Beiträge von Stern

    Hallo Sportfreund,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe.

    Damit wir dich freischalten können, klicke bitte diesen Link an und folge ihm. Dann schreibe kurz einen Satz ins leere Feld, danach kannst du für den Austausch hier freigeschaltet werden.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Sie ist immer weiter verzweifelt, sagt mir immer "Hilf mir doch". Ich weiß nur nicht wie


    Du wirst hier viele ähnliche ,Geschichten‘ finden.
    Und du wirst ganz viel davon lesen, dass nur der Alkoholiker selbst seine Sucht zum Stillstand bringen kann, wenn er eingesehen und akzeptiert hat, dass er Alkoholiker ist und es für ihn keinen Alkohol mehr geben kann.
    Hilfe von außen kann er erst wirklich hilfreich und ehrlich annehmen, wenn er eine Krankheitseinsicht hat und bereit ist, seine Sucht zum Stillstand zu bringen.

    Du selbst hast da keinen Einfluss. Niemand sonst hat da Einfluss, nur der Alkoholiker selbst.

    Einfluss hast du aber auf dein Leben.
    Um dich darauf konzentrieren zu können, wird dir der Austausch hier sicher helfen können.

    Mir hilft es auch immer sehr, auf den Gedanken von anderen drauf rumzudenken. Es sind ja erstmal Gedanken, die ich so noch nicht hatte oder wieder verworfen hatte.
    Vieles ist auch sehr hilfreich gewesen, gerade am Anfang. Manches habe ich auch erst viel später verstanden. Und natürlich gibt es auch einiges, was für mich überhaupt nicht passt. Wir sind doch alle verschieden, auch wenn die Alkoholabhängigkeit immer gleich ist.

    Dafür bin ich hier….mitnehmen, was passt, liegen lassen, was nicht passt und immer mal wieder gucken, was mit dem Liegengebliebenen war…..so bin ich jetzt schon über 3 Jahre zufrieden nüchtern.

    Ich reiße das mal aus deinem Satz raus, weil mich diese Worte so angesprungen haben.

    wenn ich kämpfe

    Wogegen kämpfst du an?

    Gegen den Alkohol? Gegen sie Sucht? Gegen den Saufdruck?

    Ich habe so lange gekämpft….gegen das alles. Und ich habe jeden einzelnen Kampf verloren.
    Erst, als ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker geworden bin und dass auch immer bleiben werde und dass für mich ein Leben nur mit absoluter Abstinenz möglich ist, habe ich nicht eine Sekunde mehr kämpfen müssen und nie wieder Saufdruck gehabt.

    Super.

    Mit welcher Begründung soll er dann bleiben können, wenn du das nicht willst.

    Ja, also alle sagten, dass ich ihn einfach bitten kann auszuziehen, wenn er das nicht tut, dann halt schloss austauschen usw.

    Nicht ausziehen und nicht bitten….sondern: Ihn auffordern, seine Sachen zusammenzupacken und deine Wohnung zu verlassen und zwar bis dann und dann.

    Ich finde solche Feinheiten in der Wortwahl wichtig. Denn wenn du ihn bittest auszuziehen, räumst du ja ein, dass er irgendwann mal eingezogen ist. Und um wenig Spielraum für Diskussionen zu liefern, würde ich nicht bitten, sondern mit Fristsetzung auffordern und direkt das Austauschen des Wohnungsschlosses erwähnen.

    Er hat eine Wohnung. Und da kann er hingehen. Es ist ja nicht so, dass er auf der Straße steht.

    In meinem Kopf ist immer noch das Thema Trennung sehr groß und ich Frage mich wann ich ihm das am besten mitteilen kann um eine Eskalation zu verhindern.

    Warum denkst du, dass die Situation eskalieren könnte, wenn du deinen Mann mit deinem Wunsch, dich zu trennen, konfrontierst? Was genau meinst du mit ‚Eskalation‘?

    Ich kann und will nicht so weitermachen, selbst wenn er trocken werden würde (wovon ich nicht ausgehe) möchte ich mit ihm nicht mehr zusammen sein.

    Damit steht deine Entscheidung doch schon fest.

    Ich musste mir das ganze jetzt einfach von der Seele schreiben, auch wenn ich in diesem Jahr nicht so weit gekommen bin wie gewünscht.

