Beiträge von Marie04

    Hallo Hartmut!

    Ob Alkoholiker/in oder Co-Abhängige/r die Hilfe kann nur dann ankommen wenn der Betreffende dazu bereit ist. Nun möchte man denken daß jeder der sich hier anmeldet Hilfe sucht aber das ist nicht so, er/sie ist oft noch nicht bereit dazu weil es oft eine gravierende Veränderung im Leben bedeuten würde. Man liest hier oft wirklich erschreckende Dinge z.B. daß Coabhängige mißhandelt werden, nasse Alkoholiker Auto fahren ohne an Konsequenzen zu denken usw. und trotzdem wollen Viele die Hilfe nicht annehmen und denken sogar man will ihnen etwas Böses.

    Leider gibt es Menschen die sehr leidensfähig sind und immer weiter in ihrer Leidensgeschichte verharren. Ich habe es ja auch viele Jahre mitgemacht und war inkonsequent. Wollte ich meinem Partner aus seiner Sucht helfen war ich entweder lästig oder er hat mir zugestimmt um seine Ruhe zu haben.

    Was in nassen Alkoholikern so vorgeht werde ich niemals begreifen obwohl sich Sucht und Verhaltensweise ähnlich sind. Es gehört auch viel Eigeninitiative dazu um den richtigen Weg zu finden.

    LG Marie

    Hallo Becki!

    Erstaunlich finde ich es, dass den Alkoholikern im Forum gesagt wird: Schäm dich nicht, Alkoholismus ist eine Krankheit wie Krebs oder HIV. (Ist ja auch so.) Aber gleichzeitig wird den Angehörigen geraten sich von dem Menschen abzuwenden und sein Ding zu machen. Ergo soll man sich bei den anderen Krankheiten auch am besten von den nahestehenden Menschen abwenden und sein Leben glücklich woanders verbringen? Getreu dem Motto - was kümmert mich das Leid anderer.

    Es muß sich auch keiner schämen krank zu sein denn Alkoholismus ist eine schwere Krankheit. Aber der nasse Alkoholiker hat auch nicht das Recht durch seine Trinkerei mein Leben schwer zu machen und mich bis aufs Blut zu drangsalieren. Er kann ziemlich erfolgreich etwas gegen seine Sucht tun sofern er das will. Das ist der springende Punkt, er will oft gar nicht etwas ändern. Über 30 Jahre habe ich das mitgemacht, er hat in den 30 Jahren immer nur versprochen aufzuhören und mich hingehalten. Meinst du nicht ich hätte ihn lange genug "begleitet"? Gut ich hätte noch 6 Jahre länger bei ihm bleiben können dann hätte ich sogar miterlebt daß er an seiner Sucht stirbt. Wäre das in deinem Interesse? Dann bitteschön bleibe bei ihm bis ans Ende seiner/deiner Tage es hindert dich niemand.

    Es ist keine Schande krank zu sein aber man kann mit einer Krankheit gut leben wenn man sich bemüht und sich mit der Krankheit befasst. Ich bin selber schon ganz viele Jahre krank aber bemühe mich trotzdem am Leben teilzunehmen und das Leben zu geniessen. Als Trinker oder Co-Abhängiger geht das aber auf keinen Fall - man kann kein glückliches Leben führen.

    LG Marie

    Hallo Mimose!

    Ich bin nicht in deinem Alter aber habe ähnliches mitgemacht. Ich war viele Jahre mit meinem alkoholkranken Mann zusammen und es war ein ewiges Hoffen und Bangen und dann doch wieder die Enttäuschung daß er wieder angefangen hat zu trinken. Aus tiefster Überzeugung hat er mir versprochen nicht mehr zu trinken es hat nie lange vorgehalten. Als ich 39 Jahre war wie du jetzt hing ich mitten drin im Strudel seiner Sucht und weitere 10 Jahre später hat es sich nur noch verschlimmert.

    Was du da erlebst ist ein sogenannter "Drehtürpatient" viele Entgiftungen und genauso viele Rückfälle er dreht sich im Kreis und ist meistens in den umliegenden Kliniken gut bekannt weil er eben häufig entgiftet und ziemlich schnell wieder rückfällig wird.

