Ruhe dich aus und erhole dich gut.
Ist gerade bisschen viel auf einmal. Aber du bist sehr tapfer. 💐
Ruhe dich aus und erhole dich gut.
Ist gerade bisschen viel auf einmal. Aber du bist sehr tapfer. 💐
Herzliche Glückwunsch zu nun schon 6 nüchternen Wochen. 💐
Schön, dass dir der Urlaub und der Abstand zur Wohnung und zum Alltag so gut tun.
Vielleicht hast du ja schon eine Vorstellung davon, ob du dein zu Hause umgestalten möchtest?
Mir hat es sehr geholfen, mein Zuhause neu zu gestalten. Hat ganz schön lange gedauert, aber als es dann so war, wie ich es haben wollte, war ich total glücklich, immer noch. ich komme so gern nach Hause und d as ist mir auch ganz wichtig.
Ich finde, das Zuhause sollte der Ort sein, an dem man sich am sichersten fühlt.
Konntest du deine Glitzer-Flippflopps schon ausführen? 😉
Meine Gedanken sind auch bei dir.
Ein Schicksalsschlag, eine seltsame Situation, weiß der Geier was und schon geht die Raupe wieder rückwärts. So schlimm es ist und es gerade klingt, aber es hilft mir, und anderen auch sich anhand der anderen Erfahrungen stets zu vergegenwärtigen, wie fies und endlos diese Krankheit ist.
Das ist das tückische an unserer Krankheit. Sie kann nur gestoppt werden, niemals geheilt.
Das war die erste Lektion auf dem Weg in mein nüchternes Leben.
Herzlichen Glückwunsch zum 1. nüchternen Jahrestag.
Hallo Lycia,
Herzlich Willkommen in in unserer Selbsthilfegruppe.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Vor 3 Monaten hat mich meine große Tochter gebeten nichts mehr zu trinken und das habe ich bisher auch umgesetzt. Es fällt mir allerdings sehr sehr schwer und ich hoffe hier auf etwas Unterstützung und Tipps die mir das ganze erleichtern.
Deine Tochter hat dich gebeten, nichts mehr zu trinken.
Hast du dir das nicht selbst auch schon lange gewünscht?
Wann fällt es dir denn besonders schwer, abstinent zu leben?
ich muss gar nicht bezahlen, wenn ich nicht will).
Natürlich musst du gar nix zahlen. Du hast ja keine Schulden gemacht.
Aber wozu fügst du da an ‚wenn ich nicht will‘?
Normalerweise würde ich jetzt sagen: Denk‘ nicht mal drüber nach.
Aber ich sage einfach: Das würde mir ja im Traum nicht einfallen.
Wenn ich Geld übrig habe, spende ich das. Oder ich kaufe mir was schönes…… ich schmeiße es aber niemals in ein schwarzes Loch, wo es niemandem hilft.
Darüber denke ich nach.
Über die Schlammschlacht oder die gütliche Trennung?
Ich tue mich noch schwer mit großen Schritten, aber gegenüber Ende letzten Jahres geht es schon einiges besser.
Wenn du jeden Tag viele kleine Schritte gehst, kommst du auch voran ….nur stehen bleiben ….und so oft zurückblicken, ist nicht gut.
Du blickst oft zurück.
Ich wünsche dir schöne Tage mit deiner Tochter. Und hilfreiche Gedanken.
Herzlichen Glückwunsch zu einem halben nüchternen Jahr. 👍
insgesamt waren es aber die besten sechs monate seit vielen vielen, vielen jahren. ich bin wieder bei mir, die emotionalen pegelausschläge nach oben und unten sind wieder da und das ist mein leben.
Das liest sich so schön und zufrieden.
Ich wünsche dir weiterhin so viel Zufriedenheit in deinem nüchternen Leben.
Als ich heute Abend nach Hause kam, stand ein Strauß Rosen da.
Hast du dich über die Rosen gefreut?
Von Geld bezahlt, das er gar nicht hat…..
Wenn er nicht hier kostenlos wohnen könnte, müsste er Offenbarungseid leisten.