    Ich finde, du bist schon ganz schön weit gekommen.
    Du weißt, was du nicht mehr willst. Du hast einen Plan, wie es weitergeht. Du hast dich distanziert und du hast erste Schritte für eine Trennung unternommen.

    Hallo Korli,

    hier lesen viele Leute bei dir, einige schreiben auch was.
    Wer hier bei dir schreibst, hat sich darüber Gedanken gemacht, sich Zeit für dich genommen und sich Mühe gegeben, um ein paar Zeilen zu schreiben und ein paar Fragen zu formulieren, die dir vielleicht helfen könnten, doch etwas genauer bei dir hinzuschauen und dich nicht selbst in eine ‚Opferrolle‘ zu drängen.

    Du gehst da aber so gar nicht drauf ein. Musst du ja auch, wenn es dich nicht weiterbringt. Nur, so ganz ohne Reaktion von dir ist es schwierig, in den Austausch zu gehen.

    Einfach aussperren mit neuem Schloss kann auch Ärger geben wenn er klagt. Ein gewisses Wohnrecht hat er wohl ( auch in einer fremden Wohnung ) .

    Welches Wohnrecht sollte er in der Wohnung haben?
    Er war zu Besuch, ist weder im Mietvertrag noch dort gemeldet. Oder habe ich das falsch gelesen Matrix


    Auch darf jeder Mieter das Wohnungsschloss austauschen, wann immer und wie oft er will. Dazu bedarf es keiner Zustimmung des Vermieters.

    Du musst auch den Vermieter über gar nix informieren.

    Sie soll mich loslassen, damit ich frei bin.

    So, wie ich das hier lese, hat sie dich losgelassen. Du bist frei.

    Und mein persönliches Empfinden ist, dass du gar nicht frei sein willst. Du klammerst dich an etwas, was es nicht (mehr) gibt. Warum?

    Du hast kürzlich geschrieben, dass du schwer alleine sein kannst (oder so ähnlich).
    Was hat der Alkohol, den du so hasst, damit zu tun. Was hat deine Partnerin damit zu tun?

    Wo bist du in dieser ganzen Situation? Und warum bist du in genau dieser Situation?
    Schau auf dich. Du bist hier als Angehöriger einer Alkoholikerin. Und um dich sollte es auch hier gehen.

    Also sprich mit Hilfe des JA. Aber da bin ich am hin und her überlegen, auf der einen Seite wäre das gut, weil dann endlich was vorwärts geht und auf der anderen Seite eher negativ, weil dann auch er endgültig beim Jugendamt als Alkohol- und Drogenabhängig drin steht und anschwärzen möchte ich ihn eigentlich nicht. Ich weiß nur nicht mehr anders weiter.

    Was ist für dich denn für deine Situation und die eures Kindes der bessere Weg?

    Es geht hier nicht ums ,Anschwärzen‘, es geht um dich und um euer Kind. Die Fakten sind doch dem Jugendamt längst bekannt.


    Das hier ist deine Wohnung, er hat seine eigene.
    Ob die für ihn bewohnbar ist, liegt in seiner Verantwortung …. genauso, wie es in deiner Verantwortung liegt, deine Wohnung für dich und dein Kind bewohnbar zu machen. Eine Wohnung, in der sich jemand breit macht, den ich da nicht (mehr) haben möchte, ist für mich nicht bewohnbar.

    Wenn das Jugendamt helfen kann und helfen will, würde ich diese Hilfe niemals ablehnen….wie ich auch jede andere Hilfe, die ich kriegen kann, in Anspruch nehmen würde.
    Ganz davon abgesehen, dass es auch dich und das Kind schützen kann, wenn das Jugendamt besseren Einblick in die Situation bekommt. ‚Schönreden‘ und verharmlosen halte ich für gefährlich.

    Mein Weg wäre: Frist zum Auszug setzen, Hilfe beim Sachenpacken anbieten und direkt ankündigen, dass an diesem Tag 17 Uhr das Schloss in deiner Wohnung gewechselt wird. Danach könne er, wenn er noch Sachen in deiner Wohnung hat, diese gern später abholen lassen, ggf. durch seine Familie. Sein Zugang endet an diesem Tag. Das ist deine Wohnung, da darf er sich nicht gegen deinen Willen aufhalten. Nimm ihm den Schlüssel ab und setze dein Recht, notfalls auch mit der Polizei, durch. Er kann klingeln, wen er rein will. Und wenn du das nicht willst, bleibt die Tür eben zu.

