Beiträge von Linde66

    Hallo Indiana,

    schau mal hinterher in deinen PC-Verlauf, also die Chronik.

    Falls er sie gelöscht hat, würde ich das schonmal suspekt finden. Und falls er sie nicht gelöscht hat, wäre interessant zu sehen, ob er nach Wohnungen gesucht hat oder nicht.

    Ich würde ihn nicht in die Wohnung lassen. Es gibt sicher irgendwo Internet-Café, wir haben hier eines sogar auf dem platten Land im Dorf. Oder in dieser Unterkunft gibts für ihn Internetzugang.

    Niemals würde ich jemanden an meinen PC lassen!! :shock: Hast du deinen Zugang hier zum Forum "offen" oder bist du ausgeloggt? Hast du ein gutes Paßwort? und das ist nicht dein Geburtsdatum oder der Name eines Haustieres... Wenn er Langeweile hat, kann er ja auch deinen PC-Verlauf durchstöbern.

    Boah, das wäre mir zu privat, das geht doch keinen was an.

    Überdenke deine Abgrenzung.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Feli,

    es ist so traurig, wie alles gekommen ist. Alkoholismus führt nur in eine Richtung, abwärts. Sein Körper hat nicht mehr mitgemacht.

    Du hast für dich die Weichen anders gestellt, das ist gut gewesen. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß dein, euer Leben eine Wendung zum Guten nimmt.

    Mein aufrichtiges Beileid.

    Liebe Grüße, Linde

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Hallo Mercedes,

    hier ist ein Link, in dem wiederum ein Link zu einer Textsammlung von EKA hier aus dem Forum ist.

    EKA = Erwachsenes Kind eines/r Alkoholkranken

    Vielleicht findest du dich in dem ein oder anderen Beitrag wieder oder es hilft dir beim Sortieren von dem, was dich gerade beschäftigt.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Mercedes,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Viel schreiben ist kein Problem, nur bitte darauf achten, daß weder du, noch deine Angehörigen erkannt werden oder sich selber erkennen können. Die ganzen finanziellen Dinge finde ich persönlich schon zu detailliert. Das gehört eher mal zu einem Bankberater oder einem Anwalt, oder? Wir können hier keine Beratung dafür machen.

    6 Jahre trocken, wow! Das ist toll.

    Wenn ein Elternteil Alkoholiker ist, dann ist es nicht nur für dich als trockene Alkoholikerin wichtig Abstand zu halten, auch für nicht-süchtige erwachsene Kinder.

    Bleib dran! Das Thema mit dem Geld, der Miete, Renovierung, Hypothek, das ist nichts fürs Forum hier. Eher was für einen Rechtsanwalt. Laß dich doch mal beraten, dann hat das auch Hand und Fuß.

    Gehts dir aktuell gut mit deiner Trockenheit? Wie super es sich anfühlt jahrelanges Papierchaos in den Griff bekommen zu haben, das kenne ich.

    Viele Grüße, Linde

    Mir kommt das Verhalten des Mädchens schon ziemlich co-abhängig vor. Ich bin selber EKA und weiß, wie früh eine Entwicklung Schräglage bekommt. Eine 13jährige, die einerseits verstummt, andererseits den Erwachsenen eine Therapie vorschlägt, da steckt viel Leid dahinter.

    Erste Ansprechpartnerin wäre für mich die Mutter des Mädchens. Keine Ahnung, wie das Verhältnis zwischen euch beiden Frauen ist. Aber sie ist die Erziehungsberechtigte, nicht du. Sie sollte wissen was läuft.

    Grüße, Linde

    Zitat

    dies der dritte Beziehungsversuch ist. Uns scheinen also langlebige und tiefe Gefühle füreinander zu verbinden.

    Hallo hyrophania,

    herzlich Willkommen.

    Der Satz ist mir ins Auge gesprungen. Wenn das der dritte Beziehungsversuch ist, dann scheint bei dir tiefe Skepsis vorhanden zu sein. Die ist ja auch mehr als angebracht.

    Du weißt das mit dem Alkoholismus schon ewig. Aber nochmal und nochmal und nochmal in die Suchtstruktur eintauchen. Das wird doch nicht besser mit dem Zusammenziehen oder gar der Aufnahme eines - weiteren - Kindes. Macht das auf gar keinen Fall. Ihr Erwachsene könnt euch noch jahrelang weiter im Kreis drehen, aber bitte nicht ein Kind da mit reinziehen.

    Ich finde es toll, daß du dir Hilfe in Form einer Selbsthilfegruppe suchst. :thumbup: Du bist ja nicht alleine mit dieser Situation. Ihm kannst du Ultimaten stellen, zu Beratungen gehen oder dich auf den Kopf stellen. Das macht ihn nicht trocken. Wenn außer Absichtserklärungen und Hinhalten von ihm nichts an wirklich konkreten Lebensveränderungen kommt, wie lange willst du dann noch warten?

    Wenn er es wirklich ernst meinen würde, würde er morgen zum Hausarzt gehen und nach einer Entgiftung usw. fragen. Stattdessen hat er dich mit Absichtserklärungen und Versprechungen quasi ruhiggestellt und kann bis September gemütlich weitertrinken. Bis dahin fällt ihm dann das nächste Hinhaltemanöver ein, schlimme Kindheit, Therapeutin in Urlaub, Fußball, Wetter, Politik.

    Du klingst einerseits so taff und planvoll. Was läßt dich immer wieder in diesselbe Falle tappen?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Teng,

    ich höre es auch an der Stimme. Über die Jahrzehnte erkenne ich feinste Nuancen.

    Hier sind zwei Links für dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Das ist der Bewerbungslink fürs Forum. Bitte anklicken und ein, zwei Sätze schreiben, dann wirst du freigeschaltet fürs Forum.

