Beiträge von Cadda

    Hallo Holy,

    Weihnachten letztes Jahr war für mich auch eine Katastrophe

    Ist es dann nicht erschreckend für Dich, dass Weihnachten wieder vor der Tür steht und somit erneut das Risiko, eine Katastrophe zu werden?

    Ich will mir mein Leben nicht kaputt machen lassen. Oft ertappe ich mich dass ich lieber zuhause bleibe und nicht weg geh. Denn wenn ich wieder komme weiß ich nicht, was auf mich wartet

    Lies Dir mal diesen Absatz durch. Mit dem zweiten und dritten Satz widerlegst Du Deinen ersten Satz.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald bereit bist, Dein Leben wieder in die Hand zu nehmen, indem Du die Hoffnung aufgibst, dass Du Dir Dein Leben an der Seite eines Alkoholikers schön machen kannst. Das funktioniert nämlich nicht.

    LG Cadda

    Hallo Rina,

    ich sehe es wie Elly, finde es einfach völlig unpassend, Alkohol zu verschenken. Ich glaube, das geht sogar viel mehr Leuten so, nur dass sich eben viele auch nicht trauen, das offen zu sagen. Dabei wäre das so viel schöner und würde vielleicht endlich mal zum Umdenken anregen.

    Ich war vor gar nicht langer Zeit bei einem Notartermin. Zum Abschluss des Vertrages holte der Makler Tüten heraus und überreichte sie sowohl mir, als auch der anderen Partei. Zu meiner Überraschung, war ich dann nicht die Erste, die ablehnte. Die andere Partei nahm die Flasche nicht an und erklärte, er würde keinen Alkohol trinken. Ich habe dann genau so reagiert und der Makler stand da mit seinem Talent ... und den Tüten mit Sekt :)

    Diese Situation führte dazu, dass er selbst sich darüber beklagte, dass er es wirklich blöd findet, dass die Bank ihn immer noch mit diesen Geschenken ausstattet und er Blumen oder Gutscheine viel schöner finden würde. Er war dann letztendlich derjenige, der doof da stand, obwohl er nicht mal was dafür konnte, das ist klar.

    Beim Griechen dasselbe. Wenn da die Bedienung mit Kurzen kommt, lehne ich ab. Selbst wenn jemand an meinem Tisch sagt "kannst Du annehmen und mir hinstellen lassen" sage ich aus Prinzip Nein. Ich möchte, dass zur Kenntnis genommen wird: "Nein Danke ich trinke keinen Alkohol", damit die Person, die schenken will oder soll damit ansitzt und eventuell an höherer Stelle einmal erwähnt, dass sie es unangebracht findet. Je unangenehmer Situationen für den Schenker sind, umso besser und umso eher findet in der Gesellschaft ein Umdenken statt.

    Ich muss allerdings zugeben, dass ich da mit der Zeit von Jahr zu Jahr taffer geworden bin.

    Wie auch immer Du die Situation für Dich löst: Ich würde die Flasche weder in mein Zuhause, noch in mein Auto einziehen lassen. Entweder nicht annehmen oder wenigstens stehen lassen.

    LG Cadda

    Hallo Libertat,


    herzlich Willkommen hier bei uns.
    Hab ich es richtig verstanden, dass Du nach dem kalten Entzug (Du weißt sicherlich selbst, dass das lebensgefährlich war) nicht mehr trinkst?

    Du schreibst etwas von „ungesundem Konsum“. Siehst Du Dich als Alkoholiker?


    LG Cadda

    Guten Morgen Siri,

    Ich finde Caddas Form der Moderation sehr fragwürdig. Beim Goldwaagen-Vorwurf fühle ich mich zudem persönlich aus den oben genannten Gründen angesprochen. Und ja, das fühlt sich wie ein Freipfiff zur Hetzjagd von Seiten der Moderation an.

    Du schreibst, dass sich der Vorwurf für Dich wie ein - Freipfiff zur Hetzjagt von Seiten der Moderation - anfühlt, obwohl ich Dich nicht einmal persönlich gemeint oder erwähnt habe, stellst mich hier aber gleichzeitig zwei Mal innerhalb weniger Stunden öffentlich an den Pranger?

