Beiträge von Stern

    Du bist nun schon in der 5. nüchternen Woche 😀 Herzlichen Glückwunsch 💐

    Sei stolz auf jeden einzelnen Tag und freue dich auf jeden nüchternen Tag, den der noch kommt. Erinnere dich an dieses tolles Gefühl, wenn es mal zwickt im Hirn.

    Herzlichen Glückwunsch zum Entschluss, mit dem rauchen aufzuhören.

    Vor drei Jahren hab ich das Qualmen schon mal für ein ganzes Jahr aufgegeben. Ich hab damals 15 Kilo zugelegt und kämpfe mit einem Teil davon immer noch 😩, das macht mir ein wenig Angst…

    Diese Angst hatte ich auch, und ehrlich gesagt: Die war leider auch begründet. Rauchen soll dem Körper um die 250 kcal „rauben“ 🤔 Naschen als Ersatz tat sein Übriges.

    Aber dann bin ich mit ganz großen Augen durch die Straßen gegangen und habe mir aufmerksam die rauchenden Leute angeschaut. Natürlich habe ich mir die dicken Raucher rausgepickt und mir dann gesagt: Guck an, die raucht und deren Arsch hat das doppelte Volumen von meinem 🤪

    Viel Erfolg (und immer dran denken: Pflaster schmecken nicht 😜)

    So ein Glas mit Zigarettenstummel hatte ich auch immer dabei. Das ist so richtig ekelhaft und immer, wenn ich meine Nase da rein gehängt hatte, habe ich mich gefreut, dass ich nicht mehr so stinke.

    Mein Jubiläum jährt sich in ein paar Tagen zum 18. mal.

    Entzugserscheinungen hatte ich auch. Mein Kopf war voller Watte. Zumindest fühlte es sich so an. Ein paar Tage hörte ich sogar, als hätte ich Watte in den Ohren.

    Ich habe auch diese Nikotinpflaster probiert. Die schmecken nicht und nach der 1. Packung sagte ich mir: Du willst vom Nikotin los kommen und kaust Nikotin 🤔 Finde ein Fehler….

    Ich war Suchtraucher, früh morgens zum Kaffee als Frühstück und auch, wenn ich krank war und immer und überall. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das nichtmehrrauchen nicht so leicht fiel und wirklich jeder war überzeugt davon, dass ich das nicht schaffe. Aber ich habe nicht gejammert und damals auch jeden Tag meine Zahl in den Kalender geschrieben. Ich denke, dass mich Trotz und meine Sturheit durch die ersten Tage getragen haben und mich dann der Stolz motiviert hat. Ich wollte das unbedingt schaffen, für mich ganz alleine. Und ich habe es geschafft 😀

    Allerdings traue ich mir da heute noch nicht über den Weg. Ich würde nicht eine einzige Zigarette rauchen. Ich will es aber auch gar nicht.

    Alex, viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Du wirst voller Stolz erfahren, was es heißt, frei zu sein 😀

    Hallo Funky,

    Ich habe mittlerweile seit 4 Monaten keinen Alkohol mehr getrunken, also wirklich keinen einzigen Tropfen.


    Auslöser war (mal wieder) ein totaler Absturz, der alles vorherige übertroffen hat.

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu 4 nüchternen Monaten.

    Magst du erzählen, was dich (mal wieder) vor 4 Monaten hat total abstürzen lassen?

    Welche Hintertür hattest du vor deinem letzten Absturz offen gelassen und wo nimmst du jetzt den unbändigen Willen her, nie wieder Alkohol zu trinken?

    Fragen über Fragen :roll: Tut mir Leid, aber ich bin neugierig und ehrlich gesagt, lerne ich lieber aus den Fehlern der anderen als aus meinen eigenen (zumindest, was nen Rückfall betrifft :roll:) Darf man das so schreiben? :/


    Heute hatte ich nach einiger Zeit mal wieder totalen Suchtdruck. Wäre am liebsten in die nächste Kneipe :( (bin ich aber nicht). Vermutlich liegt das an dem Fest morgen.


    Mein Kopf malt mir das immer so schön aus… 2, 3 Bacardi…


    Ich weiß es besser und hoffe ich bleibe standhaft!!!

    Du schreibst: „ mal wieder Saufdruck“. Hast du das öfter?

    Was malt dir dein Kopf denn genau so schön aus?

    Ich finde es sehr schade, dass du hier nicht mehr geschrieben hattest.

    Ich meine, das hier ist eine SHG. Da hilft man sich, hier kann sogar ein Rückfall verhindert werden … wenn man denn auch da ist und sich mitteilt.

