Beiträge von Cadda

    Ich finde es ganz toll, dass Du diese Wanderung gemacht hast.
    Ich habe das gern gelesen und bin auch davon überzeugt, dass es jemanden interessieren würde, auf den oder die Du Dich näher einlässt und umgekehrt.

    Vielleicht schaffst Du es mit Deiner neu gewonnenen Freiheit in der Zukunft neue Kontakte zu knüpfen.

    Wer über sich selbst behaupten kann, eine gute Freundin sein zu können, ist das bestimmt auch!!

    Gerade über das Wandern ist es doch sicher möglich, sich irgendwo auf ein Abenteuer einzulassen, wo man Menschen mit diesen Interessen kennenlernt.

    Es gibt so einen offiziellen Marsch in verschiedenen Städten, der dafür steht, dass man auch allein starten kann und sich dort findet, weil alle sich als eine Gemeinschaft sehen. Google mal.
    Falls Dich das interessiert.

    Was Deine Erfahrungen in Bezug auf Alkohol angeht… leider stimmt das.

    Ich hoffe sehr, dass diese Erkenntnisse mir zumindest weiterhelfen nicht nocheinmal in die gleiche Falle zu tappen.....

    Das liegt in Deiner Hand. Du klingst sehr positiv, ich traue Dir das zu, nicht reinzutappen :)

    Guten Morgen Momo,

    ich habe beim Lesen hier überhaupt nicht den Eindruck, dass Du 2 Schritte vor und einen wieder zurück machst. Ich finde Deine Entwicklung und Deine Worte klasse. Dass Deine Gedanken Dich gerade in Träumen immer mal wieder zurückhauen, das finde ich normal. Wie Du schon schreibst, ist das die Verarbeitung. Da meldet sich halt das Unbewusste. Deine bewussten Gedanken finde ich großartig.

    Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende :)

    LG Cadda

    Liebe Lycia,


    Du hast das toll gemacht, sei stolz auf Dich!!


    Und denke bitte nicht noch einmal, dass Du uns mit einem Thema zur Last fallen könntest! Für Deine Gedanken, egal welcher Art, ist das Forum doch da!


    Ich lese Dich übrigens gern und mich interessiert bisher alles, was Du schreibst :)


    Du hast heute etwas geleistet und weißt nun, dass Du solche Situationen meistern kannst!

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich glaube, dass hier im Forum bezüglich des Trigger-Themas oft aneinander vorbeigeredet wird.

    Das wird mir durch diesen Thread hier bewusst. Ich merke, dass ich die Ausführungen z.B. von Dir Hartmut, hier besser einordnen kann.
    Und auch durch das, was Sue noch geschrieben hat.

    Triggern ist für mich (vielleicht auch für Andere) erstmal umgangssprachlich ein negativ behaftetes Wort. „Es triggert mich“ setzte ich bisher in etwa mit „Es stört mich“ gleich. Wobei das ja auch stimmt, denn selbst stören ist ja eigentlich nicht negativ zu besetzen. Triggern bedeutet ja, dass Gedanken in mir aktiviert werden.

    Stören ist da ja im Grunde genommen erstmal nichts Anderes. Wenn ich mich gerade auf die Arbeit konzentriere, meine Kollegin aber etwas lustiges oder nettes zu mir sagt, „stört“ sie meine Gedanken streng genommen ja auch, obwohl ich das vielleicht gerade gar nicht schlimm finde.

    Von der Sicht her betrachtet, also dass Triggern bedeutet, dass meine Gedanken bezüglich des Themas (z.B. Alkohol) erweckt sind, werde ich im Grunde genommen oft getriggert.

    Das geht ja schon im Grunde damit los, dass ich im beruflichem Umfeld bemerke, dass eine Dame jeden Tag eine Flasche Wein kauft.

    Nun „stört“ es mich sozusagen in meinem Gedanken-Ablauf, indem ich z.B. automatisch dran denke, dass sie wohl abhängig ist, ich das auch mal war, wie es mir da ging und dann beende ich meine Gedanken damit, dass ich froh bin, dass ich nicht mehr trinke.

