld erwiesen.

    Das dabei auch "Freundschaften" leiden, oder auf der Strecke bleiben, war und ist mir egal. Wer dich wirklich mag, der mag Dich auch ohne Alkohol zu trinken. So denke ich!
    Meine Abstinenz ist das wichtigste und kommt an erster Stelle in meinem neuen Leben. Dafür bin ich schon reichlich entlohnt worden.
    In der Familie und in meinem Umfeld stößt meine Nüchternheit nur auf offene Türen.
    Endlich gehts im Leben wieder aufwärts, Schritt für Schritt, aber stetig.

    Eines solltest Du beachten:
    Eine zufiedene Trockenheit bekommt man nicht geschenkt.
    Die muß man sie sich erarbeiten.
    Mit Geduld, Ausdauer und natürlich mit Freude.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg
    auf Deinem Weg.

    Paolo
    (Man liest sich)

    Als ich auf einer Kaufhaus-Kundentoilette in meiner eigenen Kotze aufwachte, hätte ich aufhören müssen zu saufen.
    Da war ich gerade mal 20 Jahre alt.
    Es sollten aber noch 30 Jahre vergehen!

  • Hallo Zwergnase,

    ich habe nicht den Eindruck, dass Du der Gefahr erlegen bist. Du hast dich zwar hineinbegeben und dabei eine wichtige Erfahrung gemacht, warst aber doch in der Lage die Situation zumindest räumlich im Griff zu haben.

    LG kommal

    unterwegs...

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