Beiträge von Barthell

    Hallo Leergebrannt,

    ich sehe das ähnlich wie Lütte, Meine Suchtberaterin hat mir gesagt, dass selbst sie die Täglich mit Suchtkranken Menschen zu tun hat, sie meistens nicht wirklich versteht, sich auf das was sie gelernt hat bzw. was sie vom Hören kennt verlassen muss, weil die Gedankengänge eines Suchtkranken eben etwas anders funktionieren.

    Das Verstehen zu wollen ist unsinnig, da gibt es nix zu verstehn (ich verstehe mich ja nichtmal selbst jetzt mit etwas Abstand betrachtet)

    Das kannst du aus meiner sicht versuchen wenn du ein Stabiles Leben um DICH aufgebaut hast. Die Energie ist aktuell verschwendet würde ich sagen.
    Konzentriere dich drauf dein Leben in den Griff zu bekommen, nicht seins, Du brauchst die Kraft und energie jetzt nötiger als irgend wer anderes, verwende sie nicht auf Unterfangen die dir akut sowieso nicht helfen.

    Klar klingt das evtl. gemein, aber aus der Erfahrung kann ich dir sagen, dass du unendlich viel Energie in einen Alkoholiker pumpen kannst ohne das was zurück kommt....

    Ich bin zwar nicht Hans aber ich hätte da 2-3 Denkanstöße, ob sie zutreffen?
    Keine Ahnung:

    - Man würde so seinen gut funktionierenden Co. zurück bekommen weil man festgestellt hat, dass es doch bequemer mit als ohne ist.
    - dieses "Abstoßen und Anziehen" ist ein typischer Mechanismus um Abhängikeit zu erzeugen.
    - Er könnte dir Schuldgefühle verursachen ala: Ja eigendlich will ich ja garnicht aber ich bin jetzt mal so großzügig und nehme dich zurück, dafür schuldest du mir dann aber was und wehe du meckerst nochmal

    Ich hatte das "Glück" nie wirklich einen Co. zu haben, aber das sind so Gedanken die mir beim Lesen des Verhaltens kommen.

    Bleib' stark du hast die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht, klar fühlt sich das manchal seltsam an und man will zurück in den Schutz der Gewohnheit.... aber du weisst ja mittlerweile, dass das kein Schutz sondern ein Gefängnis der übelsten Sorte ist.

    Anerkennung von Aussen ist mir durchaus wichtig ,)

    aber nicht in Bezug auf die Nüchternheit, das mache ich für mich und damit ich mich im Spiegel anschauen kann.

    Wenn ich sportliche Leistung bringe oder beruflich was gut hinbekommen habe oder an nen Geburtstag gedacht habe, dafür Anerkennung, da freue ich mich drüber, erwarte sie in gewissem Sinne auch, wenn sie nicht kommt ist das schade aber kein Weltuntergang.

    Ja ich definiere mich noch manchmal zusehr über das was ich nach aussen darstelle ... aber ich arbeite dran ;)

    Ich erwarte garnicht innerhalb eines halben Jahres trocken zu sein, wie auch, ich habe Jahre lang Schindluder mit meinem Körper und Gehirn getrieben das brauch mindestens eben so Lange um wieder halbwegs OK zu sein.

    Ich denke mit den 4 Monaten und den bisherigen Gedanken und auch Aktionen die ich umgesetzt bekommen habe stehe ich nicht sooo schlecht da.

    Ich erwarte keine Ehrenurkunde oder Siegerehrung, davon hatte ich im Leben schon genug, die sagen nicht mehr aus, als dass Leistung X zum Zeitpunkt Y erbracht wurde... Bei einem lebenslangen Projekt kann ich mir die Urkunde auf dem Sterbebett vielleicht verleihen wenn ich auf mein Leben zurück schauen kann und sagen kann: "Haste gut gemacht Barthell".

    Daher ist erstmal mein Ziel "zufrieden" mit dem Tag ins Bett zu gehen zurück schauen zu können und zu sagen "Heute hats im Großen und Ganzen gepasst"

    Und das konnte ich die letzten 3 Monate häufiger als die letzten 8 Jahre zusammen.

