Dachte nur, wenn er aus eigenen Stücken eine Therapie macht, würde ich ihm helfen.
Aber das tut er doch gar nicht. Er möchte seinen Führeschein wieder haben und Dich eventuell auch zufriedenstellen.
So wie er redet hört sich das nicht danach an, als ob er von sich aus aus tiefstem Herzen trocken sein möchte und für den Rest seines Lebens auf Alkohol verzichten möchte.
Es gibt übrigens etliche Alkoholiker die eine lange Trinkpause ohne Probleme hinbekommen. Ein Bekannter von mir hatte gerade etwas über ein Jahr nichts getrunken, weil er sich beweisen wollte, dass er kein Alkoholiker ist. Hat gut geklappt. Eine Woche nach seinem ersten Bier ist er wieder voll drauf gewesen.
Ich habe in den Schwangerschaften keinen Tropfen angerührt. Ich war nüchtern. Aber trocken? Nein. Ich wusste ja, dass ich bald wieder mit feiern kann.
Wegen eines verlorenen Führerscheins haben doch auch schon etliche aufgehört. Eine Therapie gemacht, um besser da zu stehen.
Hast Du bei seinen Verhalten wirklich das Gefühl, dass er aus tiefstem Herzen den Wunsch hat, frei zu sein, vom Alkohol loszukommen?
Es liest sich jedenfalls nicht so.
LG Cadda