Meine Suchtverlagerung war meine Motivation
Step by step erkennst Du die Gefahr...
Alkohol = Dopamin = Glücksgefühl = Suchtgefahr
Zucker = Dopamin = Glücksgefühl = Suchtgefahr
Und wie geht es nun weiter?
Beste Grüße
Topema
Meine Suchtverlagerung war meine Motivation
Step by step erkennst Du die Gefahr...
Alkohol = Dopamin = Glücksgefühl = Suchtgefahr
Zucker = Dopamin = Glücksgefühl = Suchtgefahr
Und wie geht es nun weiter?
Beste Grüße
Topema
ohne Nachsorge
Hallo Rock-Oma,
Du schreibst doch hier in einem Alkoholiker-Forum recht intensiv. Das ist schon die beste Nachsorge. Wann immer Du Lust und Laune hast, kannst Du schreiben und lesen.
Jetzt hau mal nicht gleich die Gitarre (Tastatur) zu Bruch, wenn dir gut gemeinte Erfahrungen oder Ratschläge nicht schmecken.
Mich hat es nach fast 10 Jahren Abstinenz erwischt, da ich eben diese wichtige Nachsorge vernachlässigt habe. Bis dahin, war in der Form meines Lebens. Sorgen gabs nicht, nur Lösungen.
Neue Geschäftsideen erfolgreich umgesetzt. Traumfrau kennen gelernt. Immobilien saniert und vermietet.
Ok, eine neue Sucht war entstanden...immer höher, weiter, schneller, präziser, perfekter werden. Bin in der Zeit Weltmeister in einem Bereich geworden...nicht im Dummschwätzen, versprochen ! ![]()
Und dann kamen 2018 mehrere Sturmschäden mit Asbestbelastung....ach nicht schlimm, bin ja Rechtsschutzversichert...denkste
Vier Rechtsstreitigkeiten sind daraus entstanden mit den kuriosesten, für mich negativen Ergebnissen. An Schlaf war nicht mehr zu denken, daher vom Arzt Hilfsmittel bekommen. Das war der größte Fehler, auch wenn es mein Arzt gut gemeint hat.
Dir will hier bestimmt niemand etwas einreden. Die Leute haben diese Erfahrungen gemacht und möchten sich austauschen um anderen unnötige Runden ( Rückfälle) zu ersparen und dabei sich selbst an das Lebenslange Thema erinnern.....immer wieder....Nachsorge.
Lies mal über die Rückfallquote von trockenen Alkoholikern, auch nach vielen Jahren Abstinenz. Ich weiß, dich kann man nicht so schnell erschrecken aber Du solltest erkennen wie hoch das Risiko ist und bleibt. Ich dachte auch...alles Quatsch, Alkohol spielt keine Rolle mehr.
Das Suchtgedächtnis grinste schon.
Bleib geschmeidig, niemand will dir böses ![]()
Topema
Nun bin ich im 15. Jahr trocken und habe keine Therapie gemacht
Hallo Hartmut,
aber auch seit 14 Jahren hier im Forum aktiv. Denke das war der wichtige Schritt.
Schönes Wochenende
Thomas
Hallo Bluezone1,
herzlichen Glückwunsch erst einmal zu dem Entschluss, deine Geschichte hier im Forum dar zustellen, statt sich die Nächte schlaflos umher zu wälzen. Mir hat das schreiben, wenn auch bei vertauschten Rollen, unglaublich gut getan um die Verzettelung im Kopf Stück für Stück aufzulösen.
Leider wusste ich seiner Zeit nicht, dass es dieses Forum hier gibt und habe immer wieder mein nächtliches Kopfkino oder auch Auseinandersetzungen möglichst aktuell, auf ein neues Blatt Papier geschrieben. Daraus ist mit der Zeit ein Ordner entstanden.
In Situationen, die einmal mehr aussichtslos erschienen, hat mir das lesen meiner Aufschriebe geholfen eigene Fehler, neben dem Alkoholismus, zu erkennen.
Eine weitere Erkenntnis ist aber auch, dass es Partner gibt die einfach nicht, oder auch nicht mehr, zueinander passen....sagt der Kopf/Verstand.
Und dann meldet sich das Herz, der Magen, wortlos und bekanntlich blind aber eindeutig spürbar.
Und wieder schlaflos und wieder schreiben.
Schien zunächst bei einem endlosen Kreislauf zu bleiben.
Irgendwann bekam aber jeder neue Aufschrieb eine Überschrift/Headline: Der, Die, Das, Thema, dass mich zerstört muss aus meinem Leben.