    Du kannst ja mal überlegen, wie sich das anfühlt, Siri.


    Ansonsten möchte ich, da Du mich ja nun direkt angesprochen hast, antworten:

    Natürlich könnte ich nun auf mein Erlebtes aus der Vergangenheit zurückgreifen und sagen, dass ich in der Zeit als ich selbst gesoffen habe und vor allem aber in der Zeit, als ich co-abhängig war, ständig diejenige war, der oft das Wort im Mund umgedreht wurde oder absichtlich missverstanden wurde und es deshalb vielleicht ein Punkt ist, der bei mir persönlich eben tief sitzt und weshalb ich so reagiert habe, indem ich bat, nicht alles auf die Goldwaage zu legen.

    Ich halte aber nichts davon, immer alles auf die Vergangenheit und persönlich gemachte Erfahrungen zurückzuführen und bin deshalb genau in mich gegangen, weil ich eben nicht als Mitglied einer Selbsthilfegruppe (denn das bin ich ja auch) reagieren wollte, sondern als Moderatorin.

    Und als Moderatorin war es mir einfach ein Anliegen, dass der besagte Thread weitergeführt wird, ohne dass es ständig um die Art und Weise des Ausdrucks geht.

    Kommt doch einfach mal alle zu eurer eigenen Selbsthilfe zurück, statt hier quer durch alle Threads jeden einzelnen User zu bewerten, ob er sich nach dem eigenem Maßstab korrekt verhält. Jeder hat das gute Recht ein Ar*** zu sein, sich wie einer aufzuführen - und dazu zu lernen. Jeder hier kann lernen sich von anderen abzugrenzen und sich rauszuhalten oder sich ins Getümmel zu werfen - wenn man's für die eigene Entwicklung braucht.


    Habt ihr Co' euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie co es ist, einen anderen Co auf den vermeintlich richtigen Weg bringen zu wollen?

    Genau das, was Linde hier schreibt war mein Anliegen, darum zu bitten, nicht alles auf die Goldwaage zu legen.

    Außerdem ist mir aufgefallen, dass in anderen Threads teilweise viel Krasseres geschrieben wurde über den jeweiligen Angehörigen, nur dass sich die Personen dort ruhiger und sachlicher ausdrückten und sieht da: Niemand hat da auch nur ansatzweise drauf reagiert. In besagtem Thread aber schon und da war mein Anliegen eben nicht, die Empfindungen einiger User klein zu reden, sondern einfach, dass Jeder wieder bei sich selbst bleibt.

    Vielleicht hätte ich es direkt so deutlich wie Linde oben ausdrücken sollen, dann wäre weniger Spielraum für Interpretationen gewesen. Hab ich aber nicht, denn ich bin eben auch wie ich bin. Jeder von uns Moderatoren ist anders und versucht hier das Beste für den Fluss des Forums zu erreichen. Sich dann den Vorwurf anzuhören, dass sich etwas wie ein - Freipfiff zur Hetzjagt seitens der Moderation - anzuhören, finde ich schon sehr hart an der Grenze.

    Ich habe mich nun einmal erklärt, weil ich persönlich mehrfach erwähnt wurde, nun werde ich mich allerdings aus diesem Thema wieder zurückziehen.

    Gruß Cadda

    Ich habe mal das Zitat gehört "Zwei nasse Lappen machen sich nicht trocken"

    Da ist definitiv was dran. Als ich mit meinen Ex-Partner zusammen kam, war ich bereits abhängig. Er auch. Und es ging rapide bergab.


    Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir wer du bist.

    Und auch da ist was dran. Viele "Freunde" die wir hatten, die hatten wir zum saufen. In dem Moment habe ich das nicht so empfunden, aber im Nachhinein betrachtet schon. Ich habe mir die Leute so ausgesucht, nach dem Motto "Gleich und Gleich gesellt sich gern". Ich fühlte mich auch schon gar nicht mehr so schlecht, wenn alle um mich herum sich ähnlich verhalten haben wie ich.

    Hallo Berni,

    es tut mir sehr, sehr leid für Dich. Es ist traurig, wenn die eigene Mama gehen muss.