    Wenn das unter „Triggern/Stören“ zu verstehen ist, werde ich oft getriggert.

    Ich habe jedoch kein Problem damit, weil es keine belastende Gedanken auslöst. Es ist lediglich manchmal ein „Bewusst werden“. Nicht mehr und nicht weniger.

    Es kommt drauf an, wie ich dann damit umgehe.
    „Stört“ es mich nur im Sinne von „Ich werde aufmerksam auf etwas“ oder stört es mich im negativen Sinne, z.B. indem ich Suchtdruck bekomme.

    Zwei unterschiedliche Dinge, wie mir hier im Thread gerade bewusst wird.

    Bisher hätte ich oft gesagt „das triggert mich nicht“. Weil ich meine Gedanken positiv lenken kann.

    Nun verstehe ich besser, was damit gemeint ist und würde sagen „Ja! Ich werde sogar sehr oft getriggert.“

    LG Cadda

    Hallo Mare,


    ich möchte Dir gern einen Artikel hier lassen:

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19


    Du solltest irgendwie aus der Situation raus kommen.

    Könntest Du da was tun?

    LG Cadda

    Hallo Liesel,

    dieses "auch in schlechten Zeiten" ist für mich persönlich so ein "Totschlagargument".

    Davon mal abgesehen, wenn dieses "auch in schlechten Zeiten" bedeutet, dass mein Kind diesen schlechten Zeiten direkt mit ausgesetzt ist, obwohl sie das nicht versprochen hat, würde sich mir bei diesem Argument der Magen umdrehen.

    Deine Selbständigkeit bricht sonst zusammen. Schwierige Situation. Die Psyche Deiner Tochter bricht aber auch zusammen oder denkst Du nicht?

    Ich finde es so paradox, dass diese schlechten Zeiten durchgehalten werden, der Tochter noch Hilfe an die Seite gestellt werden soll, damit sie diese Situation irgendwie besser erträgt, obwohl es doch so "einfach" sein könnte, indem diese schlechte Situation verlassen wird.

    Es gibt so viele Gründe, die es schwer machen: Selbständigkeit, eigenes Haus, finanzielle Dinge. Lösen lässt sich alles, wenn man denn will.

    Schon oft gelesen hier im Forum: Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

    Tut mir leid, das so hart schreiben zu müssen, aber dieses "auch in schlechten Zeiten" ist für mich vorgeschoben, nicht handeln zu müssen.

    LG Cadda

    Hallo Liesel,


    ich bin wütend, wenn ich an den „Berater“ denke. Schlimm, dass Menschen mit solchen Ratschlägen losgelassen werden.

    Deine Tochter soll Hilfe bekommen, um das Elend besser ertragen zu können, so kommt es mir vor.

    „Man muss wegen Menschen in Therapie, die eigentlich in Therapie gehören würden.

    Du sollst nochmal versuchen, Deinen Mann zu überzeugen.

    Wahnsinn, das einer Co-Abhängigen zu raten.

    Gut. Aber Du hast hiervon lediglich berichtet. Das heißt ja nicht, dass Du diesen super Rat annimmst.

    Ich wünsche Deiner Tochter so sehr, dass Du sie aus der Situation heraus nimmst.

    Wo es um das Thema schämen geht:


    Dein Beruf scheint Dir extrem wichtig zu sein. Wäre es Dir unangenehm, dort etwas zurücktreten zu müssen?

    Ich hatte übrigens nicht das Gefühl, dass sich jemand über Dich lustig macht.

    Das war wohl eher diese Ironie, dass ein Berater einer Co-Abhängigen rät, ihren Mann weiterhin versuchen zu überzeugen. Sprich: Weiterhin co-abhängig zu sein.

    LG Cadda

    Hallo Zabou,

    kritisiert das, weil er der Meinung ist, ich würde mich aufdrängen und macht sich darüber lustig, dass ich das nicht merke.


