Beiträge von chriscross

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    Hallo Ernest, wie gehts Dir heute?


    Kann mir schon vorstellen das so mancher trinkt weil er dem Leben keinen Sinn gibt und deshalb "sinnlos" findet. Aber sind die Gründe wirklich wichtig? Zudem sucht sich das süchtige Hirn gerne irgendwelche abstrusen Gründe um ja wieder die Flasche anzusetzen.


    Fakt ist: Alkoholiker sind abhängig von einer Substanz die Geist und Körper zerstört
    Empfehlenswerte Maßnahme: Davon loskommen und Wege finden um dies dauerhaft zu bewerkstelligen


    Wie sehen Deine Maßnahmen aus, was ist Dein "Masterplan" ?


    Lg Christian

    Bin noch relativ kurz weg vom Alkohol (2,5 Jahre) und finde auch wie Carl Friedrich dass dieser Gedanke der Anfang allen Übels darstellt. Ich denke wenn man die Krankheit begriffen und akzeptiert hat versteht man, dass diese Substanz im eigenen Leben nichts mehr verloren hat .


    Und im Gegenteil freue ich mich über jeden Tag mittlerweile an dem ich diese Substanz mir nicht mehr zuführen *muss! Kein Zwang, aber Freiheit mit wahren Gefühlen und echten Freunden was will man mehr?! Vielleicht deuten solche Gedanken auch eher darauf hin, dass man sich in einer Trinkpause befindet.

    Hallo Karsten,


    ja klar, dank der tollen Starthilfe durchs Forum ist es mir gelungen ohne einen Rückfall bis heute nüchtern zu bleiben. Und es fehlt mir wirklich an Nichts, ganz im Gegenteil ich bin mittlerweile endlich wieder aufgeblüht. Engagiere mich in meinen Hobbys, lebe mit meiner Familie zufrieden mit den üblichen Höhen und Tiefen und gehe weiterhin zu meiner Therpeutin. Dort arbeite ich vieles aus meiner Kindheit und Jugend auf, was mir sehr geholfen und mir immer noch hilft mit meinen Gefühlen ganz normal umzugehen, diese vor allem so zu nehmen wie sie kommen und gehen.


    Vor Allem bin ich sehr viel effizienter allgemein geworden, erledige meine Arbeiten in der Hälfte der Zeit und habe viiel mehr Freizeit. Kann mir ein Leben mit Alkohol eigentlich nicht mehr vorstellen und will ich auch garnicht 8) . Alles gut, aber ich merke auch von Zeit zu Zeit, dass ich wachsam bleiben muss. Mir ists nur etwas peinlich, solange nicht am Forum teilgenommen zu haben ;)

    Für die ersten Tage wird es Dir sicher helfen Dich abzulenken, raus an die Frische Luft zu gehen und viel viel Wasser zu trinken. Vielleicht auch ein Vitamin-B-Präparat für die Nerven. Und der unerschütterliche Glauben daran, dass Dir Dein Suchtgedächtnis zwar jetzt im Nacken sitzt und Dir die ersten Tage/Wochen keine große Ruhe lassen wird - aber dass es mit der Zeit immer leichter wird (mit einigen Schwankungen). Kannst Du Dir vorstellen, dass Dich Alkohol irgendwann soviel interessieren wird wie Erdbeermarlade oder Hundefutter? Genauso wird es werden wenn Du jetzt anfängst und dann dranbleibst. Am Meisten schätze ich meine innere Ruhe, die ich wieder erlangen konnte - die ist mir mittlerweile heilig :).


