Beiträge von Alex_aufdemweg

    Meine Güte. Was ist denn hier los? So viele Gedanken. Dabei geht es doch nur um ein Getränk. Das auch noch giftig ist.

    Bolle hat gerade geschrieben, was ich zu diesem Tumult hier beifügen möchte.

    Der längste Weg besteht aus einzelnen Schritten,und manchmal ist es sinnvoll mal die Scheuklappen anzuziehen und einfach weiterzugehen,ohne großartig drüber nachzudenken wo man rauskommt.(so hab ich es zeitweise gemacht)

    Ich auch. Was sollte ich den so viel planen? Wusste ja nicht mal was. Weil keine Ahnung. Also einfach kein Alk und Leben. Alles andere kommt von selbst. Ganz sicher.

    Notfallkoffer. Aufpassen, was ich mich aussetze. So, :)

    Du meinst mit Alk?

    Nein. Einfach weiter machen, mit Deiner Nüchternheit.

    Wie ich auch geschrieben habe. Das sind nur Deine Gedanken und wichtig ist, was Du tust.

    Deine Gedanken können Kapriolen schlagen, wie sie wollen. Hauptsache, es wird nicht gesoffen.

    Und "für immer" ist nicht heute. Wie LK es schon ähnlich geschrieben hat.

    Wenn Du willst, denke darüber in einem Jahr noch mal nach. Dann ist es schon Normalität für Dich geworden und sieht ganz anders aus.

    Damit muss man dann letztendlich umgehen können.

    Ja, nicht nur "man". Sondern vor allem "Du". ;)

    In der ersten Zeit ist mir das auch extrem ins Auge gefallen. War ja auch was Neues.

    Ich habe mal das Beispiel mit dem neuen Auto gebracht. Kaum hatte ich es, habe ich überall auf der Straße das gleiche Model herumfahren sehen. Wo eben der Fokus liegt.

    Auch hier wird es wie bei den "Windeln" werden. Aber selbst jetzt nehme ich das, im Fernsehen, sicher noch öfters wahr, als andere. Allerdings nicht mehr mit Verzichtgedanken verbunden. Bzw. es triggert nicht. Verzichtgedanken, hatte ich zum Glück so gut wie nie.

    Anfangs hätte ich Dir sagen können, wer im Lokal was und wie viel getrunken hat. Jetzt ist das nicht mehr so. Da kommt es nur noch auf mein Gegenüber an.

    Also auch hier gilt Geduld. Und ggfs. umschalten, oder irgendetwas anderes machen. Alles, nur nicht drauf glotzen und ggfs. anschmachten. ;)

    Schwindelsekunden

    Das hatte ich gegen Ende auch immer häufiger. Besonders stark z. B. auf Toiletten, wenn alles gekachelt war.

    Auch einschlafen der Arme im Bett. Oder auch zwei Finger der rechten Hand schliefen mir dauerhaft, über mehrere Tage ein.

    Könnte noch einige Dinge mehr aufzählen. Irgendwann fingen Äderchen im Gesicht an.

    Wie schon erwähnt, ist immer der Arzt die erste Adresse.

    Bei mir ging fast alles, mit der Abstinenz, wieder weg. Ich möchte nicht wissen, wie es inzwischen bei mir aussehen würde. Ob es das dann mit den Jahren auch so bleibt, wird sich zeigen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nico.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Möchtest Du ein bisschen über Deine acht Jahre erzählen? Herzlichen Glückwunsch dazu. Wie geht es Dir? Wie achtest Du auf Dich?

    er wußte nicht gegen was er angetreten ist.

    Ja. gegen was.

    Das ist das Mentale. Verlieren geht nicht. Es würde bedeuten, unten zu liegen.

    Aus dem Grund ist es mehr, als nur ein Wettkampf. Ich bin froh, dass es das im Krav Maga nicht gibt.

    Nur so ein paar Übungen, zum Aufwärmen z. B. versuchen dem Anderen auf die Schulter zu schlagen, oder die Beine. Um in Bewegung zu kommen.

    Mein Schaaatz...die Flasche.

    Golum. Wie passend. Es ist auch nichts anderes.

    Anscheinend ist das nicht ungewöhnlich, dass wir so einen Sport gemacht haben.

