Beiträge von Twizzler

    Hallo ihr Lieben.

    Danke für die Nachfrage. Der Sonntagabend war der absolute horror.

    Da hat sie solche Panik während der Anfälle bekommen, dass sie in eine Art wilde Raserei verfallen ist.

    Die Nacht auf Montag habe ich leider auch gar nicht geschlafen, mich nur jede Stunde in Sicherheit gebracht.

    Gestern war ich nochmal beim Tierarzt. Eigentlich schon mir dem Gedanken, sie nicht wieder mit nach Hause nehmen zu können. Die Ärztin vermutet auch einen tumor im Gehirn, möchte aber vorsichtshalber auf epilepsie behandeln. Damit wir es wenigstens versucht haben.

    Dazu hat sie morgens auch eine Sedierung erhalten und abends nochmal.

    Das sollte die Anfälle stoppen, bis die Tabletten wirken.

    Die letzte Nacht war auch komplett ruhig. Heute morgen hatte sie einen ganz sanften Anfall. Bis morgen sollten die Tabletten anschlagen, dann entscheiden wir weiter.

    Das ist wirklich alles etwas viel gerade. Ich bin gerade mal aus der schlimmsten trauerphase raus, dann geht's direkt weiter.

    Im Moment habe ich ein wenig Hoffnung. Mal sehen wie es weiter geht.

    Ich bin aber vor allem dankbar, dass ich das alles trocken durchleben darf. Trinkdruck habe ich gar nicht.

    Und heute in zwei Wochen ist mein dreijähriges. Darüber freue ich mich soo sehr. Weil ich es damals zu Trinkerzeiten niemals gedacht hätte, dass so etwas möglich ist. Die Trockenheit ist das größte Geschenk in meinem Leben.

    Ich hatte mich für einen absolut hoffnungslosen Fall gesehen.

    Hallo Gwenny,

    Herzlich willkommen hier.

    Ich weiß, es sind erst 28 Tage

    Was heisst denn nur. Du hast schon 28 Tage ohne Alkohol. Das ist toll. :)

    Meine Abstinenz stärke ich, indem ich an meiner Krankheit dran bleibe und Tag für Tag weiter an meiner Trockenheit arbeite.

    In den Austausch mit anderen trockenen Alkoholikern gehe.

    Fühl dich willkommen.

    Schau doch mal hier in die Sammlung der Meetings. Da sind bestimmt auch welche für Angehörige dabei. Vielleicht brauchst du gerade jetzt im Moment noch ein wenig mehr Austausch mit gleichgesinnten.

    Es gibt soo viel Hilfe. Du brauchst nur deine Hand ausstrecken und sie annehmen.

    Am Anfang meiner Trockenheit habe ich mir so viel Hilfe wie möglich geholt um alle Eventualitäten im Keim zu ersticken. Wäre das auch was für dich?

    Da findest du auch Menschen, die du bei Bedarf einfach mal anrufen oder treffen kannst.

    Am besten natürlich welche, die an dem Thema schon etwas länger arbeiten.


    Edit:

    Ich bin immer noch sehr aktiv im Umgang mit meiner Krankheit. Ich bin viel hier im forum, in noch einer anderen online-gruppe und gehe noch in Meetings.

    Das hilft mir enorm in schwierigen Zeiten nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren.

    Aber ich muss doch testen ob ich das ernst nehme.

    Wer sagt das?

    Sowas geht leicht in die Hose. Ich erkenne bei dir gerade keine richtige Stabilität, darum ist von solchen Experimenten eher abzuraten. Es geht hier immerhin um dein Leben.

    Zu wissen, was ich mir zumuten kann und was für meine Abstinenz eine Gefahr darstellt, war ein gewaltiger Schritt das zu lernen. Das kommt nicht von heute auf morgen

    Das suchtgedächtnis ist viel zu tückisch.

    Oh man......

    Die eine Katze musste ich vor vier Wochen gehen lassen, jetzt ist ihre Schwester krank geworden.