    Vielleicht magst Du Dir den Tag etwas neu strukturieren, vielleicht mal wieder eine Tätigkeit suchen die Dir eigentlich Spaß macht und die Du lange nicht mehr gemacht hast. Die Leere füllen, die das Nicht-Trinken unweigerlich hinterlässt und Dir auch die Grundbausteine zu Herzen nehmen. Wie sieht Dein Umfeld aus, hast Du noch Alkohol in der Wohnung etc.? Das Gift muss aus deinem Umkreis verschwinden damit Dir der Anfang leichter fällt. LG

    Hallo Jessica,


    vielleicht solltest Du deine momentane Situation realistisch betrachten. Du hattest eine sehr lange abstinente Zeit, die Dir sicher sehr gut getan hat und auf die Du nach wie vor stolz sein kannst. Dein Bestreben sollte aber sein, diesen abstinenten Zustand wieder zu erreichen. Du hattest einen Rückfall und stehst dazu, das finde ich sehr gut und mutig!


    Aber Du merkst ja, wie unglücklich Du mit Deinem momentanen Zustand bist..tu Dir selbst den Gefallen wieder von vorne anzufangen. Gestehe Dir ein dass Du gestolpert bist und das ist nur allzu menschlich...rappel Dich wieder auf und beginne Deine Abstinenz von vorne. Den Anfang hast Du mit deinem Post im Forum bereits gemacht, der Anfang wieder (wieder) etwas schwerer werden aber Du weist dass Du es auch dauerhaft schaffen kannst.


    Es wird immer schlechte Ereignisse geben und auch schlechte Gefühle, nur sich selbst dabei zu vergiften kann keine Lösung sein. Auch eine Angststörung kann man erfolgreich therapeutisch behandeln lassen ohne Alkohol zu brauchen. Das Leben hat soviel mehr zu bieten ohne den Teufel Alkohol und ich denke im Innersten weist Du das auch. Alles Liebe und Gute, LG Christian

    Hi Barthell,


    ja das hört sich in meinen Ohren vernünftig und "realistisch" an. Sollte noch dazu sagen dass ich solche Treffen in größeren Zeitabständen machen möchte und alle die mit mir am Tisch sitzen kennen mein Problem.


    Falls ich mich unwohl fühlen sollte oder gar Saufdruck entstehen sollte muss ich das dann wohl bleiben lassen oder mir doch was anderes suchen.


    Die Treffen finden dann jedenfalls nicht bei mir zuhause statt, denn da ist komplett alkfreie Zone. Aber man geht ja z.B. auch in ein Restaurant oder irgendwohin und da wird links und rechts von einem getrunken.


    Will trotzdem gucken dem Alkohol soweit möglich aus dem Weg zu gehen, aber muss auchmal wieder aus dem Haus gehen (können).

    Hallo mal wieder,


    bin nun seit mehreren Monaten in Gesprächstheraphie und arbeite meine Probleme auf. Bin auch weiterhin nüchtern geblieben und werde es auch in Zukunft bleiben.


    Mein Denken und Fühlen hat sich ziemlich start verändert, ich habe einen klaren Blick auf alles und das tut mir richtig gut.


    Nun bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich mich mal wieder mit Leuten abends treffen will um mal wieder soziale Kontakte zu pflegen.


    Der Haken ist, dass diese halt zu ihrer persönlichen Entspannung dabei Alkohol trinken (nicht alle und nicht in großen Mengen).


    Ich wollte euch mal um die ehrliche Meinung fragen, ich weiß dass hier einige sowas nicht machen würden. Ich denke aber, dass ich auch dem Gröbsten raus bin und die fehlenden sozialen Kontakte machen mir etwas zu schaffen. Alkohol durchzieht halt mal unsere Gesellschaft und es ist sehr schwierig Hobbys und Treffen zu haben, bei denen Alkohol komplett außen vor ist.


    Danke und LG Christian

    Hallo Cadda,


    finde deine Vorgehensweise sehr klar und gut. Denke auch dass die Trinkerei nicht einfach so aus heiterem Himmel kommt, sondern dass ganz gezielt Probleme weggesoffen werden wollen was natürlich nicht funktioniert.


