Beiträge von Linde66

    Mir helfen bei solchen diffusen Ängsten Körperübungen.

    Wenn du magst, google mal nach Claudia croos-Müller, "Nur Mut". Es sieht wie ein Kinderbuch aus, ist es aber nicht. Es ist echt überraschend ungewöhnlich und mir helfen die Übungen wirklich sehr gut.

    Das ist das eine.

    Das andere ist, daß ich bei diffusen Ängsten "vor dem was auf mich zukommt", das in kleinere Abschnitte einteile. Das klappt nicht immer, aber relativ oft. Die Vorstellung, was mal im Alter auf mich zukommen könnte, das erschlägt einem ja.... ABER: Wenn ich das in kleine handliche to do's aufteile, dann kann ich eines nach dem anderen anpacken.

    Vielleicht in deiner Situation, was kannst du heute Abend noch regeln oder dir Gutes tun? Noch schnell unter die Dusche? Was genau liegt morgen wann an und wie kann man das in kleine Abschnitte einteilen?

    Auf diese Art habe ich mehr Handlungsfähigkeit und fühle mich nicht mehr gelähmt von einem gigantischen Brocken Arbeit. Aktuell bei mir wird renoviert, Wasserschaden usw. Früher hätte ich mich ins Bett gelegt und wäre wie gelähmt gewesen. Heute habe ich das in kleine Schritte eingeteilt und stur einen nach dem anderen abgearbeitet und mir dabei auch Hilfe geholt.

    Vielleicht passt ja etwas davon für dich?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Midget,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe.

    Danke für deine ausführliche Vorstellung. Du schaust hin wo es weh tut. Das ist kein einfacher Prozeß... Der Erfahrungsaustausch mit den anderen Angehörigen hier hilft dir bestimmt deinen Weg zu finden.

    Bitte klicke als nächstes diesen Link hier an und folge ihm, dann schalten wir dich fürs Forum frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe Grüße, Linde

    Manchmal liest man hier im Forum, daß sich trockene Alkoholiker für ihr Verhalten schämen, das sie in ihrer nassen Zeit hatten. Und irgendwann später kann man von der Akzeptanz lesen. Es ist ein Prozeß.

    Auch Co-Abhängige hadern manchmal mit ihrer aktiven Co-Zeit, vor allem wenn Kinder betroffen sind. Ich wünsche dir, daß du diesen Teil von dir anzunehmen lernst. Er gehört ja zu dir.

    Vielleicht gibts noch unaufgeräumte Ecken im Keller?

    Bitte klicke als nächstes diesen Link an und folge ihm, danach wirst du fürs Forum freigeschaltet.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG, Linde

    Hallo Kendra,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Da bist du mitten auf dem Weg, raus aus der Suchtstruktur und schwupps, holt dich die Vergangenheit ein?

    Deine Tochter darf ja all diese Gefühle haben. Ich freue mich für sie, daß sie allen Mut zusammen genommen hat und dir ihre Gefühle mitgeteilt hat. In dem Alter vielleicht etwas ungelenkig, aber mit 18 war ich vollkommen verstockt. Von daher: Respekt, daß sie sich so artikulieren kann.

    Selbst wenn es sich für dich jetzt unangenehm anfühlt.

    Sie darf gefrustet sein wegen ihrer Vergangenheit. Du darfst glücklich sein, dich da rausgearbeitet zu haben. Vielleicht ist das ja jetzt eine Chance ins Gespräch zu kommen. Vielleicht nicht in der aufgeheizten Stimmung, aber langfristig. Hör ihr zu. Respektiere ihre Gefühle. Sie wird mit zunehmendem Alter begreifen, daß man sich selber nicht überholen kann und jede Entwicklung ihre Zeit braucht. Aber Töchter sind manchmal ihren Müttern gegenüber gnadenlos. Irgendwann kommt das Begreifen und das Verzeihen, ich weiß wovon ich rede.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo liebe User,

    danke an der Stelle für die vielen Rückmeldungen!

    Den 19. Geburtstag haben wir zum Anlass genommen, das Fragezeichen hinter 0,0 Promille durch ein Ausrufezeichen zu ersetzen.

    Weiter geht's!


    Euer Forenteam

    Hallo Sunny,

    herzlich Willkommen hier.

    Du hast ja schon unseren Bewerbungslink angeklickt. Wenn ein Freischalter-Moderator online ist, wirst du freigeschaltet und dein Thema gleich in den EKA-Bereich des Forums verschoben. Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch.

    Wenn du magst, kannst du bis dahin hier stöbern:

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Darin findest du einen Link: "Merkmale für ein EKA". Etliche EKA aus dem Forum hier haben ihre Erfahrungen zusammengetragen.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Loka,

    hier gibts alle Varianten nachzulesen.

    Schau nicht auf seine Gedanken oder Absichtserklärungen, sondern auf seine Taten. Was setzt er im Alltag konkret um?