Beste Grüße
Topema
Das würde für mich bedeuten: keine Strandspaziergänge, denn dort gibt es überall Strandbars, nie mehr in ein Restaurant, denn dort gibt es am Nebentisch Wein , kein Supermarkteinkauf, denn dort wird Alk angeboten, kein TV schauen, denn in fast allen Filmen wird getrunken, selbst Reklamepausen voll mit Alk-Werbung.
Hi Rock-Oma,
in der Tat sind deine Beispiele sogenannte Triggerpunkte, die speziell am Anfang vielen schon Schwierigkeiten bereiten.
Selbstverständlich sollte sich kein Betroffener dem entziehen aber lernen/spüren was passiert wenn Du z.B. im Supermarkt an deinem früheren Lieblingsgetränke-Regal vorbei gehst. Das Gleiche, wenn dich die Fernseh-Reklame triggern sollte. Auch zum Nachbartisch im Restaurant gibt es ausreichend Abstand, den Du wählen darfst.
Aber......Ist es nicht ein "kleiner" Unterschied sich direkt an der Front die "Blöde Marie" einschenken zu lassen, die zu mindestens optisch schon an alte Zeiten erinnert. Wohl möglich noch am alten Stammplatz mit dem Lieblingswirt. Das ist wie Auto fahren mit defekter Bremse...kann gut gehen, wenn nichts im Weg steht.
Den Rest dramatisierst Du meiner Meinung etwas. Glaubst Du wir sitzen alle panisch in einer Kiste. Ja es kann alles mögliche passieren. Aber eine Möglichkeit das Risiko zu minimieren hast Du.
Klaue mal Hartmuts Leitsatz: Wer will, findet Wege. Wer nicht will findet Gründe
Schönen Abend
Thomas
Du bist ehrlich Dir selbst gegenüber
Danke Cadda,
ja, für mich der einzige Weg nach ungezählten kalten Entzügen und ca. 12 - 15 (?) professionellen Entgiftungen in 35 Jahren.
So viel vergeudete Lebensenergie, neben den verschleuderten Milliarden Gehirnzellen. Dabei unglaubliches Glück gehabt, dass ich niemanden ernsthaft verletzt habe.
Erst als ich verstanden habe, dass ich gegen den für immer süchtigen Hirnstamm keine Chance habe, ist bei mir der Groschen gefallen.
Habe dazu für mich das Bild von einem Bären im Winterschlaf erzeugt....bin jetzt quasi Bären-Dompteur ![]()
Bin jetzt 63,5 Jahre alt und die schönste Zeit in meinem Leben soll noch kommen, nach 43 Jahren Selbstständigkeit als alkoholisierter Roboter.
Dafür habe ich rigoros meinen Bekanntenkreis, Sportvereine und Partnerschaft aussortiert (Ja, das Herz schmerzt immer noch)
War in der glücklichen Lage den "Reset" Knopf drücken zu können und erst einmal zu erkunden wer ich bin, was ich möchte und wie ich meine Zukunft gestalte. Dazu musste ich erst einmal lernen den Typen im Spiegel wieder zu mögen.
Ganz sicher möchte ich in Zukunft dazu beitragen die Gefahren des Alkohol aufzuzeigen und Betroffenen viele Jahre durch das Leid ersparen.
Beste Grüße
Bären-Dompteur ![]()
Das bringt ja auch andere Sichtweisen mit sich.
So war es gemeint.
Aus den Erfahrungen der "Spezialisten" hier im Forum lernen bzw. eigene Erkenntnisse vervollständigen und einsortieren.
Die teilweise bitteren Erkenntnisse möchten viele, sowie ich auch, nicht wahr haben.
Bei mir war das anders, bei mir waren andere Umstände etc.
Die schlimmsten Erinnerungen in der Entgiftung: Ein Mann saß im Rollstuhl, da der Alkohol schon die Nerven so sehr angegriffen hatte, dass er nicht mal allein stehen konnte. Er sprach von ca. 150 Entgiftungen und wusste schon das er in zwei bis vier Wochen wieder da ist.
Hat es mich vor einem Rückfall geschützt?....Nein, bei mir war ja alles anders...Pustekuchen, hier bin ich sagte das Suchtgedächtnis.
Rückfall nach fast 10 Jahren Abstinenz. In 14 Tagen feiere ich meinen ersten Geburtstag. Ich hoffe es endlich kapiert zu haben.
Beste Grüße
Thomas
Guten Morgen Rock-Oma,
bin etwas irritiert auf Grund deiner Angaben/Ausführungen/Fragen.