    Die Probleme zu beheben bin ich auch gerade dabei und mir hilft es jedenfalls beim nüchtern bleiben.


    Wünsche dir viel Freude an der weitaus besseren Lebensqualität. LG

    Hallo Hull,


    meiner Meinung nach besteht unsere Gesellschaft zu mind. 80% aus Menschen die zuviel Alkohol trinken. Ich wurde schon von Kindesbeinen an von anderen Trinkern dazu konditioniert auch zu trinken (mal Nippen hier, mal Nippen da usw usw).


    Dann kommt der Fußballverein oder anderes und überall Trinker Trinker Trinker...ich finde schon dass man selbst schuld ist, aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen, die halt größtenteils aus Trinkern besteht.


    Ich bin letztes Mal mehr oder weniger selbst verschuldet zwischen trinkender Menschenansammlung gelandet und habe mir das "charmante" und "gesellige" Geplauder mal näher angehört ;).


    Es ist nur eine Illusion, im Endeffekt war das alles nur stumpfsinniges Gelaber und jeder Trinker erfindet meiner Meinung nach Ausreden um "gesellschaftlich" zu sein. Man konsumiert seinen Stoff halt in geselliger Runde um kein schlechtes Gewissen zu haben.


    Wenn es endlich mal Regulierungen gäbe wie höhere Preise, Ausschank nur zu gewissen Zeiten und genauere Kontrolle von Ausweisen in Supermärkten wäre die Drogensucht "Alkohol" wohl nicht so weit verbreitet.


    Aber da sind wohl die Wirtschaftsinteressen einfach zu groß, für welche sich auch gerne Politiker einspannen lassen und dann auf der "Wies'n" vorbildlich und volksnah den Hammer schwingen.


    LG

    Habe nun 6 Monate Freiheit hinter mir und immer noch große Baustellen vor mir, das merke ich.


    Wünsche mir auch keine Gratulationen zu 6 Monaten oder sowas, es hat vor ein paar Tagen auch gleich wieder der "Ach-du hast es ja eh drauf"-Mechanismus wieder eingesetzt über den ich mich im Nachhinein unsäglich geärgert habe.


    Hatte ich doch nicht sogar kurz wieder die Illusion alles "kontrollieren" zu können. Ich muss einfach auch mehr zu meiner Krankheit stehen und es mir endgültig eingestehen dass ich nicht nur ein "Problem" habe sondern Alkoholiker bin.


    Hatte einige selbst auferlegte Regeln etwas gelockert und kurz darauf hatte ich schon wieder starken Suchtdruck. Rückfall hatte ich keinen, aber ein paar unschöne Gefühle an denen ich im Endeffekt selbst schuld bin.


    Ich muss einfach weiterhin dem Alkohol konsequent aus dem Weg gehen in jeder Art und Weise. Ich habe bemerkt dass ich schon wieder nachlässig wurde.


    Das Ganze hat mich die letzten Tage etwas deprimiert, obwohl es objektiv wohl gar keinen Anlass dazu gibt. Es ist nichts passiert, aber ich habe die Trockenarbeit Schleifen lassen.


    Also Ärmel zurückgekrempelt und weiter gehts.

    Hi Kamarasow,


    das gemeine am Alkohol ist dass er viele viele Illusionen aufbaut wie z.B. "Alkohol macht mutig", "Alkohol enthemmt", "Alkohol ist gut für die Nerven", "Alkohol entspannt" usw . usw.


    Wenn man das alles genau zerpflückt bleibt davon nichts mehr übrig, bzw. Alkohol bewirkt entweder das Gegenteil oder er ist genau dafür verantwortlich dass kein Selbstvertrauen oder kein Mut da ist.


    Ausserdem wurde uns über Jahrzehnte eingebläut dass wir den Alkohol als Krücke brauchen um in dieser achso modernen Welt überleben zu können.


    War dir vielleicht der Alkohol die ausgleichende "Krücke" im Hamsterrad nach der dein Suchtgedächtnis nun wieder verlangt?


