Hallo Hartmut,
ich weiß, du "lauerst" 😉 darauf, gleich zu antworten, daß das der falsche Weg ist etc...
Die Erkenntnis hab ich durch aufmerksames Lesen deiner Aussagen/Antworten gewonnen.
Aber Spaß beiseite, das Thema ist zu ernst.
Um es gleich vorweg zu nehmen:
Ich kann, aufgrund meiner noch relativ jungen Kinder, keinesfalls ein Jahr lang, sämtliche Anlässe meiden, bei denen es eventuell Alkohol gibt.
Selbst gestern im Freibad, wurde neben mir Bier getrunken.
Mich triggert das null.
Sie haben schon viel zu lang, bei vielen Aktivitäten, auf ihre Mutter verzichten müssen. Weil sie betrunken war oder zu platt war.
Ich weiß nicht, ob du das nachvollziehen kannst. (Du hast, glaub ich, auch Kinder?)
Die Psychologin konnte es jedenfalls verstehen.
Und ich muss auch nicht bei jedem Menschen sofort mein "Problem" auspacken, sondern es dann machen, wenn ich es für richtig halte.
Seit ich nicht mehr trinke, mir ist bewusst, daß das noch keine Zeit ist und der Weg noch lange ist, hatte ich kein einziges Mal mehr Verlangen nach Alkohol. Mein Prozess hat schon lang vorher in meinem Kopf begonnen und ich denk
ich bin auf einem guten Weg.
Das soll weder überheblich klingen, noch stelle ich deine persönlichen Erfahrungen in Frage, noch möchte ich provozieren oder die Krankheit verharmlosen!!!
Nicht, daß das falsch ankommt.
Vielleicht kennen andere in der gleichen Situation, dieses Problem? Ich denke, da könnten mir manche beipflichten.
Wir haben nun mal eine echt große Familie und doch einige Freunde und Bekannte. Da bin ich auch froh darüber.
Und momentan halte ich mich zu 99% an die, die keinen oder kaum Alkohol trinken.
Das klappt sehr gut.
Lieber Gruß,
Hera