Vielleicht nicht kreuz und quer durch die Themen lesen.
Das Forum hier, sowie das WWW ist voll mit dem Thema: Suchtgedächtnis. Medizinisch oder auch leicht verständlich erklärt.
Fakt ist, dass dein Hypothalamus die jahrzehntelange Nerven-Giftaufnahme nicht mehr vergisst. Es bedarf oft nur einiger weniger Zusammenhänge, sei es aus Trauer, Glück oder Ausgelassenheit und der Griff zum Gift geschieht ohne lange zu überlegen.
Ist das Zeugs in der Nähe, bedarf es nur weniger Augenblicke.
Mit dem Alkoholfreien Lieblingsgetränk in deiner Lieblings-Bar stehst Du quasi wieder zum Kopfsprung bereit in den "Swimming-Pool"
Sei es aus Versehen, ein vertauschtes Getränk....oder, oder......der Geruch.
Das hat wenig bis garnichts damit zu tun, dass wir Alkoholiker Charakterschwach oder Weicheier sind.
Auch wenn nach einem Fehltritt nicht sofort eine Bombe explodieren "muss" führt es nur weiter in die nächste Runde, nach dem Motto: Och, geht doch. Was quatschen die denn alle. Es dauert Tage eventuell Wochen und Du bist bei dem alten Quantum.
Nein ich/die quatschen nicht. Es sind Erkenntnisse aus eigener Erfahrung, da auch ich dachte, ich bin schlauer, stärker....habe schon so viel mit Willenskraft geschafft. ----Back to the: Highway to Hell
Das "outen" ist selbstverständlich ein wichtiger Weg, erzeugt aber auch eine trügerische Selbstsicherheit, die Fachleute unter dem Begriff: Trockenrausch zusammen fassen. Du glaubst, es könnte dir nie wieder passieren. Die schrecklichen Momente noch gut in Erinnerung.
Mit den Jahren verblasst die Erinnerung in unserem Bewusstsein, so ist der Mensch gestrickt.
Im Unterbewusstsein/Suchtgedächtnis schläft aber das "Monster" nur, als maximales Ziel. Mehr ist nicht zu erreichen.
Beste Grüße
Topema
Nachsorge???
Ja, mein Thema und der Grund warum ich mich hier im Forum angemeldet habe.
Nachdem eine vertraute Person (Arzt) 2016 verstorben ist und weitere "abhanden" gekommen sind, habe ich die Nachsorge vernachlässigt.
Möchte dich nicht erschrecken, zumal Du ja schon durch die Anmeldung hier, für die Nachsorge sorgst.
Das Thema Alkoholismus wird mich/uns begleiten....für immer.
Beste Grüße
Topema
Hohen Blutdruck hatte ich schon seit vielen Jahren und nahm regelmäßig Betablocker
Musste erst mal googeln was Betablocker im Körper veranstalten. Dachte bisher ich kenne so ziemlich alle Themen rund um die Alkoholsucht.
Habe dann mehrere Stunden, bei offenem Mund, mit lesen verbracht. Wer und warum immer mehr Menschen Betablocker nehmen.
Betablocker werden unter anderem bei Entzugs-Therapien verabreicht.
Sehr wahrscheinlich hat es dir die schlimmsten Entzugserscheinungen genommen und dich schlafen lassen.
Undenkbar, dass ich nach Tag 2 - 5 in ein Restaurant hätte gehen können. Glaube meine Haftpflichtversicherung hätte die Renovierung nach dem Genuss von Spaghetti Bolognese nicht übernommen.
im Krankenhaus hat sich niemand um mein Alk-Problem gekümmert
Wouw... bei dem Pensum müssen doch höllische Entzugserscheinungen aufgetreten sein.
Neben möglichen, lebensgefährlichen Krampfanfällen, Bluthochdruck etc. war anfangs bei mir schon essen mit Messer und Gabel lebensgefährlich.
Nach über 10 Jahren Abstinenz und in dem Glauben, jetzt schaffe ich das allein, hat mich mein Suchtgedächtnis dann doch wieder eingeholt.
Hatte die Nachsorge vernachlässigt.
Wie schön, sich hier im Forum rund um die Uhr austauschen zu können.
Beste Grüße
Topema
Guten Morgen Rock-Oma,
"volles" Programm...kenne ich auch.
Hast Du das allein bewältigt bzw. ohne professionelle Entgiftung und anschließender Nachsorge.
Im Krankenhaus sicher mit Unterstützung von Medikamenten und dann die nächste Woche...nur geschlafen?