    Ich kann dir auch nichts Positives erzählen, mein einzig Positives war daß ich mich nach vielen Jahren getrennt habe weil ich die Nase voll hatte von diesem Suchtleben in das ich immer wieder reingezogen wurde. Ganz selten geht es auch mal gut aus aber ob man darauf jahrelang warten möchte und doch alles im Ungewissen bleibt muß jeder selbst für sich entscheiden. Es kann natürlich auch sein daß man nach vielen Jahren irgendwann mit leeren Händen dasteht und vielleicht gesundheitliche Schäden genommen hat.

    Aus meiner Sicht hat es sich nicht gelohnt so lange zu warten, ich habe viele Jahre meines Lebens an seine Sucht die ja ständig im Mittelpunkt stand vergeudet. Heutzutage würde ich auf der Stelle die Flucht ergreifen wenn ein Mann ein Suchtproblem hat, er könnte ansonsten noch so nett sein, ich wäre sofort weg.

    LG Marie

    Hallo Sarah!

    Es kommt selten vor daß eine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker gut geht. Erstens müsste der Alkoholiker trocken werden und auch der Co-Abhängige müsste an sich arbeiten. Das "Problem" dabei ist daß sich beide je nachdem stark verändern und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zusammen passen würden.

    Ich habe mich in den letzten Jahren sehr verändert, bin viel selbstbewusster und selbstständiger geworden. das sog. Helfersyndrom ist auf ein Minimum geschrumpft und ich habe keinerlei Bedürfnis mehr jemanden vor irgenwas zu retten. Wenn überhaupt möchte ich einen Partner auf Augenhöhe was ein Alkoholiker selten zulässt. Ich brauche auch solches Beziehungsdrama mehr und niemanden um den ich mich "kümmern" müsste weil er trinkt oder ein Muttersöhnchen ist.

    Du könntest dir immer wieder sagen daß deine Beziehung keine Zukunftsperspektive haben kann, du hast dir ein schöneres Leben verdient.

    LG Marie

    Hallo Aranea!

    Und mich plagt das schlechte Gewissen meinem Mann die Kinder weg genommen zu haben. Völlig bescheuert, ich weiß.

    Es hatte ja gute Gründe daß du so gehandelt hast, vielleicht rüttelt es ihn jetzt auf und er beginnt ein anderes trockenes Leben. Ansonsten ist dein jetziges Leben besser als ein Leben mit deinem Mann zusammen.

    LG Marie

    Hallo Aram!

    Als ich mich damals von meinem Mann getrennt habe bin ich ausgezogen. Wir hatten ein großes Haus mit sehr großem Grundstück. Heutzutage bin ich froh daß ich diesen Schritt gegangen bin denn das Haus barg ja viele unschöne Erlebnisse und meinen ganzen Leidensweg. Finanziell konnte ich mich mit meinem Mann gütlich einigen.

    Es war für mich aufregend mich wohnlich neu zu orientieren, ich zog in ein kleines Häuschen das kernsaniert wurde. Mit viel Liebe und Eigeninitiative habe ich daraus ein gemütliches Heim geschaffen. Hier bin ich noch immer glücklich und zufrieden und möchte nie mehr weg. Im Nachhinein bin ich auch froh daß ich diejenige war die ausgezogen ist denn das große Haus mit Grundstück bedeutete auch sehr viel Arbeit. Als mein Mann gestorben ist habe ich das große Haus verkauft und den Erlös mit meinen Kindern geteilt.

    Vielleicht müsstest du dich auch beim Anwalt beraten lassen wie es mit der gemeinsamen Wohnung geregelt wird. Ich kann mir vorstellen daß nicht nur das Finanzielle belastend ist sondern daß es dir auch psychisch schlecht geht. Aber auch du kannst dich psychisch behandeln lassen das Recht steht dir genauso zu. Aber es ist wirklich so wenn man nicht selbst aktiv wird passiert da nicht viel.

    Ich habe auch schon eine Psychotherapie gemacht ich hatte ein ärztliches Attest daß ich psychologische Hilfe brauche das legte ich der Krankenkasse vor.

    Innerhalb von 3 Wochen hatte ich einen Platz ich musste aber so flexibel sein daß ich die nächste Stadt in Betracht zog, vor Ort habe ich auch nichts bekommen.

    Damals war ich oft verzweifelt und alles war mir zuviel aber ich habe einfach funktioniert. Aber als ich das erste Mal in meinem neuen Häuschen über Nacht blieb war das überwältigend und ich habe tief und fest geschlafen. So langsam ging es wieder aufwärts mit mir, ich würde meinen Weg immer wieder gehen denn es kann nur besser werden.