    Was es genau ist, wissen wir wieder mal nicht.

    In diesem Wurf war wohl von Anfang an der Wurm drin. Die beiden sind auch die einzigen, die die Geburt überlebt hatten damals.

    Die Mutter war eine Streunerin und ich vermute mal, dass sie körperlich auch nicht gesund war und das in der Schwangerschaft auf ihre babies übertragen hat. So jung sind mir wirklich noch keine Katzen vorher so schwer krank geworden.

    Ich hoffe, Lucy erholt sich wieder. Nächste Woche geht es evtl nochmal zum TA. Je nachdem ob es jetzt am Wochenende besser wird.


    Ansonsten geht es mir zur Zeit körperlich auch nicht sehr gut. Die letzte Woche war sehr stressig. Mit meiner sponsorin habe ich gestern einige Punkte zum Thema selbstfürsorge durchgenommen. Daran fehlt es mir gerade.

    Ich kann diese Punkte auch direkt umsetzen, brauche aber für mich immer wieder die Erinnerung. Alkoholismus ist die Krankheit des Vergessens.

    Kopfschmerzen habe ich seit gestern auch und das Gefühl als würde ich krank werden.

    Nächste Woche muss ich allerdings fit sein für eine Aufgabe im Büro, die ich dann alleine stemmen muss. Dafür wurde ich jetzt eine Woche eingearbeitet, viel zu kurz. Bin mal gespannt, wie das laufen wird. Es sind nur vier Tage die ich damit alleine bin. Das wird schon. Aber krank werden wäre echt doof gerade.

    Also sorge ich dieses Wochenende mal gut für mich und Ruhe mich vor allem aus.

    Das Wetter passt ja auch perfekt zum Couch Wochenende. Regen und Gewitter(?)

    In zwei Wochen und ein paar Tagen bin ich dann auch schon drei Jahre trocken. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Eine Münze habe ich mir dieses Jahr nicht bestellt. Die sind aus den USA und das Porto kostet mehr als die Münze selber. Das ist mir gerade zu teuer. Die Rierarztkosten und die für die einäscherung waren immens hoch und jetzt geht es damit ja direkt weiter.

    Trotzdem geht es mir psychisch gerade soweit gut. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass auch das bald besser wird.

    Liebe Grüße an euch alle

    Es sind anti Depressionen Medikamente.

    Hat dein arzt dir gesagt wann sie wirken? Bei vielen AD's dauert es etwa sechs wochen bis sie wirken. Lies bitte mal in der packungsbeilage. Dort müsste es stehen.

    Viele nehmen sie dann nach ein paar Tagen nicht mehr, weil sie glauben, dass sie nichts bringen. Es dauert aber bei einigen lediglich eine Zeit.

    Hallo Sula,

    Bei mir war es sehr ähnlich. Das erste Jahr war ich ständig müde und sehr geschwächt.

    Das ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ob und wie lange er unter solchen Dingen leidet.

    Du hast bisher alles betäubt und nicht richtig wahrnehmen können, wie Elly schon schrieb.

    Und dein Körper muss sich von der regelmäßigen Vergiftung auch erst einmal wieder erholen. Hab Geduld.

    Toll, dass du diesen Weg gewählt hast.

    Hallo Freisein,

    ich kann mich daran erinnern, dass ich im ersten Jahr der Trockenheit sehr viel mit Müdigkeit zu kämpfen hatte. Alles war irgendwie anstrengend, herausfordernd.

    Bei anderen hat das nur ein paar Wochen oder Monate gedauert.

    Unser Körper musste viel einstecken in den Jahren des Trinkens. Wir haben ihn hart gefordert zu dieser Zeit. Jetzt holt er sich einfach ein gesundes Ruhebedürfnis zurück.

    Höre da gut auf deinen Körper und gönn ihm die Erholung.

    Überlege mal, was dein Körper für Schwerstarbeit hinlegen musste um alles am Laufen zu halten, während er immer wieder vergiftet wurde.