    Ich lese sehr viel bei den Angehörigen, da ich aber aus der anderen Abteilung komme, halte ich mich hier mit Beiträgen doch sehr bedeckt. Was nicht bedeutet, dass ich mir keine Gedanken mache.

    Bei mir war es erst einmal wichtig mich von seiner Sucht zu lösen.

    …..

    Gib dem nassen Alkoholiker seine Verantwortung zurück.

    Als Alkoholiker lese ich in diesen Zeilen das wahrscheinlich einzig richtige, was Angehörigen an Möglichkeiten bleibt.

    Hallo Veru,

    schön, dass du dich hier so öffnen kannst.

    Die Scham um „das Alles“ kenne ich auch zu gut, sie ist allgegenwärtig.

    Das Schreiben hier wird auch dir gut tun und beim Lesen unserer Beiträge wirst du feststellen, dass du nicht alleine damit bist. Vermutlich gehört es irgendwie dazu, wenn man sein Leben nüchtern reflektiert.

    Es wird sich aber auch Erleichterung, Stolz und Freude dazugesellen 😀

    Hallo Veru,

    schön, dass du die schwierige Situation gemeistert hast und danke, dass du uns davon erzählt hast.

    Mahnen uns doch solche Erlebnisse und helfen (im günstigsten Fall), nicht in solche Fallen zu tappen.

    Dass du deine Familie davon in Kenntnis setzten willst, dass du alkoholabhängig geworden bist, finde ich gut … und richtig.

    Ob das jedoch auch der Onkel in Kleinkleckersdorf wissen muss, den man alle 4 Jahre mal sieht, kannst du ja später entscheiden :wink:

    Ich habe nur der engsten Verwandtschaft und sehr wenigen sehr guten Freunde von meiner Alkoholsucht erzählt. Ob ich das noch irgendwann offener kommunizieren will, weiß ich noch nicht.

    Doch eines weiß ich, ich muß nichts trinken, ich könnte - will aber nicht, ich will nicht so enden, wie die "Penner" vor`m Supermarkt/ Kiosk ... das gibt mir Kraft.

    Ich denke, DAS solltest du noch mal überdenken 🤔

    Du kannst nix trinken, denn du bist krank. Würdest du jetzt trinken, dann bist du schneller dort, wo du nicht enden willst.

    Ob du nicht trinken musst oder nicht trinken willst, ist dabei gar nicht wichtig.

    Das ist zwar nicht nicht meine eigene Erkenntnis, aber eine wichtige Lektion, die ich auf meinem Weg in ein trockenes Leben in diesem Forum gelernt habe. Und ich bin überzeugt davon, dass mir diese Erkenntnis die Entscheidung zwischen ‚wollen‘, ‚müssen‘ oder ‚dürfen‘ schon abgenommen hat.


    Veru

    Freue dich darauf zu spüren, wie dir eine Last von den Schultern fällt, wenn du deine Partnerin nicht im Unwissen lässt.

    Warum willst du deine Freude und deinem Stolz über jeden einzelnen nüchternen Tag alleine feiern?

    Ich sehe das für mich so:

    Ich sehe mich in meinem Umfeld nicht gefährdet. (Zumindest im Moment nicht. In die Zukunft schauen kann ich natürlich nicht.)

    Mich triggerte bisher auch nix und Saufdruck kenne ich seit 203 Tagen nicht mehr.

    Ich gehe recht gelassen damit um, wenn andere Menschen Alkohol trinken. Einfach, weil immer irgendwo irgendwer neben mir Alkohol trinken wird. Die können das, ich kann das nicht. So einfach ist das.

    Mein Job ist, für mich zu sorgen. Und irgendwie wird die Arbeit an der eigenen Nüchternheit (vermutlich?) zur Lebensaufgabe werden. Dazu muss ich nicht ständig an Alkohol oder Nichtalkohol denken oder mich auch nicht ständig in den Problemen der Anderen wiederfinden. Aber mir hilft es, zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin, die alkoholsüchtig geworden bin und dass ich gemeinsam mit anderen nüchtern bleiben kann. Auch, wenn ich den Weg letztendlich ja doch für mich alleine gehen muss. Niemand kann für mich die Pulle stehen lassen, das kann nur ich.

    Sollte es aber doch mal „brenzlig“ werden, werde ich hier Hilfe finden. Und dieses Wissen tut mir gut.

    Fehler wäre es nur, wenn ich mich bewusst zum Alkoholiker gesoffen hätte. Oder beim Erkennen der Alkoholkrankheit, nichts dagegen zu machen.