    Hast du schonmal eine psychosomatische Reha in Betracht gezogen, die könntest du mit deinem Hausarzt gemeinsam beantragen und mal ein paar Wochen nur für dich würden dir bestimmt gut tun.

    LG Marie

    Liebe Sensual!

    Versuche es doch mal anders zu sehen am Anfang hat er dich belogen und sich so dargestellt wie er überhaupt nicht ist, er hat dir etwas vorgegaukelt und genau gemerkt wie er dich an sich fesseln kann. Das was er jetzt schon seit längerem zeigt ist sein wahres Gesicht. Er merkt daß du immer noch in seiner Falle sitzt und versucht es immer wieder dich dort festzuhalten.

    Lasse es nicht zu er macht dich unglücklich und spielt mit dir. Vielleicht wirft er dir ab und zu ein paar Bröckchen hin um deine Hoffnung auf gute Zeiten zu wecken. Aber die guten Zeiten kommen nicht mehr wenn du dich auf ihn verlässt. Die guten Zeiten kommen wieder wenn du dich auf nichts mehr einlässt und ihn weiterhin blockierst. DU musst das Ruder in die Hand nehmen und dein Lebensboot in eine andere Richtung steuern und zwar möglichst weit weg von ihm.

    Er ist nicht der Traumprinz aber das weisst du ja schon länger. Es wird dir auch nie gelingen ihn dazu zu machen denn er will ja andere Wege gehen das zeigt er ja schon längere Zeit. Er will weitertrinken und weiterspielen mit dir und hat noch nichtmal ein schlechtes Gewissen und lehnt jede Verantwortung ab. Man kann niemanden dazu bringen sich zu verändern wenn derjenige das überhaupt nicht will.

    Aber DU kannst dich verändern, dich aufrecht hinstellen und dir sagen daß du dir für so etwas zu schade bist, daß du so nicht leben willst, das du nicht länger sein Spielball sein willst. Du hast dir Besseres verdient als so eine schräge und krankmachende Beziehung.

    LG Marie

    Ich habe mal gelesen,Suchtabhänige sind Egoisten, und die Gefühle für Mitmenschen verflachen oder verschwinden sogar.

    Ja das stimmt daß sie Egoisten sind sie müssen trinken um nicht in den Entzug zu geraten da ist kein Platz mehr für andere Menschen. Ich habe viele Jahre bei suchtkranken Menschen gearbeitet und ständiger Alkoholgenuß kann zu diesen Verflachungen führen, auch die Intelligenz leidet darunter. Inwieweit sich das bessert wenn jemand nicht mehr trinkt kann keiner genau sagen. Ich habe es oft so empfunden daß diese Menschen "leer" sind, sei es von der Mimik als auch vom Gesprächsstoff her, auch mein Mann hatte hirnorganisch nachgelassen.

    ..... Ihn in seinem Elend alleine lassen

    Nur kein falsches Mitleid mit ihm er hat sich sein Elend ja selber ausgesucht bzw. sein Elend war auch vor dir schon da. Du hast alles richtig gemacht!

    Entweder komme ich ,oder lass es bleiben

    So ist es aber wenigstens ist er ehrlich zu dir, manche Alkoholiker geben sich mehr Mühe die Partnerin hinters Licht zu führen. Er gibt wenigstens offen zu was dich erwartet, also dich erwartet ein nasser Alkoholiker der sich total gehen lässt und der dich wenn du alle Arbeit bei ihm machst und nicht herummotzt an seiner Seite duldet.

    Nee Tina auch wenn du an ihm hängst reiß ihn dir aus dem Herzen, ich weiß nicht inwiefern nasse Alkoholiker überhaupt lieben können oder ob sie dazu in der Lage sind. Sie sehen im Grunde nur sich selber und auf jeden Fall kommt die Flasche vor dir.

    LG Marie

    Hallo Tina!

    Sprach auch nochmal an,dass er nichts im Haus alleine hinkriegt ,...wenn ich ihm sagen würde ,was er machen soll,würde er es tun...er sieht zwar das was zu machen wäre,kann es aber nicht umsetzen,meint dass wäre auch eine Krankheit.

    Natürlich gibt es Krankheiten bei denen man so lebt und nichts hinbekommt, aber an Krankheiten könnte man ja arbeiten. Sagen kann er ja viel, es geht aber darum was er umsetzen kann und das ist momentan nicht besonders viel. Wenn er es ernst meint soll er doch entgiften und sein Leben wieder auf die Reihe bekommen. Sorry so einen "Pflegefall" wollte ich nicht haben.

