Beiträge von Marie04

    Hartmut
    15. Januar 2018 um 23:18

    Es befindet sich ganz oben in diesem Bereich, da gibt es auch schon viel zum Lesen und fragen können dort alle.

    Hallo Sini,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Marilyn!

    Ob er aufhört zu trinken hängt überhaupt nicht mit dir zusammen denn du bist es ja nicht schuld daß er trinkt. Er muß ja gar nicht mit dir zusammen sein, er hatte auch die Möglichkeit sich zu trennen.

    Daß du verletzt bist kann ich gut nachvollziehen, denn sein Alkohol ist ihm wichtiger als deine Person. Es hat aber trotzdem nichts mit dir zu tun, es ist seine Sucht nach Alkohol die stärker ist als jedes andere Gefühl.

    Wann und wie er zur Besinnung kommt kannst du auch nicht beeinflussen das entscheidet er ganz alleine. Deine Rolle ist dafür zu sorgen daß du die Reißleine ziehst und für dich und dein Kind ein besseres Leben aufbaust.

    Hallo Nori!

    Herzlich willkommen hier im Forum. Es wird sich bald der für dich zuständige Moderator um dich kümmern. In der Zwischenzeit kannst du dich schonmal hier umschauen. Sehr interessant für dich zum Lesen sind auch die Artikel ganz oben im dunkelblauen Balken.

    Hallo Heinzi!

    Weil es mich sonst kaputt macht. Ich habe vielleicht noch 20 gute Jahre oder so und ich möchte diese nicht damit verbringen unter ihrer Alkoholsucht zu leiden.

    So habe ich auch gedacht, ich hatte alle Hoffnungen verloren daß er aufhört zu trinken und ich konnte die Vorstellung weiter so zu leben nicht mehr ertragen. Ich kannte ein älteres Ehepaar weit über 70, er Alkoholiker und sie sehr co-abhängig. Sie verbrachte ihr Leben damit sich um seine Sucht zu kümmern.

    Das hat mich wach gemacht so wollte ich nie enden. So traurig es war mich zu trennen fühlte ich mich doch erleichtert und war froh es endlich gewagt zu haben. Ich war zu dem Zeitpunkt bereits seit 32 Jahren verheiratet. Er war Quartalstrinker aber in den letzten Jahren trank er in ganz kurzen Abständen, zum Schluß war es täglich.

    Manchmal denke ich es ist schade daß ich so viele Jahre einfach verplempert habe aber ich blicke schon lange wieder nach vorn.

    Hallo Poni!

    Der Alkohol war von Anfang an Thema. Aber ich habe die Tragweite seines Problems nicht erkannt – oder nicht erkennen wollen.

    Das kann durchaus passieren wenn man frisch verliebt ist und den anderen noch nicht richtig einschätzen kann. Am Anfang zeigt sich ja jeder von seiner besten Seite.

    Als er vor etwa vier Wochen entlassen wurde, war er sehr geschwächt – und nun hieß es: Leberzirrhose Grad 2. Trotzdem besserte sich sein Zustand allmählich.

    Wenn die Leber schon so geschädigt ist hilft nur absolute Abstinenz auf Lebenszeit, vor allen Dingen weil er auch andere Organschäden hat ist Alkohol pures Gift.

    "Ich brauche dich", "du bist eiskalt", "du lässt mich im Stich" und "wenn du mich jetzt nicht mit zu dir nimmst, ist es vorbei."

    Das sind die üblichen Sprüche und Drohungen mit denen man wieder gefügig gemacht werden soll. Er will seine Verantwortung für seinen Zustand an dich abschieben. Aber er hat ja seinen Zustand selber herbeigeführt also muß er sehen wie er damit klar kommt. Die Ärzte werden ihm bestimmt gesagt haben dass seine Lebenszeit rapide schrumpft wenn er nicht aufhört zu trinken.

    Und doch sind da diese Gedanken:
    Was, wenn er sich jetzt noch mehr zuschüttet?
    Was, wenn er stirbt?
    Was, wenn ich morgen nicht genug Kraft habe und nachgebe?

    Du kannst es nicht verhindern, es ist seine Sache. Versuche stark zu bleiben, vielleicht hilft es dir in die Zukunft zu schauen. Hast du dir dein Leben so vorgestellt? Bestimmt nicht du hast dir Besseres verdient, nicht einen nassen Alkoholiker der dir nur Kummer bereiten wird.

    Hallo Hope!

    Er hat in der Anfangszeit ein Intervall zum trinken von circa 6-8 Wochen gehabt…und dann exzessiv- 2Wochen lang hat er sich komplett von der Außenwelt verabschiedet und gesoffen…tagelang nichts gehört.

    Ich kenne das von meinem Mann er hat anfangs oft Wochen oder sogar Monate nichts getrunken und sich aber dann total zugeschüttet, oftmals das ganze Wochenende lang. Wenn die Sucht nicht gestoppt wird werden oft die Pausen immer kürzer und die Sauftage immer heftiger, mein Mann war letztendlich täglich betrunken.

    Wir hatten eine Vereinbarung getroffen- welche von ihm aus kam- beim nächsten Rückfall möchte er in die Klinik gebracht werden, damit es dann direkt in eine Therapie für ihn geht…nichts davon ist eingetreten.

    Das ist aber nicht deine Aufgabe, er schiebt dir die Verantwortung zu, es liegt alleine an ihm ob er ernsthaft eine Therapie einleitet. Er kann sich ja in seinen nüchternen Phasen darüber Gedanken machen und aktiv werden.

    .Ich habe jetzt den Kontakt abgebrochen, da ich es auch psychisch nichtmehr aushalten kann- obwohl ich ihn liebe! Ist das in Ordnung…kann ich ihn jetzt einfach fallen lassen ?