    Ja ich habe ein Ziel:

    Herstellen einer Alkoholfreien Umgebung.

    Dazu ist es nach aktuellem Stand leider nur möglich wenn ich einen Jobwechsel vornehme.
    Es gibt viele Momente evtl. auch Tage wo ich mit dem "Ist" Zustand sehr zufrieden bin.
    Ich sehe halt im aktuellen Arbeits- und Lebensumfeld keine Chance ein Alkoholfreies Umfeld zu schaffen.

    Zudem schränkt mich grade hier Aufgrund der Lebensumstände und Sicherheitsvorschriften mein Leben enorm ein.

    Ich brauche die Freiheit mal rausgehen zu können, mal nen Wochende irgendwo hin fahren zu können, mal ne Nacht ausserhalb der Wohnung unter freiem Himmel schlafen zu können, oder einfach mit meinem Schnitzmesser und einem Stück holz draussen sitzen zu können.

    Das geht hier halt nicht.
    Jede Bewegung ausserhalb der Stadt muss angemeldet werden.
    Wenn ich draussen schlafen will kommt der Sicherheitsdienst und sagt ich mache den rasen kaputt.
    Wenn ich draussen sitze und schnitzen will habe ich alle 2 Minuten jemanden der vorbei läuft mit nem Bier in der Hand oder Wieder die SIcherheit die sagt dass ich die Kinder erschrecke.

    Ich habe mir einen Gymnastikboden von etwa 25m² ins Wohnzimmer gelegt und dort nen Boxsack mit Judo-Jacke rumgeworfen und trainiert, das hat mir Spass gemacht, bis die Sicherheit kam und sagte das sieht so brutal aus... also habe ich die Fenster abgehängt.

    Ich fühle mich halt schlicht eingesperrt.
    Alles ausser im Pool schwimmen, saufen oder auf ner 100m Rundbahn Kreise drehen ist abnormal und wird nur sehr widerwillig geduldet wenn überhaupt.

    Das ist was das ich loswedren will, das ist aktuell mein größtes Ziel.

    Die 2 Tage Tauechen waren z.B. 2 Tage an denen ich komplett zufrieden war.
    "Höher-schneller-weiter" muss es nicht sein ;) aber ich brauche halt eine gewisse Aktivität, das wass "normale" Menschen so tun um aus zu spannen kann ich schlicht nicht auf lange Zeit, ich muss mich bewegen, muss in der Lage sein spontan mal irgendwas zu machen, will kein Leben das aus: Arbeiten, Schlafen, Essen am Pool liegen und Biertrinken besteht.
    Das mag ja mal 2 Wochen schön sein (Biertrinken ausgenommen) aber dann wirds zum LEBEN und nicht als Urlaub doch etwas eintönig und öde, grade wenn die angebotenen Aktivitäten mich nicht fordern und zufrieden stellen ... Und den Abend vor der Glotze will und kann ich auch nicht jeden Tag...

    Wieder eine weitere nüchterne Woch vorbei.


    Mir geht es noch gut, diese Woche so gut wie keinen Suchtdruck verspürt, war ordentlich trainieren, habe viel selbst gekocht und vergleichsweise viel geschlafen.

    Grade weil sich augenscheinlich recht wenig tut kommt eine leichte innere Unruhe auf. Vielleicht panik vor der Unsicherheit wie es weitergeht?
    Frust darüber dass es nicht so schnell geht wie ich es gerne hätte?
    Angst davor dass es nicht weiter geht?

    Wobei "das es weitergeht" sollte die falsche Begrifflichkeit sein! das ist so passiv!
    Ich muss es voran bewegen, es ist kein Selbstläufer!


    Pläne für's Wochenende sind abitioniert, ich werde nen großes Sportevent mitmachen, die Karten dafür muss ich heute noch holen, Das wird mir helfen den täglichen "Trott" was zu durchbrechen und wer weiss, vielleicht findet man ja noch neue Kontakte zu Leuten mit ähnlichen Intressen.

    Auch wenns gemein klingt:

    Glaub' ihm nicht.
    Alkoholiker haben das Lügen zur Perfektion gebracht.

