Bleib dir die Antwort aber sicher nicht schuldig Alex!
Mir bist Du gar nichts schuldig.
Du kannst dir die Frage stellen, wenn du möchtest.
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Guten Morgen Meks,
Danke Alex das du auch so offen drüber sprichst! 🫶
so besonders ist das gar nicht. Will mich ja nicht selbst schmälern. Ich hatte viel Kontakt mit anderen (trockenen) Alkoholikern. Auch in realer Gruppe. Was mir sehr schnell dabei auffiel ist, dass ich gar nicht so besonders bin, wie ich immer dachte.
Bin davon ausgegangen, dass nur ich eine Beziehung nicht richtig führen kann. Nur ich so ne besch... Kindheit hatte. Nur ich schon meine leeren Flaschen verstecken würde, usw.
Es war eine Offenbarung für mich festzustellen, dass ich nur einer von vielen bin. Sogar, was die Gewalt in der Kindheit angeht. Bin nämlich noch ordentlich EKA. Davon nur mehr im geschlossenen Bereich.
Ich bin nicht mehr derselbe Mensch, der ich noch vor zwei Jahren war. Damit haben sich auch meine Lebensumstände drastisch geändert. Ich habe viel mehr Einfluss auf meine Lebensumstände, als ich dachte.
Gelernt habe ich z. B. "Wenn Du nicht entscheidest, wird für Dich entschieden".
Und "Wenn Du etwas noch nicht gelernt hast, setzt es Dir das Leben immer wieder vor".
Das nennt man dann Ehrenrunde drehen. Ich habe soviel Runden gedreht, dass mir permanent schwindlig war. Besonders gegen Ende. (Oder lag das am Saufen?
)
Hier habe ich noch was rausgelesen:
meine Ex (sie ist studiert, bildhübsch, ohne irgend welche Süchte, aus einer guten Familie)
Das mit Deinem Selbstwertgefühl üben wir noch. ![]()
Nichts gegen sie. Aber hier lese ich nichts raus, was einen wirklich guten Menschen ausmacht. Es schadet sicher nicht, das alles zu sein. Für mich aber absolut unwichtig.
Z. B. hier ne Menge Alkoholiker (Süchte). COs sind auch abhängig und was mich betrifft, aus ner guten Familie am Ar...
Hübsch bin ich natürlich ohne Ende. ![]()
Habe kurz überlegt, aufzuzählen, worauf es mir ankommt. Aber dann wird es hier zu lang und es ist Dein Thread.
Was denkst Du, macht einen "guten" Menschen aus?
Nein, ich hatte nicht mal ein Problem.
Das erkläre ich noch mal genauer. Die Sucht war so ein Teil von mir, dass ich glauben musste, dass ich kein Problem habe.
Egal wie besch... es mir jeden Tag ging. Auch egal wie mein Körper immer mehr geschädigt wurde. Ich habe das geglaubt.
Die Alternative wäre kein Alkohol mehr gewesen. Das war mir klar und das ging ja nicht. War undenkbar. Krank? Ja, darum ist es ja eine Krankheit.
Natürlich ist die Sucht noch immer ein Teil von mir und wird es auch bleiben. Aber jetzt habe ich es erkannt. Dass ich Alkoholiker bin. Ohne geht es nicht.
Eine interessante Frage.
Meine Tochter hat mir, von sich aus, über ihren Konsum gesprochen. Scheint recht wenig zu sein. Bzw. selten. Sie sieht wie ich mich verändert habe und auch mein Großer hat von einem "anderen Mindsetting" bei mir gesprochen.
Sie sehen, dass ich ohne viel glücklicher bin.
Ob das reicht?
Was habe ich denn gesehen, als Kind? Was habe ich erlebt? Da hätte ich doch niemals auch nur einen Tropfen Alkohol trinken dürfen. Tja.
Beide wissen, dass sie jederzeit anklingeln können, sollte es da ein Problem geben.
Hm, wird das helfen?
Habe 30 Jahre jeden Tag Alkohol getrunken. Aber ich war natürlich gar kein Alkoholiker. Nein, ich hatte nicht mal ein Problem. Also habe ich auch keine Hilfe gebraucht.
Kurzum, ich kann's nicht heben.
Läuft bei Dir.
Die Euphorie hat mich auch die ersten drei Monate getragen. Und das war auch gut so. Heute bin ich immer noch ständig froh, wenn es mir gerade bewusst wird.
Das Kindheitszeug kommt bei mir auch hoch. Da war auch viel. Versuche gerade mir einen Teil Urvertrauen anzueignen.
Das Dampfen habe ich jetzt vor vier Tagen aufgehört. Und hier sind mir die Trigger nur so um die Ohren geflogen. Dampfen war halt immer und überall. Dafür ist mir eben aufgefallen, dass ich auf dem Parkplatz vorm Laden nicht ans Dampfen gedacht habe. Dabei habe ich das immer, auf dem Weg zum Auto.
Habe das jetzt erst nach zwei Jahren Trockenheit aufgegeben. Ne aufgehört. "Aufgeben" klingt zu negativ.
Gleichzeitig, ist schon ne ordentliche Hausnummer. Bei Gras denke ich, geht es gar nicht anders. Weil Bewusstseinsverändernd. Das geht gar nicht für Alkoholiker.
Meine Meinung.
Glückwunsch zum ersten Monat ![]()
Nein sagen üben. Ich habe mir an einem Marktstand ein Weinglas in die Hand drücken lassen.
Da habe ich noch einen Tipp. Den habe ich schonmal irgendwo losgelassen.
Einfach die Hände hängen lassen. An Deinem Bauch kann er/sie das Glas ja nicht befestigen. Dann reicht sogar ein freundliches Kopfschütteln.
