Hallo Hera,
ich habe vor vielen Jahren mal eine Tagesklinik besucht. Da lief es so ab, dass vormittags und nachmittags verschiedene Therapien stattfanden, jeden Tag Gruppentherapie, Entspannungsübungen, Ergotherapie (zum Beispiel malen, basteln, Töpfern o.ä.), einmal die Woche Einzelgespräch mit der Therapeutin, und auch mal so Sonderaktionen wie gemeinsames Kochen etc. Um 16.00Uhr war jeden Tag Schluss. Ich fand es gut.
Wie ich überhaupt Therapie (wenn der Therapeut gut ist) sehr hilfreich finde. Auch die Gespräche im der Gruppe, die sich zwischen den Therapiestunden ergeben, fand ich hilfreich, denn da lernte ich, wie es anderen erging und fühlte mich mit meinen Gefühlen (Scham, Minderwertigkeitsgefühle, Ängste u.a.) nicht mehr so alleine.
(So wie auch durch den Austausch hier im Forum, den ich besonders in den ersten Jahren meiner Trockenheit als extrem wertvoll empfand!)
Deine Zweifel kannst du in dem Kennenlerngespräch in der Klinik ja auch offen äußern. Es ist etwas, das du für dich machst, dass dir helfen und dich womöglich bereichern wird.
Viele Grüße,
Thalia