    Sei gut zu dir und ruh dich schön aus. Das wird wieder besser.

    Ich war gelblich im Gesicht ich hatte keine Kraft in den Beinen und überall ich konnte nicht aufstehen

    Es ist allerhöchste Zeit etwas zu ändern.

    Ich wünsche dir sehr, dass das deine letzte Entgiftung ist.

    Meine Depressionen werden momentan sehr schlimm

    Klar, jetzt kommst du ins fühlen. Vorher warst du im Wegmachen.

    Der Anfang kann mitunter hart werden, aber lass dir gesagt sein, es lohnt sich so sehr.

    Ich bin heute so dankbar für diesen weg in meine trockenheit.

    Hallo ihr Lieben. Von mir auch mal wieder ein Lebenszeichen.

    Es geht mir insgesamt besser.

    Die Arbeit stresst mich gerade etwas. Ich werde in ein neues Aufgabengebiet eingearbeitet und das nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch. Es ist anstrengend, macht aber auch Spaß.

    Immer mal wieder kommen auch Momente der Trauer. Aber im großen und ganzen geht es.

    Was mich aber im Moment nervt ist diese permanente Müdigkeit. Sport nach der Arbeit ist gerade undenkbar.

    Aber ich bin milde mit mir. Es war eine anstrengende Zeit und jetzt ist es gerade auch nicht wenig was da los ist beruflich. Da empfinde ich das relativ normal.

    Büro quasi unter Hochspannung. Da verbrauche ich gerade meine komplette Energie.

    In zwei Wochen gönne ich mir mal ein langes Wochenende. Genug Stunden habe ich schon wieder angesammelt.

    Hallo Freisein,

    Herzlich willkommen hier.

    Puh, da hast du in deinem jungen Alter aber schon ganz schön was durch.

    Es ist toll, dass du das Ruder rumreissen möchtest und jetzt um entzug bist.

    Hast du für danach eine Therapie geplant?

    Ich denke, da ist einiges aufzuarbeiten bei dir.

    Wann hast du denn das letzte mal getrunken?

    Hast du zur Zeit noch deinen hob und deine Wohnung? Falls nicht, gibt es vielleicht auch sozialhelfer in der Klinik in der du jetzt bist.

    Wichtig für meine Trockenheit war es, auch die letzte Hintertür zuzumachen. Ich kann nicht kontrolliert trinken. Nicht in guten Zeiten und in schlechten schon gar nicht.

    Das war meine Kapitulation und seitdem darf ich zufrieden trocken sein. Natürlich war es viel Arbeit an mir selber.

    Ich wünsche dir einen guten Weg.

    Hier ist eigentlich so gut wie immer jemand da.

    Schreib einfach wenn du ein wenig Kraft tanken musst.

    Und was ich für meine Trockenheit gelernt habe: keine Entscheidung oder Rückmeldung im emotionalen Zustand.

    Wenn dich etwas aufwühlt, dann warte eine halbe Stunde, verbinde dich und entscheide dann, ob du noch reagieren musst oder eben auch nicht.

    Ja, so reagieren alkoholiker häufiger mal, wenn sich sich in die Ecke gedrängt fühlen und beim lügen erwischt werden. Dann erfolgt auch oft eine Art schuldumkehrung. Von sich selber ablenken.

    Da ihr verheiratet seid, würde ich mich an deiner Stelle anwaltlich beraten lassen wie es weiter gehen kann. Es ist ja auch zu klären, wer im Falle einer Trennung ausziehen muss etc.

    Suchtberatungsstellen gibt es auch für Angehörige. Dort kannst du auch mal nachfragen.

    Sollte er tatsächlich mal drohen sich etwas anzutun, würde ich an deiner Stelle nicht zögern die Polizei zu rufen. Evtl werden sie ihn dann eine Nacht in eine Klinik stecken.

    Das bringt dir

    A) ein ruhigeren Gewissen und

    B) zeigt es ihm, dass du dich nicht mehr manipulieren lässt und seine Drohungen Konsequenzen haben.