Das wird er auch, wenn er weiter kostenlos bei dir wohnt.
Und ein Offenbarungseid, was übrigens ‚lediglich‘ eine Vermögensauskunft ist, in der er Fakten zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen darlegen muss, schreckt die Wenigsten ab.
Aber vorher wird ihm von seinem, wie du schreibst, guten Verdienst der pfändbare Betrag weggepfändet und wenn da nix mehr zu holen ist, kommt der Gerichtsvollzieher in eure gemeinsame Wohnung und schaut sich nach pfändbaren Sachen um …..dann bist du in der Beweispflicht, das das, was der Gerichtsvollzieher da mitnehmen will, ganz alleine dir gehört……
Keine schlimme Prophezeiung….traurige Gewissheit.
Musste das mal aufschreiben und jemand mitteilen, da es mich sehr beschäftigt.
Das hast du ja nun getan ….aufschreiben und jemandem mitteilen, da es dich sehr beschäftigt. Und nun?
Mir zum Beispiel hast du das jetzt mitgeteilt.
Und mich beschäftigt viel mehr, wie es mir dir weitergeht.
Dass dein Mann sich nach unten bewegt, wenn er nicht aus eigenem Antrieb und aus voller Überzeugung in die Puschen kommt, ist mal Fakt. Das hältst du auch nicht auf, mit Mitleid schon mal gar nicht.
Wo ist denn dein Mitleid für dich und deine Tochter?
Lies das mal bitte.
Moment will ich nur kurzfristig eine Verbesserung, dass ich wieder mehr Freunde und Zuversicht gewinne und das klappt manchmal - nicht immer- wenn ich kleine Schritte mache.
Liesel, nimm es mir bitte nicht übel. Aber was bitte ist ‚kurzfristig eine Verbesserung’ in deiner Lage?
Wo soll denn Freunde und Zuversicht herkommen, wenn du dich nicht bewegst?
Woraus könntest du denn Freunde und Zuversicht für dich gewinnen?
Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und ich habe dein Thema in den offenen Angehörigenbereich verschoben.
Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.
Wenn du deinen Thread-Titel noch ändern möchtest, teile das bitte einem Moderator per PN mit.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Hallo Butterfly,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe, wo sich Alkoholiker, Angehörige und auch erwachsene Kinder von Alkoholikern (hier EKA) austauschen.
Wenn du dich auch hier austauschen möchtest, klicke bitte auf den Link und schreibe dazu, ob du deinen eigenen Thread bei den Angehörigen oder bei den EKAs haben möchtest.
Geht doch. ![]()
Forum lesen und da schreiben ist ja eine wichtige Stütze auf dem Weg in ein dauerhaft nüchternes Leben, finde ich.
Ich habe beim Lesen hier ganz viel gelernt…heute noch. Und beim Schreiben sortiert sich so Einiges, manchmal erst am nächsten Tag, wenn ich noch mal nachlese.
Ganz doll hilfreich finde ich die Antworten, die meinen Beiträgen folgen. Die sind nicht immer schön zu lesen, aber wenn die ‚harten Worte’ dann erstmal gesackt sind, kann ich darüber auch nachdenken und viel Wertvolles für mich mitnehmen.
Dankeschön, das habe ich jetzt verstanden.
Gelassenheit ist was ganz Feines. 😀
Es drängt mich keiner mehr, außer die innere Stimme und dann werde ich unruhig und fange an zu überlegen was alles getan werden kann.
Und wenn du deiner inneren Stimme hin und wieder zuflüsterst, dass auch ‚Gar nix tun‘ etwas ist, was man tun kann?
Ich fürchte aber, dass es eine Erwartungshaltung wie in meinem früheren Leben ist. D.h. Ich selbst hatte einen Anspruch an mich selbst, der mich immer an die Grenzen gebracht hat.Man kann auch sagen, mein Umfeld hat mir sicherlich Stress gemacht, aber den größten Stress habe ich mir selbst gemacht.
