Beiträge von Martha

    Das war ein körperlicher Angriff und so etwas geht gar nicht. Und dann noch die Nötigung, dass Du etwas zu tun/zu trinken hast, ist völlig übergriffig.

    Liebe Elly,

    Du hast ja mit dem was Du schreibst vollkommen recht, aber als wir noch getrunken haben, wären wir da nicht genauso gewesen ? Ich auf jeden Fall- Leute zum Mittrinken animieren (damit meine eigene Sucht nicht auffällt) darin war ich besonders gut :(

    Liebe NovaSol,

    Du hast sehr gut reagiert, wenn auch vielleicht etwas hastig, egal. Hauptsache raus aus der Situation. Anfangs haben mich solch Situationen auch komplett überfordert und aus Angst, meine Abstinenz zu gefährden, habe ich ähnlich reagiert. Mit der Zeit wirst Du sicherer und souveräner- bei Dir ist ja alles noch ganz frisch.

    Ich bin übrigens ausschließlich durch unser Forum trocken geworden und geblieben und das ist jetzt schon ein bisschen her 8)

    Guten Abend Dir und lieben Gruß Martha

    Auf jeden Fall war das der Grund, warum in meiner Signatur abstinent steht und nicht trocken

    Hallo Nayouk,

    ich benutzte nur hier im Forum den Ausdruck trocken, weil das irgendwie "unsere" gemeinsame Sprache ist, aber auch nach jahrelanger Alkoholfreiheit nutze ich lieber das Wort abstinent - ich bin doch kein Baby, was nicht mehr in die Windeln macht. Aber ich reibe mich auch nicht daran, wenn jemand von sich sagt, dass er trocken ist- jeder wie er will - ich weiß ja was gemeint ist.

    aber für mich ist trocken und abstinent das Gleiche . Also ich finde Dich abstinent- trocken :mrgreen:

    Lieben Gruß Martha

    Und wenn ich diese Zeit nutze und mit all dem fülle, was ich hier gelernt habe, dann fühlt es sich irgendwann leichter an, als ich gedacht habe. Das Kämpfen, das Zweifeln und hinterfragen weicht einer zufriedenen Gelassenheit.

    Lieber Nayouk,

    ich folge Deinen Weg, seit Du ins Forum gekommen bist und freue mich sehr, das von Dir zu lesen. Schön, dass es sich für Dich anfängt leichter anzufühlen.

    Ich finde, Du machst das alles richtig super :lol:

    Viele Grüße Martha

    Es gab aber eine Situation, die mich daran zweifeln lässt, ob ich wirklich so unentdeckt getrunken habe, wie ich dachte

    Guten Abend NovaSol,

    das habe ich mich auch schon gefragt, allerdings mehr auf dein Partner bezogen.

    Du wirst es mit der Zeit herausfinden… noch ist alles ganz frisch und ungewohnt und vieles noch im Verborgenen.

    Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da schämst du dich nicht mehr. Es gehört einfach zu der SuchtVergangenheit dazu, wenn es auch nicht schön ist.


    Lieben Gruß, Martha

    es ist doch super, dass Du gleich am Anfang diese Erfahrung gemacht hast, vorallem wenn Du diese Erkenntnis für Dich daraus ziehst und dann neu handelst

    Ich muss mein Bewusstsein noch deutlich schärfen.

    Mir ist nach 3 Monaten Abstinenz mein Suchtgedächtnis richtig fies angesprungen und da mein Entschluß feststand, dass ich nicht mehr trinken wollte, bin ich nochmal mit einer ganz anderen und viel bewussteren Ernsthaftigkeit meiner Trockenheit begegnet.

    Lieben Gruß Martha

    Hallo NovaSol,

    6 nüchterne Tage: super :-)!

    Na da ist Dir ja schön Dein Suchtgedächtnis angesprungen ... gut dass Du es in den Griff bekommen hast und nach Hause gegangen bist. Mir ist auch am Anfang meiner Abstinenz immer mal wieder mein Suchtgedächtnis angesprungen. Ich habe es auch zur Ruhe bringen können und habe nicht nachgegeben. Trotzdem fand ich es sehr anstrengend und kraftraubend, diese inneren Dialoge zu führen. Das ist der Grund, warum wir besonders am Anfang eine Risikiominimierung empfehlen. Gut, dass Du morgen nicht zu der Feier Deines Großvaters gehst.

    Dir einen guten Abend und viele Grüße Martha

    Guten Abend NovaSol,

    herzlich willkommen und wie schön, dass Du Dich für ein abstinentes Leben entschieden hast :) Du ließt Dich gut und all Deine Gedanken sind mir aus meiner Anfangszeit wohl vertraut. Du wirst mit der Zeit feststellen, dass Du mit vielen Deiner Gedanken nicht alleine bist - wir sind eine große Community und die Hälfte von uns sind Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen ...

    Wenn Du die Möglichkeit hast, Deinen Großvater zum Frühstück zu Dir zu holen und dadurch der Feier entkommen kannst, würde ich das machen.

    Viele Grüße Martha

    Liebe Evelyn,

    genau so erging es mir auch nach einem halben Jahr Abstinenz :. Keine Lust mehr auf betrunkene Menschen und deswegen bin ich zu Hause geblieben und habe es auch nicht als Verzicht empfunden.

