• guten morgen sternenfänger...

    ::UND HERZLICH WILLKOMMEN!!!!!

    ich weiis zwar nicht was "stubbi"ist,kann mir aber vorstellen das DAS was die bis zu drei kisten!!!!!anbetrifft eindeutig ZUVIEL ist...

    dieses ABER nur am we...kann einen da auch nicht unbedingt beruhigen..
    auch das vor dem frühstück...empfinde ich als AKUT..

    muss schlimm sein...zu wissen er geht in den keller(wahrscheinlich nicht um offiziell zu trinken,sondern um ertwas zu holen etc.?)..und von mal zu mal verändert er sich deutlich ins negative..allein schon das wissen das er denkt DU kriegst "von seinem geheimnis"nichts mit..

    freu dich doch WIRKLICH mal aufs we...
    indem du dich dieser ständig sich wiederholenden sch...situation NICHT wieder freiwillig aussetzt...
    fang damit SOFORT an...es geht wirklich..DU brauchst "es" nur" machen...
    DU wirst dann eine reale erholung erleben können..
    schön finde ich das du noch energie für ironie dabei hast..oder ist es "galgenhumor"?
    pack deine kinder ein..und fahr mit ihnen z.b.einen ganzen tag schwimmen..oder schlittschuh..oder,oder,oder..egal was plane etwas für dieses we...probier es aus!!!"es"wird nicht alles ändern...ABER..du kommst aus dieser "erstarrung"raus..kann mir so richtig vorstellen wie es dir von kellergang zu kellergang an solch einem tag immer schlechter geht..

    du hast doch das potenzial..sonst hättest du dir doch nicht schon vor einem jahr bücher über das thema besorgt und gelesen!!!

    mit der gruppe kann ich mir nur vorstellen ..das DU und zwar NUR DU besser in einer shg für angehörige von alkoholkranken aufgehoben wärest...

    schritt für schritt..denken..

    liebe grüsse caro

    p.s.schön das DU hier bist..ich hoffe ich lese dich..

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • So.... Eine Paartherapie würde nichts bringen, denn dein Mann ist alkoholkrank, und dieses Problem muss er ganz alleine in den Griff kriegen. Das geht nur, wenn er das will!!

    Ich kann deine Gefühle wirklich sehr gut nachvollziehen.
    Aber 1. ist seine Sucht nicht deine Schuld und
    2. musst du dir dringend überlegen, ob du ewig so weiterleben oder etwas ändern möchtest

    Zitat

    Ich kamm mir nach zwei sitzungen (alleine) vor, wie eine Verräterin. Dann bin ich da nicht mehr hin.

    Geh da wieder hin - und zwar FÜR DICH und OHNE DEINEN MANN!

  • Sternenfängerin,
    du verrätst niemanden, wenn du versuchst, dein eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen. Geh auch alleine zu den Gesprächen, denn letztendlich wirst du irgendwann auch für dich allein entscheiden müssen, wie es weitergehen soll für dich.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Sternenfänger

    such dir ne Shg (al-anon o.ä. ), komm dir dabei nicht weitervor wie ne verräterin.
    Sei in dem Punkt egoistisch, denk an dich hol dir die Kraft in der SHG, dazu sind die da, es lacht keiner über dich, es denkt keiner nicht noch so eine heulende pute, oder ähnliches.

    Wir haben alle in den meetings gesessen und haben rumgeheult, habe jedesmal wieder das gleiche erzählt, bis wir damit abgeschlossen hatten.
    Ich wünsche dir ganz viel kraft
    Lg di colly

  • Hallo Sternenfänger,

    Verraten würdest du nur dein eigenes Ich, wenn du nicht an dich denkst. Jeder ist für sich verantwortlich und sollte es sich so schön wie möglich machen.

    Es gibt nur dieses eine Leben und das sollte man nicht für andere aufgeben.

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Guten Morgen Sternenfängerin,

    die Sucht hat ihre eigenen Gesetze, die von uns nicht immer unbedingt verstanden werden. Ich glaube, am ehesten können wir sie nachvollziehen, indem wir auf uns selbst und unsere Empfindungen sehen, die „unseren Alki“ betreffen. Das Sehnen nach Zuwendung, die Unvorstellbarkeit, ohne ihn zu leben, kann uns eine ungefähre Vorstellung der Sucht nach einem bestimmten Stoff geben. Unser Suchtmittel ist der Mensch, der uns das Gefühl von Leben gibt.

    Unser Leben, das wir ganz bestimmt auch alleine meistern können. Hilfe kannst du bei Sucht- und Familienberatungsstellen finden, die oft von diakonischen, caritativen Einrichtungen angeboten werden.

