Vielen Dank schon mal hier, Martin, Karsten, Carl Friedrich und Hartmut.
Nur kurz zur Klärung: Der nasse Alkoholiker, von dem ich schrieb, ist mir im Rahmen meiner Selbsthilfe begegnet. Ich bin gar nicht aufgefordert, ihm zu "helfen", er versucht es schon selber, aber eben bisher vergeblich. Ich wollte nur meine Gedanken dazu zum Anlass nehmen, meine Frage zu konkretisieren.
Weil ich eben denke, dass auch viele, die sich hier im Forum melden (oder auch nur lesen) an dem Punkt sind, "eigentlich" aufhören zu wollen, "eigentlich" verstanden zu haben, dass sie alkoholkrank sind, aber dann den Absprung "irgendwie" nicht schaffen..
So wie es mir ja auch gegangen ist.
Und daher meine Frage - was fehlt, wenn es nicht klappt. Oder andersrum: Was braucht es, damit du es schaffst.
(Mit dem "Tiefpunkt" kann ich immer nicht so viel anfangen, das ist mir zu abstrakt. Im Zweifel weiß ich doch auch erst hinterher, ob etwas der Tiefpunkt war, oder? Aber dazu vielleicht lieber nochmal ein separates Thema.)
Karsten, was du über den Willen schreibst, habe ich verstanden und leuchtet mir sehr ein. Erstmal (wie Hartmut schreibt) erkennen, dass ich alkoholkrank bin - mit der Perspektive, daran zu sterben. Wenn ich aber leben will, Veränderungen umsetzen, die mir ein trockenes Leben (ein Überleben) ermöglichen.
Vielen Dank bis hierher, da rückt sich wieder etwas weiter zurecht in mir. 
Gruß Thalia