    Es freut mich, dass du da angekommen bist 😊

    Viele Grüße Martha

    Hallo Paul und Nayouk.

    ich habe auch in den ersten 1 - 2 Jahren immer ganz genau sagen können, wer was getrunken hat und wieviel. Ich würde sagen, dass das normal ist, wenn auch nervig.

    Das legt sich mit der Zeit. Irgendwann ist das Kontrollieren, wer was und wieviel trinkt, weg und ihr werdet nicht mehr sagen können, wann der Zeitpunkt war, wann es weg war :)

    Viele Grüße Martha

    Hallo Paul,

    nö, gar kein Wunschtraum - da Du ja handlungsfähig bist und sehr konkrete Vorstellungen hast, wie Deine Einstellung im Kopf in Zukunft aussehen soll, wüsste ich nicht, was dem im Wege stehen sollte, dass Du da landest - mal was von self-fulfilling prophecy gehört :mrgreen:?

    Lieben Gruß Martha

    Guten Abend Lycia,

    super, dass Du dem Suchtdruck nicht nachgegeben hast :thumbup:Dafür kannst Du Dich echt feiern :) Und klasse, dass Du das hier auch gleich aufgeschrieben hast.

    Ich hoffe, Du kannst jetzt etwas bei einem Film entspannen.

    Beim Einschlafen darfst Du Dir auf die Schulter klopfen, dass DU und nicht der Alkohol gewonnen hat.

    Gute Nacht und viele Grüße Martha

    dass die abstinenz peu à peu der normalzustand wird und alkohol nur noch die erinnerung an einen bösen traum. so ungefähr.

    Guten Abend Paul,

    ich bin ja nun schon ein paar Jährchen abstinent und bei mir ist das so normal geworden, wie Du es Dir wünscht. Ich glaube das setzte so nach 2-3 Jahren ein , ich weiß es nicht mehr genau. Das mag sich für Dich heute nach einem langen Zeitfenster anhören aber irgendwie ist es das nicht. Anfangs fand ich es auch anstrengend und mir ging das auf den Keks, dieses ständige achtgeben müßen, das wird aber besser und irgendwann wird das ein ganz normaler Automatismus, der Dir Fleisch und Blut übergangen ist.

    Versuch geduldig mit Dir zu sein :)

    Lieben Gruß Martha

    Guten Abend Nayouk,

    auch wenn ich ein durchaus kommunikativer Typ bin wurde mir mit zunehmender Abstinenz bewusst, dass mich Veranstaltungen mit vielen Menschen anstrengen und mitunter auf überfordern. Rückblickend betrachtet war das eigentlich schon immer so. Ich habe früher auf Veranstaltungen getrunken, um diese vielen Menschen auszuhalten - statt einfach nach Hause zu gehen :roll:

    Heute gehe ich sehr überlegt auf Veranstaltungen mit vielen Menschen, bzw, gehe ich nach Hause, wenn ich das Gefühl habe, dass mir alles zuviel wird. Dafür haben alle meine Freunde Verständnis und finden es gut - und wenn nicht, wäre mir das auch egal :lol:

    Lieben Gruß Martha

    Guten Morgen Liesel,

    was spricht dagegen, dass Du Deinem Mann HEUTE ein Ultimatum aussprichst, dass wenn er in den nächsten 2 Wochen nicht eklatant etwas ändert, Du ihm seine Koffer vor die Tür stellst?

    "Gott" stellt uns manchmal vor harte Prüfungen und fordert uns heraus. Aber immer FÜR und nie GEGEN das eigene Leben. Was bestimmt nicht in seinem Sinne ist, dass Kinder zugrunde gehen, weil die Eltern ihr Leben nicht auf die Kette kriegen.

    Viele Grüße Martha

    Hallo Paul,

    Glückwunsch zu 200 Tage ohne Alkohol , toll :)

    Das "Suchtgeräusch" wird von Monat zu Monat weniger . Irgendwann ist es nur noch ganz leise und Du lernst tatsächlich, damit zu leben- das ist aber nicht schlimm, glaub mir :lol:

    Viele Grüße Martha

    Guten Abend Lycia und willkommen in unserem Forum.

    Als ich aufhörte zu trinken, war anfangs die Vorstellung nie mehr zu trinken, nicht greifbar für mich - ich konnte mir das gar nicht vorstellen. Vielleicht beginnst Du damit, erstmal in kleineren Schritten zu denken. 24 Stunden, 1 Woche, 1 Monat - je nachdem was heute für Dich vorstellbar ist und Dir keine Angst macht.

    Besonders schwer abstinent zu sein, fällt es mir auf Familienfeiern und im Restaurant.

    Mit Familienfeiern oder Restaurantbesuchen könntest Du ja mal eine zeitlang aussetzten, wenn Du schon jetzt weißt, dass es Dir schwer fällt, dort abstinent zu bleiben.

    Viele Grüße Martha

    Hallo Nayouk

    Nachher habe ich mich geärgert, dass ich nicht klar heraus gesagt habe, dass ich Alkoholiker bin und so rumgeeiert habe. Das muss ich gegenüber Dritten noch lernen.

    Es ist doch schön, dass Du bei Deinem ersten "Outing" so eine positive Erfahrung gemacht hast , das freut mich :) . Du wirst Dich wahrscheinlich im Laufe der Zeit wundern, wie positiv und normal meistens das Außen auf Dein Alkohol Outing reagiert.

    Viele Grüße Martha