Beiträge von Stern

    So, die 2,5-Jahres-Marke ist schon wieder Geschichte

    Gelebte Geschichte, selbst gestaltete Geschichte, deine Geschichte, auf die du stolz zurückblicken kannst.

    Herzlichen Glückwunsch zu zweieinhalb nüchternen Jahren 💐

    Und solange es sich für mich stimmig anfühlt, mache ich einfach so weiter, wie es sich gerade ergibt. Alles andere wäre purer Stress für mich, und den brauche ich hier nicht.

    Super. 👍

    Herzlichen Glückwunsch 💐

    Ein Jahr ohne Alkohol , ein Jahr Freiheit.

    Es war für mich ein gutes Jahr. So selbstverständlich wie ich mir vor meiner Abstinenz den Alkohol reingekippt habe, so selbstverständlich lebe ich nun mein Leben ohne ihn. Ich vermisse und brauche ihn nicht mehr.

    Dein Weg zeigt, dass es möglich ist, mit der Sucht zu leben, wenn man aufhört, dagegen anzukämpfen.
    So gehe auch ich meinen Weg.

    Willkommen zurück. 💐

    Hatte mich hier rausnehmen lassen, weil es mir zu viel wurde. Zu viele Meinungen, Zu viele gutgemeinte Ratschläge.

    Konntest du auch ohne Selbsthilfegruppe deinen nüchternen Weg weitergehen? Oder hattest du eine reale SHG?

    Findest du, dass hier Ratschläge gegeben werden und Meinungen gestreut werden?
    Ich empfinde das gar nicht so. Vielmehr lese ich die Beiträge hier als Erfahrungsberichte der Anderen. Und natürlich passt da nicht alles für mich, sind ja doch alle unterschiedlich hier. Dann lasse ich das liegen und gehe weiter. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass ich mich später dann doch noch mal umdrehe, das Liegengelassene noch mal anschaue und festgestellt habe: Jetzt passte es doch. Oder eben noch immer nicht. Und das ist doch dann auch absolut okay.

    Fühl mich gerade unterdrückt gesetzt von dir


    Das verstehe ich nicht. Was setzt dich denn so unter Druck?
    Du bist doch für dich hier, da kannst du lesen, was du lesen möchtest, schreiben, wann und was du schreiben möchtest und auch einfach liegen lassen, was für dich nicht passt.

    heute sind es genau 1000 Tage ohne Alkohol!

    Herzlichen Glückwunsch 🏆


    Eintausend nüchterne Tage, das sind eintausend gelebte Tage. Das ist so toll.

    Ich habe meinen Umgang mit meiner Sucht gefunden. Habe Methoden, wenn's dann doch mal wieder leise aufdämmert und die helfen. Mein Leben ist jetzt anders und ich mag's. Und möchte es nicht mehr anders.

    Das klingt super.
    Du hast aufgehört zu kämpfen und die Sucht akzeptiert…..deinen Umgang mit deiner Sucht gefunden.

    Es ist ja nun mal so, dass die Sucht nie wieder weggeht. Mit der Sucht zu leben ist auch mein Weg.

    Herzlichen Glückwunsch zu 11 nüchternen Monaten 💐

    Nichts schmeißt mich mehr um. Nichts ist so schlimm um zur Flasche zu greifen um im Rausch zu ertrinken.

    Nichts ist so schlimm oder beängstigend das ich zur Flasche greifen will.

    Ist das eine generelle Feststellung oder dein momentanes Erleben?

    Ich mache dieses ‚zur Flasche greifen‘ gar nicht von irgendwas abgängig.
    Ich trinke keinen Alkohol mehr. Fertig.
    Ob etwas schön, häßlich, ekelhaft, hell, dunkel oder sonst was ist, ist da völlig egal.

    Ich habe, seit ich alkoholabhängig geworden war, gar nicht mehr gesoffen, weil irgendwas schlimm oder beängstigend oder weil irgendwelche andere Befindlichkeiten vorlagen, sondern schlicht und einfach, weil ich saufen musste. Immer. Weil ich Alkoholiker geworden bin und damit die Kontrolle über den Alkohol verloren habe.

    Ich konnte auch nicht mehr ‚wenig trinken‘, sondern immer, bis ich umgefallen bin.
    Und genau das würde sofort wieder da sein, wenn ich auch nur ein einziges Mal in Erwägung zöge, Alkohol könnte jetzt was für mich tun.

    Die Alkoholsucht ist nur gestoppt, sie bleibt für immer da.

    Herzlichen Glückwunsch zu 6 nüchternen Monaten 💐

    Damit hast du dir ein halbes Jahr Leben geschenkt. Ich lese aus deinem Beitrag ganz viel Leben und das freut mich sehr.
    Und du darfst dich jetzt schon auf die zweite Jahreshälfte freuen. Willkommen im Leben. 🎈 😀

    Und ich bin heute 11 Wochen abstinent.

    Das ist für mich ein kleiner Meilenstein. Wieder eine Woche trocken. Das ist vielleicht keine lange Zeit, aber Zeit ist ja subjektiv. 8)

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem ganz persönlichen kleinen Meilenstein. 💐


    Ich zähle ja auch Tage und Wochen und Monate und sogar schon Jahre. Dabei geht es ansich ja doch mehr um den einzelnen gelebten Tag, der nüchtern zu einem ganz besonderen Tag wird.