    GENAU SO meinte ich das: „Alkohol trinken ist ja erstmal kein Fehler und dass wir uns in die lebensgefährliche Alkoholsucht gesoffen haben, mag zwar irgendwo selbstverschuldet sein, aber ein Fehler 🤔


    Ach, CF, in meiner Selbsteinschätzung bin ich wahrlich auch nicht vermessen und ‚mein eigenes subjektive Empfinden‘ muss ja nicht schlechter sein als ‚deine objektiven und allgemeinen Kriterien‘ 😏

    Edgar

    ich bin auch noch ‚Frischling‘ , heute bin ich 203 Tage nüchtern. Mir hilft dieses Forum sehr, auf meinem neuen Weg zu bleiben. Das wünsche ich dir auch.

    Ich finde es gut, dass du dich hier angemeldet hast und dich austauschen möchtest.

    Ich wünsche dir (und allen anderen natürlich auch) einen schönen 4. Advent.

    Hmmmm 🤔 Das ist vielleicht auch davon abhängig, wie man Heldentum für sich definiert.

    Ich fühle mich schon als Held, wenn ich morgens halbwegs gut aus dem Bett komme.

    Ob ich gerade mit einen lebensgefährlichen Fehler korrigiere? Ich würde eher sagen, dass ich eine lebensgefährliche Krankheit stoppe. Alkohol trinken ist ja erstmal kein Fehler und dass wir uns in die lebensgefährliche Alkoholsucht gesoffen haben, mag zwar irgendwo selbstverschuldet sein, aber ein Fehler 🤔 Gut, halten wir uns nicht an einzelnen Wörtern auf 😏 :roll:

    Ich finde schon, dass wir Helden sind.

    Jeder, der irgendetwas schafft, was ihn einst unmöglich erschien, ist in meinen Augen ein Held.

    Hallo Busseschubser,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Ich spürte wieder Regen auf meiner Haut und sah, dass die Bäume grün sind.

    Das ist so ein schöner Satz, der dein neues Leben so gut beschreibt.

    Was dein Sohn und deine Freunde für dich geschafft haben, trieb auch mir die Tränen in die Augen. Das ist so wunderbar.

    Aber das wirklich Große hast du geschafft: du hast erkannt, dass du Alkoholiker bist und bist nun seit 6 Monaten in deinem neuen nüchternen Leben angekommen.

    Respekt und Herzlichen Glückwunsch!

    Schön, dass es dir so gut in deinem nun 154 nüchternen Tagen.

    Herzlichen Glückwunsch dazu.

    Es ist immer schön zu lesen, dass jemand auf seinem Weg so erfolgreich ist, gern bitte mehr 😀

    Anfang schriebst du, dass du in deinem Leben immer mal wieder trocken warst, wenige Tage bis Monate, sogar mal 3 Jahre.

    Hast du dich damals schon als Alkoholiker gesehen oder wolltest du dir eher beweisen, dass du keiner bist?

    Was ist heute anders?

    Ich wünsche dir auch einen schönen und erholsamen Urlaub, soll er genau so werden, wie du ihn dir wünschst.

    Ob du als rauchfreier Hanseat zurückkommst oder einfach erstmal „nur“ in deinem Entschluss gefestigt, wird sich zeigen.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg, egal, ob beim ‚vorbereiten‘ oder beim ‚machen‘.

    Es ist schön zu lesen, dass du dich für einen Weg entschieden hast, der dich sicher langsam zur Ruhe kommen lassen wird.

    Das Geschehene wird dich vermutlich immer begleiten, aber ich bin überzeugt davon,, dass du im Norden eine neue Heimat finden wirst.

    So mutig entscheiden zu können, setzt einen klaren Kopf voraus. Den hast du trotz allem behalten können. Sei stolz auf sich und freue dich auf die neue Zeit.

    Danke für den Tipp.

    Dass ich nicht jeden Tag drauf rum drücken muss, kommt mir sehr entgegen. Ich bin ja gar nicht jeden Tag zu Hause.

    Der Kohl ist vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt und das soll ja das Wichtigste sein.

    Dass sich da auch etwas Alkohol bildet, ist wohl nun mal so. Aber da habe ich keine Bedenken.

    Würde ich da noch Wein dran kippen wollen bei der weiteren Zubereitung, würde ich mit Sicherheit meine Einstellung noch mal grundsätzlich überdenken. Aber so freue ich mich schon auf mein erstes eigenes Sauerkraut 😀