Nur mit AC-DC & Co hätte es bei mir nicht zu einer stabilen Abstinenz gereicht.
Beste Grüße
Topema
wieder abgestürzt
Hallo Sanibiene,
was bedeutet in deinem Fall "wieder abgestürzt" und "abschießen" ?
In meinem Fall hätte ich zwei Tage später hier nicht schreiben können/wollen.
Beste Grüße
Topema
Hallo Al_hl,
rufe einen Notarzt...112...keinen normalen Arzt.
Wenn tatsächlich Lebensgefahr besteht, müssen sie deinen Vater mitnehmen. Gegebenenfalls auch gegen seinen Willen.
Voraussichtlich nimmt es dir auch (hoffentlich ganz viel) die Schuldgefühle.
Mach Dich nicht weiter kaputt! Spreche es mit deiner Mutter ab...oder auch nicht!!!
Beste Grüße
Topema
Und aus dieser Verzweiflung ist meine Stärke wieder erwacht. Und das war, so empfinde ich es heute
meine Rettung.
Hallo Elly,
aus eigener Kraft bzw. ohne Entgiftung und anschließender Therapie geschafft ?
Habe mich gerade einer Gruppe entzogen die der Meinung ist, dass man das durch eigenen Willen schafft und das mit dem rauchen aufgeben vergleicht.
Habe in über 40 Jahren Selbstständigkeit so ziemlich alles mit Disziplin und Willenskraft geschafft, auch den Alkohol mal ein Jahr, dann zwei Jahre freiwillig weggelassen. Habe dabei aber auch quasi auf die Uhr geschaut, als die zwei Jahre um waren.
In kürzester Zeit (2-3 Wochen) war mein "Bär aus dem Winterschlaf" erwacht und ich glaube, stärker wie je zuvor.
Erst nachdem ich mich mit den medizinischen Hintergründen befasst habe (Thalamus) und zuvor einen Bericht von
Winfried Lintzen "Die Tücken der Sucht" gelesen habe, habe ich kapiert....gib auf, das Viech ist stärker.
Beste Grüße
Thomas
Mal überspitzt gesagt „wenn der Tiefpunkt weg ist kann ich ja wieder saufen. Ich habe ja wieder Luft nach unten.
Ja, diese Gedanken kommen auf, wenn man das Suchtgedächtnis nicht durch Nachsorge pflegt.
Ach, wenn ich Rentner bin, dann ist doch sowieso alles egal z.B.
Auch freudige Ereignisse, Urlaubslaune etc. können zu den Momenten führen in denen man schwach
Ich habe aus dem Suchtgedächtnis bildlich einen Bären im Winterschlaf gemacht.
Bär = Kraft = keine Chance
Im Winterschlaf (Abstinenz) fährt er Puls und Herzfrequenz auf ein Lebensnotwendiges Minimum zurück, ist aber trotzdem wach genug um sich gegen Feinde (Rückfall) sofort zu wehren. Wird der Bär von Feinden (Alkohol) gestört zeigt er in Sekunden seine wahre Kraft und alles geht von vorn los.
Resultat: Lass den Bären in dir in Ruhe schlafen und achte darauf das ihn niemand stört.
Oder Radfahren.....verlernt man nie. Auch nach Jahren steigt man auf und nach ein paar Metern "gehts" wieder
LG
Thomas
Hallo Carl Friedrich,
natürlich richtig, wie Du es genauer definierst. Aber 3 Menschen habe ich auch zum Friedhof begleiten müssen.
War/ist auch bei mir nicht der Fall, bis auf den Führerschein der mir auf Grund meiner ehrlichen Aussage: Bin trockener Alkoholiker und hatte einen Rückfall....entzogen wurde. Mit MPU Auflage obwohl der gemessene Wert gering war.
Ein von der BAST festgelegtes Kriterium, bei vielen weiteren Krankheiten, wie Herzinfarkt usw. usw. Sollte jeder Autofahrer mal lesen und besser nichts aussagen. Eine Meldepflicht besteht nicht.
Da meine (Auto) Welt dann somit doch in der Gosse lag, habe ich diesen Vorgang als Startsignal für eine erneute Wende gesehen.
Mein Vater war Bauunternehmer....vor ca. 50+ Jahren. Da ich mich schon sehr früh für alles interessierte was sich dreht oder noch mehr, warum es sich nicht mehr dreht oder bewegt, drängte ich in den Schulferien immer darauf, dass er mich mit nahm.
