Die Angst vor eienm Rückfall des Partners

  • hallo mausespeck..

    schön das du hier bist um dich mit uns auzutauschen..

    sei herzlich willkommen..

    zu deinem mann möchte ich jetzt eigentlich garnichts sagen..ausser narürlich..das ich ihm alles gute auf seinem weg ins alkfreie leben wünsche..

    VIEL WICHTIGER..erscheint mir jetzt..DIR zu schreiben..das DU genau soviel "hilfe benötigst..neues lernen solltest"..wie es dein mann gegen seine abhängigkeit tut..

    ganz allein schaffen wir co`s es nicht..das ist meine meinung..wie denn auch?dachten wir doch..WIR funktionieren doch..und der andere ist in eine abhängigkeit geraten...

    im mai diesen jahres..war ich zur mutterkindkur..dort hörte ich zum ersten mal von einer angemessenen und einer unangemessenen angst..in einem seminar..

    wir steigern uns in diese angst..so das sie uns krank machen kann..

    das passiert nicht wenn wir uns "von anderen" führen lassen..

    ob die shg hier,eine reale oder aber auch eine therapeutische "begleitung"..ODER NOCH BESSER ALLES ZUSAMMEN..grins..wie in meinem fall..

    all diese "hilfsstationen" erweitern UNSEREN horizont..und trösten,hören uns zu,geben uns ihre erfahrungen...geben uns gaaaaanz viel kraft..mit UNS und unserem leben wieder ins reine zu kommen...

    konzentrier DICH nicht nur auf deinem mann..er erhält ja auch schon hilfestellungen von anderer seite..

    auch wenn die abhängigkeit deines mannes eine sehr lange zeit der hauptbestandteil EURES lebens WAR..

    beginne jetzt hier und heute..zeit für DICH zu haben..(hast ja schon angefangen indem du hier schreibst..)

    da gibt es so viel "was unter gehen MUSSTE"..neben der krankheit deines mannes..

    wie ist es dir denn ergangen..mit dem tot DEINES enkelkindes?hat da schon mal jemand nach gefragt?hast du selber dir schon mal deine gedanken dazu "erlaubt"??????

    du bist hier und das ist ein schöner anfang..nimm dir wenn du es möchtest..JEDEN tag die zeit dazu..dir gedanken um DICH zu machen..

    du solltest eins begreifen..

    auch du hast ein recht auf ein glückliches und zufriedenes leben..angstfrei..

    ich verspreche DIR..wenn du beginnst DICH wichtig zu nehmen..

    werden DIR all die dinge..die ich gerade aufzählte..GELINGEN..

    ich wünsch es DIR..

    liebe grüsse caro

    p.s.kurz noch..heute las ich etwas..was ich als absolut treffend empfinde..
    uns kann es "nur" so schlecht gehen..wie WIR "es" zulassen..(und das soll kein vorwurf..an uns sein..)

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • nur kurz..(muss meinen kleinen abholen)...

    du brauchst dich nicht bessern...

    lerne für DICH..

    "mehr" braucht "es" nicht...

    liebe grüsse caro

    p.s.wenn dir danach ist...schreibe bis die tasten glühen..hauptsache es hilft DIR..wir sind immer für dich da..

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • hallo mausespeck!

    es dauert eine ganze weile nach entzug und therapie bis sich das familienleben normalisiert.

    es ist gut das du einen therapeuten für dich suchst und an dir arbeitest.
    vieleicht gibt es auch eine angehörigen gruppe in deiner nähe.

    für mich war die angehörigengruppe ein wichtiger schritt der mich echt weitergebracht hat.

    wenn du an dir arbeitest wirst du vieleicht irgendwann keine angst vor einen rückfall deines partners haben weil du es
    - sowieso nicht ändern kannst
    - du wirst es sofort merken ( auch ohne kontrolle) und
    - du weißt für dich genau wie du damit umgehst

    das sind punkte die ich für mich relativ schnell klar hatte und die mir vertrauen in meine fähigkeiten und damit auch wieder ein stückchen vertrauen in meinen partner gegeben haben.