    Heute denke ich, dass ich dieses "Ausgeliefert sein" nicht wieder erleben wollte. Nicht mehr von der Willkür einer anderen Person abhängig. Im Prinzip nie mehr unten liegen.

    Tatsächlich habe ich auch Judo gemacht. Da lernt man erstmal richtig fallen. Das hat mir schon mein ganzes Leben was gebracht.

    Weiß Gott, wie oft ich z. B. als Kind vom Rad gefallen bin. Ist immer gut, wenn man abrollen kann. ^^

    Später war ich dann im Ninja. Oder auch Ninjutsu genannt. Das kommt schon ans Krav Maga ran. Weil auch alles erlaubt ist und es aus diesem Grund auch keine Wettkämpfe geben kann. Freitags gab es übrigens auch noch Schwertkampf. Zum Auflockern. Denn in der Realität habe ich selten ein Schwert in der Hosentasche dabei.

    Dann dachte ich, ich muss mehr für die Beine machen. Und etwas, wo ich auch zumindest Semi Kontakt kämpfen kann. Also, bin ich ins Tae Kwon Do. Ich konnte bald Spagat, zwischen zwei Stühlen hängend. Oder hochspringen und gegen die Decke treten. Und jetzt mache ich Yoga, damit ich mir noch die Schuhe binden kann. ;)

    Später habe ich noch im Karate vorbeigeschaut. Zwei Gürtel gemacht. Aber das ist so steif. Was ich da gelernt habe ist ein richtig harter Schlag. Aber wenn der Gegner nicht gerade ein Makiwara (ein Holzbrett) ist und schön brav ruhig stehen bleibt, bringt das nicht so viel.

    Krav Maga habe ich jetzt vor ca. einem Jahr angefangen. Da ist einfach alles dabei. Gerade muss ich pausieren, weil ich Probleme mit der Hüfte habe.

    Yoga (fürs Schuhe zubinden) geht zum Glück. Bzw. ist förderlich.

    Ich bin wieder überrascht, über diese Ähnlichkeiten. Wie beim Alkoholiker.

    So. Jetzt geht's ins Bett. Bis vielleicht Morgen :sleeping:

    Mein Geschreibsel ist konfus


    Kein Problem. Ich kann ja einfach nachfragen.

    Was ich erlebt habe ist, dass - besonders da ich nicht groß auffällig war und gut funktioniert habe - meine Nüchternheit gar nicht so freudig aufgenommen wurde, wie ich gedacht habe.

    Sie dachte wahrscheinlich, dass das eine kurze Phase wird. Und dann fing ich an, zu fordern. Kein Alk vor meiner Nase trinken, usw. Oder sogar sowas wie, ich kaufe keinen mehr ein und bringe auch nicht die leeren Bierflaschen von ihr weg. Dann wollte ich bald, dass sie ihren aus dem Schrank nimmt, damit ich ihn nicht mehr sehe.

    Dann wollte ich nicht mehr den ganzen Einkauf übernehmen. (Wozu auch? Musste ja nicht mehr ständig Bier kaufen.)

    Kurzum, ich wurde unangenehm.

    Dazu kam dann, dass mir erst jetzt langsam klar wurde, was in unserer "Beziehung" eigentlich abläuft. Bis mir klar geworden ist, dass das schon sehr lange gar keine mehr ist. Sondern ein Kinder-Aufzucht-Team. Wo auch noch recht viel an mich abgedrückt wurde. Egal, ob ich der war, der Vollzeit gearbeitet hat.

    TEAM stand für "Toll ein anderer machts". ;)

    Sie hat sich dann auch abends mit "jemandem" getroffen. Da habe ich übrigens hier auch mal mitten in der Nacht geschrieben. Und zum Glück war jemand wach.

    Es musste sich etwas ändern. Heute bin ich sehr glücklich getrennt.

    Da ich nicht mehr wegsaufen konnte, wie es mir geht und wie die Welt um mich herum wirklich aussieht, musste ich vielen Dinge ändern. Und ich bin inzwischen so froh darüber. Ich war also nicht nur in meiner Sucht gefangen. Doch das konnte ich erst mit der Zeit, nüchtern sehen.