Meine Hauptaufgabe war allerdings zur Frühstücks- und Mittagszeit Tütenweise Getränke heran zu schleppen. Da war ich ab 6 Jahre alt.
Sein Bester Mann kam morgens schon mit einer prall gefüllten Leder-Tasche zur Arbeitstelle bzw. wurde von meinem Vater abgeholt.
Die Pitralon Rasierwasserwolke habe ich jetzt noch in der Nase. Vor der Mittagspause musste ich selbstverständlich das Leergut einsammeln. Daher weiß ich das sein bester Mann von 7.00 - 12.00 bis zu 15 Flaschen einer unverwechselbaren, speziellen Marke Bier intus hatte.
Och lass den doch, der hat Sorgen, meinte mein Vater. Schau mal wie fleißig der ist und immer pünktlich. Beobachte mal die ......(Hilfsarbeiter) die trinken keinen Alkohol und machen nach kurzer Zeit schlapp.
Aha, dachte sich der kleine Thomas...scheint nicht so schlimm zu sein der Alk und macht auch noch stark.
Meinen 8 Jahre älteren Bruder (somit 14) brachte während dieser Zeit schon regelmäßig die Polizei nach Hause....entweder direkt aus einer Kneipe...oder betrunken und ohne Führerschein auf einem Heinkel Roller aus dem Verkehr gezogen.
Wouw, was für ein Held dachte sich der kleine Thomas
Kleiner Sprung in das Alter von ca. 12 Jahren. Fußballverein/ B-Jugend....der Trainer kam mit einem Tablett Bier...das wirkt Wunder macht mutiger....
Na wenn das nicht so schlimm ist, stärker, lustiger und mutiger macht...dann griff der kleine Thomas mit seinen Minderwertigkeitskomplexen doch gleich doppelt zu. Das Thema nach dem Sport hatten wir ja schon ![]()
Darf ich jetzt irgendwem die Schuld zuweisen? Nein damals wussten sie es nicht besser.
Auch die Gesetzgebung nicht, die damals bis 1,6 %0 im Straßenverkehr alles in Ordnung fand.
Als ich erstmals gemerkt habe das etwas nicht stimmt war ich 23 Jahre alt. In meinem Traumjob selbstständig, erfolgreich und körperlich in Höchstform. Geht nicht, gibts nicht, war mein Motto. Immer helfen, niemals nein sagen.
Nur der schon längst süchtige Hirnstamm meldete sich immer intensiver mit den bekannten Symptomen der Sucht.
Eine Horrorzeit über weitere 20+ Jahre begann. Lebensgefährliche kalte Entzüge unter dem Deckmantel...bin im Urlaub...führten nur noch weiter in die falsche Richtung. Siehste, geht doch. Dazu die Entzüge manchmal abgebrochen, da mal wieder ein wichtiger Termin anstand.
Einer der vielen Ärzte die ich in Kundschaft hatte und mit dem ich privat und sportlich (Tennis/Volleyball) viel Zeit verbracht habe, sagte mir: Das schaffst niemand allein. Meine Antwort damals: Dann bin ich eben der erste, der das schafft. Du bist doch nur sauer, dass Du trotz meines Zustandes ( Die Alkoholfahne, Sonntags 12.00 stand in der Halle) verloren hast.
Mannometer...wie bekommt man das in die Köpfe der jungen und auch älteren Leute, die sich mit ihrem Komasaufen das Leben ruinieren.
Seit 12 - 15 Jahren lese ich von einer gleichbleibenden Zahl von 1,2 - 1,6 Millionen Alk-Abhängigen bei 83 Mio-Einwohnern.
In England liest man von 8 Mio Abhängigen bei 60 Mio-Einwohnern.
Scheinbar stimmt der Satz: Frau/Mann muss erst ganz unten angekommen sein
Beste Grüße...wenn auch mit weichen Knien
Thomas
Hallo Eismann,
genau, und nach dem Sport erst einmal drauf mit dem Zeugs......ist ja isotonisch, sagt die Werbung ![]()
Der Grund warum ich mich aus allen Vereinen zurückgezogen habe.
Beste Grüße
Thomas
Hallo Eismann,
schöne Zeilen....könnte auch von mir sein.
Schon mal daran gedacht, dass das übermäßige Sport treiben, der Top-fitte Körper auch eine perfekte Tarnung bzw. Täuschung war?
Schaut doch...ich doch nicht, niemals. Dazu noch auf der Sonnenbank tief braun gebrutzelt.
Alkoholiker haben alle einen fetten Bierbauch....also, was wollt ihr!
Beste Grüße
Thomas