Hallo Api,
brauchst Du Argumente um Dich trennen zu können? Bei mir war das damals so. Nach außen hin war alles in Ordnung - Familie, Arbeit, Haus und Hof und trotzdem war ich unglücklich mit seinen Trinkmengen und mein Kind auch. Keiner hat es gezeigt, wir waren doch ach so stark. Darunter leidet die Beziehung zwischen Kind und Vater heute noch - auch wenn er nicht mehr trinkt.
Ich kapier einfach nicht, dass mein LG es nicht wahrhaben will, wie sehr mich sein Konsum stört.
Musst Du auch nicht. Es ändert doch nix. Ich hatte auch den tollen Plan, dass er nur aufhören soll zu trinken, eine Therapie macht und mein Leben ist wieder gut. Ich wusste genau wie es für ihn geht. Wie toll, dass ich weiß, wie andere leben sollen und ich selbst kreuzunglücklich bin. Mein Leben hat sich wirklich und zwar zum Positiven geändert, als ich anfing, auf mich zu schauen, Dinge zu tun, die mir gut taten und meinen Fokus auf mich und nicht meinen Partner gerichtet habe und ich bin ausgezogen. Ich brauchte den räumlichen Abstand um mir über mein Leben klar zu werden. Das war gefühlsmäßig eine wahnsinnig anstrengende Zeit, aber sie hat sich gelohnt.
Zu Deiner Frage
Kann man das vergleichen?
Keine Ahnung und aus oben genannten Gründen ist das in meinen Augen auch nicht zielführend.
Schau danach, was du tun kannst, damit es dir besser geht.
sonnige Grüße
Lütte