Das verstehe ich jetzt nicht. 🤔 Also, inhaltlich verstehe deine Aussage nicht. ![]()
Ich frage mal anders: Du schreibst ja, dass du allen Grund hast, über deine Abstinenz und der wiedergewonnenen Freiheit froh und zufrieden zu sein. Und das du genau das anders fühlst als du es erwartet hattest.
Fühlst du dich nicht froh und zufrieden mit deiner Abstinenz und der wiedergewonnenen Freiheit?
Was mehr als froh und zufrieden zu sein sind denn deine Erwartungen?
Dass er ein Sorgentrinker ist weiß ich.
Verzeih bitte meine Gedanken.
Ich maße mir mal an zu sagen, dass du denkst, dass du weißt, dass er ein Sorgentrinker ist.
Ich war Sorgentrinker (irgendwie merkwürdig für mich …dieses Wort). Ich hatte furchtbar viele Sorgen und die habe ich mir weggesoffen. Bis ich gemerkt habe, dass Sorgen schwimmen können, war ich schon abhängig. Da war es dann egal, ob ich Sorgen hatte, ob ich glücklich verliebt war, ob die Sonne schien oder ob es stürmte…..Ich war abhängig geworden und deshalb musste ich saufen. Die Alkoholsucht hat mir jede Entscheidung abgenommen.
Ich finde es übrigens ganz super, wie realistisch du deine Position hier siehst und auch, dass du dich für getrennte Wohnungen entschieden hast.
Es ist ja nun mal so, dass du nicht so wirklich viel für deinen Freund tun kannst, das muss er selbst machen. Du kannst da sein, unterstützen, zuhören, aber sein Leben muss er alleine organisieren.
Du kannst aber dafür sorgen, dass du nicht (wieder) in die Pflicht genommen wirst. Und da finde ich getrennte Wohnungen eine super Möglichkeit, sich abzugrenzen.
Ich bin seit 3 Jahren mit einem Spiegeltrinker leiert. Vor etwas mehr als einem Jahr sind wir gemeinsam mit meinem Sohn zusammen gezogen. Das er gern und auch öfters etwas mehr getrunken hat habe ich schon sehr früh bemerkt, allerdings ist mir das Ausmaß wie schlimm es eigentlich ist erst aufgefallen als wir dann zusammen gezogen sind.
Das hast du in deinem 1. Post hier geschrieben.
Da lese ich heraus, dass du deinen Freund noch nie über einen längeren Zeitraum völlig nüchtern erlebt hast. Du kennst ihn nur unter mehr oder weniger Alkoholeinfluss.
Mein Lebensgefährte war ja zuletzt nur noch kalt, aggressiv, auf Kravall gebürstet und feindselig zu mir, weil ich unbequem geworden bin.
Das sind ganz häßliche Eigenschaften. Du weißt aber im Grunde ja gar nicht, ob er so durch den Alkohol geworden ist oder ob der Alkohol das nur verstärkt hat.
Ich bin ja von der anderen Seite. Alkoholiker, niemals kalt, aggressiv, auf Krawall gebürstet oder feindselig zu jemanden gewesen.
Aber ich kann von mir sagen, dass ich mein komplettes Leben und alle Menschen um mich herum dem Alkohol untergeordnet habe. Durch meine Sucht musste ich immer dafür sorgen, dass ich genug zu saufen hatte und auch möglichst ungestört saufen konnte.
Sind trockene Alkoholiker danach einsichtig dass Angehörige darunter sehr leiden und verstehen dass man eigentlich nur helfen wollte? Kommen sie auch "nüchtern" und reflektiert im Bezug auf ihr zerstörerisches Verhalten als sie noch nass waren zurück?
Alkoholiker sind ja nun mal nicht nur Alkoholiker. Alkoholiker sind sind erster Linie Menschen, die alkoholabhängig geworden sind. Und Menschen sind verschieden, niemand ist wie der Andere. Von daher finde ich solche Fragen schwierig und zielführende Antworten fast unmöglich.
Aber ich bin sicher, dass jeder Alkoholiker sich im Prozess des Nüchternwerden und -bleibens Gedanken über sich macht. Einfach nur das Glas wegstellen macht niemanden dauerhaft nüchtern.
