Guten Abend Emmi,
da hast Du ja bereits alle Fragen beantwortet.
ich lese schon seit einiger Zeit intensiv bei euch mit
Das merke ich.
Wie eng stehst Du denn mit Deinem Therapeuten in Kontakt? Kannst Du ihn notfalls anrufen?
Guten Abend Emmi,
da hast Du ja bereits alle Fragen beantwortet.
ich lese schon seit einiger Zeit intensiv bei euch mit
Das merke ich.
Wie eng stehst Du denn mit Deinem Therapeuten in Kontakt? Kannst Du ihn notfalls anrufen?
Auf alle Fälle scheinst Du ganz schön wütend auf Dich selbst zu sein. Wenn Dich der Thread von Felicitas so sehr mitnimmt. Mich triggern auch immer Beiträge, die alte, oder noch Fehler in mir widerspiegeln. Einfach darüber nachdenken. Vielleicht liege ich ja falsch.
Wie Du schreibst. Alle Emotionen kommen eben auch mit zurück.
So soll es sein. Das hier nennt sich Selbsthilfegruppe.
Also, was brauchst Du um Dir zu helfen? Wo geht es weiter? Wie kommst Du aus der, Dich sehr belastenden Situation, raus? Darum geht es hier für Dich.
Sich in einem anderen Thread austoben und dort jemandem Dinge, aus der eigenen Interpretation heraus zu raten, wird Dich nicht weiterbringen.
Was sagt ihr dazu?
Ich sage dazu, das klingt positiv.
Aber es "klingt" eben erst einmal. Das sind jetzt Absichten. Jetzt kommt es darauf an, dass das umgesetzt wird.
"Absichten" hatte ich eigentlich täglich, als ich noch getrunken habe. Eigentlich jeden Tag.
Dann kam der Moment, bei dem ich "getan" habe. Aber das hat viele Jahre gedauert, bis dahin. Bei Machen kommt es nie.
Da hier keiner in seinem Kopf ist, wird das jetzt die nächste Zeit zeigen. Ober er "handelt".
Übrigens würde ich nur "nichts trinken" erstmal nur als Trinkpause ansehen. Da muss schon etwas mehr kommen.
Für Dich ist jetzt erstmal wichtig, was machst Du? Wie möchtest Du Deine nächste Zeit verbringen? Suchst Du Dir Hilfe. Oder willst Du es alleine durchziehen?
Die drei Striche rechts oben drücken. Dann bekommst Du die Auswahl Chat. viola
Als große Ehre darf ich sogar als ‚Begleitperson‘ auf ihrem 18. Geburtstag sein
Das freut mich auf der einen Seite für Dich. Aber wenn ich mich an meinen und eigentlich alle anderen 18. Geburtstage erinnere, geht es da alkoholtechnisch mächtig zur Sache.
Bei aller Freude. Überlege Dir das nochmal gut. Ich vermute, dass die erwachsene Aufsichtsperson nicht einfach verschwinden darf.
Ich war auch nach ca. einem halben Jahr auf einem Betriebsfest. Also nach ziemlich genau der Zeit, wie Du jetzt. Nach zwei Stunden war ich sowas von bedient und habe mich auf Französisch verabschiedet.
Du nimmst es ja auch mit. Mir ist das Betriebsfest heute noch im Kopf. 2 1/2 Jahre später.
Das von diesem Jahr dafür z. B. nicht mehr.
das geht bei mir nicht.
Das geht bei keinem Alkoholiker. Kontrollverlust ist ein Merkmal der Krankheit.
Es ist gut und wichtig, dass Du erkannt hast, dass das bei Dir nicht geht.
Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.
Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Hallo Joryn77,
erstmal Glückwunsch, dass Du den ersten Schritt gegangen bist. Vom kalten Entzug möchten wir hir nicht lesen, da er lebensgefährlich ist.
Jetzt ist das aber durch.
Ich war vorhin noch auf dem Weihnachtsmarkt,ohne Saufdruck und habe meinen alkoholfreien Punch getrunken,
Ich sehe schon, dass es hier sicher noch einige Dinge geben wird, die Dir auf dem Weg zur Trockenheit helfen können.
Du siehst Dich als Alkoholikerin, habe ich gelesen. Noch einmal zur Sicherheit. Du strebst lebenslange Abstinenz an, richtig?
Viele Grüße
Alex
Guten Nacht. Und träumen darfst Du auch was Du möchtest. ![]()
Ich habe ab und zu eine Trinkpause von einem ganzen Tag hin bekommen. ![]()
Schlafen konnte ich da dann aber knicken.
Im Prinzip ist der Film auch öde. Eine "ganz normale" Alkoholikergeschichte. Einmal SHG und Du hast ihn in 10 Versionen gehört.