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Den Artikel mit den weiterführenden Links darin möchte ich dir von EKA zu EKA besonders ans Herz legen. Wenn du magst, lies dir den verlinkten Thread 'Merkmale für ein EKA' durch. Das ist eine Textsammlung von EKA, ihren Geschichten, Gefühlen, Schwächen, Stärken... Vielleicht kannst du da schonmal was rausziehen, was dir bei deinen aktuellen Fragestellungen hilft. Denn eines wird einem hier im Forum mit der Zeit klar: Man ist mit seiner Geschichte nicht alleine. Das ist einerseits traurig, weil es so viele Betroffene gibt, andererseits ist das hier eine Fundgrube an Handlungsmöglichkeiten.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Teng,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Ich habe es so eingerichtet, daß ich so gut wie immer nur vormittags Kontakt zu meiner Mutter habe. Wäre das eine Möglichkeit bei dir? Vormittags ist der Pegel niedriger. Nachmittags und abends einfach nicht mehr ans Telefon gehen, ist das machbar?

    Vielleicht hat jemand ein Rat was ich versuchen könnte.

    Um sie zum Umdenken zu bewegen? Oder meinst du, was du versuchen kannst, damit du dich besser fühlst?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Lusi,

    wie gut ich dich verstehen kann. Ich kenne das alles so oder so ähnlich. Es ist furchtbar traurig, über Jahrzehnte die Mutter in dem Zustand zu sehen und nichts tun zu können.

    Herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Ich lasse dir den Bewerbungslink hier, bitte einfach anklicken, 1 Satz schreiben reicht, denn du hast dich ja hier schon ausführlich vorgestellt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dann schieben wir dein Thema gleich in den Angehörigenbereich. Ich hoffe, du findest einen guten Weg für dich.

    Lieber Gruß, Linde

    Genau da geht der Weg lang... Wohnung auf Vordermann bringen, Hobbies aufleben lassen...

    Klar kann man hier ein Stück weit die Situation erklären. Aber gerade wenn man selber co-abhänging ist und sich aus der Suchtstruktur rausarbeiten will, dann ist es wichtig, immer wieder den Fokus zu überprüfen: Gehts noch um mich selber? oder verlagere ich meine Helferitis ins Internet? - mal ganz allgemein geschrieben.

    Du bist ja dran, das finde ich gut. Ich schreibe sowas wie oben bzw. editiere nur, wenn ich den Eindruck habe, daß eine Entwicklung Schräglage bekommt. Also nicht böse gemeint.

    Dir auch einen schönen Sonntag.

    LG, Linde

    Hallo Micha,

    wie war deine Woche?

    Bitte frage die User nicht nach ihren Angehörigen aus. Da werden auf einmal Details preisgegeben, die wir editieren müssen.

    Der Fokus sollte auf einem selber liegen und wenn ständig Nachfragen nach dem suchtkranken Partner kommen, ist das kontraproduktiv. Die eigene Co-Abhängigkeit wird durch solche seitenlangen Diskussionen eher zementiert.

    Grüße, Linde

    Wie genau stellst du dir die Übergabe vor, wenn er sich denn überhaupt auf einen Termin einläßt?

    Immerhin wäre er dann ja vor oder in deiner Wohnung. Da ist schon so manchem Mann die Sicherung durchgeknallt und tags drauf stehst du als Ermordete in der Zeitung.

    Überleg dir gut, ob und wie du ein "letztes Zusammentreffen" gestaltest, damit es nicht zum letzten wird...

    Selbst wenn er bis dahin nie körperlich geworden ist, könnte es sich so entwickeln, zumal Alkohol enthemmend wirkt.

    Oder - was hier auch schon dutzendemal geschrieben worden ist - ihr landet in der Kiste, weil er "eigentlich" doch so ein lieber Kerl ist und zum 197. mal eine "letzte Chance verdient hat".

    Du kannst sein Zeug packen und vor die Tür der Obdachlosenunterkunft stellen. Oder eine andere Variante, du holst dir für den Tag Verstärkung in deine Wohnung und bist da auf gar keinen Fall alleine mit ihm.

    LG, Linde

    Hallo Julia,

    in deinem Beitrag ging es bis auf die letzten zwei, drei Sätze ausschließlich um ihn.

    Ganz ohne Kontrolle schaffe ich es noch nicht, aber es hat sehr stark nachgelassen. Es ist eine Art Gewohnheit und gehörte lange Zeit zu meinem Alltag. Ich traue meinen Wahrnehmungen jetzt und bin zuversichtlich, dass ich das mit der Kontrolle auch in den Griff bekommen werde. Und ganz wichtig.... ich lerne für mich einzustehen und vertrete meine Meinung immer mehr. Ich bin auch auf einem guten Weg (wenn ich mich mal selber loben darf

    Darfst du. ;)

    Sollst du sogar. Denn nach der langen Zeit ist es bestimmt nicht einfach, den Fokus von ihm weg, hin zu dir zu lenken.

    Es hört sich an, als ob er Zeit schinden will und daher deinem Druck nachgibt. So hält er dich bei Laune und braucht nicht wirklich was zu ändern. Seine Absichtserklärungen lullen einem so schön ein. Aber kommt dann auch was Konkretes...?

    Zitat

    Du glaubst doch wohl nicht, dass ich in meinem Leben nie wieder Alkohol trinken werde.

    Das ist eine klare Ansage. Wenn er wirklich trocken werden wollte, würde er gar nicht erst zu einer Geburtstagsfeier gehen.

    Plane langfristig für dich selber deine Schritte. Denn er will weiter trinken.

    Liebe Grüße, Linde