    Und du sagst ja selbst dass es schon zu oft kam. Soll er halt mal was tun statt nur zu reden.

    hh soll heissen: wenn du nicht sicher bist es durchziehen zu können, kündige es gar nicht erst an...

    wenn du es ankündigst: zieh es auch durch!

    zeige dir und deinen Kindern, dass du zu deinem Wort stehen kannst! dass du ernst zu nehmen bist! dass dein XY dann damit klar kommen muss ist ein positiver Nebeneffekt.

    Meiner Meinung ist es extrem wichtig, dass du konsequent bist...

    warum sollte man was ändern wenn es eh keine spürbaren Konsequenzen hat:

    Wenn du zu schnell fährst und jedes mal die Polizei sagt: "sie sind zu schnell gefahren lassen Sie das bitte" ... würdest du aufhören wenn du eh nix zu befürchten hast?


    Abgesehen davon und das finde ich wichtiger:
    Wenn du Konsequent wirst, wirst du auch sicherer, du weisst, dass du es durchziehen kannst wenn du es sagst. Du lernst für dich mit der Angst um zu gehen.

    Hallo Trinkula,

    Auch von mir willkommen im Forum. Ich bin ls Alkoholiker hier also quasi die "andere" Seite.

    In deinem Text lese ich noch ganz viel von IHM, ganz ehrlich: ER muss sich selbst helfen, so hart es klingt: du wirst ihn nicht wirklich ändern können wenn er das nicht will wird er immer wege und Mittel finden dich ab zu stoßen, an zu ziehen eine Abhängigkeit von dir zu ihm zu erzeugen um ungestört weiter trinken zu können. vielleicht nicht bewusst oder absichtlich aber dennoch sehr verletzend.

    Du solltest dich darauf konzentrieren was DU machen kannst, wie du DEIN Leben ändern kannst. Wie DU Mut und Unabhängigkeit bewahren kannst.

    Die Grundbausteine für Co. kennst du schon?

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Mir hat das Pendant für Alkoholiker sehr geholfen mich mit mir auseinander zu setzen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft die nächste Zeit durch zu stehen!

    Grüße

    Barthell

    Hallo Amada,

    Glückwunsch zu den ersten 2 Monaten ;)

    Ein kleiner Tipp von mir: lies' dir auch noch mal die Grundbausteine durch und überlege dir was du davon schon umgesetzt hast (oder bewusst beschlossen hast nicht um zu setzen und warum) bzw. dabei um zu setzen.

    Deine Geschichte deckt sich so überhaupt nicht mit meiner, aber ein paar kleine Paralellen (z.B. Das identifizieren über den Körper/Körperliche Leistung oder Studienabbruch) finden sich doch.

    Ich bin jetzt bei etwas über 3 Monaten nüchtern, was mir in den letzten Wochen enorm geholfen hat war es hier im Forum die Geschichten der Langzeit-Trockenen (wie auch immer man das defiert) zu lesen und zu sehen wie sie mit verschiedenen Problemen ungegangen sind.

    Grüße

    Barthell

    Heyho,

    Ich weiss, dass ich die Kurve noch nicht bekommen habe.
    Das mit der Einbahnstraße ist eher das Was ich mir vor Augen haltewie ich es für mich sehen soll, zurück darf ich nichtmehr!

    Dass es immer wieder Wege zurück gibt ist auch klar, nicht umsonst haben wir eine hohe Rückfallquote.

    Ich bin immernoch nüchtern, körperlich geht es mir so gut wi schon lange nicht mehr (und das obwohl ich futtere wie ein Scheunendrescher, aber irgendwie müssen die knapp 2000kcal die ich abends zu mir gesoffen habe ja ersetzt werden).

    Ja ich leide noch unter Stimmenungsschwankungen, mehr als mir lieb ist und ich bin auch knapp an die Kante getreten in den letzten 2-3 Wochen.

    Heute ist aber z.B. wieder alles völlig im Lot und ich fühle mich klasse.

    Ohne Alkohol spüre ich den Druck eher als früher, er kommt "unverfälschter" rüber und ich frage mich wie ich das alles mit der "saufen, Lügen, Kopf in den Sand stecken"- Mentalität geschafft habe.