Kenne sogar um einiges spannendere.
Als ich frisch nüchtern war, fand ich es toll, zu sehen, dass ich nicht allein bin. Und wie die Geschichten meiner eigenen ähneln.
Jetzt kann ich während diesem Film aufs Klo gehen und habe anschließend nichts verpasst. ![]()
Aber der Film ist ja auch nicht nur für mich gemacht.
du bist schuld,
Er sucht einen anderen Schuldigen für seinen Konsum. Das kommt sehr häufig vor. War bei mir auch so.
Beiß Dich nicht an der Begründung fest. Diese ist individuell austauschbar. Wenn es nicht das ist, ist es etwas anderes.
dass jemand keine besseren Bewältigungsstrategien gelernt bzw. Gesehen hat.
Genau das ist das eigentliche Problem.
Erst ist Alkohol die Lösung zur Bewältigung der Probleme. Dann, nachdem ich abhängig war, "benötigte" ich Probleme, oder sagen wir besser Gründe, um zu meinem Lösungsmittel greifen zu können. (Lösungsmittel finde ich sehr passend. Denn das ist Alkohol. Besonders beim Putzen)
Du kannst seine Begründung also getrost in die Tonne kicken. Und wenn Du sie wegdiskutieren könntest, findet sich eine neue.
Eine Frage. Seine Hand halten und im Verzeihen, nach einem weiteren Absturz. Wie hat sich das für Dich angefühlt?
der Trinker 1995
Er hat in diesem Film gespielt? Das ist ja total passend. Habe ich gar nicht gewusst.
Alki Alki
Den google ich mal. Meine Alkoholiker-Film-Erfahrung ist etwas dürftig. Wollte sowas natürlich gar nicht erst anschauen.
Außer "One for the Road", habe ich mir eigentlich nur "Loudermilk" in Netflix angeschaut. Das ist aber eine Serie.
Hatten wir hier schon "Cool ohne Alk!"
Das lag mindestens 10 Jahre bei mir im Schrank. Bis mir klar wurde, dass es wirklich, wirklich Sinn für mich macht es zu lesen.
Wenn ich mich trennen, weil ich das so nicht mehr aushalte, dann ist es ihm egal.
Alkohol kommt an erster Stelle. Da ist kein Platz für Dich, weil der vom Alkohol eingenommen wird.
Dann lese ich da noch einige Dinge, die sich auch nicht ändern würden, wenn er nicht trinkt. Jeder Mensch hat seinen Charakter.
Für mich liest sich das nicht nach einer Beziehung. Als Außenstehender kann ich nicht verstehen, was Dich hält. Die Hoffnung?
Nach dem, was Du beschrieben hast, ist die Sinnlos.
Entweder Du machst weiter, bis es Dir schlecht genug geht. Oder Du schaffst es vorher.
Hier gibt es viele, die das Problem haben, dass sie ihren Alkoholiker nicht aus der Wohnung bekommen. Du hast ja das große Glück, dass ihr nicht zusammenwohnt. Ich wünsche Dir, dass Du bald Deinen Weg weiter gehst.
Es war mein Glück, dass die konsumierte Menge in diesen 10 Jahren zumindest konstant geblieben ist
Ich bin praktisch nie eskaliert. Aus dem Grund ging es bei mir ja so viele, viele Jahre.
Aber heute muss ich sagen, dass das gar nicht mal "mein Glück" war. Denn ich habe ja jetzt erst aufgehört, als es körperlich nicht mehr ging. Und dann, mit der Nüchternheit, kam erst alles andere hinterher.
Ich kenne Alkoholiker, die mit knapp über 30 nur noch die Wahl hatte, Leben oder Tod. Und zwar gleich.
Die, die ich kenne, haben sich natürlich für "Leben" entschieden. Sonst würde ich sie ja nicht kennen.
Bei denen fing ihr neues Leben, sehr viel früher an als meines. Na ja, hat alles seine Vor- und Nachteile.
Jedenfalls sehe ich, dass es so lange ging, bei mir nicht (mehr) als Glück an. Natürlich wäre es besser gewesen, ich hätte vor 20 Jahren aufgehört.
Aber ich bin zufrieden, mit dem, was ist.
Und bis auf einen schrecklichen Männerschnupfen gerade bin ich auch gesund heute ![]()
Meldet sich denn dein Suchtgedächtnis bei dir? Und wenn ja, wie tut es das
Wenn ich z. B. an einem Glühweinstand vorbei ging (den gab es auch einfach auf der Straße in Paris), kam so ein kurzes, emotionales Aufblitzen. Kein richtiger Gedanke. Und dann war es wieder weg.
Ganz am Anfang waren das noch ganze Sätze.
Wie ist das derzeit noch bei Dir?