    Verrückte Welt. Er macht sich lustig darüber, dass Du Kontakt zu Deiner Familie suchst, während seine Vorstellung von einer Aktivität das Radeln von Kneipe zu Kneipe ist, um Bier zu saufen?

    Das ist so irrsinnig, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

    Ich kann für Dich nur hoffen, dass Du ihn nicht ernst nimmst, wenn er so einen Müll (sorry) von sich gibt.

    Er ist nicht derjenige, der sich über Dich lustig machen sollte. Niemand sollte das. Jemand, der so tief unten angekommen ist, wie er allerdings erst Recht nicht, denn das ist dann das wirklich Lächerliche an der Situation.

    Vermutlich kann er sein „Leben“ nur ertragen, wenn er Deine Familienkontakte ins Lächerliche zieht. Das ist erbärmlich und macht mich echt wütend.

    Genieße Deine Familie und lass Dir da nichts einreden!!


    Ich habe übrigens noch nie das Gefühl gehabt, dass das Kümmern meiner Eltern, als sie noch lebten oder das Kümmern meiner Schwiegereltern noch heute etwas mit Aufdrängen zu tun haben und das, obwohl ich selbst Mitte 40 bin und meine Kinder fast erwachsen.
    Ich bin sehr froh, dass ich ihnen wichtig war oder bin und wäre entsetzt, wenn sie lieber in Kneipen Bier saufen, anstatt mich oder ihre Enkelkinder zu sehen.

    LG Cadda

    Hallo Alina,

    Herzlich willkommen bei uns.

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, aber bitte nicht in den ersten vier Wochen bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir, dass Du Dich durch den Austausch hier noch besser sortieren kannst und dass es Dir hilft, besser mit der Situation umzugehen, dass der Papa Deines Kindes Alkoholiker ist.

    LG Cadda

    Hallo Liesel.

    Mir fällt dazu halt ein, dass kein Job der Welt mir so viel wert wäre, wie das Wohlergehen meiner Söhne!!


    Das war nun viel was Du hier „einstecken“ musstest.

    Ich hoffe, dass dieser Thread hier stellvertretend für viele andere co-Abhängige steht, die mitlesen, die ebenfalls in der Situation stecken, wo innere Abgrenzung nicht mehr reicht sondern Handeln gefragt ist.

    LG Cadda

    Hallo Momo.

    Ich lese Dich immer mal wieder irgendwo und wollte Dir sagen, dass ich finde, dass man anhand Deiner Beiträge erkennen kann, was für eine tolle Entwicklung Du selbst durch machst.

    Wenn ich bedenke, wie die Situation war, als Du hier vor gar nicht langer Zeit aufgeschlagen bist und was nun in Deinen Beiträgen für Ansichten stecken….

    Ich finde das klasse!

    LG Cadda

    Ich weiß gar nicht, wie ich darauf reagieren und es meiner Tochter erklären soll.

    Durch Taten zeigen, dass das nicht tolerierbar ist. Nicht nur durch innere Abgrenzung. Die kann Deine Tochter nicht spüren, nur Du.

    Was hält Dich dort noch?

    Entschuldige bitte, wenn ich so direkt und hart nachfrage, aber was soll denn noch passieren, damit Dir innere Abgrenzung nicht mehr ausreicht?

    Seine eigene Tochter beklauen... Das ist wirklich ein starkes Stück :cry:

    LG Cadda

    Hallo Stromer,

    ich hatte ehrlich gesagt exakt den Gedanken, den Rennschnecke äußerte.

    Das ist ein gutes Beispiel, dass es eben sein kann, dass man eben schon weiß, was den Weg begünstigt hat. Und ich finde es auch normal, sich eben mal anzuschauen, wie es mal ablief.

    Wichtig ist meiner Meinung nach dann allerdings, dass ich durch eine eventuelle Erkenntnis nicht in die Opferrolle falle. Denn das bin ich nicht. Nur weil es Gründe hab, die mein Saufen noch befeuert haben, hätte es andere Möglichkeiten gegeben, damit umzugehen. Niemand hat mich gezwungen zu saufen, das war ich selbst.

    Das sehe ich auch so.