    liebe grüße frau
    ______________

    Nicht weil es schwer ist, tun wir es nicht
    sondern es ist schwer, weil wir es nicht tun

  • hallo mausespeck..

    das sind doch mal schöne neuigkeiten die du da berichtest!!!!freu mich sehr für dich..

    brr..da war die nordsee ja genau das richtige..um den kopf wieder so richtig frei "gepustet" zu kriegen,grins..

    wow das das so schnell geklappt hat mit nem therapeuten..wünsch dir viel erfolg..

    denk dran..dies ist erst der anfang..von deinem neuen leben..da können noch viele andere super schöne "sachen" auf dich zu kommen..

    liebe grüsse caro

    dem was über mich einstürmt,möchte ich gelassen gegenüber stehen...

  • Hallo mausespeck!
    Möchte auf deinem tread vom 19.1. einiges schreiben. Es stimmt nicht so,wie du es schilderst, das nur dem alk eine thera zusteht.
    Auch der co kann genauso eine beantragen und bekommt sie in den meisten fällen auch genehmigt.
    Als ich aus meiner thera kam, habe ich meine frau geraten auch eine thera für sich zu beantragen, was sie zuerst nicht wollte.
    Da ich weiter ambulante machte, sagte die therapeutin ihr das es für sie sinnvoll wäre eine zu machen.
    Sie kam in eine psychosomatische und es hat ihr sehr geholfen, weil sie dort lernte, das sie verantwortung für sich übernehmen sollte und nicht für andere.

    Dein mann hat recht, wenn er dir sagt, das es ihn nicht intressiert, wenn andere einen rückfall haben.
    Er hat recht, das er sich um seine abstinenz kümmert.
    Das du ängste hast kann ich verstehen aber ändern kannst du auch nichts daran, sollte dein mann wieder anfangen zu saufen.
    Als ich aus meiner thera kam, und wir einige zeit in der gruppe waren, wurde meine frau gefragt, was sie machen würde wenn ich wieder anfange zu saufen.
    Sie sagte damals klipp und klar, das sie mich verlassen würde, weil sie das spielchen nicht mehr mitmachen werde.
    Für die anderen gruppenmitglieder war es hart was sie sagte, aber ich habe ihr recht gegeben.

    Dies war am anfang meiner trockenheit, aber mit der zeit änderte sich ihr verhalten mir gegenüber, da sie merkte, das sie mir doch wieder vertrauen konnte. Sie war immer noch vorsichtig aber je mehr auch ihr selbstwert wuchs um so besser ging es in unserer ehe, weil sie sah, dass ich mein leben doch fest im griff habe.
    Bei uns ist auch heute nicht alles friede freute eierkuchen, aber wir wissen das jeder für sich die verantwortung hat für sein tun.
    Ich weis nicht,wie lange die thera deines mannes her ist, aber es braucht seine zeit bis das vertauen wieder wächst, denn dafür waren die entäuschungen und verletzungen in der vergangenheit doch recht gross.
    Ich sage mir immer, das meine sauferei auch über jahre war und danach nicht gleich verlangen kann, das alles wieder gut ist
    Es ist eine andere beziehung bei uns eingetreten, da das suchtmittel nicht mehr unserer geschehen bestimmt.

    Mach kleine schritte und verlange von dir und deinem mann nicht so viel auf einmal, denn dafür seid ihr beide noch nicht belastbar genug.
    Wir haben über 3jahre gebraucht, bis einigermasen ruhe in unserer ehe eingetreten ist.
    präsent ist der alk bei uns nur, weil wir unsere erfahrung an andere weitergeben die wir mit suchtmitteln gemacht haben.
    Ich in der suchthilfe und meine frau in der co- abhängigkeit

    Wünsche dir viel erfolg zu einer zufriedenen abstinenz.

    Herzlichst heinrich

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

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