    LG Marie

    Hallo Aranea!

    Du übertreibst überhaupt nicht, ich finde es ganz schlimm was da bei dir passiert. Du brauchst auf jeden Fall Hilfe sonst gehst du kaputt und die Kinder leiden unter diesen Bedingungen. Wenn du die Möglichkeit hast in ein Frauenhaus zu gehen dann mache es. Da wärst du erstmal sicher und könntest überlegen wie es weitergehen könnte. Bloß möglichst schnell weg von deinem Mann bevor er wirklich handgreiflich wird.

    LG Marie

    ABER: Jetzt ist er es, der mich nicht in Ruhe lassen kann. Droht mir mit dem Anwalt, weil ich ihn ignoriere und solche Sachen. Bin ich im falschen Film? Er hat doch jetzt, was er wollte. Warum dann dieses Stalking?

    Verstehe ich jetzt nicht ganz, wenn du ihn ignorierst wie kann er dir dann noch drohen? Er merkt daß er mit dir nicht mehr machen kann was er will und das ärgert ihn wahrscheinlich. Das kann dir aber ja egal sein blockiere ihn doch und bleib dabei.

    LG Marie

    Hallo Sensual!

    Es tut mir leid daß du den Ausstieg nicht schon viel früher geschafft hast aber ich kenne natürlich auch dieses Klammern an die Hoffnung daß sich alles noch zum Guten wenden könnte.

    Es bleibt uns einfach verwehrt zu verstehen was in einem Süchtigen vorgeht, ich war über 30 Jahre verheiratet und weiß bis heute nicht was in meinem Mann vorging. Ich werde es auch nie wissen, damit lebe ich aber. Ich mußte einfach akzeptieren daß er einen Weg gegangen ist der nicht meiner war.

    Aber zu deinem Partner vielleicht weiß er selber nicht was in ihm vorgeht ausserdem kommt es zu hirnorganischen Veränderungen wenn jemand ständig trinkt. Es werden ja auch viele Gehirnzellen zerstört und zwar unwiederbringlich.

    Glaub mir wenn der größte Schmerz vorbei ist wirst du dich frei und erleichtert fühlen. Du kannst dich ganz auf dein eigenes Wohlbefinden konzentrieren und das machen was DIR guttut. Eine Partnerschaft mit einem Suchtkranken ist meistens zum Scheitern verurteilt, das klappt nie wenn man sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe vorstellt.

    Liebe Sensual das wird schon wieder die Zeit wird es richten.

    LG Marie

    Hallo Tina!

    Wenn du zu ihm ziehst wird deine Situation noch schlechter. Du musst dann tagein tagaus ertragen daß er alles schleifen lässt sich betrinkt und wenn ihm etwas nicht passt dich beschimpft und beleidigt.

    Er sollte sich schon um sein Haus und um sich selber kümmern wer sollte das denn sonst machen, du vielleicht? Er wird dann wahrscheinlich betrunken oder verkatert im Bett liegen oder schlechtgelaunt durchs Haus schleichen und du hast alles am Hals. Willst du wirklich mit so einem egoistischen Trunkenbold zusammenziehen? Ausserdem kann man bei 20 km Entfernung wohl nicht von einer Fernbeziehung reden.

    Liebe Tina paß ganz gut auf dich auf sonst schnappt die Falle zu und du hast noch mehr Kummer und Leid. Du würdest mit deinen Problemen alleine bleiben denn ihn interessiert es ja nicht das sagt er ganz deutlich. Was hättest du von so einer Beziehung denn für mich ist das keine Partnerschaft sondern einer versucht den anderen total auszunutzen.

    Er wird sich auf keinen Fall ändern wenn du zu ihm ziehst, er will ja sein Leben so weiterführen, möchtest du das wirklich? Ich habe mir geschworen als ich mich von meinem Mann getrennt habe nie wieder so einen Mann in meine Nähe zu lassen, lieber bleibe ich alleine.

    LG Marie

    Hallo Aram!

    Ich kann deine Gefühle sehr gut nachvollziehen. Als ich mich getrennt habe war auch viel Wehmut dabei. Wir waren sehr lange zusammen und natürlich war nicht alles schlecht. Es gab zwischendurch auch schöne Zeiten in denen ich immer gehofft hatte es wendet sich nochmal alles zum Guten.