    Sich daraus zu befreien erfordert kluges Denken, umsichtiges Handeln, Mut und Selbstvertrauen und natürlich ist es möglich auch mit Verantwortung. Z.B. kann ein Jobwechsel oft wie ein neues Leben sein auch wenn man es sich nicht vorstellen kann wenn man gerade "mitten drin" steckt.


    Ich selber habe z.B. eine unkündbare Stellung in die Tonne gekloppt und mich selbstständig gemacht, habe die Entscheidung bis heute nicht bereut.


    Auf jeden Fall wird dir der Alkohol in keinster Weise etwas bringen sondern dich ganz im Gegenteil im Hamsterrad gefangen halten. Und das ist das wahre Leiden ;) LG

    Hi Calida,


    wie gehts dir heute? Deine Lunge wird sich sicher total freuen endlich nicht mehr mit Gift vollgepumpt zu werden :)


    Wegen der letzten Situation die dich getriggert hat, weist du was das genau war? Kannst du diese Situationen in Zukunft vermeiden?


    Oftmals sinds auch kleine Dinge, wie eine Werbung ein Plakat oder wenn die Illusion der Entspannung wieder zuschlägt. Wenn man denkt, nur die Zigarette bringt einem Entspannung nur eben weil der Nikotinspiegel abfällt und der Körper nach dem Suchtstoff schreit.


    Der Körper gewöhnt sich natürlich wieder mit der Zeit an den niedrigen Nikotinspiegel, aber wie alles benötigt das natürlich seine Zeit.


    Gut war für mich beim Aufhören, immer mal ganzt bewußt tief und gleichmäßig zu atmen und die saubere Luft in den Lungen zu spüren. Versuchen innerlich ruhig zu werden, triggernde Situationen meiden...irgendwann hast du überhaupt keinen Suchtdruck mehr und dann hast dein Leben lang Ruhe vor dem Gift, ist versprochen :)

    Hallo,


    mir gehts soweit gut merke aber dass ich wieder etwas "in den alten Trott" abrutsche und wieder ganz bewusst gegensteuern muss (Bewegung, Sport, Musik).


    Als gestern so stark die Sonne schien, hat sich doch tatsächlich relativ stark mein Suchtgedächtnis wieder gemeldet. Dabei ist mir eingefallen, dass ich sehr oft nach Trinkpausen im Sommer plötzlich wieder "alle 5 gerade sein ließ" und mir ein Bier "gönnte". Den Rest kann man sich denken.


    Das ist auf alle Fälle noch so ein Mechanismus in meinem Suchtgedächtnis, den ich erstnoch überschreiben muss. Sonne=Bier muss raus aus meinem Kopf! Heute ist ja regnerische Wetter und darüber bin ich heute direkt froh.


    Mein Plan ist das schöne Wetter, die Sonnenstrahlen und alles so wie es ist einfach zu genießen und ich weis auch dass ich das nur deshalb genießen kann weil eben kein Alkohol im Spiel ist. Irgendwie merke ich dass sich einiges an mir oder in mir verändert aber ich immer noch teilweise in alten Strukturen festhänge.


    Vielleicht sollte ich immer wenn die Sonne scheint mal etwas machen was ich sonst nie getan habe um mein Hirn neu zu "programmieren" ;). Schöne Grüße

    Hallo Marius,


    ich heiße Dich auch noch herzlich willkommen. Bin momentan auch in der Phase dass ich einen trinkenden Bekanntenkreis habe, der sich über die Jahre aufgebaut hat als ich selbst noch trank und ich nun Kontakte aussortieren, wegschieben, verringern oder verändern will.


    Genau dies hatte ich bei meinen letzten "Versuchen" aufzuhören bzw. Trinkpausen mit voraussehbarem Ende immer falsch gemacht. Das Umfeld nicht meinen Bedürfnissen (kein Alkohol in der Nähe) angepasst und hatte deshalb IMMER früher oder später auch wieder die Flasche in der Hand.