Seit 2,5 Monaten bin ich nun abstinent
Super 👍
Du kannst doch nicht immer nur da sitzen und im Forum lesen. Was ist mit deiner ToDo Liste. Die Fortschritte sind bescheiden… !“
Doch, das kannst du. 😀
Ich habe anfangs hier anfangs gefühlt Tag und Nacht gelesen, habe sämtliche Bücher hier verschlungen und mit Mut und Gewissheit geholt, dass ich genau das auch schaffen werde ….nüchtern bleiben. Das war vor 146 Wochen und noch heute bin ich täglich hier und wenn ich frei habe, bin ich auch viel zu lange hier….gefühlt. Aber dann denke ich mir, dass das schon seine Richtigkeit hat.
Ich denke ich muss einfach mal anfangen, dann werde ich merken, dass es mir viel leichter von der Hand geht und wenn es geschafft ist, dann sollte es ja auch ein befriedigendes Gefühl sein
Das ist so. Ich habe heute Mittag auch gedacht: einfach mal anfangen ….und ich habe echt viel geschafft und es war gar nicht schwer und nach 2 Stunden habe ich mich wieder zufrieden auf‘s Sofa gesetzt.
Ich habe wirklich allen Grund über meine Abstinenz und der wiedergewonnenen Freiheit froh und zufrieden zu sein. Aber die Erwartung, wie es sich anfühlen sollte, stimmt mit der Wahrnehmung, wie es sich anfühlt, nicht überein und das macht unzufrieden.
Wie ist denn deine Erwartung, wie sich das anfühlen sollte? 🤔
Und wie nimmst du deine wiedergewonnene Freiheit wahr?
Ich habe dich für den offenen Bereich freigeschaltet und dein Thema dorthin verschoben.
Du kannst Dich jetzt überall austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.
Ich wünsche dir ein gutes Ankommen und einen hilfreichen Austausch.
Hallo Norma,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Wenn du dich hier mit anderen Betroffenen austauschen möchtest, klicke bitte auf den Link und teile uns das in dem freien Feld mit.
Du wirst dann für den offenen Bereich freigeschaltet.
Hallo Lisey,
vielleicht würde es dir mehr helfen, dir selbst diese Frage zu stellen?
wie hat euch eure Sucht verändert, körperlich, seelisch und geistig?
Sucht verändert alles.
Und Sucht führt immer nach unten, wenn sie nicht durch dauerhafte Abstinenz gestoppt wird.
Bei mir hat sich vor allem mein Selbstwertgefühl in den Keller verlagert. Diese ständigen Lügen haben mir sehr zu schaffen gemacht. Ich habe mich permanent schuldig gefühlt. Schuldig, weil ich lüge, schuldig, weil ich unzuverlässig geworden bin, schuldig, weil ich zu dumm bin, zu labil, zu schwach…. . Und, weil ich nicht verstehen konnte, warum ich einfach nicht mit dem Saufen aufhören kann, obwohl ich das so sehr wollte.
Welche negativen Auswirkungen gingen mit der Abstinenz zurück, welche blieben?
Was soll denn deiner Meinung nach hier geantwortet werden?
Anders: Was willst du mit möglichen Antworten für dich anfangen?
Wer seine Gesundheit durch das Saufen noch nicht irreparabel geschädigt hat, wird dir da nicht so viel antworten können.
Ich finde eine Antwort aber hier auch gar nicht so wichtig.
Viel wichtiger ist doch, was mir meine Abstinenz gebracht hat …und mir jeden Tag bringt.
Und gebracht hat mir meine Abstinenz Freiheit. Ich bin frei. Ich kann wieder über mein Leben entscheiden. Ich bin nicht mehr Gefangener meiner Sucht.
Und das ist meine wichtigste ‚Errungenschaft‘. Durch meine gewonnene Freiheit steht mir die Welt offen….ohne mich verstecken zu müssen, ohne lügen zu müssen, ohne mich verbiegen zu müssen.
Aufrecht und frei durchs Leben gehen zu können, ist für mich das größte Geschenk, was mir mein nüchternes Leben beschert hat.