Ja, das kenne ich. Wenn ich dann endlich den "angenehmen" Pegel erreicht habe, wäre es ja doof gleich ins Bett zu gehen.
Am nächsten Morgen konnte ich immer gar nicht verstehen, wie dämlich die Idee abends war. Jeden Morgen. ![]()
Jetzt bin ich immer vor dem Wecker wach und voll fit.
Dachte immer, ich bin ein Langschläfer.
Also, nach zwei Jahren hat das mit dem Auge für Alkoholkranke noch nicht aufgehört.
Das mit dem stärkeren Bier und der Müll- und Preismenge kenne ich. Das hatte ich schon ganz vergessen. Danke dafür.
Aber der Blick auf den Alkohol an sich wird weniger. Im Laden oder auf den Tischen anderer im Restaurant. Ich schaue mir ja auch nicht die Windeln im Sonderangebot an. Ist halt nix für mich.
Durch alle alkoholfreien Getränke habe ich mich auch durchprobiert.
Was für eine Offenbarung. Nach nem halben Jahr, war ich dann hauptsächlich wieder bei Tee und Wasser.
Liest Dich sehr gut.
Wie kann sie denn sensibler werden?
Hast die Antwort ja schon selbst gefunden. Schreiben hilft mir auch immer viel.
Sie muss gar nichts. Du kannst lernen, das anders aufzunehmen. Oder z. B. gar nicht. Tatsächlich kann ich einen unpassenden Satz auch einfach so stehen lassen. Betrifft mich ja nicht.
"Kann" kursiv, weil ich ja auch (noch) kein Guru bin. ![]()
im Nachhinein dachte ich, was für eine Verschwendungen, solchen einen Traum für Alk zu nutzen
Ja, seltsam. Bin bei luziden Träumen, bin ich immer mit fliegen beschäftigt. Oder sehr hohen Sprüngen. So marvelmäßig, von Dach zu Dach. Kribbelt mega im Bauch. Manchmal stürze ich auch ab. Wenn ich dann zu sehr "eingreife" wache ich auf.
Denke, das ist einfach das Verinnerlichen. Wenn ich nicht trinken will, dann auch nicht im Traum. Ganz am Anfang kam das noch vor. War dann aber kein Klartraum.
Über Träume mache ich mir keinen Kopf. Sonst würde ich als gar nicht mehr fertig werden. ![]()
Finde es aber ein interessantes Thema.
Bei "alle" nehme ich mich gleich mal raus. Ich habe gesoffen, weil ich Alkoholiker bin.
An Ausreden hat es nicht gemangelt.
warum habe ich jetzt getrunken keine Ahnung.
Da musst Du noch dran arbeiten. Sonst wird das nix.
Eigentlich geht es hier gar nicht so sehr um Alkohol.
Du möchtest mehr Liebe und er ist zu abweisend. Sein Verhalten verstehst Du nicht. Liest aber auch nicht bei den anderen.
Du hast Bedenken, dass er da eine Neue hat, usw.
Du klammerst und machst ihm Vorwürfe, bis er heult.
Das ist das, was ich bisher gelesen habe. Für mich ist hier kein CO-Alkoholiker verhalten. Denn sein Trinken interessiert Dich ja gar nicht so sehr. Es ist praktisch ein Beziehungsdrama. Aus dem Grund bin ich hier jetzt raus. Falsche Baustelle. Viel Glück.
sondern reicht da die von Dir angesprochene Erkenntnis, die Kapitulation nicht im Kampf mit dem Alkohol zu stehen
So war es bei mir. Ich "wollte" ja nicht aufhören. Das Suchthirn hat das gut hinbekommen. Dann fing ich doch an, es zu versuchen. Dabei fiel mir dann auf, dass ich es nicht mehr konnte. Dann kam die Erkenntnis. Das hat mir dann keine Ruhe mehr gelassen. Besonders, als es auch körperlich immer schlechter wurde.
Schließlich blieb nur noch die Lösung, ganz ohne. Und dann hat sich die innere Einstellung mit der Nüchternheit gewandelt. Ziemlich schnell, zum Glück. Sehr schnell wollte ich auch nicht mehr. Dann war es auch kein Kampf mehr. Wenn ich eigentlich noch "wollte", würde ich das sicher nicht hinbekommen.
Wie heißt das? Ein stets gespannter Bogen bricht.
und wenigstens mal einen Tag zu mir kommt
Ein Tag reicht locker für einen Rückfall. Und dann würde es erst mal übel aussehen. Das möchtest Du bestimmt auch nicht.
Ansonsten denke ich, dass hier sehr viel geschrieben wurde. Lies Dir das noch einmal in Ruhe durch. Und schaue mal bei den anderen hier rein. Da kannst Du Dich auch sehr gut "belesen". Das dürfte Dir auch helfen, das Ganze besser zu verstehen. Das möchtest Du doch.
in Form von nach Hause fahren mal eine Ablenkung
Allerdings. Besonders für das Suchthirn. Wenn Du ihm doch helfen willst, dann versuche doch nicht ihn zu sabotieren.
Ich verstehe, dass Du Dich abgeschoben fühlst. Damit musst aber Du zurechtkommen. Weil das ein Problem von Dir ist.
Du nutzt die Zeit scheinbar nicht, um Dich mit Dir selbst zu beschäftigen
Denke mal über diesen Tipp nach.
Alkoholker:in
Aber der Doppelpunkt ist gut. Weil es den in der Blindenschrift auch gibt.
Stern ist nicht so gut. Tut mir leid, Stern. ![]()
geführte Meditationen
Ja, die mag ich auch. Habe bei 7Mind jetzt 4.574 Minuten zusammen. ![]()
Da ist sicher was mit "innerem Kind" dabei.