    Von einigen "Freunden" / Bekannten wie auch immer wird man sich ohne Zweifel verabschieden müssen bzw. hat so manche Bekanntschaft wohl gerade der Alkohol zusammengebracht oder zusammengehalten.


    Im Grunde weis ich, mit welchen Leuten ein Treffen sowieso keinen Sinn macht in Bezug auf alkoholfreies Umfeld. Und wo ich eine Chance sehe, suche ich das Gespräch und erläutere / erkläre meine Situation. Falls dann akzeptiert wird dass bei mir kein Alkohol konsumiert werden darf, kann mich der Freund dann auch besuchen.


    Was ich aber auch schon lernen musste war, dass dies ohne Ausnahme zu gelten hat da ich mich sonst selber in Gefahr bringe.


    LG Christian

    Hallo,


    der Freund wollte sich jetzt wieder bei ihm treffen und ich weis dass er zuhause abends Alkohol konsumiert.


    Hatte sofort wieder gewisses Kopfkino und jetzt bin ich mir sicher was richtig oder falsch ist.


    Habe das Treffen deshalb abgesagt und gehe dem Alkohol zu meiner eigenen Sicherheit aus dem Weg.


    Wünsche euch ein schönes WE! LG

    Hallo Martina,


    erstmal sorry dass ich mich die Tage nicht gemeldet hatte, einige Tage unterwegs und jetzt erst wieder zuhause.


    Vielen Dank für die Denkanstöße und ja ich habe die Tage darüber nachgedacht und ich weis es ist gefährlich, möchte aber noch ein paar Details über vergangene Tage beifügen.


    Wir hatten uns früher schon regelmäßig getroffen wo ich abstinente Phasen (Trinkpausen) hatte und da haben wir regelmäßig beide nur Säfte, Wasser oder ausschließlich antialkoholische Getränke zu uns genommen und das über Monate.


    Allerdings kann bei meinem Freund mittlerweile die Sucht doch schon wieder ein Stück weiter vortgeschritten sein, so dass dies für ihn mittlerweile nicht mehr so leicht möglich ist.


    Spontan kommt der Besuch nur selten vorbei, dann aber normalerweise ohne Bier.


    Über den Hinweis von Martin dass ich an mich und nicht an ihn denken soll, habe ich auch überdacht und genau das ist auch ein Problem an mir, dass ich mir immer zuviel Kopf um die anderen mache.


    Ich muss meine Nüchternheit und meine Sicherheit über alles stellen und ob mein Freund jetzt noch alkfreie Tage mit mir verbringen kann oder nicht ist wohl egal.


    Wichtig wird wohl nur sein, dass ich keinen Alkohol in meinem Umfeld mehr dulde, egal ob ich jemanden besuche oder besucht werde.


    Wahrscheinlich ist das das einzig wichtige und alles andere hat sich da unterzuordnen und ich muß wohl einfach meine "Ellenbogen" mal ausfahren :)


    So, auf dem Nachhauseweg ist mir auch schönes wieder klar geworden. Ich bin die letzten Monate empfindsamer (in einer positiven Art und Weise) geworden bzw. sensibler, empfänglicher für andere Menschen und für Neues, das Wasser ist klarer, der Himmel blauer und die Musik melodiöser ...kurzum ich bin wieder ein großes Stück weitergekommen und Fehler macht man halt auf seinem Weg...bin wieder stabiler und habe wieder was auf meinem Weg gelernt.


    Machs gut, wünsche dir auch eine stabile trockene und schöne Zeit. LG

    Hallo,


    ja ich gebe zu dass ich seit ein paar Tagen ein wenig in der Luft hänge und meine Haltung nicht so stabil ist wie noch ein paar Tage vorher und der Zeitpunkt war der, als der Bekannte/Freund sich ankündigte.


