Guten Morgen,
ich habe mich lange nicht gemeldet, habe aber immer mitgelesen.
Mein Noch-Mann hat ja nun seine Arbeit bereits verloren. Eigentlich sollte morgen die LZT beginnen. Aber er trinkt ja nach wie vor.
Letzte Nacht hat er es nun noch schlimmer gemacht. Er hatte einen Unfall, der Firmenwagen ist nicht mehr fahrtüchtig. Fast 3 Promille. Was soll man da noch sagen, Zum Glück war niemand anderes beteiligt. Gott sei Dank.
Nach Mitternacht habe ich ihn dann bei der Polizei abgeholt. Ganz toll.
Jetzt bin ich hier am organisieren mit seinem Arbeitgeber (heute ist ja offiziell sein letzter Arbeitstag), mit Abschleppunternehmen und mit dem Arzt. Ich fahre nachher hin und hole die weitere Krankschreibung und werde versuchen mit dem Arzt einen Termin zur Entgiftung mit sofortiger LZT im Anschluss zu organisieren. Er möchte es so, aber er ist nicht in der Lage mit zum Arzt zu kommen.
Morgen sollte er den Mietvertrag für seine Wohnung unterschreiben, mal sehen wie ich das Problem mit Hilfe seiner Mutter löse.
Er hatte Mitternacht etwa 3 Promille und saß heute morgen gegen 6.00 Uhr unten mit heftigen Entzugserscheinungen.
Ich habe ihm letztlich Alkohol gegeben und werde nachher mit dem Arzt reden ob das richtig oder falsch ist. Aber auf 2 oder 3 Tage länger mit Alkohol kommt es ja nun auch nicht mehr an.
Es ist schon eigenartig, Früher habe ich den Alkohol versteckt, jetzt gebe ich ihm Alkohol und verstecke dafür meine Autoschlüssel.
Sein Noch Arbeitgeber ist zum Glück sehr kooperativ und hilft mir jetzt beim Abholen des Firmeneigentums. Eventuell kümmert er sich auch um das Abschleppen des Fahrzeugs.
Jetzt ist er ziemlich weit unten angekommen. Familie verloren, zu Hause verloren, Arbeit verloren, Führerschein verloren.
Liebe Grüße