denn dieses Verhalten ist charakteristisch für co-abhängige Personen.
Für nasse Alkoholiker, ohne Einsicht, wäre es das auch. Eine schöne Ausrede. Sogar noch eine wissenschaftliche. Da jubelt das Suchthirn.
denn dieses Verhalten ist charakteristisch für co-abhängige Personen.
Für nasse Alkoholiker, ohne Einsicht, wäre es das auch. Eine schöne Ausrede. Sogar noch eine wissenschaftliche. Da jubelt das Suchthirn.
Da ist er. Ich habe nach einen anderen. Dafür ist es mir jetzt aber zu spät.
Bis dann.
Bitte schreibe "unter" das Zitat. Sonst sieht es aus, als hätte ich das zitiert. ![]()
Ich habe mal einen langen Beitrag dazu geschrieben. Den verlinke ich hier her. Dauert einen Moment. Und dann gehe ich ins Bett.
Wenn man meditiert, braucht man übrigens etwas weniger Schlaf. Hab ich gelesen. Bei mir stimmt das aber nicht. Glaube ich.
Schlaf ist übrigens sehr wichtig. Kennst Du die HALT Regel? Gründe für Suchtdruck.
Hungry
Angry
Lonely
Tired
Freut mich sehr. Ach übrigens. Ich meditiere auch jeden Tag. ![]()
Nun ergründe ich, wie es dazu gekommen ist
Pauschal ist es immer gut, wenn ich herausfinde woran etwas lag, um den Fehler nicht noch einmal zu begehen.
Der Haken, in dem Fall, ist folgender. Ich bin Alkoholiker geworden. Das kann mir bereits nicht nochmal passieren. Weil ich es schon bin und für immer bleiben werde.
Ich habe sehr viele Jahre zu viel getrunken. Es ist mir unmöglich zu sagen, wann denn da genau die Alkoholiker-Sicherung im Kopf durchgebrannt ist.
Und es würde mir, absolut nichts bringen. Jetzt ist sie "durch" und ich schaue nach vorne. Wie geht es jetzt weiter?
Und da greifen die Grundbausteine hier.
Diese umzusetzen war für mich erste Priorität.
Das mal so als Tipp von mir.
Also, bei mir geht es nicht. Hatte es probiert. Wirklich jahrelang. Aber was weiß schon ich? Wo sie es doch gelesen hat. ![]()
Aus welchem Grund ist denn Deine Freundin ein so großer Fan von "kontrolliertem Trinken"?
Das scheint ihr ja immens wichtig zu sein.
es gäbe auch bestimmt Menschen, die kontrolliert trinken können, mal ein Bier, ohne das das was macht.
Ja, wenn sie keine Alkoholiker sind. ![]()
Und ich würde mich freuen wenn hier irgendwann beim Schreiben das ohne Alk weglassen kann.
Nur mal keine Hektik.
Mir geht es auch gut, ohne Alk. Ist doch schön, wenn Dich das freut. Wenn es mir einfällt, freue ich mich auch immer noch. Ich hoffe sogar, dass sie das nie ändern wird.
Ja, es ist ratsam sich einen Weg durch den Laden zu suchen, der nicht an den Alk-Regalen vorbei führt.
Nicht immer einfach. Zu Silvester bin ich ja praktisch direkt in die Sektflaschen hineingerannt, wenn ich zur Tür herein geschossen bin. Das wird in dieser Zeit auf dem Präsentierteller serviert.
Das mit dem "überall Alkohol sehen" wird mit der Zeit abnehmen.
Am Anfang war das bei mir extrem. Der Fokus ist ja jetzt voll darauf gelegt. Was ja auch erstmal nicht schlecht ist. Da habe ich gesehen, wo die Gefahr überall für mich lauert.
Dann, mit der Zeit, legt sich der Fokus wieder auf Dinge, die für mich wichtig sind. Essen und Angebote (kein Alkohol) usw.
Ich vergleiche das immer so. Wenn ich am Windelregal vorbeilaufe, weiß ich auch nicht, was die gerade kosten. Weil das nichts (mehr) für mich ist. Und so ist es dann auch beim Alkohol. Hat aber so ca. 1 bis 1 1/2 Jahre gedauert.
Jetzt kommt es schonmal vor, dass ich aus Versehen durch den Alkgang laufe, weil es der kürzeste Weg zu den Angeboten ist und es gar nicht gemerkt habe.
Also, keine Bange. Das wird sich mit der Zeit geben. Wichtig ist jetzt auf Dein Gefühl zu hören und einen großzügigen Umweg im Laden in Kauf zu nehmen.