    Außerdem bin ich früher nach Trinkpausen bereits 2x mit dem Bekannten rückfällig geworden, da sollten eigentlich alle Alarmglocken bei mir läuten :-/


    Da ich heute Suchtdruck verspürte habe ich mir im Laden das nächstbeste Buch zum Thema Alkoholsucht aus dem Regal zu Unterstützung gegriffen.


    Ich muss wieder mehr an mir arbeiten und die Sache hat mich doch ziemlich aus der Bahn geworfen, aber ich lasse mich nicht entmutigen und bleibe dran.


    Eine klare Linie muss her gedanklich und von der inneren Einstellung, im Grunde steht eh alles in den Grundbausteinen..


    LG (ein etwas zerknirschter Chris)

    ...wahrscheinlich ists gescheiter den Kontakt abzubrechen oder auf ein Minimum zu reduzieren, hat wahrscheinlich auf Dauer wirklich keinen Sinn.


    Ist halt heftig wenn man sich gut versteht, aber der Alkohol dazwischen steht..ist wohl ein Opfer dass ich mir zuliebe erbringen muss..mann mann mann

    Hallo Martin,


    ok ich werde das dann so handhaben und vorher klären dass er ohne Alkohol kommt oder zuhause bleiben soll.


    Da kommen mir gleich Fragen in den Sinn..wie geht ihr damit um wenn ein Freund oder Bekannter (leicht) angetrunken zu euch kommt? Wennn jemand wirklich betrunken zu mir käme würde ich ihn sicher wegschicken..


    Und wie ist es wenn ihr jemanden besucht und der Besuchte dort Alkohol trinkt? Bei jemanden zuhause kann man ja keinem Vorschriften machen..oder wenn mans weis sollte man wohl besser zuhause bleiben?

    Hallo lalu,


    der Bekannte hatte mich angebettelt Alkohol mitnehmen zu dürfen da er selber abhängig ist.


    Habe ihm einmalig zugesagt, aber bestand darauf dass in Zukunft der Alkohol zuhause bleibt und er hats mir hoch und heilig versprochen. Wenns dann wieder nicht geht dann muss er halt in Zukunft zuhause bleiben :/.


    Ansonsten war der Abend recht nett und ich hatte zu keinem Moment den Drang mitzutrinken, war eher ein wenig abschreckend zu sehen wenn es ohne Alkohol nicht mehr geht.


    Mir ist aber klar, dass das gefährliche Situationen sind die ich besser vermeide in Zukunft.


    Ja, Ablenkung habe ich und versuche mir bewusst zu machen dass diese Gedanken oder Gefühle nur Symptome meiner Krankheit sind die mit der Zeit weggehen. Allerdings hätte ich gerne zu dem Ganzen gerne einen positiveren Zugang, so dass ich mich einfach über mein Leben ohne Alk richtig freuen kann aber das ist vielleicht nach der kurzen Zeit noch zuviel verlangt.


    Ja das stimmt, mit dem klaren Gedanken, Gefühlen und dem frei sein! Das sollte ich mir auch immer wieder ganz bewusst sagen da ich zwar das immer am Anfang meiner abstinenten Phasen gemacht habe und mit der Zeit rückt genau das wieder in den Hintergrund und man vergisst es: Das Leben ist genau deswegen so klar und alles ist gut weil eben der Alkohol außen vor ist :) Ich stöbere auch ein wenig in deinem Thread und es sind hier viele Dinge zu finden die ich (ohne Schleimerei) echt gut finde, wie z.B. dass du dich frei fühlst, Sport treibst und versuchst auf dich zu achten..das sind noch Dinge die ich noch für mich entdecken und leben lernen muss.


    Bin froh dass es euch gibt und diese starke Gemeinschaft hier gibt mir echt Halt :) Dir auch einen schönen Tag heute, LG Chris