    Ich verstehe vollkommen daß du es nicht mehr aushalten kannst und den Kontakt abbrichst, bleib dabei. Um dich zu schützen musst du ihn fallen lassen, er reisst dich sonst mit in den Abgrund. Er ist selber für sich verantwortlich denn er ist erwachsen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Hope7960.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Hope7960,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Poni27,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Marilyn!

    Ich habe einfach furchtbare Angst davor.

    Das kann ich verstehen, solche einschneidenden Lebensveränderungen machen Angst, ich habe Jahre dafür gebraucht bis ich es geschafft habe zu gehen. Ich hatte riesengroße Angst es alleine nicht zu schaffen, das lag aber nur an meinem lädierten Selbstwertgefühl. Mein Mann hat mir ja häufig zu verstehen gegeben daß ich ja alles falsch mache und das hat mich total verunsichert.

    Aber nichts was ich mir an negativen Dingen ausgemalt habe ist eingetroffen. Ich merkte auch daß ich ihn überhaupt nicht mehr geliebt habe und meine Beziehung nur noch eine Farce war. Ich war sogar erleichtert da raus zu sein und eine Riesenlast fiel von mir ab.

    Ich fing auch an hier zu schreiben das hat mir sehr gut getan. Ich habe andere Frauen getroffen denen es auch so ergangen war, ich war nicht mehr allein. Was auch sehr wichtig war ich konnte endlich in Frieden leben.

    Ich habe noch lange gebraucht psychisch wieder auf die Beine zu kommen aber ich habe es geschafft. Heute denke ich öfters warum bin ich nicht eher gegangen, ich habe soviel wertvolle Lebenszeit in einer unglücklichen Ehe verplempert.

    Es ist normal Angst zu haben aber sie sollte dich nicht lähmen und daran hindern ins Handeln zu kommen.

    Hallo Heinzi!

    Mir geht es in den Tagen an dem sie trinkt einfach nicht gut.

    Das kann ich voll nachvollziehen, ich war dann auch immer enttäuscht, traurig und wütend zusammen. Nachher hatte ich die Gefühle auch schon bevor er getrunken hat und ich war sehr angespannt weil ich immer Angst hatte daß er wieder trinkt.

    Vielleicht schafft sie es ja doch. Bin ich zu ungeduldig? Erkenne ich die Fortschritte nicht?

    Nein du bist nicht zu ungeduldig, es gibt Phasen in denen sehr viel getrunken wird und Phasen in denn es weniger ist. Hoffnung könntest du dann schöpfen wenn sie Nägel mit Köpfen macht und sie einsieht daß sie Alkoholikerin ist und qualifiziert entgiftet. Es ist dann immer noch eine Weiterbehandlung nötig denn nur durch die körperliche Entgiftung werden viele schnell wieder rückfällig.

    Aber der Gedanke ohne sie zu sein ist an schlimmsten.

    Ja das ging mir auch so ich hatte ein schönes Leben für uns geplant. Leider kam es ganz anders, ich konnte irgendwann sein Trinken einfach nicht mehr ertragen und habe mich getrennt. Er ist an den Folgen der Sucht gestorben.

    Hallo Ihr!

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Forentreffen und ein paar sehr schöne Tage! Ich wäre gar nicht abgeneigt da auch zu erscheinen aber leider ist das ziemlich weit weg von mir. Ich habe schon nachgeschaut es sind ca. 500 km, so weit fahre ich nicht mehr alleine mit dem Auto.

    Also bleibt mir nur euch ein paar tolle Tage zu wünschen.

    Hallo wieweiter!

    Du hast ja mit ihm eine sehr intensive Zeit erlebt in der die Gefühle sicher manchesmal Achterbahn gefahren sind. Es hat leider sehr traurig geendet und deine Hoffnungen auf einen guten Ausgang sind mitgestorben. Die Endgültigkeit des Todes ist sehr schwer zu begreifen und es dauert lange bis man den entsprechenden Menschen nur noch im Herzen trägt und die Trauer nachlässt.

    Ich habe vor 5 Jahren eine liebe Jugendfreundin an den Krebs verloren und habe sehr darunter gelitten. Wir hatten so Vieles gemeinsam und ich wünsche mir heute noch manchmal mit ihr zu telefonieren und ihr Stimme zu hören. Wir beide hatten noch viele Pläne und wollten zusammen nach Neuseeland fliegen weil dort ihr Sohn lebt.

    Leider war die Krankheit schneller und ich bin immer noch traurig daß ich sie nie wieder sehen werde. Es hat lange gedauert bis die Trauer leise wurde.

    Ich drücke dich mal <3

    Hallo Schmidtty!

    Wenn er dann womöglich wirklich sein Abi nicht schafft, bin ich schuld und muss ihn noch ein Jahr länger ertragen. Ich kann einfach nicht mehr.

    Nein da bist du nicht schuld daran sondern er selber denn er muß dafür lernen nicht du. Es mag ja sein daß er total unter Prüfungsstress steht aber so ein Verhalten geht gar nicht. Solche Frechheiten muß sich niemand bieten lassen. Es ist immer noch deine Wohnung in der er lebt nicht umgekehrt.

    Ich kann dir nur wünschen daß bald auszieht und so Ruhe in dein Leben einkehrt. Ich bin sprachlos über den Ton deines Sohnes. Ich habe ja selber 2 Kinder und in der Pubertät und danach gab es einige Konflikte aber so frech wären sie nie zu mir geworden. Da hätten sie aber auch was erleben können im Sinne von auflaufen lassen.

    Versuche dir heute einfach einen schönen Tag zu machen und etwas Gutes für dich zu tun.