Ich erhoffe mir, dass ich Nüchtern zu sein nicht als Verzicht sehe, sondern als Bereicherung. Das es mir egal sein wird, wenn andere Leute ein Glas Wein vor sich auf dem Tisch stehen haben und ich ein Glas Wasser.
Das sind für mich zwei absolut verschiedene Dinge.
Die Nüchternheit ist die absolute Bereicherung für mich. Inzwischen wäre es ein Alptraum für mich, wenn mein Hirn nicht richtig funktionieren würde. Und das macht es nicht mehr, wenn ich getrunken habe. Ich liebe mich nüchtern.
Wenn mir jemand gegenüber sitzt und dabei trinkt. Dann ist mir das unangenehm. Ich will keinen Alkohol in meinem Leben. Und wenn jemand mir gegenüber sitzt und trinkt, ist das in diesem Augenblick in meinem Leben.
Wenn ein, oder zwei, in einer größeren Gruppe etwas trinken, wäre das wieder etwas anderes. Dann ist das nicht mehr so im Fokus für mich.
Aber nun speziell zu Dir. Ich lese aus Deinem Wunsch folgendes heraus. Du möchtest derzeit noch gerne in einer Gruppe von trinkenden Leuten sitzen, ohne dass es Dich stört. Dich in nassem Umfeld aufhalten können und "dazugehören".
Das würde ich noch nasses Denken nennen. Sich verhalten, wie Leute, die trinken, aber mit einem Wasser. So funktioniert das aber nicht. In so ein Umfeld gehöre ich nicht. Und das spüre ich und fühle mich da auch nicht mehr wohl.
Und mit der Zeit wirst Du immer mehr zu Dir finden und das auch spüren. Dann ergibt sich vieles von selbst. Achte auf Deine Gefühle. Du musst nichts aushalten. Und Du kannst auch nicht trainieren, indem Du Dich dort dazusetzt. Da kochst Du Dich nur weich.
Meide so etwas und es wird sich vieles mit der Zeit von selbst entwickeln. Es dauert, bis der Kopf wirklich "richtig" nüchtern ist.
Der Freund hatte nur ein alkoholfreies Bier getrunken.
Dann hat er sich zumindest im Laufe des Abends nicht verändert. Aber es würde für mich selbst keinen großen Unterschied machen, ob mein Gegenüber alkoholfreies oder normales Bier trinkt. Ich sehe dann Bier.
Das schreibe ich nur, weil ich mich frage, wie es sein kann, dass Du nach so langer Zeit doch immer wieder Suchtdruck hast.
Irgendeinen Grund muss es da doch geben.
2 Hürden gemeistert! Weihnachten und Silvester!!
Allerdings. Für den Start gleich mal zwei ordentliche Hürden. ![]()
Frohes Neues. Danke, dass Du mich daran erinnerst. Gefrühstückt ist. Dann lege ich mal los.
Meinen Onlineanbieter hat, für den Anfang, sogar die Krankenkasse bezahlt.
Herzlichen Glückwunsch!
Danke. ![]()
Ganz genau so ist es. Es gibt viele Dinge, bei denen Alkohol nicht im Mittelpunkt steht. Die gehen bei mir dann recht gut.
Aber ich brauche immer eine Hintertür. Meistens beruhigt mich dann, dass sie da ist.
Auf einem Betriebsfest habe ich mal erlebt, dass es die ersten knapp zwei Stunden ok war. Dann "kippte" die Stimmung. Es wurde laut und es wurde immer mehr gebechert. Da habe ich mich dann auf französisch verabschiedet. Das stört keinen Menschen, auf so nem Ding.
Keiner hat es gemerkt. Kaum zu glauben. Wo ich doch immer der wichtigste Feierer war. Dachte ich jedenfalls.
Und wenn, wäre es mir natürlich auch egal gewesen. Da geht es um mich und mein Leben.
Ich kann stolz sein, dass ich alles gepackt habe.
Und wie.
Ich denke, es ist auch normal, dass man nicht für immer alleine sein will. Also, ich wollte das jedenfalls nicht.
Aber dann muss es auch laufen. Die Beziehung meine ich. Nur um z. B. nicht alleine zu sein, werde ich nie wieder in einer schlechten Beziehung sein wollen.
Laut meiner Therapeutin bin ich eine tickende Zeitbombe.
Und, was passiert, wenn die Bombe explodiert?
Das freut mich. ![]()
Danke. Dir auch.
Ja, das ist schon mehr geworden. War zur Coronazeit so schön still.