    Aber die letzten Jahre waren die Hölle auf Erden, ich wollte um jeden Preis wieder glücklich werden. Ich wollte ohne Angst nach Hause kommen, ich wollte mich nicht mehr beschimpfen und beleidigen lassen es war so viel was ich wollte und alles was ich wollte war etwas Selbstverständliches. Etwas was jedem Menschen zustehen sollte wie Liebe, Respekt und Achtung, das wollte ich.

    Meine Seele wurde mit den Jahren immer kränker ich musste handeln. Klar habe ich alleine zurückgelassen aber er hat mich nicht verdient so wie er mich behandelt hat. Es kam auch Mitleid in mir auf daß ihn die Sucht so fest im Griff hatte und er sich nicht helfen konnte.

    Aber letztendlich wußte ich genau es kann kein Zurück mehr geben.

    LG Marie

    Hallo Aram!

    Wenn du zu diesem Gespräch gehst solltest du mit offenen Karten spielen. Es ist durchaus legitim deine Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Dann weiß sein behandelnder Arzt auch direkt was Sache ist. Du musst dich auf keinen Fall für irgendetwas rechtfertigen was zu deinem Wohl dient.

    Bleib stark falls du ins Wanken kommst denk immer an die schlechten Zeiten die du mit ihm erlebt hast das sollte Abschreckung genug sein.

    LG Marie

    Hallo Tina!

    An deiner Stelle würde ich mir das Ganze gar nicht lange mitmachen sondern die Flucht ergreifen. Was heisst hier "schwierige Zeiten" die macht er sich ganz alleine indem er trinkt und kifft. Was solltest du jetzt machen, dir das alles gefallen lassen? Womöglich noch sein Haus oder ihn versorgen? Seine schwierigen Zeiten werden nie vorbeigehen wenn er nicht in die Puschen kommt, entgiftet und das Kiffen sein lässt.

    Auf Dauer ist so eine Beziehung nicht zu führen denn seine Sucht wird immer im Mittelpunkt stehen und du bist an zweiter Stelle. Er entschuldigt sich noch nicht mal weil er unzuverlässig war, sondern macht dir noch Vorwürfe. Daß du gegangen bist war das einzig Richtige, wer möchte schon einen Partner der betrunken, verkatert und ungepflegt im Bett liegt und dann noch Ansprüche stellt?

    Aber dieses Verhalten ist meist typisch für Suchtkranke immer anderen die Schuld zuschieben oder Vorwürfe zu machen daß du nicht zu ihm stehst. Du bist für dich verantwortlich nicht für ihn denn er ist ja kein Kleinkind das versorgt werden muß.

    LG Marie

    Hallo Lykka!

    Ich werde nicht mehr diskutieren. Soll er doch vor die Wand rennen... Zugucken werde ich da dann aber nicht mehr bei.

    Es sind ja unsinnige Diskussionen die du führen würdest. Du hast alles was wichtig ist schon gesagt und weitere Diskussionen sind total sinnlos, es dreht sich ja doch nur im Kreis.

    LG Marie

    Ich habe auch jetzt das Gefühl, dass alle erwarten, dass ich ihm eine Chance geben soll, weil er sich ja Mühe gibt und eine Entgiftung macht!!!!

    Dieses Gefühl kann auch nur von dir empfunden sein, ich hatte damals auch öfters noch ein schlechtes Gewissen weil ich immer dachte die anderen denken von mir ich würde mich nicht mehr um ihn kümmern.

    Es war dem nicht so, Nachbarn und auch die meisten Bekannten fragten mich wie ich das überhaupt so lange ausgehalten hätte. Aber selbst wenn jemand so denken würde wie du meinst wäre es auch egal, was geht das andere Leute an? Es ist doch nun nichts Besonderes mehr wenn eie Ehe in die Brüche geht. Du hast allen Grund die Reissleine zu ziehen.

    Ich habe gelesen daß ihr verreisen wolltet und das das wohl nichts mehr gibt. Solche Träume hatte ich auch, ich bin alleine mit einer Reisegruppe gereist und habe meine Träume wahrgemacht. Ich bin um die halbe Welt gereist und habe viel erlebt. Leider macht mir momentan Corona einen Strich durch die Rechnung aber wenn es wieder möglich ist werde ich wieder verreisen. Für mich ist das Balsam für meine Seele.

    LG Marie