    Ich wünsche dir den Mut, das so oder ähnlich zu ihm sagen zu können. Wenn du das nicht hinbekommen oder dir nicht zutraust, lass dir helfen.
    Das Jugendamt, ein Anwalt, die Familienberatung sind dann die richtigen Ansprechpartner.

    Und vermutlich fühle ich mich deswegen auch extrem schnell angegriffen.

    Mir hat es anfangs sehr geholfen, manche Beiträge nicht als persönlichen Angriff zu sehen, sondern mir erstmal das rauszuziehen, was passen könnte. Könnte, nicht muss.

    Es ist doch ganz klar, dass in einem Alkoholikerforum ganz viele Risiken aufgezeigt werden, denn jeder empfindet ja persönlich etwas anderes als Risiko und die gesamte Sammlung findest du in unseren Grundbausteinen.
    Den meisten bricht es nun mal das Genick, weil sie leichtsinnig werden, sämtliche Risiken ausblenden und bei ihnen sowieso alles anders ist.

    Letztendlich sind wir alle hier, weil wir Alkoholiker sind und die Alkoholsucht zum Stillstand bringen wollen. Wenn das in ein paar Wochen ‚Verzicht’ erledigt wäre, gäbe es nicht so viele Rückfälle.
    Da muss viel im Kopf ankommen und das ist manchmal gar nicht so einfach.

    Ich finde es übrigens ganz große Klasse, dass du deinen Weg hier weitergehen willst und dich nicht beleidigt zurückziehst.
    Du bist ja für dich hier.

    Nimm aus den Beiträgen mit, was passt und lasse liegen, was nicht passt.
    Ich schaue oft zurück und sammel noch ein, was ich vor ein paar Wochen noch liegen gelassen habe.

    Ich bin ein ALKOHOLIKER und will die sucht stoppen.

    👍🏻

    Allein mit der Erkenntnis, Alkoholiker zu sein und dem Willen, nicht mehr zu trinken, konnte ich nicht nüchtern werden.

    Du hast schon erkannt, dass die Alkoholsucht zwar nie wieder weg geht, sehr wohl aber zum Stillstand zu bringen ist. Super.

    Die Alkoholsucht zu stoppen funktioniert allerdings nur, solange es keinen Alkohol gibt.
    Die größtmögliche Risikominimierung ist ein alkoholfreies Zuhause. Und das natürlich auch nur, wenn ich auch dort bin.

    Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte und Silvester wird es jedes Jahr wieder geben.
    Plätzchen- und Waffelduft zu Hause, dazu einen schönen Wintertee und ein hübsch dekorierter Tisch kann eine super Alternative sein….auf jeden Fall aber eine risokoarme.

    Zu denken: Das macht mir nix aus, kann schnell nach hinten losgehen.
    Mir hat es nie was ausgemacht, wenn andere um mich herum getrunken haben. Wenn ich dann aber wieder alleine zu Hause war, musste ich wieder trinken….weil es nämlich meinem Kopf ganz tief drin doch ‚etwas ausgemacht hat‘.

    Hallo fleseb,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe und herzlichen Glückwunsch zum 4. nüchternen Tag.


    du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema wurde dorthin verschoben. Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.


    Ich wünsche dir einen guten hilfreichen Austausch.

    Hallo Zozzi,
    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Vielleicht kommt seine Entscheidung auch aus seinen eigenen ungelösten Traumata und Ängsten ( da will er nicht ran sagt er) Es scheint als wäre es für ihn einfacher, die BZ und mich zu beenden, als sich seinen eigenen Themen zu stellen und gemeinsam mit mir an der BZ zu arbeiten, obwohl die Sucht schon vor der BZ bestand.

    Und deswegen bin ich hier. Ich suche Austausch und Tipps

    Ist es für dich nicht hilfreicher, deine Aufmerksamkeit mehr auf dich zu lenken?


    Damit wir dich freischalten können, klicke bitte diesen Link an und folge ihm. Dann einfach einen Satz ins leere Feld schreiben, danach kannst du freigeschaltet werden und ein Austausch kann beginnen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Das sind so schwierige Fragen, auf die ich auch keine Antwort habe.