    Ich habe zum Beispiel rückwärts ein ganz schlechtes Zeitgefühl und da hat mir gerade am Anfang das Zählen ‚meiner Tage‘ sehr deutlich gezeigt, dass es auch für mich möglich ist, einen Tag nichts zu trinken und noch einen und noch einen und noch einen…… und ganz viele schon….. Für mich war das so eine Art Bestätigung, dass das wirklich echt ist…..jeden Tag. Meine immer größer werdende Zahl war mein kleiner Beweis: Ich schaffe das auch…..jeden Tag einen Tag mehr.


    Hier hat mal jemand geschrieben, dass jeder nüchterne Tag ein wertvolle Perle ist und jeden Tag wird eine Perle aufgefädelt und macht die Kette schöner und wertvoller. Mir gefällt dieses Bild.

    Hallo NIKA.
    Herzlich Willkommen zurück und meinen ganz großen Respekt, dass du den Mut hattest, hier von deinem Rückfall zu erzählen und jetzt endgültig nüchtern leben zu wollen.

    Dass du das kannst, zeigen deine 3 nüchternen Jahre. Da hast du viel gelernt und darauf kannst du jetzt aufbauen.

    Scham ist wohl so ein Ding, was den meisten hier gerade ganz am Anfang ganz viel zu schaffen gemacht hat. Mir auch.
    Das Vergangene geht aber nicht mehr zu ändern, es heute und morgen und in der Zukunft besser machen ist aber möglich.
    Sei gut zu dir, sei milde zu dir. Schau nach vorne.

    außerdem habe ich ja meinen Aufpasser in Form meiner Frau auf solchen Events auch meistens dabei 😉

    Die Verantwortung für dein nüchternes Leben trägt nicht deine Frau.
    Es ist dein Leben, es ist deine Alkoholsucht und es ist ganz alleine deine Verantwortung, was du damit machst.

    Vielleicht bin ich etwas übermütig vielleicht kann ich es auch ab, ich weiss es nicht. Sollte es schief gehen heißt es aufstehen Krönchen richten und das ganze nochmal von vorne.

    Das ist nicht übermütig, das ist für mein Empfinden der erste Schritt Richtung Rückfall.


    Ich ziehe überhaupt nicht in Betracht, das ‚es schief gehen könnte‘. Weil das für mich wirklich diese berühmte Hintertür darstellt, die ich für immer schließen wollte, als ich mich hier angemeldet habe.

    Gehst du wirklich davon aus, dass du, wenn es denn ‚schief gehen sollte‘, tatsächlich in der Lage sein wirst, auszustehen, dein Krönchen zu richten und dann ‚das Ganze noch mal von vorne‘?
    Nicht wenige bleiben für immer liegen …..das Krönchen hübsch poliert auf dem Grabstein ….

    Ich war so gestresst, die Saufgedanken waren da. Ich dachte ich will jetzt Saufen, kein Bock mehr, mir gehts so schlecht.

    Dann kam zufällig ein alter Drogentherapiebekannter und meinte willst du paar Köpfe Crack mit mir rauchen. Alter!!! Habe ihn abgewimmelt und fuhr nach Hause. Wieder Saufgedanken.

    Zuhause wieder Streit, 2x. fast immer wegen ihren Kindern. Ich, ich, ich bin immer Schuld jaja. Bin zum See geradelt weil ich es nicht ausgehalten habe zuhause. Wieder Saufgedanken.

    Ganz schön viel ‚wieder Saufgedanken‘.
    Gut, dass du hier davon schreibst. Mich entlastet das Schreiben hier schon sehr. Vielleicht geht es dir ja auch so.
    Das Schreiben hier macht zwar keine Probleme weg, aber es kann helfen, sich zu sortieren. Und sortiert geht Nüchternsbleiben auch leichter.

    Das war SO Stressig, habe noch kurz geweint. Am liebsten hätte ich gesoffen, konnte garnicht einordnen, ist das das Saufhirn oder ich.

    Keine Ahnung. Wäre im Falle eines Rückfalls auch egal.
    Fakt ist jedoch, der Stress wäre mit saufen noch genau so da…..

    Ich bin SAUFROH das ich trocken bin!!! Habe gesagt nein, nein mach was anderes, geh baden, leg dich hin. Ich habe es geschafft diesen absoluten Scheißtag ohne Alkohol zu überstehen, früher sofort gesoffen.

    Sorge dafür, dass es dir gut geht.

    Erst gestern habe ich irgendwo geschrieben, dass genau dieses ‚Sorge dafür, dass es dir gut geht.‘ genau das ist, was für mich der wichtigste Baustein meines nüchternen Lebens ist.

    Alles, was mir nicht gut tut, ändere ich. Veränderungen funktionieren nur bei mir. Andere ändere ich nicht.
    Und wer meint, mich ignorieren zu müssen, wahlweise beleidigen zu müssen, dann kläre ich das mit dem unter vier Augen. Und wenn das nicht geht, drehe ich mich um und bin ziemlich gut im ignorieren geworden.
    In deinem Fall würde ich die Mutter der Göre zu dem Thema gar nicht zu Wort kommen lassen. Mütter sind Löwen, die lassen nix auf ihr Kind kommen…. Da zu glauben, auch nur einen Hauch einer Chance zu haben, halte ich persönlich für verschwendete Energie.

    Meine Abstinenz steht über alles, da bin ich ein Löwe.

    Herzlichen Glückwunsch zu 3 nüchternes Monaten. 🏆

    Allen wünsche ich viel Kraft.

    Ich habe gar nicht das Gefühl, viel Kraft zu brauchen.
    Seit ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker bin, ist nüchtern sein überhaupt nicht mehr schwer.
    Ich habe die Notwendigkeit der Abstinenz für mich gut verinnerlichen können, es ist kein Kampf mehr.


    Hast du das Gefühl, viel Kraft zu brauchen?