    Ich meine damit nicht seine Kochkünste, sondern seine Trockenheitsarbeit. Darauf kommt es an. Alles andere hält dich nur in der Hoffnungs-Falle.

    Lieber Gruß, Linde

    Achtet bei der Bildauswahl auf das Urheberrecht. Entweder eigene Bilder nehmen oder welche von Pixabay. Bei eigenen Bildern bitte keine Personen und insgesamt bitte keine Bilder mit Flaschen o. ä., weil das triggern kann.

    Hallo liebe User und Gäste,

    am 4. November ist unser Forum 19 Jahre alt geworden! Wir sind sozusagen ein alter, weiser Elefant im schnelllebigen Internet. (Schreibt man das mit 3 l?, egal) :lol:

    In dieser Zeit haben zahllose Menschen hier in unserer online-Selbsthilfegruppe gelesen, geschrieben und ihre Suchtselbsthilfe voranbringen können. Wenn ihr oben den Reiter ARTIKEL anklickt, findet ihr u. a. die Grundbausteine, die sich in den fast 20 Jahren online-Suchtselbsthilfe bewährt haben.

    Ja, es ist machbar stabil und zufrieden trocken zu werden und zu bleiben. Man kann durch konsequente Lebensveränderungen die Alkoholkrankheit zum Stillstand bringen.

    Ja, man kann sich als Angehöriger aus co-abhängigen Familienstrukturen lösen, auch wenn die notwendigen Schritte nicht einfach sind.

    Wir haben hier ein moderiertes Forum mit einem engagierten Team und einem technischen Admin, der dafür sorgt, daß wir eine schnelle, sichere Seite haben, die im Internet leicht gefunden werden kann. Updates und Upgrades sind notwendig, und wir versuchen das so hinzubekommen, daß die User jederzeit in ihrer vertrauten Umgebung in Ruhe sich auf ihre Suchtselbsthilfe konzentrieren können.

    19 Jahre, krass. Was hier alles schon los war in den 19 Jahren.... Jede Menge Leben! Ruhig und turbulent, laut und leise, rumeiern auf der Achterbahn und konsequente klare Linie. Die ganze Bandbreite eben.

    Danke an jeden einzelnen hier, daß ihr euch öffnet und hier eure Selbsthilfe betreibt. Viele Gäste lesen hier erst einmal lange mit, bevor sie sich trauen sich anzumelden. Macht das einfach! Wir beißen nicht. Jeder hat mal mit dem ersten Schritt angefangen. Tun muß man tun.

    Danke an die Moderatorenkollegen und ein extra Danke an Admin Alex07, der hier die Technik "schmeißt".

    Und nun stapft der Internet-Elefant "Alkoholikerforum" ruhig weiter in sein 20. Lebensjahr...


    Viele Grüße von eurem Team

    Nimm es zurück.

    Wir sind eine Selbsthilfegruppe für teils schwerkranke Menschen.

    Wir haben seit 19 Jahren mit Erfolg genau dieses Aussehen. Es ist unser Markenzeichen. Es ist seriös, es ist zeitlos und der Fokus liegt auf den Textinhalten.

    Eine Selbsthilfegruppe braucht einen verlässlichen stabilen Rahmen, damit die teils schwerkranken Menschen in Ruhe an sich arbeiten können.

    Hör auf mit uns zu experimentieren. Wir sind hier kein Hobbyforum.

    Nimm die unabgesprochenen Änderungen zurück und lasse die Menschen hier in vertrauter Umgebung an sich arbeiten.


    Denn man kann doch kein CO werden, wenn es zuvor kein/e aktive Alkoholiker/in gibt.

    Meine ersten Kontakt mit Alkoholismus hatte ich, weil ich als Kind mit alkoholkranken Eltern und Großeltern aufgewachsen bin. Da habe ich süchtiges und co-abhängiges Verhalten von klein auf gelernt.

    Für mich waren der Zustand "normal", daß alles um die Alkoholiker kreiste. Sie wurden "geschützt", das Thema war tabu, alles wurde verheimlicht und mir wurden jegliche eigene Gedanken dazu unterbunden. Irgendwann in der Pubertät wurde mir sogar gesagt, daß ich mit meinem Verhalten schuld am Alkoholismus wäre... Mit dem Satz war meine Co-Rolle in der Familie zementiert. Ich habe das nach der jahrelangen Gehirnwäsche geglaubt.

    Ich habe mir zwar später keinen Alkoholiker geangelt, aber das erlernte co-abhängige Verhalten z. B. am Arbeitsplatz und im Verein ausgelebt. Arbeiten bis zur Selbstaufgabe, die Interessen der anderen sind wichtiger als meine, mich immer unterm Radar bewegen um keine Aufmerksamkeit zu bekommen, Mißstände als normal ansehen usw.

    LG, Linde