    Ich weiß nur, dass keinem Alkoholiker zu helfen ist, wenn dieser nicht erkennt und akzeptiert, dass er Alkoholiker geworden ist und einsieht, dass nur die Abstinenz sein weiteres Leben lebenswert macht.
    Erst dann können Hilfsangebote (für mich dieses Forum) den Alkoholiker erreichen.

    Du meinst, seinem Empfinden nach haben immer die Anderen Schuld gehabt an allem, was bei ihm schief lief?

    Ich hatte das so gelesen, dass du dich schuldig fühlst an allem. Und darum habe ich nachgefragt, weil ich das so gar nicht verstanden habe.

    Hallo JuSe,

    still ist es hier bei dir.
    Wie geht es dir denn heute?

    Ich hole mal zu dir, was du bei Aurora geschrieben hast.

    Er hätte mich und meine Tochter und alle seine Mitmenschen die ihm helfen wollten, bis aufs letzte getäuscht und mit Schuld beladen.

    Darf ich fragen, was du damit meinst?
    Das mit dem Täuschen bekomme ich noch hin. Ich bin Alkoholiker und habe genau das auch gemacht. Aus Scham konnte ich mich niemandem anvertrauen.

    Aber inwieweit hat er euch ‚mit Schuld beladen‘?

    Ich bin einfach mit Aufgaben überlastet 10 Stunden Schichten und kein Ende in Sicht. Dann war ich nach dem Dienst auf einen Geburtstag eingeladen und so ist es passiert.

    Hast du dich denn in den 3 nüchternen Jahren mit deiner Sucht auseinander gesetzt? Oder hast eben nur nichts mehr getrunken? Das funktioniert nämlich nicht.
    Wir sind ja hier eine Selbsthilfegruppe. Da hast du dich angemeldet vor 3 Jahren und dann aber keinen Austausch gesucht.
    Mir hilft das Lesen und Schreiben hier wirklich sehr, meinen nüchternen Weg zufrieden gehen zu können. Ich profitiere von dem unerschöpflichen Erfahrungsschatz in den Berichten hier, auch aus den Rückfällen.


    Viel Arbeit und Stress wirst du ja vermutlich immer (mal wieder) haben. Damit umzugehen lernen oder eben auch um Entlastung bitten, wäre mein Weg gewesen.
    Ich fühle mich nicht mehr für alles verantwortlich.
    Du schreibst, du bist in einer Leitungsfunktion. Ist da nicht ‚delegieren‘ das Zauberwort?

    Was tust du denn jetzt konkret, damit es nicht wieder zu einem Rückfall kommt?

    Ich finde meine Selbstfürsorge super wichtig. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit- und Erholungszeiten finde ich da besonders wichtig. Manchmal droht das zu kippen, aber dann weiß ich, dass es meine Aufgabe ist, das wieder auszugleichen. Auf Verständnis von Außen zu warten oder zu hoffen, ist für mich nicht das geeignete Mittel.

    So viel dazu offen mit dem Alkoholismus umzugehen , der Schuss ging nach hinten los.

    Das kannst du jetzt nicht mehr ändern.
    Du hast das für dich falsch eingeschätzt und das ist nun so. Und vielleicht zeigt sich ja letztendlich, dass die Gebietsleitung deine Alkoholsucht als das sieht, was sie ist: Eine Krankheit, die du mit absoluter Abstinenz zum Stillstand bringen kannst.


    Es wusste keiner von meinem Problem.

    Ist deine Alkoholabhängigkeit dein Problem? Oder ist es vielleicht dein Umgang damit? Damit meine ich nicht den Umgang nach außen, sondern deinen ganz persönlichen Umgang mit deiner Sucht…nur für dich.

    Hallo Schnickschnack,

    vor 3 Jahren hast du dich hier angemeldet, seitdem aber hier nichts von deinem nüchternen Weg geschrieben.

    Hast du eine reale SHG, in der du dich mit dir und deiner Sucht beschäftigen kannst?
    Magst du erzählen, wie es zu dem Rückfall kam und wie es dir in den letzen 3 Jahren mit deinem nüchternen Leben gegangen ist?

    Du nennst deinen Rückfall einen Vorfall. Ich finde, das verharmlost deinen Rückfall.
    Zu ändern ist das jetzt nicht mehr und ich finde es gut, dass du dich wieder hier gemeldet hast.