    Ich bin zwar allgemein recht geschafft und abgekämpft, gestresst aber auf eine andere Art.

    Früher konnte ich quasi den ganzen Vormittag nicht wirklich produktiv arbeiten weil ich am Vorabend gesoffen hat, naja eigentlich JEDEN Vorabend und wenn was anstand am Vormittag, habe ich halt den Abend nix getrunken und dafür den Tag drauf doppelt. Entsprechend zog sich das dann durch bis endlich Wochende war.

    Heute kann ich den Vormittag gut nutzen, habe Abends die Zeit zu trainieren (frage mich wie oft ich mit vollem Kopf trainiert habe -.-) und habe trotzdem noch genug Zeit zum Schlafen.
    Manche Tage falle ich auch um 6 ins Bett und schlafe bis 6 durch.

    Meine Hausärztin meinte das kann durchaus Ursachen im Blutzuckerspiegel, Eisenmangel oder eben ungefilterter Stress sein, aber wenn ich merke mein Körper braucht das, dann bekommt er es ;)
    Alle Bluttests bisher haben keine AUffälligkeiten ausser variierender Nierenwerte gegeben, mein Ärztin meint das kommt am ehesten dadurch zustande wieviel Wasser ich getrunken habe und sie liegen auch nur minimal ausserhalb der Toleranz, aber man sollte eben drauf schauen.


    Beruflich läufts ganz erfolgreich weiter (näheres dazu in der Geschlossenen) aber da stehen auch Veränderungen an.

    geht also in die richtige Richtung.
    Umsetzen der Grundbausteine ist etwas "holprig" Aufgrund der Lebensumstände.
    Ich merke halt, dass ich mich noch durch den Alltag zu vielen "Gefahren" aussetze bzw. sie zu spät identifiziere ... aber da arbeite ich dran und werde mit jeder Erfahrung etwas schlauer.

    Jep,

    Ich hatte die Tage Geburtstag, mein erster nüchterner Geburtstag seit 10 oder 12 Jahren, ein gutes Gefühl.
    Ich habe nicht gefeiert und die wenigsten Kollegen wussten es.

    Ich habe mir was gutes getan:
    Puzzletrainingsmatten 20m² ins Wohnzimmer.
    Eine Fläche auf der ich mir vorgenommen habe es mir gut gehen zu lassen.
    Sei es mit Training, Entspannung, Fernsehen...

    Ich bin weiterhin nüchtern und fühle mich aktuell richtig gut.

    Aufgrund eines Zitats habe ich heute für mich ein neues Bild meines Weges gefunden:

    Zitat von ()


    [...]
    Nur ohne Alkohol konnte ich dorthin gelangen wo ich jetzt bin.
    [...]

    Mein heutiger Satz aus dem Forum der mir extrem viel Mut macht!

    Ja ich hatte die Tage leicht verärgerte (depressive will ich es nicht nennen) Stimmungen.

    Danke,

    der Satz zeigt mir einiges, Ich habe ein Ziel es gibt etwas wohin ich gelangen möchte.
    Es geht ohne Alkohol.
    Es geht NUR ohne Alkohol.
    Und ich bin schon JETZT an einem Punkt den mich Alkohol nie erreicht hätte.
    Gleichzeitig ist "JETZT" ein Teil eines Weges der noch vor mir liegt, aber es ist quasi eine Einbahnstraße, ich habe die letzte Abfahrt vor dem Abgrund genommen die einzig richtige Abfahrt die mir noch geblieben ist.

    Es ist eine Brücke deren Ende ich nicht sehe, deren Beginn ich noch immer sehe wenn ich nach hinten schaue.
    Eine Brücke neben der es tief hinab geht.
    Eine Brücke die mal breiter und mal schmäler ist.
    Bleibe ich in der Mitte wird mir nichts passieren.
    Weiche ich davon ab kann es an den breiteren Stellen gut gehen, an den schmaleren eben weniger.
    Eine Brücke an deren Breite ich arbeiten kann, an deren Intigrität ich arbeiten kann.
    Eine Brücke die ich alleine betreten, aber nicht alleine begehen muss, auf der ich aber aufpassen muss mit wem ich dort laufe, eb er vor mir, hinter mir oder neben mir geht, ob er mich an die Hand nimmt oder ob er mich an den Rand drängt.
    Eine Brücke auf der ich die Geschwindigkeit festlegen kann.