    Was mich aber am meisten heute verletzt hat, meine Frau hat mich keine Sekunde in den Arm genommen oder getröstet. Ist ja wohl von einer Alkoholikerin nicht mehr zu erwarten!?

    Ich bin selbst trockene Alkoholikerin und war schon sehr weit unten und ich kann Dir nur sagen, dass mir als Alkoholikerin bis zum Ende meiner Saufzeit mein Mitgefühl nicht abhanden gekommen ist.

    Gestern sagte sie mir noch auf dem Sterbebett ‚Trenne dich endlich und beginne ein neues Leben ohne eine Suchtkranke‘.

    Das solltest Du Dir zu Herzen nehmen!!!

    Versuche ein wenig zur Ruhe zu kommen trotz der Umstände und versuche Dich nicht von Deiner eigenen Trauer ablenken zu lassen.

    LG Cadda

    Antonio, ich bleibe dabei: Wer Jahre lang (Jahre!!!) trotz Unzufriedenheit an der Seite eines Alkoholikers bleibt, hat ein ganz eigenes Problem und dieses Problem nennt sich nun einmal Co-Abhängigkeit.

    Ich denke allerdings, dass wir diese Diskussion nicht im Thread von Loka weiterführen sollten.

    Der Loka könnt Ihr eindeutig helfen wenn Ihr aus euren Erfahrungen z.B. mit Partnern und Ex-Partnern oder als selbst von der Alkoholsucht Betroffenen berichtet und eure Sicht der Wahrscheinlichkeit auf eine gute Entwicklung mitteilt.

    Und genau das ist doch der falsche Ansatz. Was bringt es denn über die Ex-Partner zu diskutieren oder die Sicht der Wahrscheinlichkeit auf eine gute Entwicklung abzugeben?

    Ein Alkoholiker säuft und entweder er will aufhören und sucht sich selbst Hilfe oder er trinkt weiter.

    Der Angehörige ist dabei und kann nichts tun. Außer sich darüber im Klaren werden, ob er das Leben genau so unzufrieden an der Seite des Alkoholikers weiterführen will (und entscheidet das dann automatisch für eventuelle Kinder mit) oder ob er etwas für SICH ändern will. Den Alkholiker kann man nicht ändern. Nur sich selbst.

    Hallo Antonio,

    wir befinden uns hier in einem Forum für Alkoholiker und Co-Abhängige. Wenn ein Angehöriger sich hier anmeldet, weil er bereits Jahre lang den Alkoholiker begleitet und so unzufrieden ist, dass er sich manchmal sogar wünscht, dass er sich totsäuft, es aber gleichzeitig offensichtlich seit Jahren nicht schafft, sich zu trennen... Dann hat das definitiv etwas mit Co-Abhängigkeit zu tun.

    Jemand, der nicht co-abhängig ist, schaut sich das Ganze eine Weile an und wenn er merkt, dass ihm diese Beziehung nicht mehr gut tut, sich der Betroffene aber keine Hilfe holt, der geht dann seinen eigenen Weg, weil er sich selbst so viel wert ist, dass er oder sie wieder glücklich sein möchte.

    Wenn das nicht der Fall ist und der Abstand offensichtlich so schwer fällt, dass man sich vorher lieber in einem Forum anmeldet, dann läuft etwas nicht richtig und dann sollte man nicht ständig nur den Alkoholiker und seine Krankheit sehen, sondern sich selbst und seine eigene "Krankheit".

    LG Cadda

    Es ist doch auch verständlich, Loka. Das habe ich auch getan und viele Andere auch.
    Aber rede Dir das doch bitte nicht so hin, als ob alles gut ist, dann wärst Du doch nicht hier.

    Das meint hier doch niemand böse mit Dir. Es sind Gedanken, die vielleicht nerven, aber etwas bewirken können wenn es gesackt ist,

    Hallo Cadda,

    da sehe ich keinen Widerspruch, wenn ich ihm ein anderes Buch, zB Der Schwarm von Schätzing geschenkt hätte, sagt auch keiner: hätte er sich ja selber besorgen können.

    Dieses Buch hättest Du ihm aber ohne Hintergedanken geschenkt, einfach nur weil es vielleicht ein gutes Buch ist.

    Das Buch ALK hast Du ihm geschenkt, weil Du hoffst, dass er es liest und es etwas bei ihm bewirkt.

