Muss nur kurz was richtigstellen Seepferdchen2022 - ICH bin die Alkoholikerin. Das kam verkehrt rüber, sorry.
Beiträge von Hera
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Hi Eldamalu,
es tut mir leid, daß du das erleben musst/est.
Ich möcht nur kurz sagen, daß es absolut nicht okay ist, den Kindern Bier in die Hand zu geben. Vom Autofahren ganz zu schweigen. Aber ich denk, du weißt das selber. Sie können das nicht handeln, das liegt allein in deiner Verantwortung.
LG,
Hera
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Er wollt glaub nur austesten, ob einzelnen Posts gelöscht werden können.
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Hi
Bin ja von der anderen Seite. Meine Gedanken dazu:
Die Co-Abhängigkeit endet nicht an dem Tag, an dem der Andere aufhört zu trinken. Dann wird es ja erst nochmal richtig kräftezehrend.
Man kümmert sich mit - um Entgiftung, Entzug, Arztbesuche, SHG finden, evtl. Lzt, und und und.. oder würdest du es ihn alleine machen lassen? Kann ja auch sein.
Die ständige Angst, daß es wieder los geht wird präsent und geht bestimmt mit vermehrter Kontrolle usw. einher?
Hättest du die Kraft, diesen Weg auch mitzugehen?
Verändert sich der Partner, wenn er nicht mehr trinkt, überhaupt zum Positiven und kannst du das noch beeinflussen?
Es gibt keine Garantie für ein Happy end, die Welt wird an diesem Tag nicht rosa.
Irgendwann wird es vielleicht besser, vielleicht ist er dir auch unendlich dankbar, vielleicht schreibt er nen Song für dich?
Aber vielleicht auch nicht.
Das jetzt so auszuhalten, ist schlimm genug, aber bedeutet immerhin ne gewisse Beständigkeit.
Die allerdings zum Kotzen ist, nicht?
Glaub mir, wir zerstören uns wissentlich und in dem Moment auch andere. Aber das ist uns egal. Wir können nicht anders.
Das kann Jahre dauern, bei manchen kommt der Punkt nie.
Ich hatte auch immer ein schlechtes Gewissen, vor Allem meinen Kids gegenüber, aber hab trotzdem lang nichts geändert. Tiefpunkte hatte ich genug.
Am Ende hab ICH angeboten, die Familie zu verlassen.
Mein Mann meinte, nicht, ohne daß wir es versucht haben. Wär auch feige gewesen.
Mein Mann hat nie gejammert, still gelitten, bis er körperlich nicht mehr konnte. Zack, burnout. Das tut mir immer noch unendlich leid, ich hatte ihn krank gemacht.
Die Arbeit im Kopf wird nie aufhören.
Aber das ist unsere Bürde.
Viel Kraft für deinen Weg!
Hera
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Ich hab eben an dich gedacht 😀
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Hi,
glücklicherweise hab ich bisher nicht ein einziges Mal Suchtdruck gehabt.
Bei keinem Regal im Supermarkt mit Wein oder wenn jemand anders getrunken hat.
Schon mehrmals superangespannt gewesen und hab auch dann kein Verlangen gespürt wie früher.
Heute hat ein Mitglied geschrieben, daß sei seines Erachtens die Ausnahme der Regel. Ich denke sehr wenig an Alkohol, ruf mir meine Krankheit trotzdem täglich in's Gedächtnis, indem ich hier viel lese usw.
Ich persönlich würde mir ernsthaft Sorgen machen, wenn der Gedanke an's Trinken zu oft in meinem Kopf wäre. Das ist doch dann schon Suchtdruck?
LG
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Hi Schratte, es ist deine Ehe, deine Frau, es sind deine Probleme und somit gibst DU dein Tempo vor.
Vom Erkennen bis zur Konfrontation und/oder Auseinandersetzung sind alle Wege unterschiedlich lang. Du erinnerst mich an meinen Mann.
Unsere Geschichte ging gut aus.
Lass dich nicht drängen.
LG,
Hera
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Ganz schwer ist es dagegen mit dem Familienkreis. Enge familiäre Bindung einschließlich der dort üblichen Hackordnung,
kombiniert mit vielen alkoholgeschwängerten Familienfeiern sind das pure Gift.
Das kann ich unterschreiben.
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Und was - oder wer - hat Dich dazu gebracht, es dennoch zu machen?
Hab es in meinem Thread geschrieben, es war ein Satz über unsere Kinder.
Mein Mann sagte unter Tränen, tu's nicht für mich, nicht einmal für dich, aber die beiden haben das nicht verdient.
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Ja, so in etwa...
Ich dachte, ich schaff es in diesem Leben nicht mehr, dieses ohne Alkohol bestreiten zu können, so abhängig war ich..körperlich und psychisch. Ich konnte mir ein Leben ohne Alkohol überhaupt nicht vorstellen..er drehte sich ja ALLES um ihn. Ich trank schon morgens, nach dem Aufstehen, bevor ich den Kindern das Schulbrot gemacht habe..
und ich hatte panische Angst, den Entzug nicht zu überleben.
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Hi,
mir selbst war schon länger klar, daß ich damit aufhören muss, mir ging es ja auch körperlich immer schlechter. Ich hab jede Nacht gebrochen... Die Gespräche/Streits mit meinem Mann und danach mit meinem Arzt (mein Mann kam mit), haben mir beim Schluss machen aber letztendlich geholfen.
Im Prinzip war ich mir meiner Krankheit bewusst, aber genauso überzeugt war ich, daß ich es niemals schaffen werde, aufzuhören.
Ich bin ihm immer noch unendlich dankbar. Den Kampf kämpfte ich allein, aber ihn im Rücken zu haben, war wichtig.
Das ist meine Erfahrung.
LG
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Hallo Erna,
was meinst du mit "überall Rückfälle"?
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...und manchmal flüstert das Glück ganz leise: "Du bist dran."

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Willkommen Schratte,
ich find das ganz toll, wie liebevoll und klar du euch, sie und die Situation beschreibst.
Sie kann froh sein, dich zu haben - so wie ich das herauslese.
Drück euch die Daumen,
LG
Hera*
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Hi Erna,
Morgen fliegen wir auch in den Urlaub. Pizza, Pasta von der Nonna, Rotwein und Limoncello dort an der Tagesordnung.
Ich hab keinen Bammel davor.
Den Mietwagen hab ich auf mich angemeldet, werde also immer fahren. Das wollte ich.
Erstens, weil ich besser Autofahren kann als mein Mann 😉
Zweitens, weil ich sowieso nichts trinken werde.
Ich hab keine Sekunde gezögert.
Belohn dich mit einem guten Essen?
Du bist auf nem guten Weg.
Wünsch dir auch einen schönen Urlaub!
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Hey Hera,
habe mit "Nüchtern" begonnen (bin auf S. 63 von 153). Bisher sehr zu empfehlen!
Dann lass mich doch irgendwann wissen, ob es gut war und welches du besser fandest, wenn du daran denkst.
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Hi, ich kenn nur das untere und finde es sehr lesenswert!