Beiträge von Hera

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hi Becko,

    mir wurde es bewusst, als ich schon morgens trinken musste, um meine Entzugserscheinungen zu lindern.

    Noch bevor ich meine Kinder geweckt habe.

    Trotzdem ging das noch Monate so weiter.

    Ich kam aus dieser Abwärtsspirale lange Zeit nicht mehr raus. Es war normal für mich geworden. Um zu funktionieren, musste ich trinken. Dachte ich.

    Heute fühlt sich alles soviel besser an.


    LG,

    Hera

    Guten Morgen achilea,


    ich war anfangs auch etwas verwirrt, aber wenn was nicht passt, melden sich die Mods sowieso. Mach dir nicht so viele Gedanken, du musst hier keine Aufnahmeprüfung bestehen 😉

    Bei den Alkis sieht es etwas anders aus, die müssen erst entgiftet sein, um schreiben zu dürfen, was auch Sinn macht.


    LG, Hera*

    Hi, ja du, neulich hab ich mich mal zum Muffins und Getränke Verkaufen beim Spiel meines Sohnes bereiterklärt, weil ich ja auch mal etwas für deren Mannschaftskassebeitragen möchte und es gab zwar auch Radler etc...aber kaum einer der Eltern oder Großeltern kaufte Alkoholisches.

    Das hat mich innerlich gefreut. Und ich war mit meinem Spezi sehr zufrieden 😉

    Vor ein paar Monaten wär ich da nicht mal mitgegangen, jetzt bin ich bei fast jedem Spiel dabei. Und sie wurden Freitag Herbstmeister, ganz stolz war ich!


    Liebe Grüße

    Lieber los,


    das hört sich verdammt anstrengend an. Es tut mir sehr leid, dass du in dieser Situation steckst. Ich selbst bin von der Alkoholikerfront und keines der erfahrenen Mitglieder wie Hera, Panama etc., sprich erst ganz frisch am Aufhören und seit Kurzem hier angemeldet. Deine Geschichte berührt mich sehr, weil sie zeigt, wie sehr wir unseren Angehörigen mit unserer Sucht schaden. Wäre eine professionelle Angehörigenberatung von Suchtkranken etwas für dich? Gibt es da eine Anlaufstelle in deinem Umkreis?


    lg Beere

    Bin erst auch erst 5 Monate trocken, daher kann ich mich leider noch gut hineinfühlen. Ich erkenne meinen Mann und seine Verzweiflung in manchen Worten von *los, da hatte ich heute beim Lesen ein übles Bauchgefühl. Traurigkeit und ein schlechtes Gewissen.

    Wollt ich nur kurz loswerden.

    Hi *los,


    herzlich willkommen hier.

    Ich bin von der Alkoholiker-Front und bei mir war das auch ein Zusammenspiel von Depressionen, Panikattacken und Alkohol.

    Die Depression und die Panik waren zuerst da, mit dem Trinken hab ich diese zu Deckeln versucht.

    Zumindest hab ich in Sachen Haushalt und Kindern "funktioniert".

    Kannst du mit deiner Frau über das Thema Alk sprechen? Oder habt ihr das schonmal gemacht?


    Lieber Gruß,

    Hera*

    "Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse" ...das kam vor einiger Zeit von dir

    Wollte kurz einwerfen, daß ich deinen Post mehrmals gelesen habe und auch nicht dahintergestiegen bin, welche Art Antworten/Erklärungen du erwartet hast.

    Mir kam das eher wie eine rhetorische Frage vor :/


    Gruß,

    Hera

    Das klingt jetzt ziemlich hoffnungslos und zu negativ.

    Da bleiben nicht immer nur unschöne Dinge übrig.

    Ich wurde langsam wieder zu einer umgänglicheren, gelasseneren und freundlicheren Person. Das wurde mir jetzt schon öfter von meinem Umfeld und meiner Familie bestätigt. Und ich selber kann mich endlich wieder leiden.


    Ich hab meinen Mann als schwach und voller Fehler betrachtet. Bin auf seinen Schwächen herumgeritten und war verbal sehr gemein. Und dann tat er/es mir wieder unheimlich leid. Aber unterm Strich war er mir einfach oft nur egal.


    Erst kommt der Alk. Dann, selbst, wenn man es möchte, ganz lang gar nix.


    LG

    Hera*

    Klaro, deshalb sind wir ja alle hier.

    Aber es ist schwierig, das auf auf die Schnelle zusammenzufassen.

    Ich wurde, während unserer Ehe, alkoholabhängig und mir war das auch schon länger bewusst, bevor ich dann endlich in's Handeln kam.

    Die körperliche Abhängigkeit, gepaart mit Panikattacken, war mein größtes Hindernis. Ein übler Teufelskreis.

    Ich war sogar soweit, die Familie zu verlassen, damit es ihnen besser geht.

    Kein Kind hat sowas verdient.

    Das war dann der Hauptgrund, das Ruder rumzureißen.

    So, hier bin ich richtig.

    Entschuldige nochmal.

    Du solltest überlegen, deinen Partner dann aber fairerweise vorzuwarnen.

    Weil der Alkohol eigentlich eine andere Baustelle ist und in eine Suchtberatung gehört. Ich hätte mich überrumpelt und wahrscheinlich sogar verarscht gefühlt, hätte mein Partner das mit mir gemacht.

    Das ist aber nur meine Sichtweise, aus dem Blickwinkel einer Alkoholikerin.

    Hi Kaos,

    Eine kurze Zwischenfrage, hab deine Geschichte mitgelesen. Bin Hera, seit ungefähr 5 Monaten trocken.

    Inwieweit hat der Alkoholismus mit der Fehlgeburt zu tun bzw. warum und wie möchtest du das dort thematisieren?


    Lieber Gruß *

    Hi!

    Du hast ja vielleicht früher (so war's bei mir zumindest) Problematiken weg- oder leichter getrunken? Wenn man endlich wieder permanent klar denken kann, hat man ja eine ganz andere Sichtweise. Aber ich handle jetzt auch viel langsamer, in manchen Situationen, nicht mehr so emotional oder überstürzt. Das stürzt dann viel krasser auf mich ein, dafür sind die Ergebnisse, auf die ich komme, langfristig viel besser 😉 weil nüchtern überlegt.


    Grüße

    Da hilft Vitamin D tatsächlich.

    Das sollen auch depressive Menschen nehmen, vor Allem in der dunklen Jahreszeit. Ich mach das auch.

    Schilddrüse kannst du noch checken lassen, ist beim normalen Blutbild leider nicht dabei.


    Gruß, Hera