    Du hast hier ja nicht umsonst gefragt, was Du tun kannst um ihm zu helfen.

    Hallo Loka,

    Mein Mann hat unter anderem das Buch „Alk“ welches mir hier empfohlen wurde, von mir zum Geburtstag geschenkt bekommen.

    Das hat ihn sehr tief berührt.

    Ich hoffe nun, das es auch von ihm gelesen wird.

    Mein Mann wird von mir keine Verantwortung abgenommen , so wie es hier ab und an dargestellt wird.

    Findest Du nicht auch, dass sich das widerspricht?

    Wenn Dein Mann Hilfe wollen würde, hätte er sich das Buch selbst geholt.

    Es ist seine Verantwortung, sich zu kümmern.

    Dieses Buch wird ihn nicht „umpolen“. Es muss geklickt haben bei ihm, vorher bringt das Lesen leider gar nichts.

    Ich lese hier auch oft, dass sich die Angehörigen freuen, wenn eine Therapie begonnen wird. Auch das bringt nichts, wenn der Alkoholiker nicht bereit ist, aus tiefstem Herzen, mit dem Trinken aufzuhören.

    Ich meine das nicht mal böse. Ich kann mich sehr gut in Deine Lage versetzen und Dich auch verstehen. Aber als Angehörige kannst Du Hilfsangebote machen wie verrückt und egal wie tief es den Alkoholiker berührt. Wenn er nicht selbst handelt, ist es umsonst. Leider.

    LG Cadda

    Hallo Lilamond,

    dass Du nur einkaufen gehst, wenn Du Dich gut genug fühlst, finde ich super! Du achtest auf Dich.

    Es ist hier sehr oft zu lesen, dass anstatt zum Alkohol nun zu Schokolade, Chips und Co. gegriffen wird.

    Das ist nicht toll und hilft Dir auch nicht weiter, aber: Du bist nicht allein ;)


    LG Cadda

    Sorry, wenn ich diesen Standardsatz von Alkoholikern/innen höre, stellen sich meine letzten verbliebenen Kopfhaare.

    Für jede Krankheit gibt es Ärzte, Kliniken, Therapien.

    Was tust Du denn, um DEINE „Krankheit“, die Co.Abhängigkeit zu beenden?

    Du bist hier im Forum. Aber hast Du auch schon etwas getan, damit Du Dein Verhalten, Dich nicht abgrenzen zu können oder trennen zu können, in den Griff bekommst?
    Du änderst ja nichts an Deiner Situation, wenn Du Dich darüber aufregst, dass der Alkoholiker sich nicht helfen lässt und seine Krankheit stoppt.
    Fange bei DIR an, Berni.

    LG Cadda

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema dorthin verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Was hast Du denn jetzt vor? Wie könntest Du die Wohn-Situation mit Deiner Frau ändern?

    LG Cadda

    Herzlich Willkommen Alfafonso,

    Es freut mich, dass Du bereits einen Entzug und eine Therapie hinter Dir hast. Auch mit Deiner Einsicht, Alkoholiker zu sein, bist Du schon so manch Anderen voraus. Das sind schon gute Voraussetzungen, jetzt heißt es „dran bleiben“ und auch das tust Du, indem Du uns als Selbsthilfegruppe gesucht und gefunden hast.

    Die Situation mit Deiner Frau ist schwierig. Schwierige Situationen sollten aber grundsätzlich kein Verlangen nach Alkohol auslösen, denn „Gründe“ zu saufen finden sich immer, das kennst Du ja sicherlich.

    Wenn Du Dich gern regelmäßig austauschen möchtest, klicke bitte folgenden Link an, um Dich für den offenen Bereich zu bewerben.


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Hallo Bigginum,

    herzlich Willkommen bei uns.

    Hilfsangebote sind zwar schön und gut, wenn Deine Tochter jedoch nicht einsichtig ist, wird das nicht wirklich etwas bringen.

    Hast Du denn schon einmal mit Deiner Tochter gesprochen? Sieht sie sich denn selbst als Alkoholikerin?

    Dass Du bei dem Besuch nichts trinken willst, finde ich sehr gut!

    LG Cadda