    Sternenfängerin, mach dir nicht so viele Gedanken um ihn, sondern eher um deine Kinder und dich. Er muss für sein Leben selber die Verantwortung übernehmen. Das kannst du nicht für ihn tun. Akzeptiere, dass du gegen die Sucht nichts ausrichten kannst. Die Energie, die du dafür aufwendest, lässt sich sinnvoller in deine eigene Entwicklung und das Regeln deines eigenen Lebens investieren. Ich weiß, dass dies am Anfang unvorstellbar ist und doch gibt es letztendlich keine anderen Weg gesund zu werden. Denn wir sind genauso krank, wie die Menschen, die trinken müssen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Sternenfänger,

    bei meinem Mann war das nicht anders, er war auch die Woche über "nüchtern" und fing am Freitag nach Feierabend mit dem trinken an. Sonntags lag er dann viel im Bett um Montags wieder fit zur Arbeit gehen zu können. Das ging einige Jahre so und anfangs war er auch nicht aggressiv. Das fing dann irgendwann an, ab Freitags, er war betrunken und suchte ständig Streit und war aggressiv. Das Zusammenleben mit ihm wurde belastend und ich begann die Wochenenden zu hassen. Auch in seinen Urlauben hing er ständig an der Flasche, alles heimlich, ich sah nie wie viel und was er trank. Wenn sein Gehalt auf dem Konto war, dann ließ er sich auch erstmal vollaufen.
    Irgendwann bemerkte ich das er auch in der Woche eine Fahne hatte und das wurde dann zum Dauerzustand, gleich nach Feierabend erstmal was trinken. So wurde dann auch die Woche mit ihm so langsam aber sicher unerträglich für mich. Er veränderte sich durch den Alkohol so sehr das ich mir vorkam einen völlig fremden Mann vor mir zu haben.

    Genau wie Du wollte ich verstehen was mit ihm passierte. Erst als mir gesagt wurde das mein Mann Alkoholiker ist und das sein morgendlicher Brechreiz und die nächtlichen Schweißausbrüche, Entzugserscheinungen sind und ich mich dann über Alkoholismus informierte, dann verstand ich und konnte mir einiges erklären. Dann wusste ich womit ich es zu tun habe, das alles zu seiner Krankheit dazugehörte.

    Es fing mal alles ganz harmlos an.............

    Liebe Grüße von
    Ingane

  • Hallo Sternenfänger,
    bei meinem Mann war das auch so. Erst "nur" an den WE. Das ging ca. 8 Jahre so. Später jeden Abend. Es wird nicht dabei bleiben, glaub mir...

    Entzugserscheinungen habe ich bei meinem Mann allerdings NIE bemerkt.

  • Hi Sternenfänger,
    Kurzfassung:
    ich hab mich damals getrennt, hab mittlerweile auch die Scheidung eingereicht und lebe mit meinen Kindern alleine. Das Leben mit meinen Kindern ist harmonischer geworden, seitdem mein Mann nicht mehr zu Hause wohnt und uns mit seinem Alkoholproblem nicht mehr belastet. Es ist oft nicht einfach als alleinerziehende Mutter, aber ich würde es immer wieder so machen, denn mir ist damals eine richtige Last von den Schultern gefallen - seit sein Problem nicht mehr meins ist, gehts mir wieder gut! Meine Kinder sind alle zwei Wochen von Fr-So bei ihm. Diese Regelung klappt sehr gut, und sie haben sich daran gewöhnt und kommen gut damit zurecht!

    Desweiteren hat mein Mann sich vor ein paar Wochen dazu entschieden, einen Entzug mit anschließender Psychotherapie zumachen. Anscheinend hat er eingesehen, dass er wirklich ein Alkoholproblem hat, und er möchte etwas dagegen unternehmen. Wie man sieht habe ich Jahre in den Sand gesetzt, mich dafür eingesetzt und auf ihn eingeredet und meine gesamte Energie FÜR NICHTS verschwendet. Denn er hat nichts getan, solange ich mit ihm zusammen war und mich "nur" aufgeregt, geheult und ihn vollgetextet habe... Es war damals eine unerträgliche Situation für mich, und ich kann dir nur raten: Tu was für dich und überleg dir genau, ob du so weitermachen oder etwas ändern möchtest!

  • Hi..ich schließe mich Ayki an... meine Geschichte findest du unter:https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ftopic8002.html Wir ändern sie nicht...wir können nur uns ändern... ich mache bereits meine zweite Therapie und die mache ich für mich..nicht für ihn.. Er hat 2 Therapien für andere gemacht, um uns allen zu zeigen..ich ändere was.. nicht eine davon war im Ansatz wirklich für ihn selbst...

    Ich denke, du wirst mit der Zeit und mit Hilfe der erfahrenen lieben Menschen hier auch deinen eigenen Rhytmus für deine kleinen weiteren Schrite finden werden..
    LG Tihaso

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Da muss man alles Mögliche machen. Ich weiß es nicht mehr genau. Briefe an sich selbst zu schreiben ist auch eine gute Möglichkeit! Hab ich auch schon von gehört!

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!