    Ja das Bild gefällt mir!

    Gefällt mir besser als das Bild des Flugzeugs das abstürzt.

    Ein weiteres kleines "Klick" in meinem Kopf.

    Gute Frage:

    auch wenn ich mich gerne als "Trocken" (einfach weil abstinent nicht so richtig passt und bei Trocken dem Gegenüber recht klar ist was los ist) bezeichne jetzt nach 3 Monaten und einen "Rückfall" jetzt auch als solchen sehen würde (man kann ja quasi nur rückfällig sein wenn man trocken ist).

    Ich für mich würde mich mir gegennüber noch nicht als "trocken" bezeichnen.

    Dafür fehlt mir noch das Umsetzen einiger Grundbausteine, an denen ich Arbeiten will wenn ich aus dem Baustellenjob raus bin:

    - Umsetzen eines Alkoholfreien Umfelds
    - realer Austausch
    - Je nach Situation: Therapie

    sind da noch Aufgaben die ich erledigen will, und solange sehe ich mich als abstinent/nüchtern an ....

    Zitat von Karsten

    [...]

    würdest du denn hier auch besoffen weiter schreiben und den Eindruck machen, du seist nüchtern?

    Gruß
    Karsten

    Besoffen den Eindruck machen ich sein nüchtern würde ich für mich wahrscheinlich nicht hinbekommen.
    ich muss mich ja so schon konzentrieren die Tasten zu treffen ;)

    Ich denke die Leser würden schon merken, dass da was im Busch ist (oder man sich verändert)


    Weniger Energie auf Rückfallgedanken verwenden ist denke ich auch ein guter Tipp, zum einen hat man dann mehr für sich und zum Andern habe ich auch irgenwo gelesen (kanns leider grade nicht hervorkramen wo), dass sich das detailierte Vorstellen eines Rückfalls schon der erste Schritt ist rückfällig zu werden. (ironisch, dass ich mir trotzdem soviele Gedanken gemacht habe...)

    Also ich muss wirklich sagen, dass ich nicht weiss wie ich reagieren würde.

    Grade nach meinen letzten beiden Saufdruck-Attaken habe ich mir viele Gedanken gemacht wie ich mit einem Rückfall umegehen würde.

    Gute Frage, ich würde mir wünschen, dass ich dazu stehen kann, es ist aber ebenso möglich, dass ich hier entweder garnix davon schreiben würde und euch quasi belügen würde weil ich es mir selbst nicht einegstehen kann, oder dass ich mich eben beschämt verkrümle.

    Ich hoffe dazu wird es nicht kommen! das Problem ist halt Hirn vs Sucht da hat die Sucht sich schon so viele Tricks einfallen lassen dem Hirn was vor zu spielen.

    Grade auch weil das Thema Rückfall hier ja angeschrieben wurde denke ich trotzdem, dass die Chancen gut stehen, dass ich hier schreiben würde, mich hoffentlich fangen und dann eben noch konsequenter an meiner Beruflichen Situation arbeiten würde.

    Wills aber nicht ausprobieren!

    Halloa,

    Gratulation! Anders kann man es nicht sagen, du hast in den letzten 2 Tagen die wichtigsten und Richtigsten Entscheidungen getroffen, für dich und auch für deine Kinder!

    Ablenkung hast du dir ja schon geschaffen, pass halt auf, dass du dich nicht überforderst, aber das klingt bisher so als ob du das hinbekommst!

    Ich wünsche dir die Kraft die nächsten Wochen konsequent zu überstehen. Du musst nicht immer das strahlende Energiebündel sein! Du musst aber genug für dich sorgen, damit am Ende was von dir übrig bleibt das sich um deine Kinder kümmern kann, evtl. kann ja dein Ältester dir etwas Last von den Schultern nehmen auch wenn er nicht mit dir sprechen will?